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Kommentare zu:
Köln bekommt ersten schwul-lesbischen Flohmarkt


#1 Patroklos
#2 SchwachsinnAnonym
  • 03.06.2015, 02:28h
  • Hört endlich auf so eine Parallelgesellschaft aufzubauen? Schwulenbars - ok! Alles andere ist Schwachsinn!!!!!!
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#3 Harry1972Profil
#4 stromboliProfil
  • 03.06.2015, 12:01hberlin
  • Antwort auf #2 von Schwachsinn
  • wieso, ist doch schön zu sehen was schwule so im laufe ihres lebens ansammeln, was da an kitsch-nostalgie aber auch herzerreißendem zusammen kommen kann.

    Ich würd mich darin verlaufen...
    Und gut, der gebrauchte dildo.. geschmacksfrage, vieleicht auch am verkäufer orientiert.

    Ich kauf ja nun fast nur noch gebrauchtes!
    Es gibt dankenswerter weise immer mehr läden.

    Früher die flohmärkte wohl wirklich sich an die ärmeren wendeten, dann hin zum luxuesevent verkommen, nun langsam wieder die ärmeren im auge haben..
    verarmt auch jene, die nun verkaufen.

    Allein das zu erwartende angebot an filmen/vhs,dvds .. ich vergess mich!

    Gut dass es solche paralellwelten gibt.
    Du brauchst nicht zu kommen, und dein fehlen wird niemandem im getümmel auffallen.

    Gibts denn für berlin ähnliche überlegungen?
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#5 FredinbkkProfil
  • 03.06.2015, 12:02hBangkok
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • ...lieber Foxxyness ,denke niemand hier kennt Deine Tante Becky ,ruf sie an und frag sie selber...
    unabhaenig ob Deine Lieblingstante da hin geht ,jede Veranstaltung mehr ist eine Bereicherung,solange sie nicht von Nazis,Pedida, CDU-CSU-FDP-SPD-AFD und Katholiban veranstaltet wird.
    Koeln ist bunt....
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#6 weddingplanerAnonym
#7 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 03.06.2015, 13:10h
  • Antwort auf #2 von Schwachsinn
  • So was nennt man einen diskriminierungsarmen Schutzraum, wer das vorschnell als Ghetto abtut, ist wohl auch gegen Schwulenpartys, Gay-Hotels und schwule respektive lesbische Treffpunkte aller Art. Wem ein schwul-lesbischer Flohmarkt zu queer ist, soll halt woanders hingehen, und wo steht, dass dort keine Heteros oder Bisexuelle willkommen seien?
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#8 DannyCologne89Profil
  • 03.06.2015, 17:53hKöln
  • Ich finde es eine ganz ganz tolle Idee!

    Flohmärkte sind halt auch für Leute, die weniger Geld in der Tasche haben. Und es gibt nicht nur diese Gucci-Tucken, sondern auch normale Leute!

    Ist doch logisch, dass man sowas auch macht! Das erweitert wieder einmal das schwule Toleranzgebiet! Es super Idee, man kommt mit Leuten ins Gespräch und auch die Heterosexuellen sehen, dass wir genauso sind wie sie.

    Es ist vielleicht nur ein kleiner Schritt, aber jeder Schritt bringt uns weiter!

    Köln, weiter so!
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#9 saisonalAnonym
#10 andreMucAnonym
  • 04.06.2015, 12:22h
  • Antwort auf #8 von Danny89
  • Aber auf Flohmärkten gibts kaum Klamotten. Nur Nepp und Kitsch. Aber das ist ja genau das Witzige. Was besonders Kitschiges gekauft zu haben. Flohmärkte sind, inzwischen, eher ein Spaß. Vielleicht hat die eine oder andere Lesbe, ein altes Holzfällerhemd noch zum Verkauf. Aber um billig Klamotten zu kaufen gibts H&M und andere Discounter. Oder gleich Second-Hand. Solche Läden, gibts in Berlin, an fast jeder Ecke. So eine Art Zwischennutzung um Leerstand zu vermeiden. Flohmärkte zum Einkleiden, funktioniert nicht.
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#11 antosProfil
  • 04.06.2015, 13:33hBonn
  • Antwort auf #10 von andreMuc
  • "Flohmärkte sind, inzwischen, eher ein Spaß."

    Und das hat mit dem durchs Internet explodierten Informationsfortschritt zu tun. In den 80ern hätte man den in irgendeinem Keller entdeckten, irgendwie charmant verbauten Holzstuhl für 20 DM auf dem Flomarkt verscherbelt, heute erfährt man nach kurzem Googeln, dass man da einen Steltman Stuhl nach Entwurf von Gerrit Rietveld aufgetan hat und setzt ihn gleich mal für 2.000 Euro in ein Online-Auktionsportal. Und so viel Klamotten wie auf Kleiderkreisel und Co. angeboten werden, fasst kein Flomarkt und kein Ladenlokal.

    [Apropos, wer den erwähnten Stuhl zu verschenken hat, einfach melden, glg ;)]
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#12 FloriBlnProfil
  • 04.06.2015, 14:50hBerlin
  • Ich möchte mal sehen was hier los wäre, wenn jemand auf die Idee käme einen "Hetero-Flohmarkt" zu veranstalten. Selbst wenn dort selbstverständlich(!) auch Nicht-Heteros hinkommen dürften, würde das ein sehr seltsames Unterfangen sein, dass sicherlich Kritik hervorrufen würde. "Wir" würden uns ausgegrenzt und diskriminiert fühlen und gar nicht verstehen, weshalb es einen Hetero-Markt übrhaupt geben muss. Warum machen "wir" also solch einen Quatsch? Wollen wir nun doch ne Extrawurst oder alles für alle? Ich finde "wir" als Nicht-Heteros tun uns mit sowas wirklich keinen Gefallen.
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#13 David77Anonym
#14 Harry1972Profil
  • 04.06.2015, 19:19hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #12 von FloriBln
  • Das heuten einen wichtigen Hintergrund. Das ist heutzutage noch immer der Weg, überhaupt sichtbar zu werden. Hier in der Provinz sind Schwule und Lesben nach wie vor kaum sichtbar. Keine Regenbogenfahnen in Schaufenstern, es sei denn, es handelt sich um so ne Esoterik-Klitsche oder nen Bestattungsunternehmen für Haustiere.

    Kulturhistorisch gehört diese Form der Sichtbarkeit für die queere Community zu etwas, was Traditionscharakter hat und alleine deshalb schon über Deine Kritik erhaben sein.
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#15 DietricheiProfil
  • 07.06.2015, 10:27hKaiserslautern
  • Das ist wirklich das absurdeste, was ich seit langem gelesen habe. Und die Kommentare hier sind unglaublich. Wo lebt ihr denn? Wir brauchen keine neuen Ghettos. Ich werde bald sechzig. Und bei aller Kritik : ich bin froh in dieser Zeit und in dieser Gesellschaft zu leben. Und die schwule Subkultur Bars etc löst gerade auf. Und das nicht nur wegen Gay Romeo. Junge Schwule bleiben in ihren Cliquen, weil schwul sein bei den Jungen kein Thema mehr ist. Um Corny Littmann zu zitieren :schwul sein ist nicht abendfüllend
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#16 antosProfil
  • 07.06.2015, 11:57hBonn
  • Antwort auf #15 von Dietrichei
  • Absurd erscheint mir hier gerade dein Kommentar - den macht auch der autoritätsheischende Verweis aufs eigene Alter nicht besser. Wie man sich so pseudo-kulturkritisch darüber aufregen kann, dass ein Flohmarkt im Rahmen eines schwul-lesbischen Straßenfestes eben auch ein schwul-lesbischer genannt wird, dabei gar von Ghetto redet, ist mir unbegreiflich.
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#17 Harry1972Profil
  • 07.06.2015, 13:34hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #15 von Dietrichei
  • Ich bin auch nicht mehr jung, freue mich wirklich für diejenigen unter den ganz jungen Hühnern, für die ihre sexuelle Identität keine größere Katastrophe mehr darstellt als für ihre heterosexuellen Freunde und Mitschüler.
    Viele Jugendliche leben aber noch immer mit sozialen, religiösen oder sonstigen Zwängen und leiden sehr unter der Stigmatisierung im Alltag.

    Schwul zu sein, ist tatsächlich nicht abendfüllend aber es ist eben noch lange nicht gleichberechtigt und so lange lässt sich der eine oder andere Abend durchaus noch mit dem Thema füllen.

    Ein queerer Flohmarkt wäre dann so ein Abend.
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#18 TheDadProfil
  • 07.06.2015, 19:13hHannover
  • Antwort auf #15 von Dietrichei
  • ""Um Corny Littmann zu zitieren :schwul sein ist nicht abendfüllend""..

    Aber das Hauptabend-Programm..
    Die Prime-Time..

    Man sollte Corny´s Zitate nicht nur halb zitieren, oder aus dem Zusammenhang reißen, denn er setzt im Umdrehen immer noch eines drauf..
    Das muß man mal Live erlebt haben, denn es ist sehr aufschlußreich..
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