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Kommentare zu:
Homophobe Kolumne: Redaktion verlangt Toleranz für Intoleranz


#1 34uhbgvw3Anonym
  • 19.05.2015, 18:04h
  • Das Westfalen-Blatt erlebt gerade einen Shitstorm auf facebook. Völlig zurecht.

    Dass das Westfalen-Blatt die homophobe Kolumne gedruckt hat, ist ja schon schlimm genug, aber dass das Westfalen-Blatt jetzt im Wesentlichen die die Mitarbeiterin und deren "Meinung" auch noch verteidigt ist so widerlich.
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 19.05.2015, 18:09h
  • Ptressefreiheit hin und her, wenn eine Redaktion eben diese Pressefreiheit schamlos ausnutzt gehört sie geschloßen, die verantwortlichen je 50.000 Strafe und in 5 Jahren dürfen sie nicht mehr journalistisch arbeiten.
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#3 Markus44Anonym
  • 19.05.2015, 18:59h
  • Widerlich kann auch ich dazu nur sagen. Das Westfalen-Blatt sollte eine offizielle Entschuldigung drucken und die entsprechende Mitarbeiterin rausschmeißen.
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#4 Rosa SoliAnonym
  • 19.05.2015, 19:34h
  • Was ich sehr eigenartig finde: Man findet nirgendwo im Netz eine Spur von Dipl. Psychologin Barbara Eggert. Nicht ein einziger Treffer bei Google. Sehr außergewöhnlich.

    Ich würde vermuten, dass es die Dame gar nicht gibt - so wie es den Dr. Sommer bei der BRAVO auch nie gegeben hat.

    Eine einzige Leserverarsche, aber eine schöne Kolumne für den "Anzeigenfriedhof am Sonntag".
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#5 hugo1970Ehemaliges Profil
#6 Oliver43Anonym
  • 19.05.2015, 21:10h
  • Ich habe soeben aus Protest mein Abo des Westfalen-Blatts gekündigt. Hoffe, dass es mir viele nachmachen.
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#7 WolfgangProfil
  • 19.05.2015, 21:12hBielefeld
  • Es steht zu vermuten, da sich keine Daten zu dieser Psychologin finden, daß sie erstunken und erlogen ist wie die "Fälle" der Kolumne.
    Es gibt Spezialisten, die solche Ratgeber-Kolumnen schrieben: und sie schreiben Frage plus Antwort. Dergleichen findet sich in der gesamten Yellow-Press: Lebensbeichten, Tatsachenberichte aus dem Leben von Müttern, Krankheitsgeschichten etc. - es gibt sogar Presseagenturen, die einen ganzen Stall von solchen Lohnschreibern beschäftigen.
    Auch liegt der Gedanke nicht fern, daß hier irgendein Volontär mit solchen Kolumnen eine Beschäftigungstherapie erfährt - daß die Elaborate bim Westfalenblatt so ausfallen, verwundert nicht, denn es gab bereits mehrfach presserechtliche Rügen für einen extrem rechtslastigen Kurs.
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#8 markuskrefeld
  • 19.05.2015, 21:21h
  • Ich habe meinerseits ebenfalls Beschwerde beim Presserat gegen das Westfalenblatt eingelegt.
    Die Entschuldigung ist so leer wie ein Luftleerer Raum und damit nicht ehrlich.
    Man sollte die Anzeigenkunden des Westfalenblattes öffentlich zur Stellungnahme auffordern ob sie sich von nder Homophoben Äußerung im OWL am Sonntag distanzieren oder ob sie dahinterstehen.
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#9 hugo1970Ehemaliges Profil
#10 CorumProfil
  • 19.05.2015, 22:20hHamburg
  • Meine Nichten waren 10 und 12 als sie mitbekommen haben, was mit ihrem Onkel los ist.

    Da wurde auch gar nicht viel erklärt. Sie waren mit ihrer Mutter übers Wochenende zu Besuch und haben festgestellt dass da in der 3-Zimmer-Wohnung nur ein Doppelbett steht.

    Die beiden sind mit dem Wissen gross geworden dass ihr Onkel mit einem Mann zusammen lebt und eine Beziehung hat. Für die beiden war das nichts besonderers und ganz normal.

    Inzwischen sind die beiden 21 und 23 Jahre alt, finden ihren Onkel cool und fallen uns beiden regelmässig um den Hals wenn wir uns sehen.

    Kinder haben da eigentlich überhaupt keine Probleme, es sei denn dass sie von einem verklemmten homophoben Elternhaus indoktriniert wurden.

    Insofern ist der Shitstorm gehen das Blättchen völlig gerechtfertigt.

    Unabhängig davon stellt sich mir die Frage, ob das rechtlich ok ist, wenn da eine Zeitungstusse mit Bild als Doktor auftritt. Bei Dr. Sommer war ja klar dass das ne Redaktion ist, aber der akademische Grad ist ja geschützt.
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#11 Homonklin44Profil
#12 RobinAnonym
  • 19.05.2015, 23:14h
  • Würde es nicht um Schwule, sondern um Juden, Moslems, Schwarze, o.ä. gehen, würden die dann auch Toleranz für Intoleranz fordern?

    Das zeigt immer deutlich, dass es wirklich nur um Homohass geht und dass da wieder andere Maßstäbe gelten als für andere Formen des Hasses.
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#13 Rosa SoliAnonym
  • 19.05.2015, 23:15h
  • Antwort auf #11 von Homonklin44
  • Die Frau wird in der Kolumne ja nicht als Therapeutin verkauft, sondern als "Dipl. Psychologin". Das ist eine geschützte Berufsbezeichnung, die ein Studium mit Abschluss an einer ordentlichen Hochschule voraussetzt. Zugleich ist das Diplom ein akademischer Grad.

    Ich bleibe davon überzeugt, dass es Barbara Eggert gar nicht gibt. Sie ist eine fiktive Figur. Habe jetzt auch noch die Online-Ausgabe des Telefonbuchs durchforstet (oertliche.de). Es gibt in OWL keine Barabara Eggert, nicht in Bielefeld, nicht in Herford, nicht in Paderborn, auch nicht in einem kleineren Kaff.
    Eine Dipl. Psycholgin, die im Telefonbuch nicht zu finden ist, über die es keinen Treffer bei Google gibt! Wer soll das glauben?
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#14 SebiAnonym
  • 19.05.2015, 23:18h
  • Die Kolumne war schon schlimm genug, aber die Aussage der Redaktion zeigt nochmal, wie stramm rechts diese Redaktion tickt und wie sie auch noch meinen, im Recht zu sein.

    Pfui!
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#15 Homonklin44Profil
#16 Thomas_BovermannEhemaliges Profil
  • 20.05.2015, 03:35h
  • Unfassbar !!! Das ist - meiner Meinung nach - von der diesbezüglichen Zeitung eine gesteuerte Homophobie und leider kein Einzelfall in den Medien.
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#17 PetterAnonym
  • 20.05.2015, 08:05h
  • Was für eine absurde Forderung "Toleranz für Intoleranz".

    Das ist so, als fordere man "Wahrheit für Lügen" oder "Liebe zum Hass". Das sind einfach Widersprüche in sich selbst.

    Intoleranz ist eben keine Toleranz. Dann kann man umgekehrt auch nicht Toleranz für das Fehlen von Toleranz fordern.
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#18 stromboliProfil
  • 20.05.2015, 09:03hberlin
  • epigramm eines ewig normalen bürger an die homolobby..

    bitte ihr lieben homosexuellen und sonst andersartigen, seid so lieb und nehmt etwas rücksicht auf die im christlich -sittlich-moralischen verbliebenen normalempfindenden.

    Versetzt euch mal in die situation eines normalen, der mit euch konfrontiert wird..
    Also der bernhard hat doch nur gutes gewollt...
    Und zeigt nicht gerade der toleranz euch gegenüber, wenn er zuvor in der öffentlichkeit rat von einer psychologin sich einholt, was den umgang mit dem eigenen homobruder anbelangt..
    Er bemüht sich doch, euer anderssein zu verstehen.

    Ist ja schon die tatsache eine zumutung , dass in der eigenen familie solche abweichungen von der normalität geduldet werden müssen..
    Nun auch die töchter im zarten-unschuldsalter sich einer situation gegenüber sehen, die so sehr von der von bernhard gelebten und den kindern vermittelten gelobten-christlichen norm abweicht.
    Wie erklären, dass nicht nur papi-mami zueinander lieb sein können, sondern auch onkel und onkel...
    oder tante und tante.

    Vieleicht sollte man dem homosexuellen bruder ja mal ins gewissen reden; hat nicht sein partout verheiratet sein wollen sein eigensüchtiges sich selbst darstellen wollen, genau erst diesen konflikt geschaffen.
    Mal ehrlich: wer ist da intolerant seiner familie gegenüber???
    Ja, jetzt fangt ihr an nachzudenken, jetzt, wo ihr den schaden angerichtet habt!

    Warum ist er nicht in eine der vielen segnungswilligen pfarrgemeinden untergekommen dies doch geben soll, wo er im engsten kreise ( dem seiner homofreunde natürlich..) sich hätte trauen (lassen) können.
    Wenn toleranz gefordert wird, wo dann euer beitrag zur befriedung ?

    Nein, ihr fordert toleranz nicht nur innerhalb der familie ein, ihr tragt euern konflikt mit der normalen gesellschaft auch noch in die eigene familie rein.
    Ist das euer bild von tolerant sein???
    Was sollen nur die kinder denken wenn sie sehen, es gibt nicht nur den onkel der da andersrum ist, sondern da gibt es noch viele mehr die auch so sind ... vieleicht gar noch frauen eingeladen sind, die genau so sind wie die männer.

    Seid tolerant beim empfangen von hinweisen wo ihr an grenzen stoßt die wir normalen sorgsam zum schutz unserer kinder und uns selbst aufgebaut haben.
    Wir wollen euch nicht diskriminieren wie ihr uns immer unterstellt, aber wir haben auch ein anrecht darauf, vor euch schutz zu suchen..
    Also feiert in euren kreisen und macht hier nicht so viel wind um euer ehe-gedöns.

    Also das musst ich als normaler bürger mal gesagt haben...
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#19 VeganBearEhemaliges Profil
  • 20.05.2015, 09:09h
  • Ich zitiere in solchen Fällen gerne einen Kommentar, den ich hier gefunden habe:

    www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/Die-Sch
    wulenheiler-2,sendung370984.html


    In Kommentar Nr. 33 schrieb "Klaus" am 08.04.2015 16:37 Uhr:

    "Offenbar herrscht hier bei einigen ein völlig falscher Begriff von Toleranz vor.

    Vielfach wird hier den Autoren des Beitrags vorgeworfen, sie seien intolerant gegenüber intoleranten, homophoben Christen. Dabei wird aber übersehen, dass Toleranz nicht gegenüber Intoleranten angebracht ist. Keine Toleranz der Intoleranz!

    Die Autoren sind sehr wohl tolerant. Sie akzeptieren die heterosexuelle Lebensweisen der Anderen.

    Zum Toleranzbegriff gehört aber auch Intoleranz gegenüber der Intoleranz. Und so muss ein wahrhaft toleranter Mensch gegen Intoleranz aufstehen. Toleranz bedeutet nicht, man müsse auch tolerant gegen Rassisten, Nazis, Homophobe und andere Intolerante sein. Wer das aber glaubt, hat den Begriff der Toleranz nicht verstanden.

    Toleranz heißt, ich akzeptiere deine Lebensweise. Toleranz heißt aber nicht, ich akzeptiere, dass du mich wegen meiner Lebensweise verurteilst und als krank, gestört oder abnormal diffamierst.

    Intolerante Menschen, die nichts, außer sich selbst akzeptieren, berufen sich fälschlicherweise gern auf diesen falschen Toleranzbegriff, dass man doch müsse sagen dürfen, dass Ausländer, Homosexuelle oder andere andersartige Menschen minderwertig oder unnormal seien.

    Toleranz gegenüber Intoleranz bedeutet das Ende jeder Toleranz, da solch eine Toleranz oft in einer Diktatur der Intoleranten endet."

    ***

    Außerdem Lektion sechs aus diesem wunderbaren zaunfink-Artikel:

    derzaunfink.wordpress.com/2015/04/15/antilopen-die-loewen-fr
    essen/
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#20 SchleicheR74
  • 20.05.2015, 12:59h
  • Antwort auf #4 von Rosa Soli
  • Ich hab beim Lesen genau das Gleiche gedacht. Es gibt den Vater und die Töchter bestimmt auch nicht. Der Artikel diente nur dazu im Rahmen des Bildungsplans die Hompohobie zu fördern.
    Das Interesse an dem Artikel ist ja nun so groß, dass wir das evtl. noch erfahren, wieviel von der Geschichte wirklich wahr ist.
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#21 IchOlAnonym
  • 20.05.2015, 13:39h
  • ...Kinder verwirren...Kinder werden immer nur von ihren Eltern verwirrt. Mein Neffe konnte kaum laufen und sprechen, da hat er meinen Freund an die Hand genommen zu mir geführt und gesagt "Andi gehört da hin!"

    (Name von der Redaktion geändert ;))

    Alles nur eine Frage der erziehung. Hass ist im Gegensatz zur sexuellen orientierung nicht angeboren
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#22 stromboliProfil
  • 20.05.2015, 13:39hberlin
  • Antwort auf #13 von Rosa Soli
  • deine überlegung ist schon lesenswert.
    Aber die nutzung eines pseudonyms in leserberatungsspalten ist nichts ungewöhnliches.. siehe bravo- Dr. sommer...
    Nach presserecht kann die redaktion solche beiträge sogar selbst "konstruieren, muss aber dies einer fachperson vorlegen..
    deshalb schreiben auch einige "fachkräfte für mehrere klitschen unter nick-namen oder supervisionieren das geschreibsel der redaktion.
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#23 LorenProfil
#24 Reto77
  • 20.05.2015, 18:10h
  • Ich habe mir Gernot Hassknecht zum Vorbild genommen. Er lehrt ja, dass die Beschwerde die Zivilisation entscheidend vorangebracht habe. Also habe ich mich über die homophobe Kolumne beschwert und die Redaktion hat tatsächlich geantwortet. Darin heißt es, Zitat:
    "Wir bitten für diesen Fehler um Entschuldigung. Frau Eggert wird fortan nicht mehr für uns schreiben, wir werden ihre Kolumne beenden. Ulrich Windolph, Redaktionsleiter WESTFALEN-BLATT."

    So deutlich war die im Artikel verlinkte Stellungnahme aber nicht, oder habe ich etwas übersehen?
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#25 Patroklos
#26 hugo1970Ehemaliges Profil
#27 ChiefWiggumAnonym
  • 20.05.2015, 19:26h
  • Ich habe per E-Mail heute die nachfolgende Erklärung erhalten. Hätten Sie diese Erklärung sofort veröffentlicht anstelle der vorherigen Wischiwaschi-Stellungnahme, wäre es besser gewesen. Schade, dass es immer erst einen Shitstorm braucht...

    Stellungnahme zur Kolumne Guter Rat am Sonntag vom 17. Mai in der

    Sonntagszeitung OWL am Sonntag:

    Der Artikel der freien Autorin Barbara Eggert in der Sonntagszeitung OWL am

    Sonntag vom 17. Mai hätte so in keinem Fall erscheinen dürfen. Er war

    fälschlicherweise mit der Redaktionsleitung nicht abgestimmt, und die

    Unternehmensgruppe WESTFALEN-BLATT distanziert sich ausdrücklich von

    seinem Inhalt. Zugleich trägt die Redaktion die volle Verantwortung für diese

    sehr gravierende journalistische Fehlleistung. Wir bitten für diesen Fehler um

    Entschuldigung. Frau Eggert wird fortan nicht mehr für uns schreiben, wir

    werden ihre Kolumne beenden.

    Ulrich Windolph, Redaktionsleiter WESTFALEN-BLATT
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#28 hugo1970Ehemaliges Profil

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