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Kommentare zu:
Lehren aus "Pride": "Solidarität nützt allen"


#1 VeganBearEhemaliges Profil
#2 stromboliProfil
  • 31.05.2015, 11:12hberlin
  • Antwort auf #1 von VeganBear
  • ""Im Moment geht viel Geld an Bergarbeiter in der Türkei. Vor einem Jahr sind dort bei einem gewaltigen Unfall in einer Grube mehr als 200 Berarbeiter gestorben. Wir arbeiten mit einer schwul-lesbischen Gruppe in der Türkei zusammen. Die stehen mit der Bergarbeitern in Verbindung. Sie sind sozusagen die türkische Version von "Lesbian and Gays support the Miners".""
    Was für tolle menschen !
    Bildunterschrift:
    "In dieser Szene aus dem Film "Pride" haken zwei lesbische Aktivistinnen eine Bergarbeiter-Gattin unter. Wird der LSVD bald Schnittchen für streikende Lokführer schmieren?"
    Hier zeigt sich, wie weit die welten mittlerweile auseinander liegen können


    Ansonsten ein film den ich mir auf einer einsamen insel oder im krankenbett unbedingt ansehen wollte.. revitalisierend!
    Voller hoffung , voller ideale!
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#3 qwertzAnonym
  • 31.05.2015, 11:28h
  • "Wird der LSVD bald Schnittchen für streikende Lokführer schmieren?"

    Da ein Bekannter von mir Lokführer ist, kann ich sagen, dass die Situation der Lokführer ja eine ganz andere ist als damals der Bergarbeiter in GB.

    Der verdient auch ohne Verbeamtung richtig gutes Geld und hat ein super Haus, ein dickes Auto, fährt mehrmals im Jahr in Urlaub, etc. Dafür muss er dann auch mal am Wochenende oder nachts fahren, was ihm aber nichts ausmacht, da er eh nicht so ein festgefahrenes Leben haben möchte.

    Er sagt immer:
    jeder Lokführer, der jetzt streikt, soll mal zu einer Privatbahn gehen und gucken, wie es da ist...

    Es ist ja auch jedem klar, dass es bei den Streiks gar nicht um die Interessen der Beschäftigten geht, sondern nur um die Macht von Herrn Weselsky, der Angst davor hat, seinen hochdotierten Gewerkschafts-Job zu verlieren und wieder wie die anderen arbeiten zu müssen.

    Wenn wir uns schon mit jemandem solidarisieren würden, dann eher mit den streikenden Erzieherinnen und Erziehern.
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#4 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 31.05.2015, 11:34h
  • Der untere Absatz hat mich besonders berührt, und hab automatisch an die hiesigen konservativen kommentatoren gedacht, die gleich flennen wenn wir, die "linken" die unbarmherzige "Wahrheit" um die Ohren hauen.

    "Wenn aber die Disco vorbei ist, brauchen sie trotzdem einen Job und eine Wohnung. Wenn sie an Krebs oder Aids oder Diabetes erkranken, brauchen sie eine Behandlung. Und wenn sie alt sind, brauchen sie eine Rente. Aus zwei Gründen sollten sich Schwule und Lesben und auch Transpersonen für Politik interessieren: weil sie die gleichen Probleme und Interessen haben wie andere auch, und weil sie oft selbst eine besondere Unterdrückung erlebt haben."
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#5 PinoAnonym
  • 31.05.2015, 11:51h
  • "Wenn ein Arbeiter oder eine Arbeiterin in Deutschland die eigene Wut auf Polen oder Griechen richtet statt auf die Chefs und Chefinnen deutscher Unternehmen, lachen die sich in den Chefetagen ins Fäustchen. "

    Da sich Ray Goodspeed zuerst als links und erst danach als schwul bezeichnet, ist mir klar, dass ihm auch andere Ziele sehr wichtig sind. Das finde ich im Prinzip auch gut.

    Aber ich sehe nicht ein, warum ich mich mit einem erzkatholischen Land wie Polen solidarisieren sollte, wo 90% der Bürger Diskriminierung gut finden. Zumal die ja (im Gegensatz zu den britischen Bergarbeitern) gar keine Hilfe wollen und wohl auch gar nicht brauchen, denn Polen ist wirtschaftlich sehr stabil.

    Statt mich mit allen Polen zu solidarisieren, solidarisiere ich mich lieber mit den LGBTI-Polen und helfe denen gegen ihre homophoben Landsleute - die haben das nötiger.

    Ein anderes schönes Beispiel sind afrikanische Länder, die Millionen auch von unseren Steuern bekommen und uns dann auch noch für Abschaum halten, den man töten muss. Dann gebe ich das Geld doch lieber den LGBTI in diesen Ländern.

    Solidarität mit anderen: JA. Aber nicht Solidarität mit jedem.

    Und auch Ray Goodspeed gibt ja zu, dass die Bergarbeiter ganz bewusst aus strategischen Gründen gewählt wurden, weil deren Gewerkschaft so mächtig war. Wir haben auch nur begrenzte Kraft und begrenzte Ressourcen und müssen sorgfältig auswählen, mit wem wir zusammenarbeiten.
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#6 stromboliProfil
  • 31.05.2015, 11:54hberlin
  • Antwort auf #3 von qwertz
  • ich wende mich da eher den grundsätzlichen problem der streikfähigkeit des arbeitnehmenden zu..
    Frage nicht nach der verhältnismäßigkeit in der wahrnehmung der vom streik betroffenen, sondern nach den kampfmitteln , die den arbeitern bleiben um so ihre lebensbedingungen zu verbessern.

    Kann ja sein, dass der lokführer da bessergestellt ist als der schaffner.
    Das müssen eben die streikbereiten vorher auch ausdiskutieren, wo wer was bekommt.
    Und das die privatbahn andere tarife hat als die DB, zeigt nur wie "entflechtet" marginalisiert mittlerweile die arbeitswelt zugunsten der geschlossenen "arbeitgeberseite" ist.

    Leiharbeit, haustarifverträge, tochterfirmenbildung etc., und ein amputiertes streikrecht ,dass mit der dummen nahles nun auch noch das letzte quentschen druckmittel verloren hat...
    Die hetze gegen den Weselsky hatte strategischen wert.. wurde über aussperrung oder streikbrechende genauso "informiert"?

    Nun: gewerkschaften haben nur noch sinn, wenn wer die meisten mitglieder aufbringt, nicht wer die vernünftigsten arbeitsrechtlichen-lohnfordernden inhalte vorbringt.
    Gleichzeitig aber dürfen gewerkschaften auch nicht mehr beliebig sich zusammenschließen, so sie aus unterschiedlichen wirtschaftszweigen kommen.. Eine große, übergeordnete und machtbewusste gewerkschaft also nicht mehr existieren wird.
    Der "generalstreik" ohnehin längst verboten ist, die konflikte nicht mehr gesamtgesellschaftlich gesehen werden, sondern nur noch nach tarifbezirk...!
    Wem zum wohle?

    Teile und herrsche!
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#7 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 31.05.2015, 12:14h
  • Antwort auf #5 von Pino
  • "Statt mich mit allen Polen zu solidarisieren, solidarisiere ich mich lieber mit den LGBTI-Polen und helfe denen gegen ihre homophoben Landsleute - die haben das nötiger."

    Das zeigt wieder, das der Artikel nicht gut gelesen wurde oder nicht verstanden, siehe auch meinen vorigen Kommentar (4), oder den unteren Absatz aus dem artikel:

    "Was lässt sich Ihrer Meinung nach von der ungewöhnlichen Koalition zwischen Schwulen und Lesben und Bergarbeitern lernen?

    Generell lässt sich eines sagen: wenn jede unterdrückte Gruppe für eigene Interessen käpft, aber auch für die Interessen anderer, kann das die Kämpfe auf beiden Seiten verstärken. Seien es Frauenrechtlerinnen, die sich mit Gewerkschafts-Kämpfen solidarisieren, oder Lesben und Schwule, die sich der Anti-Atom-Bewegung anschließen oder anti-rassistischen Protesten schwarzer Bürgerrechtler im amerikanischen Ferguson. Menschenrechte sind unteilbar. Wenn Sie sich mit ihnen identifizieren, gilt das für die Menschenrechte von allen.

    Und wenn Sie anderen helfen, werden die auch ihnen helfen. Die Bergarbeiter haben uns vor 30 Jahren mit politischer Unterstützung in der Labour Party gedankt, der sozialdemokratischen Partei im Lande. Deren Politik gegenüber Lesben und Schwulen veränderte sich dadurch. Und die Bergarbeiter haben auch andere Gewerkschaften dazu gebracht, sich anzuschließen."

    Mann kann nicht nur für eine Gruppe kämpfen mann muß sich auch mit anderen Gruppen zusammentun um vieles zu erreichen: Wo keine Demokratie ist, gibt es auch keine LGBTI Rechte.
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#8 onedaycolderProfil
  • 31.05.2015, 12:21hkaiserslautern
  • Antwort auf #5 von Pino
  • der artikel sagt weder man solle sich nicht mit anderen minderheiten solidarisieren noch man solle sich mit jedem solidarisieren. der entscheidende punkt ist, solidarisiert man sich ausschließlich mit der selben minderheit aus anderen orten/ländern, bleibt man eine minderheit ohne reale aussicht auf veränderung.
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#9 YannickAnonym
  • 31.05.2015, 12:21h
  • Interessantes Interview mit vielen wichtigen Punkten, aber in einer Sache muss ich ihm widersprechen.

    Aufgrund seiner eigenen Vita und seinen politischen Überzeugungen mag es nachvollziehbar sein, dass er fordert, als linker Schwuler solle man sich eher mit linken Heteros als mit konservativen oder wohlhabenden Schwulen verbünden.

    In dem Punkt, wo konservative Schwule andere unterdrücken oder eigene Karriere über Homorechte stellen (wie die LSU in der CDU/CSU) hat er damit vollkommen recht. Aber es gibt z.B. auch wohlhabende Schwule, die niemanden unterdrücken und die alles für Gleichstellung tun. Da fände ich es fatal, die zu vergraulen. Und umgekehrt gibt es ja auch sehr weit links stehende Menschen, die aber auch finanziell sehr gut dastehen. Man schaue sich nur mal Gewerkschaftsbosse oder Gregor Gysi an. Denen geht es finanziell extrem gut, aber sie können dennoch links sein und sehr aktiv daran arbeiten, dass es anderen auch besser geht.

    Bevor wir anfangen, unsere Kraft auch noch auf mehrere andere Dinge aufzuteilen, sollten wir lieber erst mal Geschlossenheit in den eigenen Reihen erzeugen. Wie oft habe ich nicht erlebt, dass ein gutaussehender Schwuler bei einer Demo nicht neben einem korpulenten Schwulen laufen will - es könnte ja sein, dass jemand den man süß findet denkt, man würde auf Chubbys stehen oder die beiden sonstwie miteinander assoziieren.

    Gerade unter Schwulen gibt es doch extreme Cliquenbildung und wer nicht dem eigenen optischen Ideal entspricht, wird dann gleich abschätzig beäugt. Da geht es dann jung gegen alt, schlank gegen dick, volles Haar gegen Glatze, manche haben was gegen Brillen, etc. etc. etc. Und wenn man als Schwuler zu feminin oder "tuntig" rüberkommt, rümpfen die "straight-acting" Schwulen auch die Nase oder sagen gar das "schade unseren Interessen", wenn sich manche Schwulen so exotisch verhalten.

    Und dann gibt es die eigene Bären-Community, die Drag-Queens, etc. Und die Lesben machen dann oft eh ihr eigenes Ding und streiten lieber feministisch für allgemeine Frauenrechte als auch für Schwule, die dann auch nur Teil des androzentrischen Weltbilds sind. Und Transmenschen werden oft von allen anderen eh ausgeschlossen. Und Intersexuelle kommen irgendwie überhaupt nicht vor. Etc. etc. etc.

    Das finde ich furchtbar. Wir sitzen doch alle in einem Boot und werden gleichermaßen diskriminiert.

    Ich denke sogar:
    wir wären schon längst gleichgestellt, wenn wir alle miteinander kämpfen würden statt oft genug gegeneinander.

    Haben die Schwarzen bei ihrer Bürgerrechtsbewegung zwischen linken Schwarzen und wohlhabenden Schwarzen unterschieden? NEIN! Oder sonstwie? Auch nicht!

    Damit wir uns nicht falsch verstehen:
    niemand verlangt, dass jeder Schwule jeden anderen Schwulen attraktiv finden muss und mit ihm Sex haben will. Aber nur weil andere Schwule vielleicht nicht unserem körperlichen Idealbild entsprechen, sollten wir sie nicht ausgrenzen.

    Zuallererst müssen wir erst mal für Einigkeit unter uns sorgen. Dann können wir auch gerne überlegen, mit welchen Leuten wir uns sonst noch solidarisieren / verbünden. Aber wenn wir jetzt anfangen, andere (durchaus auch wichtige) Ziele zu verfolgen, ehe wir gemeinsam für Gleichstellung kämpfen, lachen sich die Konservativen ins Fäustchen, weil wir dann deren Arbeit übernehmen...
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#10 AlexAnonym
  • 31.05.2015, 12:26h
  • Antwort auf #9 von Yannick
  • Da kann ich mich weitestgehend anschließen:
    Ich bin zwar auch sehr dafür, dass wir nicht nur Berufsschwule sind, die keine anderen Themen mehr haben. Es gibt noch so viel, wofür es sich auch zu kämpfen lohnt.

    Aber wir sollten auch dafür sorgen, dass wir vor allem auch mal solidarisch untereinander sind und nicht ständig (nach Aussehen, Geldbeutel, Beruf, o.ä.) in gute und schlechte Schwule unterscheiden.

    Dann können wir uns gerne auch mit anderen solidarisieren, aber das bringt nichts, wenn wir untereinander weiterhin zerstritten sind, denn so nehmen wir echt den Konservativen die Arbeit ab.
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#11 VeganBearEhemaliges Profil
  • 31.05.2015, 12:37h
  • Ein weiterer Gedanke zu diesem Themenkomplex: Ich halte es moralisch für höchst hinterfragenswert, nur über eine Solidarisierung mit denjenigen Gruppen nachzudenken, von denen man sich eine gewisse Gegen-Unterstützung erwartet.

    Natürlich halte ich den im Interview verfolgten Ansatz für eine ganz hervorragende Idee. Und ich kann den Film, wie ich schon sagte, nur jedem_jeder wärmstens ans Herz legen.

    Aber wir sollten dabei nicht vergessen, daß es Gruppen gibt, die KEINEN "Gegenwert" abliefern können, weil sie NOCH viel schwächer sind. Sich mit DIESEN zu solidarisieren, halte ich für besonders wichtig und gesellschaftlich erstrebenswert.

    Sonst landen wir nämlich nur bei dem simplen Gedanken "Eine Hand wäscht die andere" - der ist nicht falsch und bringt auch was, ist aber nur die "halbe Miete" beim Thema Solidarität.
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#12 AlexAnonym
  • 31.05.2015, 12:38h
  • Antwort auf #8 von onedaycolder
  • Das sehe ich nicht so.

    Durch unsere Solidarisierung mit russischen Schwulen konnten wir zwar nicht die Situation in Russland verbessern, aber es ist jetzt zumindest ein bisschen leichter hier Asyl zu bekommen.

    Mein Wunsch wäre, dass Homosexualität generell als Asylgrund anerkannt wird und daran arbeiten wir, aber dafür müssen wir uns eben nur mit den betroffenen Russen solidarisieren und nicht mit allen anderen auch noch. Denn manche sind so verbohrt und in ihrem Weltbild gefangen, dass man das nicht mehr geändert bekommt. Dazu gehören z.B. auch religiöse Fanatiker.

    Wir sollten sehr genau schauen, mit wem wir uns solidarisieren. Die sexuelle Orientierung sollte dabei kein Kriterium sein, aber auch kein Hinderungsgrund.
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#14 AlexAnonym
  • 31.05.2015, 12:53h
  • Antwort auf #11 von VeganBear
  • Das sehe ich ähnlich.

    Wir sollten Solidarität nicht nur für eine Gegenleistung zeigen. Z.B. bin ich dafür, dass wir uns solidarisch mit Intersexuellen zeigen. Das ist jedoch eine so kleine Gruppe, die oft genug auch noch Probleme hat, öffentlich dazu zu stehen, weil das auch psychisch sehr belastend sein kann und die Partnerwahl ungemein erschwert. Da können wir nicht erwarten, dass die jetzt die signifikante Wende bringen.

    Aber dennoch sollten wir uns solidarisch zeigen. Gerade auch, weil sonst kaum jemand auf deren Seite ist.

    Und das mag sicher auch für viele andere Dinge gelten.

    Aber: eine Gegenleistung erwarte ich schon. Sie müssen nicht für uns kämpfen. Aber sie sollten auch nicht gegen uns kämpfen. Ich würde mich z.B. nicht mit religiösen Fanatikern verbünden, um denen zu helfen, staatliche Beschränkungen von Religion zu verhindern. In der Hoffnung, dass die so vielleicht ihre Meinung ändern. Die sind so radikalisiert, dass sie ihre Meinung durch nichts ändern werden und auch unsere Hilfe gar nicht wollen. Da brauchen wir uns dann nicht anzubiedern.

    Fazit:
    Wir sollten uns nicht nur basierend auf Gegenleistungen mit anderen solidarisieren. Aber mit Leuten, die sich nicht mal neutral verhalten, sondern gegen uns kämpfen, werde zumindest ich mich niemals solidarisieren.
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#15 präpostnuncAnonym
  • 31.05.2015, 13:34h
  • Damals gab es in Art und Umfang auch kein, von "Freihandelshausierburschen" herbei gefauchtes Prekariat, also Menschen für die Geld rum ist, aber Monat noch lang.

    Mit mehr Bildung und Erfahrung über Zusammenhänge, die z.B. der katholische Medienunternehmer Lanz nicht kapierte, als die Gäste Schwan und Puffpaff ihm letztens zu erklären versuchten, warum chinesische oder russische Löhne eine kommunizierenden Röhren zum Zustand der Demokratie in Europa sind. Er hat es nicht verstanden.
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#16 Ali HebdoAnonym
  • 31.05.2015, 13:56h
  • Gelingt es den französischen Freunden Merkels französischen Zwerg 2017 zu stoppen? Er nannte soeben seinen Wahlverein kackfrech von UMP zu Die Republikaner um.

    www.queer.de/detail.php?article_id=22707

    Gelingt es das untere Einkommensdrittel wieder zur Wahl zu bewegen? Ohne das es dem Zwerg oder der Schlange auf den Leim geht?
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#17 onedaycolderProfil
  • 31.05.2015, 14:00hkaiserslautern
  • Antwort auf #12 von Alex
  • der vergleich hinkt meines erachtens.
    denn 1. hat sich an der lebenswirklichkeit innerhalb der russischen gesellschaft, wie du erkannt hast, durch die solidarisierung nichts geändert. und ob es wirklich im sinne irgendeiner gesellschaftlichen entwicklung erstrebenswert sein kann, die minderheiten umzusiedeln, scheint mir zumindest theoretisch fraglich. im konkreten, praktischen leben befürworte ich sicher jede flucht mit dem ziel die eigenen lebensbedingungen zu verbessern, darin besteht aber nicht der sinn der innergesellschaftlichen verbindung.
    und 2. ist der erfolg der erleichterten asylverfahren mit sicherheit nicht dem zusammenschluss der schwulen von hier und da allein zu verdanken. dafür gab es in deutschland eine unterstützung die weit über die minderheiten hinausging (auch aus allgemeiner russlandablehnung begründet). damit wird es eigentlich ein argument, das den artikel bestätigt. man brauchte auch innerhalb deutschlands mehr als "nur" schwule um die situation zu verändern.
    wie gesagt ich will weder das schwule engagemant klein reden, noch mit gegen solidarisierungen von/mit minderheiten aussprechen, es kann nur nicht die alleinlösung sein.
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#18 wie immerAnonym
  • 31.05.2015, 14:31h
  • Ohne Einkommens- und Bildungsaufstiege, auch kleine, keine progressiven Milieus.
    In jedem Land, auf jedem Kontinent.
    Genügend Geld zum Leben, genügend Zeit zum Lesen, genügend Hirn zum Handeln.

    "Solidarität nützt allen"
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#19 Harry1972Profil
#20 nebenbeiAnonym
  • 31.05.2015, 18:23h
  • Antwort auf #15 von präpostnunc
  • Zu den Röhren habe ich hier noch was gefunden. Da wird es Korridore geben, auf denen gewollt oder ungewollt Ideen und Ideale transportiert und Schichten und Milieus herausgebildet werden: Menschen brauchen Fortschritt. Fortschritt braucht Menschen.

    Die sechs Korridore sind: China-Mongolei-Russland, die Neue Eurasische Landbrücke, China-Zentral-und-Westasien, China-und-die-Indochina-Halbinsel, China-Pakistan und Bangladesh-China-Indien-Myanmar.

    atimes.com/2015/05/china-to-invest-900-billion-in-new-silk-r
    oad/


    Auszug in Deutsch:

    "Bisher wurde viel von dem, was China über seinen New Silk Road-Wirtschaftskorridor enthüllte, der Zentralasien und Europa überspannt, in breiten Pinselstrichen gemalt. Das änderte sich nun, indem die China Development Bank (CDB) Pläne enthüllte, wonach bis zu 900 Milliarden US-Dollar in das Projekt One Belt, One Road gehen werden. Die CDB, eine von Chinas wichtigsten politischen Banken, sagte, dass das Geld mehr als 900 Projekte mit 60 Ländern finanzieren wird. Diese Projekte umfassen Kohle und Gas, Bergbau, Elektrizität, Telekommunikation, Infrastruktur, Landwirtschaft und People-to-People-Börsen, die Handels- und Kapitalflüsse helfen sollen.

    Auf der Eröffnungsfeier des Industriedialogs zur Vernetzung des Asien-Europa-Treffens (Asia-Europe Meeting, ASEM) in Chongqing sagte Vize-Premier Zhang Gaoli, dass China sechs Wirtschaftskorridore bauen will, um Asien mit Europa zu verbinden. Die Finanzierung würde von der neuen Asien Infrastruktur-Investitionsbank und dem Silk Road Fund kommen.
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#21 -hw-Anonym
#22 hugo1970Ehemaliges Profil
#23 HebesatzAnonym
#24 TheDadProfil
  • 01.06.2015, 18:16hHannover
  • Antwort auf #23 von Hebesatz
  • Die Elektrizität kam mit dem erstem Wasserkraftwerk in den Zwanziger Jahren in der Nachbargemeinde Neumarkt, und damit auch de Glühbirne und der Volksempfänger..

    Mit der Demokratie dauert das noch ein bisschen, denn noch sitzen im Marktgemeinderat 7 Mitglieder der CSU..

    Die anderen diversen freien Wähler-Gemeinschaften mühen sich aber redlich die im Schach zu halten..

    Was willst Du eigentlich mit diese persönlichen Angriffen erreichen ?
    Fallen Dir keine anderen dummen Argumente mehr ein ?
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#25 frageAnonym
#26 hugo1970Ehemaliges Profil

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