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Kommentare zu:
Birgit Kelle: Vorurteile für alle


#1 NicklasAnonym
#2 WolfgangProfil
#3 SchandeAnonym
  • 29.05.2015, 19:05h
  • Dem Kommentar von Norbert Blech ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

    Birgit Kelle ist eine homohassende rechte Brandstifterin, die sich darin gefällt, sich als Märtyrerin zu inszenieren, der von der pöhsen "Homo-Lobby" angeblich der Mund verboten werde.

    Sie spielt perfekt auf der Klaviatur der angeblich "unterdrückten" Meinungsfreiheit. Und blendet dabei völlig aus, dass sie jederzeit das Recht hat, Schwule und Lesben scheiße zu finden - und das auch öffentlich zu sagen.

    Allerdings: NICHT UNWIDERSPROCHEN!

    Und erst recht braucht man diese frustrierte ***** (Selbstzensur) nicht in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einzuladen, um ihr dort eine Plattform für ihre Hasstiraden zu bieten.

    Reicht es nicht, dass sie sich auf Demos und im Internet über Schwule und Lesben auskübelt? Muss man dass noch im WDR breittreten? Ausgerechnet im WDR???
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#4 3245tjhAnonym
  • 29.05.2015, 19:07h
  • Frau Kelle gehört zu dem rechten Flügel der AfD, ist aber "offiziell" CDU-Mitglied, damit sie häufiger eingeladen wird und ihre rechte, brauen Suppe auskotzen kann.

    Man beachte, dass Kelle stark in die Demo für alle in Stuttgart involviert ist und die Demo für alle vom rechten Flügel der AfD organisiert wird.

    Der Rechte Flügel der AfD ist die NPD 2.0
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#5 lucdfProfil
  • 29.05.2015, 19:30hköln
  • Antwort auf #1 von Nicklas
  • Die gleichen Argumente gegen die Eheöffnung wurden in Frankreich vorgetragen. "Wenn die Homos heiraten dürfen, kann man die Polygamie nicht verbieten." Ist die Polygamie in Frankreich eingeführt worden? Nein! Gibt es überhaupt eine Diskussion in Frankreich über Polygamie? Nein! Die Homophoben werden immer irgendwelche Einwände bringen.... Mühsam und nicht redlich!
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#6 userer
  • 29.05.2015, 19:57h
  • Antwort auf #1 von Nicklas
  • @ Nicklas: Homophobie ist keine Meinung.
    - - - - - -
    @ Frage im Artikel: "Warum wird sie immer wieder eingeladen?"

    Ich denke, weil die Plasbergs, Jauchs und Maischbergers dieser Fernsehnation sonst gar keine Zuschauer mehr hätten und aus Langeweile angesichts ihrer intellektuellen Gedankenfülle vor laufenden Kameras einschlafen würden.
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#7 myysteryAnonym
  • 29.05.2015, 19:57h
  • Die Argumente der Homo-Gegner sind dermaßen lachhaft schlecht, dass es geradezu absurd ist, sowas öffentlich (ohne sich zu schämen) vorzutragen.
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#8 MarekAnonym
  • 29.05.2015, 20:05h
  • Warum bietet der WDR immer wieder homophober Hetzer ein Forum?

    Das hat nichts mit freier Rede oder Meinungsvielfalt zu tun, sondern das sind wissentliche Lügen um Hass zu schüren.
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#9 Petrillo
  • 29.05.2015, 20:15h
  • Hat die Kinder?

    Falls ja, können die einem wirklich leid tun. Sollte eines davon gleichgeschlechtliche Gefühle entwickeln, bleibt ihm eigentlich nur der Freitod - das würde solche Gestalten vielleicht mal aufrütteln, dennoch wär's schade um den hohen Preis, den der betroffene Jugendliche zahlen muss.

    Schlimm auch, dass ausgerechnet der WDR, im Zweifelsfall aber sicher auch andere ÖR-Sender, diese Figur immer wieder mit unseren Gebühren füttern - warum schielen die, verdammt noch mal, ständig nach der Krawall-Quote?
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#10 Harry1972Profil
  • 29.05.2015, 20:26hBad Oeynhausen
  • Zu fragen, warum Leute wie Kelle immer wieder vom öffentlich rechtlichen Rundfunk eingeladen wird, ist aber schon etwas naiv, oder?

    Diese Sendeanstalten sind von erzreaktionären Konservativen und bibelschwingenden Faschisten durchsetzt. Dazu muss man sich doch bloß die Zusammenstellung der diversen Rundfunkbeiräte angucken. Die bringen Leute wie diese Kelle wie Schachfiguen in Position. Das ist Krieg.

    "Warum wird sie immer wieder eingeladen?"
    Hoffentlich ist das nur gespielte Naivität.
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#11 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 29.05.2015, 20:30h
  • "Ehe" zu dritt, wenn wir die Zivil-Ehe nach freiheitlich-republikanischen Grundsätzen als Verantwortungsgemeinschaft sehen, ist nach meinem moralischen und sozialem Empfinden absolut okay.
    Und was wäre in einer modernen Gesellschaft, die Mann, Frau und Trans* vor dem Gesetz gleichbehandelt, falsch an der Polygamie? Nichts.

    Fakt ist tatsächlich, dass über Jahrhunderte hinweg eine Zwangsheterosexualisierung stattgefunden hat. Von daher haben "Demagogen" von rechts sogar recht, dass es künftig mehr Bisexuelle geben könnte, die sich für ein Same-Sex-Modell statt gemischter "Lebensform" entscheiden. Aber bedeutet das weniger Kinder? Nein. Moderne, gebildete Menschen gründen bewusst eine Familie mit Kindern, wenn sie sich das leisten können, wenn sie es sich wünschen. Aber eine Kelle ist ja auch gegen Verhütung oder womöglich gar gegen Oralverkehr ;-)

    Überhaupt sind die Argumente der Reaktionären gar keine, sondern nichts weiter als reine Glaubensbekenntnisse, jenseits rationaler Denke.

    Selbst wenn es um das von den "Konservativen" vorgeschobene "Wohl der Kinder" oder die Definition des Begriffs "Familie" geht, ist mehr Scheinheiligkeit als Sein im Spiel. Man muss sich nur mal vor Augen halten, in was für degenerierte Verwahranstalten die konservative Elite dieses Landes ihre Kinder - luxuriös getarnt - wegsperren lässt. Und schaut man sich an, wie wenig Kinderrechte geboten und wirklicher Kinderschutz in der gesellschaftlichen Realität der "klassischen Familie" garantiert ist, darf man fundiert behaupten, deren "Keimzelle" ist vorprogrammierter Kindesmissbrauch und im Prinzip ein reiner Unterdrückungsapparat.
    Es hat sich gebessert zum Ende des 20. Jahrhundert und es wird sich weiter verbessern. Und zum Glück lässt sich die Zeit auch von den Kelles nicht zurückdrehen, es sei denn sie gehen wie die Nazis oder christlich- und islamistisch durchgeknallte Irre über Leichen.
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#12 SebiAnonym
  • 29.05.2015, 20:31h
  • Was muss dieser Dame wohl im Leben passiert sein, dass sie dermaßen vom Hass zerfressen ist?
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#13 knisfoAnonym
  • 29.05.2015, 20:33h
  • "dass mit der Ehe-Öffnung auch die Anerkennung von Polygamie drohe"

    Die polygame Ehe (ob nun Polygynie, Polyandrie oder Polyamorie, ob nun religiös oder zivilrechtlich) ist in mehr als 40 afrikanischen und asiatischen Ländern bereits heute Realität, während in allen europäischen Ländern polygame Ehen nicht nur nicht eingegangen werden können, sondern Polygamie sogar unter Strafe steht. Dabei ist es dann meist auch ganz egal wo die Eheschließung(en) stattfand(en).
    Ein Europäer, der in Kenia nach kenianischem Recht ganz legal zwei Frauen heiratet, läuft Gefahr bei Wiedereinreise nach Europa festgenommen zu werden.

    Es gab zurecht viel Empörung über (z.B.) Nigerias "Same Sex Marriage (Prohibition) Act", das u.a. Strafen für das Eingehen einer gleichgeschlechtlichen Ehe im Ausland vorsieht. Doch wo ist die Empörung über europäische Gesetze gleichen Stils, die gegen Polygamisten und Polygamistinnen gerichtet sind ?

    Schwule, Lesben, gleichgeschlechtliche Paare, ... sind in weiten Teilen Europas sehr präsent. Man sieht uns im Fernsehen, am Arbeitsplatz, in der Straßenbahn. Wir werden (vermeintlich) von Gesellschaft, Medien und Politik akzeptiert. Doch wenn man sich dann trotzdem jeden Tag das Rumgeeiere um Einführung des Rechts auf gleichgeschlechtliche Eheschließung und/oder eingetragene Partnerschaft anschauen muss, wenn das Bauchgefühl einer Regierungschefin schwerer wiegt als die Rechte ihrer Untertanen, - dann will man sich garnicht vorstellen, welch langen Weg Menschen in polygamen Partnerschaften noch vor sich haben.
    In den Niederlanden gibt es immerhin Überlegungen zumindest die eingetragene Partnerschaft auf Dreier+beziehungen auszuweiten - nicht-eingetragene Partnerschaftsverträge gibt es dort schon heute.

    Auch das so fortschrittliche Europa hat auf dem Weg zur tatsächlichen Anerkennung allgemeiner Menschenrechte, die für JEDEN Menschen zu JEDER Zeit an JEDEM Ort gelten müssen, leider noch viele viele mühsame Schritte vor sich.
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#14 GayreporterAnonym
  • 29.05.2015, 20:46h
  • Ich kann die als Journalist auch nicht ertragen, aber es nicht Aufgabe von Redaktionen nur Leute mit einer Meinung einzuladen. Diese Zeiten haben wir in Deutshcland doch hinter uns gelassen.
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#15 WolfgangProfil
  • 29.05.2015, 20:49hBielefeld
  • Frau Kelle hat vier Kinder - und sie geniert sich nicht, die immer wieder anzuführen in ihren Hetzkommentaren gegen Homosexuelle und Ihre falschen Vorstellungen zum Gender-Thema. --- Sie hat aber panische Angst, daß eines ihrer Kinder homosexuell ist - jüngst schrieb sie in einem Beitrag auf "TheEuropean", wie sehr sie sich abmühen mußte, ihren Kindern zu erklären, daß es nicht geht, daß zwei Männer heiraten oder gar eine Ehe zu Dritt zu eröffnen. Anlaß war das bloße, freundliche Spiel zwei ihrer Kinder mit einem Kindergartenkameraden. Die hatten sich entschlossen, weil sie sich so gern hatten, rasch alle drei zu heiraten - da ist Frau Kelle gleich dazwischen gegangen, um sie ja auf den rechten Weg zu bringen... Was hat die für Ängste - aber das kenne ich von meiner eigenen Mutter, die schon in meiner Kindergartenzeit befürchtete, ich würde schwul werden. Permanent wurde auch auf Kleinigkeiten geachtet: keine langen Haare, bloß wie Junge mit Schwung aufs Fahrrad, halt den Arm nicht so, das machen nur Mädchen, sag nicht "huch" usw. - die "heterosexuelle Furchtindoktrination" ist extrem detailliert....und Frau Kelle arbeitet darin mit Verve!
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#16 TomorrowEhemaliges Profil
  • 29.05.2015, 21:05h
  • Ich fordere den Straftatbestand "vollkommene Verblödung" im Kopf. Damit endlich solche Gestalten weg gesperrt werden...
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#17 kuesschen11Profil
  • 29.05.2015, 21:48hFrankfurt/Main
  • Wenn Vielfalt und die damit verbundenen Lebensformen von LGBTIs in einer Demokratie von reaktionär agierenden Meinungsträgern wie Kelle ständig in aufhetzender Form gegenüber der Gesellschaft angegriffen wird, dann ist es definitiv Diskriminierung im großen Stil und hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun.

    Sie bewegt sich wie viele andere Homophobe in Richtung Volksverhetzung, denn ihr Ziel ist es, die bisher weltweit eingeforderten Rechte auszulöschen und zurückzudrängen. In ihrem Vergleich, dass Rothaarige auf dem Schulhof auch diskriminiert werden, beginnt sie die Unterdrückung einfach zu relativieren. Denn Kelle verkraftet es psychisch nicht, dass die Ehe mit Heteros rechtlich gleichgestellt werden soll.

    Diesen Hass verbirgt sie hinter einer freundlich-netten Fassade wie die "Wölfin im Schafspelz."

    Das Recht auf Liebe, Ehe, partnerschaftliche Beziehung steht jedem Menschen laut Grundgesetz zu. Und wer die Ehe wünscht, der soll sie vor dem Staat bekommen.
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#18 TheDadProfil
#19 knisfoAnonym
#20 David77Anonym
#21 LimoneAnonym
  • 29.05.2015, 22:26h
  • Ich erwarte von einem öffentlich-rechtlichen Sender, der unter anderem auch von meinen Gebühren finanziert wird, dass er keine Sendungen ausstrahlt, in denen Homo-Hasserinnen wie Frau Kelle auftreten.

    Die Öffnung der Ehe und die volle Gleichstellung von Schwulen und Lesben sind kein Gegenstand für Diskussionen, kein Thema für Meinungsaustausch, sondern ein unveräußerliches Grundrecht (Grundgesetz Artikel 3).

    Wenn der WDR meint, homophobe Arschkrampen einladen zu müssen - warum sendet er nicht demnächst auch Diskussionen zu Themen wie "Ist der Jude unser Unglück" (mit einem NPD-Funktionär als "Fachmann") oder "Schnackselt der Neger wirklich so gerne?" (mit Jean-Marie Le Pen, der live aus Frankreich zugeschaltet wird).

    Homo-Hass ist keine Meinung, er ist Zeichen von maximaler Verblödung.
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#22 Harry1972Profil
  • 29.05.2015, 22:32hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #19 von knisfo
  • Es gibt da durchaus verschiedene Definitionen. Du darfst da nicht zu kurz denken und Dich von dem Wortstamm "Rasse" ablenken lassen.

    So geht eine Definition in die Richtung, daß Rassismus die Intoleranz einer Gruppe gegenüber einer anderen Gruppe mit einer anderen sozialen Identität bedeutet, wobei es zu gruppenspezifischen Zuordnungen von bestimmten Eigenschaften kommt, die dann als negativ hervorgehoben werden.
    Im Fall der Homo- und Transphobie sind dann eben LGBTI die "Fremden", denen negative Eigenschaften angedichtet werden, von denen man sich abgrenzt und die letztlich dadurch entmenschlicht werden sollen.
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#23 VeganBearEhemaliges Profil
#24 TheDadProfil
  • 29.05.2015, 22:41hHannover
  • Antwort auf #19 von knisfo
  • Du bist doch sonst so gut informiert :

    ""Rassismus ist eine Ideologie, die Rasse in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften deutet.""..

    Zu diesen "Faktoren menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften" gehören auch Braune Haare, Blaue Augen, Fehlende Gliedmaßen, Schwule und Lesben, Frauen und Männer..

    Nach biologischen Gesichtspunkten gibt es nämlich nur eine Menschliche Rasse, die alle das gleiche Genom miteinander teilen, was ganz nützlich ist, denn sonst könnten beispielsweise "Weiße Frauen" gar keine "Braunen Baby´s" kriegen..

    ""Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung in Frage""..

    Klingt jetzt irgendwie wie das Ehe-Verbot für LGBTTIQ`s..

    ""Die Konvention der Vereinten Nationen unterscheidet nicht zwischen rassischer und ethnischer Diskriminierung.[1] Ein erweiterter Rassismusbegriff kann auch eine Vielzahl anderer Kategorien miteinbeziehen. Menschen mit rassistischen Vorurteilen diskriminieren andere aufgrund solcher Zugehörigkeit, institutioneller Rassismus verweigert bestimmten Gruppen Vorteile und Leistungen oder privilegiert andere.""..

    Kommt das irgendwie bekannt vor ?

    ""Die Folgen von Rassismus reichen von Vorurteilen und Diskriminierung über Rassentrennung, Sklaverei und Pogrome bis zu sogenannten ethnischen Säuberungen und Völkermord.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

    Zur Menschlichen Rasse gehören übrigens auch sämtlich Menschenaffen wie Gorillas, Bonobo´s, Orang Untang´s, Schimpansen..

    Führende Forscher fordern schon lange diesen Menschenaffen die Menschenrechte zu verleihen, und sie aus den Labor´s und Zoo´s zu befreien..

    Interessanterweise war es wieder ein Argentinisches Gericht, das einem Menschenaffen diese Rechte zugestand..

    www.rp-online.de/panorama/ausland/sandra-gericht-spricht-ora
    ng-utan-menschenrechte-zu-aid-1.4759043


    Argentinische Gerichte hatten zuvor schon die Rechte von Transgender- und Intersex-Kindern gestärkt..
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#25 VeganBearEhemaliges Profil
#26 Roman BolligerAnonym
  • 29.05.2015, 23:28h
  • Warum wird solchen Hass- und Hatzspezialisten und -spezialistinnen immer wieder in diversen Medien eine Plattform für ihre Giftschleuderei geboten? Weil die Massenmedien erstens an Einschaltquoten interessiert sind, zweitens an Einschaltquoten, drittens an Einschaltquoten, viertens....

    Talkshows und Diskussionsrunden sind Teil der Unterhaltungsindustrie und dienen primär den Einschaltquoten, sekundär den Einschaltquoten, danach kommen die Einschaltquoten.

    Es spielt keine Rolle: Privatsender, öffentlich-rechtliche Sender....Das Primat haben die Einschaltquoten.

    Die heutige Unterhaltungsindustrie ist nicht für intelligente Leute gemacht, sondern für Leute, welche sich mit Junk-Unterhaltung begnügen, moderiert von Junk-ModeratorInnen.

    Da werden dann die entsprechenden Junk-Schleudern als Expertinnen eingeladen.

    Die Katholische Kirche und ihre politischen Vasallen freut's.
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#27 TheDadProfil
  • 30.05.2015, 00:02hHannover
  • Antwort auf #25 von VeganBear
  • ""Menschenaffen sind wir in der Tat. Wie auch Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen. Also ist es eher andersherum - zu den Menschenaffen gehört auch die "menschliche Rasse""..

    Dem kann ich mich anschließen..
    Zumal die Menschenaffen vielleicht noch älter sind als wir, der Homo Sapiens Sapiens..

    Bonobo´s halte ich mindestens für Sozial intelligenter, denn sie lösen quer durch die Gruppe ihre Konflikte mit Sex..

    ""gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit""..

    Ich finde den Begriff schlicht sperrig..
    Deshalb formuliere ich dann gerne ab und zu hier den Gedanken, das Xenophobie und Homophobie zwei Blüten der Pflanze Irrsin sind, deren Wurzel Rassismus genannt wird..

    Der kleine Unwissende soll hier ja auch etwas lernen, deshalb muß man manchmal solche Exkurse provozieren..
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#28 Harry1972Profil
  • 30.05.2015, 00:21hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #26 von Roman Bolliger
  • So harmlos, wie Du die Motive der Sender umreisst, sind sie aber leider nicht.
    Die Katholische Kirche und ihre politischen Vasallen freut es nicht nur, die gestalten aktiv das Programm.
    Die Neigung der Zuschauer zu Skandalösem und Krawall kommt den Senderverantwortlichen lediglich gelegen.
    Sie beherrschen die Klaviatur der Meinungsmache aber und so wird deren "Botschaft" eben nicht nur durch Figuren wie dieser Kelle transportiert sondern auch zigfach in scheinbar harmlosen Komödien und Serien, die ein biederes Weltbild bewerben. Ob moralinsaureTV-Nonne im Vorabendprogramm, Umschreibungen wie "Homosexuellen-Milieu" bei Aktenzeichen ungelöst oder tausendfach reproduzierte Bilder der glücklichen Heterofamilie.
    Das hat durchaus System und ist eben nicht nur der Einschaltquote geschuldet.
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#29 felix-cgnAnonym
  • 30.05.2015, 04:29h

  • Denn sie wissen nicht, was sie tun? Doch!
    Gerade der WDR hatte doch Beschwerden wegen der in seinem Auftrag produzierten Maischberger-Sendung in der ARD. Und nun das! Wieso saßen im Studio keine Berater_innen von Regenbogenfamilien? Wieso wurde Kelle nicht ein "linker" Befürworter gegenüber gesetzt? Wieso wurde die Chance vertan, Kelle mit ihren homophoben Umtrieben zu konfrontieren? Das ist Pflicht von ordentlichem Journalismus!

    Es gibt genug andere katholische Würdenträger und CDU-Mitglieder, die ihre Ablehnung der Ehe-Öffnung formulieren könnten. Aber die Arroganz des Kölner Senders und seiner Redaktion ist so groß, dass man meint, es sich erlauben zu können, der Hetzerin ein Forum bieten zu können - samt Zahlung einer "Aufwandsentschädigung" aus GEZ-Gebühren. Gerade in Köln ist in Medien die Haltung verbreitet: ich kenne hier doch die Homos, da wird mir keine_r Homophobie vorwerfen können. Redakteure beim Kölner Sender wissen es immer alles besser und verzichten darauf, sich professionell beraten zu lassen, wie z.B. vom LSVD und anderen in Köln ansässigen Beratungseinrichtungen. Aber die WDR 2 -Redaktion machte sich nicht einmal die Mühe dort nachzufragen.
    Kennt jemand die Namen der Veranwortlichen Redaktionleitung?
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#30 Miguel53deProfil
  • 30.05.2015, 06:25hOttawa
  • Antwort auf #1 von Nicklas
  • Oft wiederholtes, fast schon langweiliges Argument. Wer sagt denn, dass sie das Recht auf ihre Meinung nicht hat? Sie nutzt das doch auch reichlich. In ihren Buechern, die sie reich machen. Nicht nur gegen Schwule gerictet, auch gegen Rechte und Schutz fuer ihr eigenes Geschlecht.

    In Zeitschriften. Besonders gern in rechten bis ultra-rechten, aeussert sie massiv ihre Meinung.

    Doch wer sagt, dass Menschen, die anderen die selben Rechte verwehren, bestaendig eine grosse oeffentliche Buehne haben muessen? Wer sagt denn, dass Hass und Aufruf zur Diskriminierung ueberhaupt eine Meinung ist, sondern eben eine Diskriminierung und sich deshalb gegen Menschenrechte richtet?

    Und warum sollen sich Menschen von solchen Mysantrophen, wie die Kelle, die sich mit ihrer Freiheit des Wortes und ihrem Hass auch noch bereichern, diskriminieren lassen? Warum hinnehmen, dass sie sich in allen moeglichen Shows breitmacht?

    Warum finden Sie das richtig?
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#31 Miguel53deProfil
  • 30.05.2015, 06:45hOttawa
  • Antwort auf #12 von Sebi
  • Nichts ist ihr passiert - ausser, dass sie fundamentalistisch katholisch ist. Also paepstlicher als der Papst!

    Unter dieser duesteren Last schreibt sie, was sie schreiben muss.* Und verkauft es mit dem ebenso typischen eiskalten Laechern in der Fratze, das man u.a. von "Wiedergeborenen" kennt.

    George W. Bush trug dieses fuerchterliche Laecheln. Immer.

    *hier muss ich mal was einschieben. Ihr "Thema", mit dem sie hausieren geht, kann natuerlich auch kanllharte Berechnung sein. Sie weiss, dass sich Homophobie und "neuer" Feminismus gut verkauft. Dass die vielen Frustierten im Lande gern ihr Geld fuer die Schmarrn und Schwarten dieser "Katholikin" gern hinterherwerfen. Sie muss nur auf die richtigen Knoepfe druecken. Die richtige Sprache sprechen.

    Im uebrigen sind es die oeffentlichen Sender, die sie erst einer breiten Oeffentlichkeit bekannt gemacht haben. Auch da hat sie mit den richtigen Stellschrauben eine billige Werbekampagne betreiben koennen. Vermutlich eurde sie sogar noch dafuer bezahlt. Besser gehts doch gar nich.

    Und so darf man durchaus vermuten, dass die feine Dame genau weiss, was sie tut und warum. Wer sagt denn, dass sie selbst uebrzeugt ist fon dem, was sie da an Schwachsinn berzapft? Koennte doch sein, dass sie sich nach solchen "Werbesendungen" wie jetzt wieder im WDR abends mit ihrem Klaus trifft und erst mal ein Sektchen verkuemmelt. Aus lauter Freude darueber, wie sie es den Schwulen mal wieder gegeben und die Kasse wieder zum Klingeln gebracht hat!
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#32 Miguel53deProfil
  • 30.05.2015, 06:58hOttawa
  • Antwort auf #14 von Gayreporter
  • Man kann aber kluge Leute einladen, die echte Argumente haben. Es muessen nicht immer die selben Phrasendrescher sein, deren so genannte Argumente schon laengst vielfach widerlegt sind.

    Es muessen nicht Leute sein, die ganz offensichtlich hassen und diskriminieren wollen.

    Vor allem muessen es nicht immer fundamentalistische Christen sein. Saesse da ein Imam, waeren sich doch die Zuschauer einig. Doch bei einer Katholikin, da sieht das natuerlich anders aus.

    Es geht bei der Ehe fuer gleichenGeschlechter um einen zivilen Akt. Was hat eine Erz-Katholikin dazu beizutragen? Genau, nichts!

    Ganz nebenbei. Frau Kelle als Journalistin zu bezeichnen, ist eine Frechheit fuer alle gruendlich ausgebildeten oder studierten Journalisten. Sie hat einige Semester Rechtswissenschaften studiert. Dann ein bisschen bei der Badischen Presse volontiert. Das wars dann auch schon mit der Ausbildung.
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#33 Miguel53deProfil
  • 30.05.2015, 07:20hOttawa
  • Antwort auf #21 von Limone
  • Das mit dem "schnackseln der Neger" war diese fuerchterliche Gloria von Thurn und Taxis. Auch eine dieser erz-katholischen Frauen, die ohne ersichtlichen Grund immer wieder ins Fernsehen eingeladen werden und ihren Nonsens oder ihre Phrasen dampfplaudern duerfen.

    Du hast sonst voellig Recht. Fragen muss man sich noch, warum immer noch und immer wieder diskutiert werden muss. Die Argumente sind doch laengst ausgetauscht. Und wenn so katholische Laender wie Irland, Spanien, Argentinien, Chile und Uruguay die Ehe - endlich - freigeben koennen, dann sollte doch wirklich alles gesagt worden sein.

    DAS koennte in solchen Sendungen gesagt und dargestellt werden. Das waere sinnvoll.

    Hier spricht die Tussi u.a. ueber Homosexualitaet und man wundert sich dann schon ein bisschen. Deshalb empfehle ich, mal in die Kommentare zu gehen und sich den von TheValleyDoll durchzulesen. Der weiss naemlich, wovon er spricht! Und das macht dieses enlendig bigotte all dieser Typen wie Kelle, von Storch, Kuby und eben Thurn und Taxis deutlich.

    m.youtube.com/watch?v=sDDqTb-mrxQ

    Und hier das zum "Schnackseln des Negers".

    m.youtube.com/watch?v=eelAqRUPbqY
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#34 WiesenbieneAnonym
  • 30.05.2015, 07:59h

  • Liebe Queer.de-Redaktion, nutzt doch mal das Informationsfreiheitsgesetz und fragt beim WDR nach, wie hoch die Honorare an Birgit Keller in den letzten Jahren ausgefallen sind. Würde mich ja dringend interessieren, wie viel öffentliches Geld sie mit ihrem Geschäftsmodell Homobashing bisher umsetzen konnte.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 stromboliProfil
#36 bertholdAnonym
  • 30.05.2015, 08:57h
  • Antwort auf #34 von Wiesenbiene

  • Fragen kann jeder!
    WDR 2 Hotline: 0221 - 567 89 222
    Montag bis Freitag von 06.00 - 23.00 Uhr
    Samstag und Sonntag von 08.00 - 22.00 Uhr

    Lasst euch was einfallen, was ihr fragen wollt! Hier mögliche Fragen:

    - Wie hoch sind die Honorare (Aufwandsentschädigungen, Reisekosten) an Birgit Kelle in den letzten Jahren ausgefallen, die der WDR ihr gezahlt hat?

    - Warum hat der WDR zur Sendung keine Politiker_innen (sie ist eine!!!) anderer politischer Lager zur Sendung eingeladen? Entspricht dies der Verpflichtung zur ausgewogenen Berichterstattung des WDR?

    - Hat WDR 2 zum IDAHOT 2015 berichtet? Die "Aktuelle Stunde"? Wie sind die Planungen von WDR 2 für die CSDs in Köln, Bielefeld, Siegen usw.?

    - Hat die Redaktion in Vorbereitung auf die Sendung auch Menschen aus der LGBT-Community befragt? Wenn ja, wen? Wenn nein, warum nicht?

    Der WDR ist außerdem rechtlich VERPFLICHTET seinen Hörer_innen zu antworten! Auch per E-Mail oder sogar per Brief-Post!!!!

    Zur Erinnerung für die bevorstehende CSD-Saison:
    Beim WDR handelt es sich um den Sender, der sich seit Jahren konsequent weigert, in angemessener Form (Sendeplatz, Sendezeit, Nachrichtensendungen) vom größen CSD in Deutschland (= Köln) zu berichten. Die Live-Berichterstattung wurde vor Jahren eingestellt, aus "Kostengründen" versteht sich. Was danach kam, war die peinliche inhaltslose Mini-"Schwulen-Glämour-Paraden"-Berichterstattung mit dem Gütesiegel "extra-billig".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#37 felxi-cgnAnonym
  • 30.05.2015, 09:06h
  • Antwort auf #36 von berthold
  • Ich habe direkt angerufen und der nette Herr H. an der Hotline hat mir zusgesagt, dass er meine Anfrage weiterleitet und ich unter meiner angegebenen Rufnummer zurückgerufen werde!

    Na, das ist doch was (wenn es denn eine Antwort gibt). Sonst ruf ich halt noch mal an. :)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#38 VeganBearEhemaliges Profil
  • 30.05.2015, 09:36h
  • Antwort auf #31 von Miguel53de
  • "Und verkauft es mit dem ebenso typischen eiskalten Laechern in der Fratze, das man u.a. von "Wiedergeborenen" kennt."

    Dieses selbstgerechte, herablassende Grinsen macht mich rasend wütend. Es besagt "Ich stehe meilenweit über dir und du kannst mir sowieso nix".

    Solche Menschen schöpfen ihre gefühlte Überlegenheit aus dem pathologischen Gedanken, sie seien besonders "erleuchtet", und Argumente könnten ihrer Erleuchtung ohnehin nichts anhaben. Deshalb ist es m.E. auch sinnlos, mit diesen Menschen zu diskutieren, da sie ihre so übernatürlich gewonnene Einstellung sowieso niemals ändern werden.

    Ich habe mal so eine Person näher kennengelernt (in beruflichen Zusammenhängen) - absolut gruslig. Und ich bin an sich ein sehr sanftmütiger Mensch - aber solche Gesichter wecken in mir einen gewissen Reflex (dem ich natürlich nicht nachgebe).

    Wenn ich sage, daß es sinnlos ist, mit solchen Menschen zu diskutieren, meine ich natürlich nicht, daß deren "Argumentation" sowie ihr wiederholtes unerträgliches Auftreten hinnehmbar sind. Wir müssen uns mit allen Kräften gegen sie zur Wehr setzen und sie entlarven als das, was sie sind: bösartige Zerstörer_innen jeglichen zivilisierten Zusammenlebens in einer Gesellschaft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#39 HarknessAnonym
  • 30.05.2015, 12:00h
  • Ich hab mir das jetzt mal angehört und natürlich hat sie sehr viele krude Sachen gesagt (der Moderator hat sie zwischendrin auch mal ermahnt, dass sie nur noch polemisch ist), aber über eine Sache bin ich echt gestolpert:

    Kelle: "Sie fordern ja auch nicht [die Eheöffnung] für Inter- und Transsexuelle oder dem Muslimen mit drei Frauen."
    Typ vom LSU: "Nein."
    Kelle: "Warum nicht?"

    Ich mein: Hä?
    Seit wann ist es Inter- und Transsexuellen verboten zu heiraten? Und wieso ist das dem Typen von der LSU nicht aufgefallen, was die Frau da fürn Scheiß gefragt hat?
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#40 Thomas86Anonym
  • 30.05.2015, 12:44h
  • Heute ist alles ein Geschäftsmodell.

    Auch Queer, auch Feminismus.
    Siehe Anne Wizorek, es wird das Hobby zum "Beruf" gemacht.

    Wie gesagt heute ist alles ein Geschäftsmodell.
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#41 antosProfil
  • 30.05.2015, 12:46hBonn
  • Antwort auf #38 von VeganBear
  • Dieses selbstgerechte, herablassende Grinsen macht mich rasend wütend. Es besagt "Ich stehe meilenweit über dir und du kannst mir sowieso nix"."

    Mich auch. Deine Beschreibung trifft meinen Eindruck von Kelle; sie gehört zu dieser Sorte ideologisch zugekleisterter Personen, die sich selbst für so richtig geil und grunddurchblickerisch halten. Selbstzweifellos, zusätzlich getrieben von dem offensichtlich drängenden Wunsch, von 'den Massen' wahrgenommen zu werden, eine - halleluja bergeresk - 'wichtige Stimme' zu sein. Allein das ist schon reichlich widerwärtig. Weswegen mich auch wundert, dass Norberts Kommentar mit Zwischenüberschriften wie 'Alte Argumente, freundlich verpackt' oder Bildlegenden wie 'verträumt, nett und immer zu einem herzhaften Lachen aufgelegt' garniert ist. In meiner Wahrnehmung ist an der nichts freundlich, noch herzhaft. Frau Kelle marschiert auf als Soldatin für ihr Programm - ihr Lächeln ist von böswilligem Zähnefletschen kaum zu unterscheiden.

    Was sicher auch viele Medienleute so sehen - genau deswegen darf sie sich ja in Medien äußern: in der Hoffnung auf Remmidemmi.
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#42 hugo1970Ehemaliges Profil
#43 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 30.05.2015, 12:53h
  • Antwort auf #2 von Wolfgang
  • So is es, das ist, schlicht und ergreifend, ein Geschäftsmodel, mit dem man auf dem Rücken von Minderheiten sehr gut verdienen kann.
    Wenn wir nicht unsere Nazigeschichte hätten, würden diese Personen garantiert auch gegen Ausländer öffentlich polemisieren.
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#44 hugo1970Ehemaliges Profil
#45 hugo1970Ehemaliges Profil
#46 hugo1970Ehemaliges Profil
#47 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 30.05.2015, 13:06h
  • Ich gebe mir die Antwort selbt auf (44) mit dem Kommenar von Harry1972 (10):
    "Diese Sendeanstalten sind von erzreaktionären Konservativen und bibelschwingenden Faschisten durchsetzt. Dazu muss man sich doch bloß die Zusammenstellung der diversen Rundfunkbeiräte angucken. Die bringen Leute wie diese Kelle wie Schachfiguen in Position. Das ist Krieg."
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#48 hugo1970Ehemaliges Profil
#49 VeganBearEhemaliges Profil
#50 David77Anonym
#51 Patroklos
#52 PushAnonym
  • 30.05.2015, 17:00h
  • Antwort auf #51 von Patroklos
  • @ Patroklos, Du schreibst:

    "Frau Kelle ist nicht mehr zurechnungsfähig und muß weggesperrt werden!"

    -----------------------------------------------

    Nee, so läuft das aber nicht in einer Demokratie. Wenn wir solche Forderungen aufstellen, machen wir uns nur gemein mit all den Faschisten, Neocons und Religioten, die ihre Fanbase bilden. Wir stellen uns auf eine Stufe mit Kelle, wenn wir ihre Meinung verboten wissen wollen.

    Es geht nicht um Verbieten, es geht um intelligenten und kreativen Widerspruch. Verbal, mit Demos, mit Kiss-Ins, mit parlamentarischen Mehrheiten, whatever.

    Aber Kelle einzusperren wäre die gleiche Nazi-Methode, mit der sie uns am liebsten weghaben möchte.

    Auf so eine niedrige Intelligenz- und Emotionsstufe möchte ich nun wirklich nicht herabsinken, sorry.
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#53 Robby69Ehemaliges Profil
  • 30.05.2015, 19:15h
  • Schwulenhasserin Kelle -
    ES GIBT KEIN RECHT AUF DIE DISKRIMINIERUNG VON ALLEN MENSCHEN, DIE NICHT DEM KELLE'SCHEN RELIGIOTISCHEN WAHN VERFALLEN SIND!
    ES GIBT KEIN RECHT, UNS LGBTIs ZU DISKRIMINIEREN UND ZU DIFFAMIEREN - WIE SIE ES PERMANENT TUN, SOBALD SIE IHR SCHANDMAUL AUFMACHEN!
    LGBTI-RECHTE SIND MENSCHEN-RECHTE!
    MERKEN SIE SICH DAS!
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#54 Robby69Ehemaliges Profil
  • 30.05.2015, 19:18h
  • Antwort auf #1 von Nicklas
  • Schwulen-Hetze ist und bleibt Schwulen-Hetze! Und KEINE Meinung! Es ist keine "Meinungsfreiheit", wenn permanent und massiv gegen uns LGBTIs - zum Beispiel durch diese fanatische religiotische Schwulenhasserin Kelle - gehetzt wird! Das, was Kelle betreibt, ist vorsätzliche Diskriminierung und Verleumdung von uns Schwulen - sonst nichts!
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#55 Robby69Ehemaliges Profil
#56 Homonklin44Profil
#57 Miguel53deProfil
#58 Miguel53deProfil
  • 30.05.2015, 23:42hOttawa
  • Gott im Himmel, bei diesem Kommentar, geschrieben am iPad, das immer wieder unkontrolliert automatisch meine Rechtschreibung "verbessert", leider mit englischer Rechtschreibung, sind mir viele Fehler durchgerutscht. Ich bitte um Verstaendnis.
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#59 WDR-GegnerAnonym
  • 31.05.2015, 01:22h
  • Der WDR, insbesondere im Radio WDR2, hat seit Jahren im redaktionellen Teil enorm nachgelassen.
    Diese Sendungen sollen nur Hetze und Gegenhetze produzieren, was wiederum Quote bringt.
    Ich finde schon, dass bei einer Diskussionsrunde zu diesem Thema auch Gegner zu Wort kommen sollten, aber Demagogen zu präsentieren und ihnen dadurch eine Plattform für ihre Propaganda zu bieten, ist billig und abstoßend.
    Danke WDR - bitte für ihre Gebühren!
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#60 FreeyourgenderProfil
  • 31.05.2015, 02:58hBamberg
  • Antwort auf #1 von Nicklas
  • Diskriminierung unter dem Deckmäntelchen Meinungsfreiheit.
    Auch wenn das gebetsmühlenartig wiederholt wird, wird es nicht wahrer.

    Und dann, wenn man die Diskriminierung aufdeckt, wird man als intolerant verkauft.

    Typischer Täter-Opfer-Tausch.

    Dieses Spiel ist ein uraltes, bekannt aus Internetforen, fast schon langweilig.

    Dass sich öffentliche Medien auf dieses einfach zu durchschauende Spiel einlassen, liegt nicht daran, dass sie zu dumm sind, dieses zu durchschauen.
    Sie haben Eigeninteresse.
    Quoten, kongruente "Meinungen", oder beides.
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#61 Miguel53deProfil
  • 31.05.2015, 06:17hOttawa
  • Antwort auf #38 von VeganBear
  • Ich hatte so einen direkten Kollegen, der wesentlich juenger war, als ich. Ein Vertreter von mir, den ich einarbeiten sollte. Er war "Apostolisch", diese Abspaltung von den "Neu-Apostolischen". Staendig dieser freudige Laecheln im Gesicht. Auch dann, wenn er sich weigerte, eine Arbeit zu uebernehmen, die fuer ihn als Juengeren leichter zu haendeln war. Und er weigerte sich staendig. Soweit sein christliches Verhalten.

    Kein Mensch, den ich als Freund haette haben wollen.

    Zum guten Schluss - vollends weg vom Thema, ich weiss - hat er sich von seiner "apostolischen" Gattin und Kind scheiden lassen und ein weniger frommes Wesen geheiratet.

    Sein von Jesus begluecktes Laecheln ist ihm geblieben.

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#62 Miguel53deProfil
  • 31.05.2015, 06:29hOttawa
  • Antwort auf #41 von antos
  • Das hast Du sehr exakt beschrieben. Vor allem der Schluss: "Genau deshalb darf sie sich ja in Medien aeussern: in der Hoffnung auf Remmidemmi", trifft den Kern.

    Das suchen sie, die Medien, Remmidemmi. Und eine Kelle bedient sie. Ich will nicht aussprechen, wie dieses Geschaeftsmodell auch genannt wird. Es startet mit P und endet mit n. Nur so viel sei verraten...
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#63 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 31.05.2015, 10:07h
  • Antwort auf #60 von Freeyourgender
  • Leute, seht doch ein, da sind keine "Quotengeile", da sind erzkonservative rechte religiöse Faschisten, wie schon Harry1972 (10) schreibt:

    "Diese Sendeanstalten sind von erzreaktionären Konservativen und bibelschwingenden Faschisten durchsetzt. Dazu muss man sich doch bloß die Zusammenstellung der diversen Rundfunkbeiräte angucken. Die bringen Leute wie diese Kelle wie Schachfiguen in Position. Das ist Krieg."

    Und was ich auch schon lange sage, die ganzen Ämter, Organisationen usw. sind von diesen brandgefährlichen individuen dursetzt und nicht seit heute.
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#64 LarsAnonym
  • 31.05.2015, 11:16h
  • Kritische Anmerkung: Auch in den queeren Medien genießen eine Frau Kelle und andere eine große Aufmerksamkeit als Protest- und Aufregerthema. Nachvollziehbar, aber nicht unbedenklich.

    Die wirklich spannenden und nachdenklichen Diskurse, was die volle Gleichstellung von Homosexuellen für unsere Gesellschaft bedeutet und wie sie auch die heterozentrierte Wahrnehmung verändert, sind meines Erachtens deutlich unterrepräsentiert - auch hier auf queer.de. Es wäre eine wichtige Aufgabe, hier niveauvollere Debatten, wie sie ja auch stattfinden, zu fördern, in dem man über sie berichtet, auch wenn sie keine spektakuläre Nachricht bieten.
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#65 HonestAbeProfil
  • 31.05.2015, 12:23hBonn
  • "Sie wissen nicht, wo die Definition endet", belehrt sie Vogt, und warnt vor Polygamie: "Bedeutet 'für alle' auch drei Männer?"

    Ja und? Warum sollte es das nicht bedeuten? Was genau "droht" denn mit der Legalisierung von polygamen Ehen? Das wird von den Gegnern generell nicht argumentiert. Es wird einfach behauptet, dass Polygamie "selbstverständlich" etwas schlechtes sei und diese Ablehnung wird einfach nicht weiter begründet.

    Könnten wir bitte endlich mal in einer Demokratie leben? In einer solchen braucht es verdammt gute Gründe, um Verhaltensweisen von Menschen zu verbieten. Wo sind diese angeblichen Gründe bei der Polygamie? Das einzige was ich bisher gehört habe, ist die "Angst" vor Missbrauch durch "Haremsbildung". So ein Schwachsinn! Missbrauch gibt es bei der klassischen Hetero-Ehe durch Zwangsverheiratungen auch und dennoch würde niemand auf die Idee kommen, deswegen die klassische Hetero-Ehe zu verbieten. Was soll also dieser Schwachsinn?

    Ich denke Leute die polygame Ehen ablehnen tun dies einfach aus irgendeinem faktisch unbegründbaren, ideologischen Prinzip. Auf Grundlage dessen darf man aber in einer Demokratie keine Gesetze und schon gar keine Verbote erlassen, sonst landen wir gleich schon wieder im finsteren Mittelalter!
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#66 VeganBearEhemaliges Profil
#67 TheDadProfil
  • 31.05.2015, 13:08hHannover
  • Antwort auf #65 von HonestAbe
  • Das dahinter stehende "Argument" ist schlicht perfide..

    Es lautet :
    Wenn wir jetzt nachgeben und die Ehe für "Homo´s" öffnen, dann müssen wir irgendwann auch der Polygamie zustimmen, oder der Ehe mit dem Dackel..

    Man "begründet" seine ablehnende Haltung also damit, das man zusätzlich auch noch etwas anderes ablehnt..

    Mithin ein deutlicher Beleg dafür, dass man weiß, das die vorgetragenen "Argumente" gegen die Gleichstellung gar keine sind, sondern schlichte Vorurteile, die auf falschem Wissen beruhen..

    Glaubt man einigen Umfragen, dann soll es sogar unter Menschen die weder ein Auto noch einen Führerschein besitzen, einen großen Anteil geben, die gegen ein Tempo-Limit auf Autobahnen, und gegen eine allgemeine PKW-Maut sind..

    Diese "Argumente" kommen genauso dumm daher, wie die Idee, gegen Windenergie zu sein, weil dadurch neue Stromleitungen durch die Landschaft gezogen werden müssten, die man wegen der Verschandelung der Landschaft nicht haben will, aber eigentlich vor allem, weil sie Geld kosten..

    Das man bei anderen Energie-Formen genauso viele neue Leitungen bauen muß, fällt da wenig ins Gewicht, denn auch für neue Kernkraftwerke gäbe es nur wenige geeignete Standorte, weit weniger als für neue Windräder, und selbst Kohle- oder Gaskraftwerke kann man nicht einfach überall hinsetzen..
    Und so ist man ja eigentlich nicht gegen Windenergie, sondern nur gegen Stromleitungen..
    Weil man aber keine Stromleitungen will, muß man gegen Windenergie sein..

    Und so auch hier..
    Man ist ja eigentlich nicht gegen die "Homo´s"..
    Aber dann doch gegen die "freie Liebe zu Dritt"..
    Weil man die nicht will, muß man gleichzeitig gegen die "Homo´s" sein, denn ohne die "Homo´s" gäbe es ja auch keine "freie Liebe zu Dritt", so die irrige Haltung, die man als Meinung kaschiert, um damit unter dem Deckmantel der "Meinungsfreiheit" seinen persönlichen Rassismus ungefiltert in die Landschaft brüllen zu können..

    ""Ich denke Leute die polygame Ehen ablehnen tun dies einfach aus irgendeinem faktisch unbegründbaren, ideologischen Prinzip.""..

    Dieses ideologische Prinzip nennt sich "Christentum"..
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#68 BrighamAnonym
#69 HonestAbeProfil
#70 TheDadProfil
  • 31.05.2015, 14:56hHannover
  • Antwort auf #68 von Brigham
  • Und Du willst mir nun "beweisen" das die Mormonen als Evangelikale Sekte des 18. Jahrhunderts keine "Christen" sind ?

    Ihre Polygamie basiert also nicht auf den Schriften des Alten Testamentes, in der die Polygamie als "Gott-gewollt" deklariert wird, um den Witwen die Sicherheit eines Familienverbandes zu bringen ?

    Les mal Deinen Link aufmerksam durch, bevor Du ihn mir anbietest !
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#71 TheDadProfil
  • 31.05.2015, 15:00hHannover
  • Antwort auf #68 von Brigham
  • Nebenbei..

    Die Vielehe diente nicht nur dem Aufbau der Mormonen-Sekte, sondern auch der Inzucht, denn man konnte und kann auch Heute noch, nur unter Schwierigkeiten "Mitglied" dieses Vereines werden, aber "Mitglieder sind gehalten möglichst nur andere "Mitglieder" zu ehelichen..

    Je kleiner die Sekte, je größer die Inzucht..
    Dazu empfehle ich den Artikel bei Wikipedia über die Yesiden..
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#72 LarsAnonym
  • 31.05.2015, 15:41h
  • Antwort auf #65 von HonestAbe
  • Regelungen, die für zwei gemeinsam nicht zeugungsfähige Personen gelten, lassen sich problemlos auf Homopaare übertragen. Hier ist keine Neudefinition der gesetzlichen Ehe notwendig. Übrigens auch deshalb, weil unsere Gesellschaft seit wenigen Jahrzehnten Ehe als Zusammenschluss gleichberechtigter Partner neu definiert hat. Das war lange Zeit nicht so!!

    Im Bereich von anderen Formen des Zusammenlebens wäre erstmal nach dem Bedarf einer Institutionalisierung und Normierung zu fragen. Und nach Modellen, mit denen ausreichend viele Homos wie Heteros gute praktische Erfahrungen gemacht haben, die sich überhaupt institutionalisieren lassen.
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#73 TheDadProfil
  • 31.05.2015, 16:23hHannover
  • Antwort auf #72 von Lars
  • ""Regelungen, die für zwei gemeinsam nicht zeugungsfähige Personen gelten, lassen sich problemlos auf Homopaare übertragen.""..

    Es ist mindestens zweifelhaft den Gegnern mit ähnlichem Unsinn antworten zu wollen..
    Es sei denn, man wolle damit nur provozieren..

    Es geht hier immer noch nicht um die "christliche Ehe" im Sinne irgendeines Geist-Wesen-Glaubens, sondern um den rechtsverbindlichen Vertrag nach dem Bürgerlichem Gesetzbuch eines Staates, um einen bestimmten schutz- und förderungswürdigen Status innerhalb der Gesellschaft zu erlangen..

    Für "gemeinsame nicht-zeugungsfähigkeiten" gibt es seit langem technische Lösungen..

    Man nennt sie In-Vitro-Fertilisation..

    Mit der gleichen Begründung mit der man den LGBTTIQ´s die Ehe vorenthält, enthält man hier übrigens auch Single-Frauen oder Lesben diese technischen Lösungen vor :
    Die Fortpflanzung sei originärer Teil und Aufgabe der Ehe, um dann eine Familie zu bilden..
    Und antwortet damit dann schon wieder im Sinne dieser Geist-Wesen-Religion..
    Und der Staat lässt sich dann wieder von diesen Sekten gängeln, und verbietet es, anstatt zu sagen "scheiß-drauf, mit sind doch hunderttausend Lesben-Mütter mit Kindern lieber, als das Gefasel irgendwelcher "Religioten", die selber nichts für die Rentenkasse einzahlen..

    Hat sich bei der Gelegenheit einmal jemand gefragt wieso Single-Mütter so ein schlechtes Image haben ?
    Und wieso katholische Kleriker selbst in niedersten Positionen eine höhere Rente erhalten, als fünffache Single-Mütter ?

    Das Auftreten außerehelichen Nachwuchses schon seit Adam´s Zeiten wird dabei zusätzlich einfach ignoriert..

    "ja, aber zwei Männer"..

    Auch hier gibt es die technische Lösung..
    Die Ei-Zelle wird entkernt und durch die DNA-Information eines Mannes ersetzt, danach mit dem Samen des anderen Mannes befruchtet, und anschließend einer Leihmutter eingepflanzt..
    Voila..
    Die beiden Männer sind nun Eltern eines Kindes..

    Klingt jetzt ein bisschen nach "Klonen"..
    Ist es auch, denn die Natur macht ja nichts anderes :
    Sie nimmt die DNA der zwei Eltern, und bastelt daraus einen Hybriden der beiden, je zur Hälfte ein Klon der glücklichen Mama und des stolzen Vater´s..
    Der ansonsten nicht weiter von Nutzen ist, denn sein Beitrag endet mit der Spende eines DNA-Kettchens von einen Hundert-tausendstel Gramm..
    Denn schon die morgendliche Übelkeit der werdenden Mutter, ausgelöst durch ein Hormonelles Ungleichgewicht, hat mehr Einfluß auf die Brut, als sie der Papa je haben kann..
    Drei Saure Gurken am Abend auf einem Vanille-Eis, und schon wird aus dem werdendem Kerl die nächste Schwuchtel, die lieber Eiskunstlauf als Eishockey mag, und Gurken später auch noch irgendwie lieb gewinnt..

    Es bedarf hier vorläufig gar keiner weiteren Überlegungen wie man die Öffnung der Ehe sonst noch gestalten könnte, denn es gilt hier gar keine Regelungen einzubauen, die vermeintlich dazu angelegt sein sollten, den Heten irgendwie zu erklären, das ihre Ehe antiquiert daherkommt, wie ein VW-Käfer bei der Formel Eins..

    Und so muß hier auch nicht nach einer neuen ""Institutionalisierung und Normierung"" gefragt werden, die dann wieder zu nichts nutze sein wird, Gleiches ungleich zu machen, und neue Diskriminierungen zu etablieren..

    Gleichstellung heißt hier dann eben :
    Öffnen der Ehe für Alle, und Öffnen der ELP für Heten..
    Fertig..
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#74 LarsAnonym
  • 31.05.2015, 17:11h
  • Antwort auf #73 von TheDad
  • Unsinn? Ich glaube, Du missverstehst mich. Ich kann hier auch perfekte Lösungen abieten, die nur durchgesetzt werden müssten - und fertig. Im Zusammenhang mit dem Hauptthema geht es mir aber gar nicht um Wahrheiten, sondern um einen besseren gesellschaftlichen Dialog - also nicht um ein Ziel, sondern den Prozess der Wahrheitsfindung und -formulierung.

    ... und the Dad weiss es am besten ...
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#75 Harry1972Profil
  • 31.05.2015, 17:31hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #74 von Lars
  • Die Zeit des Laberns, des "gesellschaftlichen Dialogs" ist denn langsam vorbei.
    Mit Leuten wie Kelle, Kuby, Beverförde, Storch und Konsorten kann man überhaupt nicht diskutieren, reine Zeitverschwendung.

    Da muss auch keine Wahrheit mehr gefunden werden oder gar formuliert (!). Die Karten liegen auf dem Tisch, die Kuby daneben...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#76 HonestAbeProfil
  • 31.05.2015, 18:12hBonn
  • Antwort auf #72 von Lars
  • "Im Bereich von anderen Formen des Zusammenlebens wäre erstmal nach dem Bedarf einer Institutionalisierun g und Normierung zu fragen. Und nach Modellen, mit denen ausreichend viele Homos wie Heteros gute praktische Erfahrungen gemacht haben, die sich überhaupt institutionalisieren lassen."
    Was ist das für ein Geschwafel, bitte? Der Bedarf ist da! Oder möchtest DU etwa festlegen, was eine "ausreichende Menge" an Homos und Heteros ist? Und was ist, wenn man sich weder als Homo noch als Hetero definiert? Und was soll an einer echten Ehe für alle nicht institutionalisierbar sein?

    "Ich kann hier auch perfekte Lösungen abieten, die nur durchgesetzt werden müssten - und fertig."
    Dann mach mal schön. Ich mag s. g. "perfekte Lösungen" sehr, da sich als solche angekündigte Lösungen üblicherweise in sekundenschnelle demontieren lassen. Also: Herausforderung angenommen!

    "Im Zusammenhang mit dem Hauptthema geht es mir aber gar nicht um Wahrheiten, sondern um einen besseren gesellschaftlichen Dialog - also nicht um ein Ziel, sondern den Prozess der Wahrheitsfindung und -formulierung."
    Wie Harry1972 schon sagte, genug gelabert! Die Zeit des Handelns ist gekommen!
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#77 Robby69Ehemaliges Profil
#78 brighamAnonym
  • 31.05.2015, 19:35h
  • Antwort auf #70 von TheDad
  • meine güte, jetzt weißt du nicht mal mehr, was du hier so zusammenschreibst:

    du hast ein Zitat gebracht und darauf geantwortet, dass christen polygamie ablehnen:

    >>(dein zitat eines anderen beitrags:) ""Ich denke Leute die polygame Ehen ablehnen tun dies einfach aus irgendeinem faktisch unbegründbaren, ideologischen Prinzip.""..
    >>(deine unsinnige antwort darauf:) Dieses ideologische Prinzip nennt sich "Christentum"..

    genau das habe ich mit meinem link widerlegt, weil mormonen eben auch christen sind.

    das aufmerksamkeitsdefizit liegt eindeutig bei dir und dem, was du selbst so zusammenschreibst.
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#79 BrighamAnonym
#80 Harry1972Profil
#81 TheDadProfil
  • 31.05.2015, 19:56hHannover
  • Antwort auf #74 von Lars
  • ""Ich glaube, Du missverstehst mich. Ich kann hier auch perfekte Lösungen abieten, die nur durchgesetzt werden müssten - und fertig.""..

    Genau das ist der Punkt..
    Ich will keine "perfekten Lösungen" bei denen die Heten "unbeschadet" davon kommen..
    Das ist nicht notwendig..
    Die müssen für ihre willkürlichen Unterdrückungen und Jahrzehntelangen Diskriminierungen einen Preis bezahlen, der auch schmerzt..
    Vor allem die Religioten..

    ""sondern um einen besseren gesellschaftlichen Dialog""..

    Da verweise ich doch mal auf den "VeganBaer", der hier schon den Link gesetzt hat zur Geschichte von Karl-Heinrich Ulrichs..

    Die Argumente zur Gleichstellung liegen seit 150 Jahren auf dem Tisch..

    Die seitdem anhaltende Verweigerungs-Haltung der Religioten und der Rechtskonservativen können mich nicht unbedingt dazu motivieren hier einen "gesellschaftlichen Dialog" zu setzen..

    Vor allem dann nicht, wenn der Dialog wie so oft, in einem Kompromiss enden soll, der in diesem Fall nur bedeuten kann, das wir auf berechtigte Forderungen zugunsten des Fortbestandes von Diskriminierungen verzichten müßten..

    Dazu habe ich schlicht keine Lust..

    ""also nicht um ein Ziel, sondern den Prozess der Wahrheitsfindung und -formulierung.""..

    Da klingt doch einmal gut..
    Von Südafrika lernen, heißt hier siegen lernen..
    Da wünsche ich mir doch glatt eine "Warheeds-Kommission" in der dann die UNIONisten zugeben müssen, aus welchen Gründen sie an der Unterdrückung festhalten, und erklären müssen, was sie zukünfitg tun wollen, um erlittenes Unrecht wieder zu beseitigen..

    Zum Beispiel als Rehabilitation der §-175-Opfer aus der Partei-Kasse entschädigen, so wie seinerzeit Gelder aus der Parteikasse der Regierungspartei um Präsident de Klerk in Wiedergutmachungs-Fonds geflossen sind..

    ""... und the Dad weiss es am besten ...""..

    Liebelein..
    Ich bin nicht hier um Dir nach dem Mund zu reden, oder Dir zu gefallen, sondern um Denken anzuregen, indem Blickwinkel verändert werden..
    Das klingt manchmal provokant..
    Und genau das ist so gewünscht..
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#82 LarsAnonym
  • 31.05.2015, 21:03h
  • Antwort auf #75 von Harry1972
  • "Die Zeit des Laberns, des gesellschaftlichen Dialogs ist vorbei". Das denke ich nicht. Mit der Gesellschaft ist wie in einer Ehe, man muss reden, reden, reden.

    Vor wenigen Jahren war die Forderung nach Einführung der Homoehe auch innerhalb der Community nicht unumstritten. Mein Gedächtnis ist da nicht so kurz. Seitdem langjährige und vor allem auch ältere homosexuelle Paare in der Öffentlichkeit viel stärker präsent sind, hat sich da enorm viel geändert.

    Vielelicht kann man es so sagen: Der gesellschaftliche Dialog sollte anstatt ideologisch-abstrakt, lebenspraktischer werden. Das würde viel bringen. Wer eine langjährige Partnerschaft gelebt hat, kann kompetent mit Heteros über Ehe und Beziehungsfragen sprechen - auch ohne Trauschein in der Tasche. Schwule Väter, die Kinder großgezogen haben, junge Menschen, die mit Kindern umgehen können, sich durch Erfahrung oder Beruf in Kindererziehung und mit Familienleben auskennen, werden der Forderung nach dem Adoptionsrecht glaubhaft Nachdruck verleihen können, auch gegenüber Eiferern, die von eigenen Frustrationen ablenken möchten.

    Als Familienmensch bin ich von christlich-konservativen Menschen darauf angesprochen worden, warum ich und mein Partner denn kein Kind adoptiert haben und musste dann erklären, dass ich mir das als jüngerer Mensch niemals zugetraut hätte und dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen auch heute nicht so weit sind. Da gab es dann betretenes Schweigen. Es gibt also gesellschaftliche Dialoge, die so ganz anders ablaufen, als sie uns die Kampffische in den Medienarenen, die sich ihre hochgezüchteten bunt-wedelnden Flossen abbeißen, glauben machen wollen.
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#83 Harry1972Profil
  • 31.05.2015, 21:32hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #82 von Lars
  • Du kannst ja gerne weiterhin mit christlich-konservativen Menschen in Dialog treten, daran hindere ich Dich überhaupt nicht.
    Mit welchen Flossen Du da wedelst, um mal Dein abstruses Bild zu verwenden, interessiert mich herzlich wenig.
    Ich verkehre nicht mit christlich-konservativen Menschen und fange damit auch nicht an, weil Du meinst, man müsse reden reden reden.

    Nö, muss ich nicht. Ich bleibe dabei, daß alles gesagt wurde und behaupte, daß diese christlich-konservativen Menschen nach dem "betretenen Schweigen", welches Du irrigerweise als Dialog verstehst, sobald Du ihnen den Rücken zukehrst, miteinander tuscheln und sich gegenseitig ihre Vorurteile bestätigen.
    Für die bist Du Abschaum. Die halten Dir bestenfalls zugute, daß Du als minderwertiger Mensch erkannt hast, wo Du hingehörst und deshalb keine eigenen Kinder großziehen wirst und sie bekreuzigen sich dann und sind sich sicher, daß zumindest ein perverser Kinderfickerhomo keine eigene Brut zum Vergewaltigen hat. So denken diese Leute!

    Nein Danke!
    Diese bigotten Schandmäuler halten mich nicht zum Narren. Du kannst da gerne mitspielen aber versuch doch bitte nicht, mir vorschreiben zu wollen, wie ich für queere Rechte zu kämpfen habe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#84 TheDadProfil
  • 31.05.2015, 22:31hHannover
  • Antwort auf #78 von brigham
  • ""meine güte, jetzt weißt du nicht mal mehr, was du hier so zusammenschreibst:""..

    Doch..
    Manchmal sogar wörtlich..
    Aber Du hast insofern natürlich Recht, wenn Du hier anmahnst, das die Mormonen auch "Christen" sind..
    Sie stellen aber im Gegensatz zur RKK keine Lehrmeinungen auf, auf die wirklich viele hereinfallen würden..
    Das "Problem" hier liegt dann wohl eher in der Sekte der Mormonen, die Polygamie inzwischen schon lange wieder, vor allem auf Druck der US-Bundesregierung, "ablehnen"..
    Es soll immer noch welche geben die dieser Sitte fröhnen..
    Genauso wie es unter Mormonen, Hutterern und den Amish immer noch üblich ist, Ehen zu arrangieren, oder sogar Zwangs-Ehen anzuleiern..

    Diese Form der Double-Bind-Strategien gab und gibt es ja auf vielen Feldern, die die "Christen" so beackern..

    Europäische "Christen" lehnten in vergangenen Jahrhunderten z.B. auch die Beschneidung ab, damit man sie nicht mit den verhassten Juden im Badehaus verwechselt..

    Kaum kamen die überwiegend Evangelikal und Evangelischen Christen in die "Neue Welt", viele flüchteten übrigens wegen Verfolgung dort hin, ließen sie flugs ihre Brut aus "hygienischen Gründen", und zur Verhinderung der "Verderbnis Masturbation" beschneiden, was zum Teil so weit ging, das die "Weiße" Bevölkerung bis zu 95 % beschnitten war..
    Das änderte sich erst in den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten ein wenig..

    Das ideologische Prinzip gegen die Viel-Ehe stammt aber eindeutig von den "Christen", denn diese wendeten sich damit eindeutig gegen die Islamische Viel-Ehe..

    Gleichzeitig war es aber unter den "christlichen" Königen und Kaisern bis Heute durchaus üblich mit mehreren Frauen gleichzeitig zu verkehren, und selbst diese illegitmen Kinder bei Bedarf zu legitmieren, wenn die Angetraute es nicht fertig brachte, einen Stammhalter zu gebären..

    Englische Könige ließen sich massenhaft scheiden, und wurde dies durch Rom verweigert, erfand man eben eine neue Kirche..

    Selbst Kaiser Barbarossa, dem man es zu verdanken hat, das er durch den erlassenen "Landfrieden", den er bereits mit "Friedrich, Römischer Kaiser Deutscher Lande von Gottes Gnaden" unterzeichnete, noch bevor er gekrönt war, nicht nur das einfache Volk für Mord mit dem Tode bestrafte, sondern künftig auch den Adel, was dem Sinnspruch "die kleinen hängt man, die großen läßt man laufen" eigentlich beenden sollte, ließ sich scheiden, weil seine Gattin es nicht fertig brachte, ihm einen Thronfolger zu gebären..

    Kaiser Karl, der im Jahre 800 keine Stammburg hatte, und per Tross durch die Lande von Burg zu Burg streifte, hatte neben der Gattin auch mindestens 5 Mätressen im Gefolge, die er ebenso regelmäßig beschlief, wie die Angetraute, was ihm neben Vier offiziellen Ehen, einer Inoffiziellen Ehe, eine Schar von wahrscheinlich um die 30 Kinder einbrachte..
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#85 TheDadProfil
  • 31.05.2015, 22:36hHannover
  • Antwort auf #82 von Lars
  • ""Schwule Väter, die Kinder großgezogen haben, junge Menschen, die mit Kindern umgehen können, sich durch Erfahrung oder Beruf in Kindererziehung und mit Familienleben auskennen, werden der Forderung nach dem Adoptionsrecht glaubhaft Nachdruck verleihen können""..

    Was soll das werden ?

    Die Ehe-Öffnung beinhaltet automatisch die Volladoption !
    Darüber muß gar nicht extra geredet werden !
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#86 LarsAnonym
  • 01.06.2015, 01:15h
  • Antwort auf #83 von Harry1972
  • Mit christlich-konservativ meine ich nicht religiöse Eiferer, sondern in diesem Fall den Typus des parteipolitisch gebundenen FAZ-Lesers, der hin und wieder auch mal in die Kirche geht, aber kein Brett vor dem Kopf hat.

    Ich habe aber auch schon beim erzkonservativen Forum "medrum" Kommentare abgegeben (wobei, anders als bei queer.de, die Hälfte der Zensur zum Opfer gefallen sind).

    Ehrlich gesagt, ist es mir egal, was diese Menschen von mir denken. Aufklärung ist ein mühsames Geschäft. Wie sagt das Sprichwort?: "Gedanken sind wie die Flöhe. Sie hüpfen vom einen zum andern, aber sie beißen nicht jeden."

    Meine Erfahrung sagt mir aber, dass da, wo nicht nur Argumente ausgetauscht werden, sondern eine menschliche Begegnung stattfindet, Veränderungen möglich sind.

    Dir und anderen hier im Forum halte ich aber zugute, dass die Verletzungen, die durch Erziehung und Religion geschehen sind, so massiv waren, dass ein Dialog nicht möglich ist. Wir können uns da gern weiter streiten
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#87 LarsAnonym
  • 01.06.2015, 01:28h
  • Antwort auf #85 von TheDad
  • Geredet, nun ja ... es müssen echte Erfahrungen vermittelt werden. Das wirkt. Und es braucht lebenspraktische Argumentationen. Es gibt Heteropaare, denen ich nie ein Kind anvertrauen würde und es gibt Homopaare, denen ich den Mut und das Erlebnis wünschen und gönnen würde, für Kinder sorgen zu dürfen. Für Frau Kelle fiel mir, wenn ich ein Adoptionsrecht zu vergeben hätte, eine viel bessere Homoalternative ein ...
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#88 Homonklin44Profil
  • 01.06.2015, 08:22hTauroa Point
  • Antwort auf #84 von TheDad
  • Die Mennoniten (kanadische Amish) haben sogar eine smarte Lösung für das Inzucht-Problem gefunden: Auserlesene Fremde werden quasi-anonym mit einer von Tüchern abgedeckten Frau zusammengebracht,die nur einen kleinen Ausschnitt an betreffender Stelle frei hat...

    Die so gezeugten,relaiv blutfrischen Nachkommen sind "Geschenke Gottes".
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#89 Harry1972Profil
  • 01.06.2015, 10:20hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #86 von Lars
  • Christlich-Konservative haben grundsätzlich ein Brett vor'm Kopf, um es mal klar zu stellen. Jeder, der an ein unsichtbares und allmächtiges Wesen glaubt, welches ihn 24/7 beobachtet und bei Bedarf Strafen, Prüfungen oder Belohnungen bereit hält, hat ein Brett vor dem Kopf und zwar ein gewaltiges Brett.
    Mir und anderen im Forum zu unterstellen, wir hätten irgendwelche Verletzungen durch Erziehung oder Religion erlitten, ist eine billige Unterstellung, die mich und andere diskreditieren soll und zeigt, wie begrenzt Dein Spielraum im Denken ist.
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#90 Homonklin44Profil
  • 01.06.2015, 11:27hTauroa Point
  • Antwort auf #86 von Lars
  • Wenn solche Verletzungen schon anerkannt werden (Danke),dann auch der Umkehrschluss,dass religiöse Erziehung ein potenziell schädigender Prozess ist.Zumal die Methoden Freiwilligkeit oft ignorieren.

    Die Unmöglichkeit des Dialogs ist an ein ähnliches Gefälle gekoppelt,wie es zwischen Psychiater vund Patient besteht.Einmal dieser Brett-vor-Kopf-Menagerie entkommen und genesen,will man nie wieder von deren ausgesucht menschenverächtlicher Kern-Ideologie nu besetzt werden und neigt zu erhöhter Vigilanz!

    Gespräche mahen so viel Sinn,wie mit Leuten,die denken,Hautfarbe würde bestimmen,wie viel ein Mensch Wert verdient... einige Christliche lehnen die Gespräche mit so bezeichneten "Freidenkern" ab,weil sie Angst haben,diese könnten sie vom Glauben abbringen. Bildung als Feindbild. Das macht das Reden sinnfrei.
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#91 HonestAbeProfil
  • 01.06.2015, 11:56hBonn
  • Antwort auf #79 von Brigham
  • "mormonen, die eben polygame christen sind."

    Mormonen sind schon lange keine "polygamen Christen" mehr ...

    Wie jetzt schon mehrfach gesagt, solltest du einfach mal lesen, was du selbst an Quellen verlinkst, sonst machst du dich nur noch mehr selbst zum Clown.
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#92 TheDadProfil
  • 01.06.2015, 14:27hHannover
  • Antwort auf #86 von Lars
  • ""Dir und anderen hier im Forum halte ich aber zugute, dass die Verletzungen, die durch Erziehung und Religion geschehen sind, so massiv waren, dass ein Dialog nicht möglich ist.""..

    Was ist das ?
    Dumm ? Unverschämt ?
    Oder einfach nur unüberlegt ?

    Über Menschenrechte bedarf es keiner "Dialoge" die zu Kompromissen führen sollen, bei der die Unterdrückten weiterhin auf Rechte verzichten müssen !

    Man muß mit solchen Leuten wie Kelle, Kuby, Lohmann, von Storch, von Beverfoerde und Consorten nicht einmal reden, denn sie besitzen kein "Recht auf Diskriminierung" !

    Die Kelle hat eigene Brut, und die von Beverfoerde auch..
    Mit dieser "züchten" sie die nächste Generation der "Homo"-Hasser heran, wenn es diesen Kindern nicht gelingt sich innerhalb der dieser Familien-Verbände von den Strukturen der organisierten Hasses zu trennen, weil sie in ihren Schulen beispielsweise gelebte Gegen-Entwürfe kennen lernen dürfen..

    Man kann es diesen Kindern nur wünschen..
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#93 TheDadProfil
  • 01.06.2015, 14:30hHannover
  • Antwort auf #88 von Homonklin44
  • Da stellt sich mir nun ganz spontan die Frage, ob diese Frauen dazu narkotisiert werden, oder ob sie durch die Verdummbibelung bedingt, in eine in der Tierwelt mehrfach beschriebene "Duldungsstarre" verfallen, um sich dieser Prozedur zu unterwerfen ?

    Wie widerlich..
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#94 LarsAnonym
  • 01.06.2015, 16:01h
  • Antwort auf #92 von TheDad
  • Ein Dialog muss kein Ergebnis erzielen und erst recht keinen Kompromiss. Ich habe mich im Übrigen ja auch dagegegen ausgesprochen, die genannten Kampfhennen in die Arena zu schicken, da bin ich mit dem Anfangskommentar ganz d´accord. Das Aufeinanderprallen von Thesen ist kein Dialog, sondern ein Schaukampf, bei dem diejenigen, um die es geht, als Mittel zu Zweck benutzt werden.

    Die Kinder des politischen Gegners als Brut zu bezeichnen, die zu Homohassern herangezüchtet wird, ist allerdings genauso daneben, wie irgendwelche homophoben Auslassungen, tut mir leid.
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#95 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 01.06.2015, 18:09h
  • Antwort auf #94 von Lars
  • "Die Kinder des politischen Gegners als Brut zu bezeichnen, die zu Homohassern herangezüchtet wird, ist allerdings genauso daneben, wie irgendwelche homophoben Auslassungen, tut mir leid."

    Aber so funktioniert die Haßhetze seit Jahrtausenden.
    Wie ich schon sagte, die ewiggestrigen haben eine enorme Angst vor Veränderungen und deshalb wehren sie sich so vehement gegen Schulbildung, Minderheiten usw.
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#96 LarsAnonym
  • 01.06.2015, 18:45h
  • Antwort auf #95 von hugo1970
  • Ja, aber wenn man sich rhetorisch auf das gleiche Niveau begibt, dann befödert man genau solche Manegen-Schaukämpfe, wie wir sie erleben.

    Vielleicht gehört es nicht hierher, aber bei dieser emotionalen Diskussion erinnere mich noch dunkel an die Aufregung, die in meiner Grundschulzeit über die Aufnahme der Mengenlehre in den Lehrplan herrschte. Da wurde, glaube ich, auch schon um den Fortbestand des Abendlandes gerungen. Besorgte Verwandte fragten nach, "ob wir jetzt auch Mengenlehre" hätten, während wir lernten, dass zwei Kreise eine Schnittmenge bilden, wenn sie sich überlappen. Ich mochte die Schnittmengen, weil man die so schön schraffieren konnte. Wahrscheinlich bin ich deshalb gender-verwirrt, weil ich nun nicht mehr vernünftig zwischen Mann und Frau unterscheiden kann ... .
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#97 TheDadProfil
  • 01.06.2015, 19:21hHannover
  • Antwort auf #94 von Lars
  • ""Das Aufeinanderprallen von Thesen ist kein Dialog""..

    These, Anti-These, Synthese..

    Dialog und Kompromiss..

    Ist mir wurscht ob das "Kampf-Hennen" eingeladen sind, oder gar "moderate" Hetzer..
    Da sind mit die Kampf-Hennen sogar lieber, die lächeln einem nicht so ekelhaft in´s Gesicht wie die Kelle..

    ""Die Kinder des politischen Gegners als Brut zu bezeichnen, die zu Homohassern herangezüchtet wird, ist allerdings genauso daneben, wie irgendwelche homophoben Auslassungen, tut mir leid.""..

    Das ist es nicht, denn ich bezeichne Jederman´s Nachkommen unabhängig vom Anlass immer wieder mal als Brut..
    Das ist überhaupt nicht despektierlich gemeint, sondern bezeichnet schlicht Nachkommenschaft, die gesäugt der Hege und Pflege unterliegt, anders als Nachkommenschaft aus Eiern, die von "Kampf-Hennen" stammend, oft nur mit hervorgewürgtem Brei vollgestopft würden..
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#98 TheDadProfil
  • 01.06.2015, 19:27hHannover
  • Antwort auf #94 von Lars
  • ""Die Kinder des politischen Gegners als Brut zu bezeichnen""..

    Aber wo wir gerade einmal dabei sind..

    Wenn eine Frau wie die Kelle mich als Schwulen als "unnatürlich" bezeichnet, beleidigt sie gleichzeitig meine Mutter, und wirft ihr vor, eine "unnatürliche Nachkommenschaft" hervorgebracht zu haben..

    Ohne allzu nah auf die Herkunft dieser "Gedankenwelt" einzugehen..

    Wieso sollte ich mir solche Beleidigungen gefallen lassen, ohne entsprechend darauf zu reagieren ?
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#99 LarsAnonym
  • 01.06.2015, 20:43h
  • Antwort auf #98 von TheDad
  • Wenns um die Mutter geht, boxt ja selbst der Papst im Ketttenhemd ... Aber das sachliche Gegenargument weist meines Erachtens in die richtige Richtung und auch auf einen der zugrunde liegenden Konflikte. Wer einen Schwulen beleidigt, beleidigt tatsächlich auch seine Familie. So sehe ich das auch. Familien können zerstört werden, wenn die Eltern anfangen, sich ihrer Kinder zu schämen und Angst haben, ins gesellschaftliche Aus zu geraten. Genauso sind aber auch Kinder evangelikaler Eltern einer Gefahr ausgesetzt, wenn andere von ihnen erwarten, dass sie sich ihrer Eltern schämen. Das ist für mich ein No-Go. Da setze ich lieber auf Aufklärung, Mitgefühl und Takt ... auch bei Evangelen - und auch, wenns schwer fällt.
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#100 TheDadProfil
  • 01.06.2015, 23:32hHannover
  • Antwort auf #99 von Lars
  • ""Genauso sind aber auch Kinder evangelikaler Eltern einer Gefahr ausgesetzt, wenn andere von ihnen erwarten, dass sie sich ihrer Eltern schämen.""..

    Wer macht denn sowas ?

    Einer meiner früheren Arbeitskollegen auf der Forensischen Psychiatrie war ein Abtrünniger Zeuge Jehova, der seinen 16-Jährigen Neffen zu sich nahm, nachdem der sich seinen Eltern gegenüber in einem Anflug von Leichtsinn einfach mal so geoutet hatte..

    Effekt :
    Der Bursche stand Abends um 22 Uhr, allein und mittellos auf der Straße in einer Telefonzelle, die es in der Vor-Handy-Zeit noch etwas häufiger gab, und rief mit seinen 20 Pfennig den Onkel in der nächsten Stadt an..

    Zu mehr als "ich brauche Hilfe" reichten die 20 Pfennig nicht, und der Onkel setzte sich in´s Auto, und fuhr los, fand den Neffen irgendwie, nahm ihn mit nach Hause, und ging am nächstem Tag mit ihm zum Jugendamt, und leitete ein Adoptions-Verfahren ein..

    Viele Hundert andere Jugendliche aus gleichen Situationen legen sich auf Schienen, springen von Häusern, oder leben auf der Straße in Obdachlosigkeit..

    Was wollte ich noch sagen !?..
    Ach ja..
    Evangelikalen gehört die Erziehungs-Gewalt auf Dauer entzogen..
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#101 David77Anonym
#102 LarsAnonym
#103 stromboliProfil
#104 TheDadProfil
#105 TheDadProfil
  • 02.06.2015, 14:33hHannover
  • Antwort auf #102 von Lars
  • ""Mich beschäftigt die Frage, warum sich manche Jugendliche in ähnlicher Situation nicht einer queeren Organisation anvertrauen?""..

    Auf dem plattem Land zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven gibt es keine queeren Organisationen..
    Zum damaligem Zeitpunkt nicht einmal Handy oder verfügbares Internet für den Jungen..

    In Bremen und Oldenburg gibt es Heute Jugend-Gruppen, von Sozialarbeitern betreut..
    Aber immer noch die Hemmschwellen erst einmal dort hinzugehen..
    Man könnte ja dabei gesehen werden, also laufen die meisten Kontakte Heutzutage über´s Netz..
    Damit haben es die Kids inzwischen zum Glück leichter an Hilfen zu gelangen..

    Die Kids von solchen Eltern sind aber Heutzutage quasi auch "fern-überwacht"..

    Da werden Tagesabläufe durchorganisiert, regelmäßige Kontrollanrufe, die Eltern schleppen ihre Kide am Freitag oder Sonntag mit in die Gemeinde, etc.,pp..

    Da gibt es einen Jungen an meiner Schule, der sich sicher ist, das seine Eltern eine Handy-Ortung installiert haben..
    Wenn der von seinen "normalen" Wegen abweichen würde, um sich mit anderen außerhalb der Schule zu treffen, oder gar eine Beratungsstelle aufzusuchen..

    Also müssen die Gruppen und die Sozialarbeiter in die Schulen kommen, um vor Ort entsprechend helfen zu können..
    Das ist oft schwierig,denn wer von außerhalb in die Schule kommt, braucht dazu die Genehmigung der Schulleitung..
    Wenn die nicht mitspielt wird es sehr kompliziert..
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#106 hugo1970Ehemaliges Profil
#107 hugo1970Ehemaliges Profil
#108 hugo1970Ehemaliges Profil
#109 TheDadProfil
  • 02.06.2015, 20:58hHannover
  • Antwort auf #106 von hugo1970
  • ""Die dürften gar keine Kinder machen!!!!""..

    Das haben andere auch schon versucht durchzusetzen, und das ist falsch..

    Ich will hier auch niemandem den Spaß am Kinder-machen wegnehmen..

    Aber es muß dabei klar sein :

    Wer seine Kinder zuerst verdummbibelt, und dann rausschmeißt, muß bestraft werden..

    Denen gehört das Kindergeld das sie bis dahin gekriegt haben, wieder weggenommen, und zusätzlich muß noch einmal die gleiche Summe als Straf bezahlt werden..

    Und wer dabei erwischt wird wenn er seine Kinder schlägt, kriegt für 2 Jahre ne wöchentliche Kontrolle durch´s Jugendamt verpasst..

    Irgendwie muß man diesem Unsinn doch mal ein Ende setzen..
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#110 hugo1970Ehemaliges Profil
#111 LarsAnonym
#112 David77Anonym
#113 LarsAnonym
  • 03.06.2015, 00:46h
  • Antwort auf #112 von David77
  • Auch spassig habe ich das nicht gemeint. Es geht mir ernsthaft um die Frage, wie man es schafft, auf der Angebotsseite die Hemmschwelle zu senken, bzw. welche andere soziale Einrichtungen oder Personen als Anlaufstelle in Frage kommen, wenn es einen Bruch mit der Familie gibt. Es gibt da ja sicher auch andere Anlässe. Ich denke ncht, dass die Community das allein kann.
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