Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?23819

Die verliebten Ampelpärchen erobern nach und nach Europa

  • 21. Mai 2015 12 1 Min.

Nach Wien und München sollen nun auch in der österreichischen Stadt Salzburg drei Pärchenampeln installiert werden.

Auf Initiative des Vorsitzenden der sozialdemokratischen LGBT-Organisation SOHO gab Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) die schnellstmögliche Einrichtung eines heterosexuellen, eines schwulen und eines lesbischen Motivs an der Staatsbrücke in Auftrag. Pro Stück investiert die Stadt 1.400 Euro, berichten die "Salzburger Nachrichten".

Dagegen wird es auf Nürnberger Ampeln keine gleichgeschlechtlichen Liebespaare geben. Für die nötige Umstellung der Schablonen habe die Stadt keinen Etat, erklärte Ulrike Goeken-Haidl, Sprecherin des Servicebetriebs Öffentlicher Raum (SÖR), gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Homo-Ampeln zum CSD wären zwar eine gute Sache, doch wolle die Stadt das vorhandene Geld lieber in Bäume, Spielplätze und die Beseitigung von Schlaglöchern stecken.

In Hamburg hat sich wiederum die grüne Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank für die "Velfalts"-Ampeln zum CSD ausgesprochen. Laut "Bild" will sie nun Verlehrssenator Frank Horch (parteilos) von der Idee überzeugen. (mize)

-w-

#1 SebiAnonym
  • 21.05.2015, 19:09h
  • "Homo-Ampeln zum CSD wären zwar eine gute Sache, doch wolle die Stadt das vorhandene Geld lieber in Bäume, Spielplätze und die Beseitigung von Schlaglöchern stecken. "

    Das muss man verstehen.

    Wenn man (dank der schwarz-roten Fiskalpolitik, die die Kommunen immer ärmer macht) kaum Geld hat, sind Bäume, Spielplätze und die Ausbesserung von Schäden dringender als die sicherlich auch wünschenswerten Ampelmännchen.

    Insofern ist da nichts zu beanstanden.
  • Direktlink »
#2 Robby69Ehemaliges Profil
  • 21.05.2015, 20:50h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • An sich gebe ich Dir Recht. - Die Straßen in Bayern sind teilweise wirklich in einem ziemlich maroden Zustand. -
    Trotzdem würde es - vor allem einer Stadt wie Nürnberg (die an sich oft nicht gerade "homofreundlich" ist, auch was die Bullen betrifft...) nicht schaden, wenn sie wenigstens zum CSD ein bißchen Toleranz für uns LGBTIs zeigen würde. Meiner Meinung nach klingt das mit dem "wir haben keine Kohle dafür" eher nach einer ziemlich billigen Ausrede, um nicht sagen zu müssen, dass sie keine LGBTIs "featuren" wollen.
    Immerhin haben Salzburg und München schon mal zugesagt, dass sie mitmachen. Ich hoffe, es werden noch viel mehr Städte.
  • Direktlink »
#3 TheDad
  • 21.05.2015, 22:21hHannover
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Hier muß man aber anmerken das die Glühbirnen regelmäßig ausgetauscht werden, lange bevor sie ihr Leben aushauchen, um Verkehrssicherheit zu gewährleisten..
    Das kostet viel Geld..

    Auch diese Scheiben werden regelmäßig ausgetauscht,weil sie durch Sonneneinstrahlung ausbleichen, die Farben verlieren, durch Umwelteinflüsse verkratzen, durch Hagel-Schauer zerstört werden..

    Diese dann durch andere zu ersetzen kostet keinen Cent zusätzlich, denn auch die "normalen" Scheiben sind nicht irgendwie billiger..
  • Direktlink »