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Mit dem Slogan "Human Rights Are My Pride" ist Amnesty International weltweit auf CSD-Veranstaltungen präsent
- 29. Mai 2015 1 Min.
Nach dem positiven Referendum für eine Ehe-Öffnung in Irland hat Amnesty International die zögerliche Haltung Deutschlands kritisiert.
"Die Entscheidung in Irland ist ein Signal für die deutsche Politik, endlich die vollständige Gleichstellung lesbischer und schwuler Paare im Eherecht zu beschließen", erklärte Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland.
Der am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossene Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) zur Stärkung eingetragener Lebenspartnerschaften sei "Augenwischerei und zementiert die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare", kritisierte die Menschenrechtsorganisation in einer Pressemitteilung vom 28. Mai. "Eine volle Gleichstellung inklusive Adoptionsrecht sieht anders aus. Jeder Mensch hat das Recht, frei zu entscheiden, wen er oder sie heiraten will – auch in Deutschland muss dieses Menschenrecht endlich gewährleistet werden!"
Bereits seit 2007 fordert Amnesty International alle Staaten dazu auf, die gesetzlich verankerte Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechteridentität bei Eheschließungen zu beenden. In Irland hatte sich die Organisation mit einer Kampagne für den positiven Ausgang des Referendums eingesetzt. (cw)
Links zum Thema:
» Homepage von Amnesty International Deutschland















An der skrupellosen CDU/CSU wird auch diese Kritik abprallen. Für ihren Hass gehen die über Leichen.
Aber die SPD sollte so langsam mal auf den Pfad der Vernunft zurückfinden. Oder ist die SPD wirklich nur noch eine opportunistische Partei, denen Menschenrechte am Arsch vorbei gehen?!