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Einzelkommentar zu:
"Aktenzeichen XY" greift Mord an jungem Schwulen auf


#8 TheDadProfil
  • 21.05.2015, 15:12hHannover
  • Antwort auf #5 von Albert
  • Mit Gleichberechtigung hat das überhaupt nichts zu tun, und noch viel weniger mit "Gender-Wahn", der sich nur in den Köpfen solcher Leute wie Du einer bist, abspielt..

    Zunächst ist es ein erheblicher Unterschied ob man verunglimpfend von "Homo-Milieu" spricht, oder von einer Szene..

    Diese Szenen gibt es unter Heten nämlich auch..
    Aber kein Mensch spricht dort von "Milieu" um in Anlehnung an alte Strafrechtsvorschriften eine Verbindung mit dem "halbseidenem", dem "Rotlichtmilieu" herzustellen..

    Schwulen Kneipen wurde und wird damit nämlich per se unterstellt analog zur "Bier-Bar" ein reiner Ort der Anbahnung von Prostitution zu sein, was so nie stimmte..

    Dazu kommt dann noch diese "kleine Unverschämtheit" an der Ecke, mit der dann grundsätzlich unterstellt wird, der Täter könnte nur aus diesem "Milieu", diesem Dunstkreis stammen..

    Die Möglichkeit das der Junge Mann von einem Hetero-Täter aus völlig anderen Motiven heraus, die mit Sex überhaupt nichts zu tun haben, sondern mit Geld und ähnlichen Dingen, ermordet worden sein kann, wird hier von Anfang an komplett ausgeblendet..

    Mithin ein Grund warum Morde an Schwulen Männern eine schlechtere Aufklärungs-Quote haben, als andere Mord-Taten..

    Insgesamt verwendest Du hier immer noch die Sprache, die man aus der Berichterstattung Mitte der Achtziger Jahre im Fall Kiesling kennt, oder beim Mord an Walter Sedlmayr..

    Das zeigt hier nur, wie wenig sich die Leute in den vergangenen 15 Jahren seit dem Mord, und den letzten 30 Jahren seit Kiesling verändert haben..

    Nämlich gar nicht..
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