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Kommentare zu:
Westfalen-Blatt entschuldigt sich ein zweites Mal


#1 Patroklos
#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 20.05.2015, 23:06h
  • Wenn Redaktionsleiter Ulrich Windolph es ernst meint, dann muß er die freie Autorin Barbara Eggert anzeigen, wenn es diese Person überhaubt gibt
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#3 BenneAnonym
  • 20.05.2015, 23:32h
  • Ihr glaubt doch wohl nicht im ernst, dass es Frau Eggert gibt? Wer das glaubt, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann und an Dr. Sommer.
    Spinnen wir doch mal rum: es gibt also einen besorgten Leser, der auf eine Schwulen-"Hochzeit" eingeladen wurde. Dieser Leser weiß sich nicht besser zu helfen, als sich an ein Anzeigenblatt zu wenden. Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Brief veröffentlicht wird, wenn man wirklich Rat sucht??
    Auf wundersamer Weise wurde aus "Diplom Psychologin" auf einmal "freie Mitarbeiterin".
    Das Westfalen Blatt lässt sich jetzt feiern, dass sie eine Mitarbeiterin entlassen haben, die es überhaupt nicht gibt....
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#4 David77Anonym
  • 20.05.2015, 23:36h
  • Antwort auf #2 von hugo1970
  • Die Person als auch den besorgten Vater gibt es wahrscheinlich gar nicht...
    Die Kolumne wird eingestellt oder unter anderem Namen fortgeführt, offiziell tut man so, als habe man sich distanziert...Aus Dr. Sommer wird Dr. Winter... Aus Raider wird Twix...
    Diese dubiose Frau Eggert hätte sich sicher längst zu Wort gemeldet, wenn sie echt wäre...

    Alleine die Geschichte klingt doch schon konstruiert - warum soll ein Vater seinen Kindern einbleuen, die Ehe sei nur zwischen Mann und Frau möglich, wenn dies doch erst die Kinder auf die Idee brächte, es könnte auch anders sein; um dann die Homosexualität des Onkels auf jeden Fall zu verschweigen, der ja doch als "wunderbarer" Mensch im Familienleben (samt Kinder) doch nicht ausgeblendet werden kann?
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#5 Patroklos
#6 David77Anonym
#7 NamuAnonym
  • 21.05.2015, 00:10h

  • Wieso sollte es die Frau nicht geben, es ist doch auch ein Foto von ihr in der Zeitung.
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#8 David77Anonym
#9 AntwortAnonym
#10 Harry1972Profil
#11 AlexAnonym
  • 21.05.2015, 06:54h

  • Das kommt leider erst, wo die Existenz dieses braunen Blättchens auf dem Spiel steht. Bisher wurde dort nur relativiert.

    Ich erwarte mindestens einen Widerruf in der nächsten Ausgabe, wo man darauf hinweist, dass dieser Artikel nur die hasserfüllte Gesinnung der Autorin widerspiegelt und wissenschaftlich nicht zu halten ist.

    Und um den bereits verursachten Schaden auch nur halbwegs wieder gut zu machen, müssen jetzt in mehreren Ausgaben ausführliche Artikel kommen, dass an Homosexualität nichts verwerfliches ist und dass das auch keine Gefahr für Kinder ist.
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#12 Rosa SoliAnonym
  • 21.05.2015, 08:51h
  • Antwort auf #10 von Harry1972
  • Wow, Du hast einen Treffer gelandet. Ich hatte es ja vergeblich versucht. Ist aber auch kein Wunder, denn ich hatte nach "Dipl. Psychologin Barbara Eggert" gesucht. "Psychologische Beratung" ist ja etwas völlig anderes - das kann jeder machen. *lol*

    Das ist alles sehr abstrus. In den Veröffentlichungen des Blattes war sie erst "Dipl. Psychologin", dann wurde sie zur "Dipl. Soziologin", jetzt spricht man nur noch von der "freien Autorin". ;-)
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#13 RobinAnonym
  • 21.05.2015, 09:50h
  • Da die homophobe Hetze bisher immer vom Westfalen-Blatt relativiert wurde, ist diese Entschuldigung nicht ernst zu nehmen und nur ein Ausdruck, dass man sich offenbar Sorgen um die finanzielle Zukunft macht.
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#14 puschelchenProfil
  • 21.05.2015, 10:04h irgendwo in nrw
  • Antwort auf #12 von Rosa Soli

  • "Das ist alles sehr abstrus. In den Veröffentlichungen des Blattes war sie erst "Dipl. Psychologin", dann wurde sie zur "Dipl. Soziologin", jetzt spricht man nur noch von der "freien Autorin". ;-)"

    Sollte kein akademischer Grad vorliegen, haben sich sowohl das Blatt, als auch die "freie Autorin" strafbar gemacht. Das ist nicht "abstrus", das ist die blanke Panik.
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#15 Homonklin44Profil
  • 21.05.2015, 10:13hTauroa Point
  • Antwort auf #10 von Harry1972
  • Sehr interessant! Danke für die Kontaktdaten@Harry.

    Ich vermute mal die hält so einen Fernstudiums-Titel plus Diplom in Sozialpädagogik oder sowas in der Art,das man dann entsprechend verhacknudeln kann,bei Bedarf.

    Psychologische Beratung,da kenne ich Mehrere. Eine mediiert über den Apostel Matthäus und deutet psychologische Probleme aus Haaren der zu fürbittenden Problemklienten.Eine andere behandelt mit der Hilfe der positiven Schwingungen von Steinen...psychologisch gestimmten Steinen...
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#16 stromboliProfil
#17 Rosa SoliAnonym
  • 21.05.2015, 10:56h
  • Antwort auf #15 von Homonklin44
  • Klingt da etwas Verachtung für den Studiengang Sozialpädagogik mit? Das würde ich nicht teilen wollen. Das ist ein Studium an einer ordentlichen (Fach-)Hochschule mit einem akademischen Abschluss. Dipl. Sozialpädagog_innen leisten für mich wertvolle Arbeit in der Kinder-, Jugend,- und Familienhilfe. Kein Grund, sich darüber lustig zu machen.

    Ich vermute, unsere Frau Eggert verfügt jedenfalls über keinen akademischen Abschluss in Psychologie.
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#18 Harry1972Profil
#19 MithysterikerAnonym
  • 21.05.2015, 12:36h
  • Ich fasse mal zusammen: Der mächtige Deutsche Presserat wird diesem Blatt, das mindestens dreimal so schlimm ist wie es der "Stürmer" in seinen schlimmsten Zeiten war, noch heute die Lizenz entziehen (welche auch immer). Anschließend wird eine Dipl.-Irgendwas, die unglaublicherweise als freie Mitarbeiterin einer Zeitung bezeichnet wurde, auf dem nächsten CSD verbrannt. Und die Redaktion muß sich das ansehen und die nächsten sieben bis siebenhundert Jahre darüber berichten. Und zwar nur noch darüber.

    Könnte das in etwa ausreichen, um auch nur einen winzigen Teil des enormen, völlig unbeschreiblichen Schadens, der hier durch homophobes Geblubbere in einem Anzeigenblättchen verursacht worden ist, wett zu machen?
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#20 cernAnonym
#21 hachAnonym
#22 Homonklin44Profil
  • 21.05.2015, 13:07hTauroa Point
  • Antwort auf #17 von Rosa Soli
  • Nein. Das Verächtliche daran scheint Deiner Interpretation zu entsteigen Ich hätte ebensogut eine Meisterlehre in Land- und Gartenbau assoziieren mögen.Die ich durch ihr Erwähnen auch nicht verachte.

    Nur im Zusammmenhang damit,dass Sozialberufler manchmal glauben,viel von Psychologie zu verstehen. Und dann "Beratung" bieten.Es war nicht mehr als ein fiktionaler Schmiss
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#23 JuliAnonym
  • 21.05.2015, 13:33h

  • Diese Entschuldigung kann doch wirklich kein Mensch ernst nehmen.
    Traurig, wie gesellschaftstauglich überhaupt Homophobie in Deutschland ist. Selbst auf FB gab es genug zustimmende Worte für diese angebliche Psychologin.
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#24 OkkiAnonym
  • 21.05.2015, 15:12h
  • Fix mal den Psychologenverband angeschrieben: Frau Eggert ist keine Diplom-Psychologin, sondern auf Nachfrage des Verbandes wurde denen vom Westfalen-Blatt bestätigt, sie sei "Diplom-Pädagogin". Ich glaube denen aber kein Wort!
    Die Telefonnummer von der psychologischen Beraterin ist übrigens nicht vergeben ;-) Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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#25 Rosa SoliAnonym
#26 BildungAnonym
  • 21.05.2015, 19:12h
  • Heute jault die Junge Freiheit:

    " Die Linkspartei im sächsischen Landtag hat eine Modernisierung des Sexualkundeunterrichts gefordert. Konkret soll den Kindern beigebracht werden, daß die natürlichen Geschlechter lediglich soziale Konstrukte seien. Die geschlechtliche Identität könne sich je nach Lebenslage ändern, betonte die Linkspartei in einem entsprechenden Antrag.

    Zudem solle den Schülern von externen Referenten vermittelt werden, was sexuelle Vielfalt bedeute und was es etwa mit Regenbogenfamilien und Bisexualität auf sich habe. Dafür müßten die Schulen in Sachsen auf den neuesten Stand von soziologischen Erkenntnissen gebracht werden."
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#27 ich meine dazuAnonym
  • 21.05.2015, 22:01h
  • Antwort auf #19 von Mithysteriker
  • Nein, das könnte noch lange nicht ausreichen, um den entstandenen öffentlichen Schaden wiedergutzumachen, dass auf schwulen Hochzeiten offenbar keine unschuldigen Blumenmädchen streuen sollten. Zuerst fehlt noch eine öffentliche Selbstgeißelung auf Facebook, dass Frau Barbara Eggert, bitte merken Sie sich alle diesen Namen, niemals irgendjemanden herabsetzen oder sogar beleidigen wollte. Außerdem die Abschwur und Enthaltsamkeit von jeglicher zukünftiger psychologischer Beratung jedweder Art durch die Homohasserin. Außerdem hat die mutige, loyale und besonnene Redaktion in Zukunft regelmäßig ermäßigte ganzseitige Anzeigen für dildoking zu schalten und eine fortlaufende Berichtserie über die wunderbaren Lebenserfahrungen von schwulen Ex-Pornostars und Strichern, HIV-Positiven, Transgendermenschen, und Älteren im Kreise ihrer liebevollen Community zu bringen. Selbstverständlich mit Bildern, auf denen glückliche, lebensfrohe und freilaufende Menschen zu sehen sind.

    herzlichst,
    IhrE GleichstellungsbeauftragtEs
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#28 FreeyourgenderProfil
  • 22.05.2015, 09:59hBamberg
  • Ob die Kolumnistin ein Fake ist oder nicht, spielt fast keine Rolle:
    Die Stellungnahme wurde verschriftet und verteilt, von der Redaktion abgenickt. Und hier liegt das Problem:
    Das eine Zeitschrift im Jahre 2015 meint Diskriminierung als Meinung getarnt lancieren zu können.

    Es sind 2 Punkte offensichtlich, die direkt zu kritisieren sind,
    neben vielen anderen:

    Bei einer ELP wird von "Sexualität" gesprochen, die hier im Vordergrund steht.
    Bei einer heterosexuellen EHE, "nur" von einer EHE, hier kommt anscheinend keine Sexualität "vor".
    Das ist der eine Punkt.

    Der andere ist, dass wenn wir Sexualität automatisch mitbetrachten bei einer Partnerschaft, was unterstellt schon ein falscher Ansatz ist,
    dann ist der 2. krtikwürdige Punkt der,
    dass die Sexualität einer ELP "verwirrend" sei für Kinder,
    und etwas sei, wovor man Kinder "schützen" müsste.
    Damit wird die Sexualität einer ELP in eine negative Konnotation gesetzt !

    Und ja: Die "Ausrede", dass Kinder dass eben noch nicht gelernt hätten,
    und damit nicht umgehen könnten,
    ist das Beste Argument für den Bildunsplan.
    Dann fangt ihr doch damit an, liebe OWL Redaktion und klärt die Kinder auf.
    Gleich morgen.
    Vielleicht mit einer Abhandlung darüber, dass Menschen einer ELP
    sich das volle Adoptionsrecht wünschen, weil es nur auf eines ankommt:
    Auf die Liebe zu den Kindern.
    Das wäre doch mal ein guter Ansatz.
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#29 Homonklin44Profil

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