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Kommentare zu:
Grönland öffnet Ehe


#1 MarekAnonym
  • 27.05.2015, 10:24h
  • Herzlichen Glückwunsch.

    Aber ein ums andere mal zeigen andere auch, wie rückständig Deutschland ist.

    Ein Staat wie Deutschland, der einen Teil seiner Bürger grundlos diskriminiert, ist auf Dauer nicht konkurrenzfähig.
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#2 FreeyourgenderProfil
  • 27.05.2015, 10:51hBamberg
  • In Deutschland sehen wir im Moment wie Menschenchrechte
    mit dem C in dem Kürzel der Union kollidieren.

    Der Vatikan:

    "Abstimmungsergebnis (in Irland) wäre Niederlage für die Menschheit"

    Da wünschen sich einige Katholiken die Zustände
    nach dem Ersten Vatikanischen Konzil zurück.
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#3 Pilot21Anonym
  • 27.05.2015, 10:53h

  • Ist Deutschland eine "absolutistische Monarchie" oder weshalb springt alles nach Kaiserin Merkels Bauchgefühl?
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#4 yelimSEhemaliges Profil
  • 27.05.2015, 10:56h
  • Ich kann mich irren, also ohne Gewehr.

    Aber.

    Ich meine mich zu erinnern daß es einen (unter mehreren) Schöpfungsmythos der Inuit bzw Kalaalit gibt in dem die ersten Menschen zwei Brüder waren die Sex miteinander hatten, worauf sich der eine in eine Frau verwandelte und Kinder gebar - von denen alle heutigen Menschen abstammen.

    Hätte es damals schon Katholiken oder Frau Merkel gegeben, gäbe es heute also gar keine Menschen.
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#5 sanscapote
  • 27.05.2015, 10:58h
  • Glueckwuensche nach Groenland, das 21. Land, das die Ehe oeffnet.

    Armes D-Kartoffel-Bananenland unter Regentschaft einer dummdreisten Goere mit Berater im Vatikan.
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#6 lucdfProfil
  • 27.05.2015, 11:09hköln
  • Langsam macht sich Deutschland lächerlich! Eigentlich liegt das vor allem an einer Partei, der CDU, wenn die Frage immer noch nicht geregelt ist. Die SPD, die nicht gerade vorprescht, würde mitziehen.
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#7 lucdfProfil
#8 janxAnonym
  • 27.05.2015, 11:22h
  • Ja, in der Tat. Langsam wird das wirklich unfassbar lächerlich und peinlich. Eigentlich ist es das schon längst. Die fortschrittliche innovative Weltmetropole Nuuk - wer kennt sie nicht - mit Gesetzgebung für's 21. Jahrhundert. In Berlin dagegen Steinzeit.

    Wahrscheinlich jeder andere Staat um uns herum hat das irgendwann eingeführt. Selbst Russland und die Türkei. Noch lacht ihr. Habe ich bei USA und Irland auch gedacht.

    In der Rentnerrepublik Deutschland wird man diese Horror-Regierung einfach nicht los. Es ist zum verzweifeln.
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#9 non-mythosAnonym
  • 27.05.2015, 11:30h
  • Antwort auf #4 von yelimS
  • "Um 3000 v. Chr. wanderten die Vorfahren der ersten Inuit über die Beringstraße aus Asien nach Alaska.

    Um 2500 v. Chr. begannen die ersten Einwanderungen von Prä-Dorset-Eskimos (Paläo-Eskimos) nach Grönland (unter anderem Menschen der Saqqaq-Kultur). Bereits aus dieser Zeit sind Jagdplätze zum Beispiel in der Disko-Bucht und bei Qaja in der Nähe des Jakobshavn-Isfjords nachgewiesen. Diese Erstbesiedler starben wieder aus, aber von 500 v. Chr. bis 1000 n. Chr. siedelten Angehörige der Dorset-Kultur (Neo-Eskimos) in Grönland."
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#10 SPDsichertMachtAnonym
  • 27.05.2015, 11:34h
  • Antwort auf #6 von lucdf
  • Die "S"PD, die CDU/CSU in der Regierung hält, um ihre Wahlversprecher in allen Bereichen nicht einlösen oder gar wirklich sozialdemokratische Politik betreiben zu müssen, ist das Hauptproblem.

    Das brüllende Schweigen und Nichtstun der Parteiführung nach der historischen Entscheidung in Irland bzw. auch noch Schönreden der Diskriminierungspolitik spricht Bände.

    Entschlossenes Eintreten für Menschenrechte ist etwas ganz anderes.

    Die durchgeschröderte, reaktionäre Politik betreibende und ermöglichende "S"PD hat auf CSD-Veranstaltungen NICHTS verloren.
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#11 Linu86Profil
  • 27.05.2015, 11:34h Aachen

  • Auch wenns ein "kleines" Land is, aber auf der Weltkarte sieht das super aus. ;-)

    Fehlt nur noch das vollständige Adoptionsrecht.
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#12 oder soAnonym
  • 27.05.2015, 11:45h
  • Antwort auf #3 von Pilot21
  • Sie springen, weil Deutschland noch nie eine "absolutistische Monarchie" war?

    Deutschland war immer ein Geflecht aus Geweben von Land-, Gold-,Aktien-Clanfürsten, Parteiadel, Lobbyisten, Zünften, Kasten, Verbänden, Vereinen. Solche Sachen. Die stille Hoffnung auf den kleinen oder großen Gewinn, wenn alles weiter läuft wie bisher.

    Zum entspechenden Stallgeruch das Blut: Bringst du meinen Sohn unter?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#13 GeorgGAnonym
  • 27.05.2015, 11:53h
  • Erfreulich, dass Grönland mit einer so klaren Mehrheit die Ehe geöffnet hat. Das war nicht selbstverständlich, denn viele lutherische Grönländer sind durch den Pietismus der Herrnhuter Brüdergemeine (die in Mitteleuropa jetzt aber auch schwule Lebensgemeinschaften segnet) geprägt.
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#14 yelimSEhemaliges Profil
  • 27.05.2015, 11:59h
  • Antwort auf #9 von non-mythos
  • Als Teil der identitätsstiftenden Selbstdefinition einer "ethnischen" oder sonstigen Gruppe dürften Mythen stets erheblich wirkmächtiger sein als historische "Fakten". Das eine ist "was wir sind und warum" - das andere irgendwelche drögen Zahlen.

    Vielleicht verstehen die Grönländer die Eheöffnung ja auch als Teil des Weges zur Rückeroberung ihrer eigenen Kultur?
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#15 yelimSEhemaliges Profil
#16 wirkmächtigAnonym
  • 27.05.2015, 12:31h
  • Antwort auf #14 von yelimS
  • Immer mehr Grönländer werden etwas von der Jagd auf Rohstoffe* und deren Wertschöpfungskette verstehen, als von der Jagd auf Meerestiere und Ketten aus deren Knochen.

    * Uran, Erze, Seltene Erden

    Die Gefahr, dass es bei Menschen- und Bürgerrechten nach Bayreuth oder Weihrauch muffelt, scheint äußerst gering.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#17 HeinerAnonym
  • 27.05.2015, 12:32h
  • Das freut mich für Grönland, ist aber ein weiteres Armutszeugnis für Deutschland...
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#18 yelimSEhemaliges Profil
#19 Markus44Anonym
#20 Gang ArtAnonym
#21 yelimSEhemaliges Profil
#22 Linu86Profil
  • 27.05.2015, 16:02h Aachen

  • Kann jemand bestätigen, dass das gemeinsame Adoptionsrecht ebenfalls mitbeschlossen wurde? Auf Englisch gibt es z.T. widersprüchliche Meldungen dazu.
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#23 Homonklin44Profil
  • 27.05.2015, 17:04hTauroa Point
  • Tillykke Kalaallit Nunaat!

    Da kann man sehen,dass Völker mit uralter Tradition,so wie die Grönländer sie aus zwei Volkszweigen mitbrachten,kein Hindernis draus knüpfen müssen!

    Die Famile der Inuit war mir immer sympathisch. Kinder "gehören" zu allen,können von allen erzogen werden...zum Beispiel.Soziale Regeln sind strikt aber naturgerecht.
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#24 Patroklos
#25 GeorgGAnonym
  • 27.05.2015, 17:53h
  • Antwort auf #14 von yelimS
  • "Vielleicht verstehen die Grönländer die Eheöffnung ja auch als Teil des Weges zur Rückeroberung ihrer eigenen Kultur?"

    Warum sollen die Grönländer ihre eigene Kultur rückerobern?
    Wenn hier bei queer.de jemand schreibt, dass Deutschland seine eigene Kultur gegenüber der EU betonen müsse, hagelt es rote Punkte...
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#26 hugo1970Ehemaliges Profil
#27 yelimSEhemaliges Profil
  • 27.05.2015, 20:40h
  • Antwort auf #25 von GeorgG
  • Ja, die armen Deutschen. Jahrhundertelang wurden die Ausübung ihrer Religion mit schweren Strafen belegt, sie ihrer Hände Arbeit beraubt, ihnen die grundlegendsten Ressourcen gestohlen, ihre Kultur für gottlos und verachtenswert erklärt und ihnen eine ihren Lebensbedingungen fremde und völlig dysfunktionale Lebensweise und "Zivilisation" aufgepreßt. Jahrhundertelang wurden sie in ihrem eigenen Land in die Rolle des abhängigen Mündels und Bittstellers gezwungen. Von einer Regierung deren eiziges Interesse an diesem tausende Kilometer entfernten eisigen Gletscherlands in dessen Ausbeutung bestand, der die Bewohner dort nur unangenehme Störfaktoren waren. Die armen armen Deutschen. Fühllos wessen Herz nicht weint ..

    Regnet's bei Dir im Schädel Herrnhuter Brüderpisse?.
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#28 userer

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