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Homophobe Beleidigung und Körperverletzung
Kreuzberg: Händchenhaltende Männer angegriffen

Anders als in anderen Städten weist die Berliner Polizei auf mutmaßliche homo- oder transphobe Hintergründe von Gewalttaten hin
- 30. Mai 2015 1 Min.
Unbekannte haben am Freitag Abend in Berlin-Kreuzberg zwei schwule Passanten verletzt und sind anschließend geflüchtet. Nach dem Polizeibericht trafen die beiden händchenhaltenden Spaziergänger im Alter von 30 und 40 Jahren gegen 21.30 Uhr in der Admiralstraße auf eine sechs- bis achtköpfige Gruppe, aus der heraus sie zunächst gemustert und dann homophob beleidigt worden sein sollen.
Anschließend sollen zwei Männer aus der Gruppe erst dem 40-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin dieser auf den Gehweg stürzte, dann attackierten sie den Jüngeren. Die Angreifer schlugen und traten den 30-Jährigen und warfen eine Plastikflasche nach ihm. An diesem Angriff hatten sich auch die anderen Männer aus der Gruppe beteiligt. Im Anschluss ergriffen die Täter die Flucht.
Der 30-Jährige erlitt Arm- und Rumpfverletzungen, sein Begleiter Verletzungen am Kopf. Behandlungen in Krankenhäuser waren nicht erforderlich. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen. (pm/cw)













