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Kommentare zu:
Eine Mischung aus CSD und Bibelstunde


#1 345tmj6u564Anonym
  • 08.06.2015, 17:16h
  • Egal ob katholisch oder evangelisch, Kirchensekten sind was für Realitätsfremde und Loser.

    Auch die evangelische Kirche baut ihre Sekte, wie alle anderen christlichen Sekten auch, auf der Bibel auf, einem Buch, in dem das Fantasiewesen "Gott" unzählige Menschen auf grausame Weise tötet und in dem auch sonst unzählige Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten in Überzahl vorkommen.

    Ich lebe seit meinem Kirchenaustritt in meiner Jugend ohne Kirche, und ich kann sagen, dass ich froh bin dieser Sekte nicht mehr anzugehören.

    www.kirchenaustritt.de
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#2 HonestAbeProfil
  • 08.06.2015, 17:31hBonn
  • "Trotz meiner Skepsis wurde ich also mitgerissen, denn gerade im "Zentrum Regenbogen" wurde mühelos etwas hergestellt, was ich in der Community sehr oft schmerzlich vermisse: Gemeinschaft."

    Ist ja prima wenn man sich schön faul ins gemachte Nest setzen kann, doch wie wäre es stattdessen, sich selbst - innerhalb der Community oder gerne auch übergreifend - zu organisieren und dadurch EIGENE Gemeinschaften zu bilden? Du tust ja fast so, als hätte die Kirche ein Patent auf Gemeinschaft! Stattdessen passiert so was außerhalb der Kirchen ständig und nachhaltig. Niemand ist auf eine Kirche angewiesen, um Gemeinschaft erleben zu können. Das wollen sie uns lediglich glauben machen, um ihre Machtbasis zu erhalten. Stattdessen ist auch Kirche heutzutage nichts weiter als ein Alternativangebot unter Tausenden und das ist auch gut so!
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#3 reiserobbyEhemaliges Profil
#4 userer
  • 08.06.2015, 20:22h
  • Nur die allerdümmsten Kälber finanzieren ihre Schlächter selber.

    Für mich bleibt es unverständlich, warum ein denkender Mensch, egal ob homo oder hetero, in unserer Zeit überhaupt noch auf dieses magische Denken reinfallen will. Ich finde es abstoßend, wenn Erwachsene ihr Hirn an der Kirchenpforte abgeben. Religiosität ist mMn eine psychische Störung, die therapierbar ist.

    Wenn jedoch Schwule und Lesben freiwillig und ohne Not offenbar verfassungsfeindliche Organisationen (lies: Kirchen) finanzieren, die zwar Süßholz raspeln, aber eine brutal andere Realität praktizieren und das Leben von Schwulen und Lesben zerstören, dann werden diese religionsgestörten Schwulen und Lesben zu meinen Feinden.

    Auch der Autor versteckt sich hinter einer geradezu widerlichen Naivität, nein, anders: Er betreibt eine verachtenswerte Mittäterschaft, hält er es doch offenbar für vollkommen in Ordnung, dass offen - und straflos ohne Rechtsfolgen! - diskutiert wird, ob das Christenpack Homosexualität nun für minderwertig hält oder ihn vielleicht doch ein ganz klein bisschen lieb hat.

    Ich finde Leute wie Andreas Zinßer armselig und widerlich.
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#5 paren1957Ehemaliges Profil
  • 08.06.2015, 20:57h
  • Selbst auf dem ach so homofreundlichen Kirchentag muss man die Schwulen also von der großen Masse fernhalten. Hat ja offensichtlich etwas mit der Wertschätzung für diese Wesen zu tun. Die Homophoben dürfen aber mitten unters Volk. Da scheinen die Kirchentagsoberen keine Bedenken zu haben. Auf diese Gemeinschaft pfeif ich. Will ich nicht. Entweder ganz oder gar nicht. In die Schmuddelecke lass ich mich von den Scheinheiligen nicht stellen. Da recke ich lieber die Faust in den Himmel.
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#6 ManuelAnonym
  • 08.06.2015, 21:13h
  • Schade das der Abschlussgottesdienst nicht mitgenommen wurde- dabei gab es dort den schönen Satzt: Bei der Frage der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften [...] können wir uns als Christen nicht gegen die Liebe zweier Menschen stellen! Der im übrigen viel Applaus geerntet hat.
    Ich fand den Kirchentag definitiv sehr gelungen- und an alle die hier in den Kommentaren gerade gegen die Kirche hetzen, urteilt doch nicht über etwas was ihr nicht kennt oder kennenlernen wollt!
    freundliche Grüße
    Manuel
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#7 paren1957Ehemaliges Profil
  • 08.06.2015, 21:33h
  • Antwort auf #6 von Manuel
  • "Bei der Frage der gleichgeschlechtlich en Partnerschaften [...] können wir uns als Christen nicht gegen die Liebe zweier Menschen stellen!"

    Nach den Taten sollt ihr sie bemessen! Und ihr Christen tut es Tag für Tag, Stunde um Stunde.

    Ihr behandelt uns als den Auswurf der Gesellschaft. Ich habe in meinem Leben Christen kennengelernt und habe sie heute noch in meiner Verwandtschaft, die exakt das Gegenteil von dem sind, was uns hier als heile Welt verkauft werden soll. Das Tischtuch ist zerschnitten. Auf immer und ewig. Freundliche Grüße wirken dabei auf mich als Dummheit oder Verarschung.
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#9 HonestAbeProfil
  • 08.06.2015, 21:42hBonn
  • Antwort auf #6 von Manuel
  • "und an alle die hier in den Kommentaren gerade gegen die Kirche hetzen, urteilt doch nicht über etwas was ihr nicht kennt oder kennenlernen wollt!"

    Und woher nimmst du diese Gewissheit?

    Ich war selbst lange genug in einer Kirche aktiv, um das von Innen heraus beurteilen zu können.

    Es stimmt natürlich, dass in der (insbesondere evangelischen) Kirche nicht alles schlecht ist, doch das ändert nun einmal nichts daran, dass diese Religion nichts weiter als aus der Luft gegriffenes Wunschdenken ist. Daher sollte sie KEINERLEI Autorität besitzen, egal wie gut sich eine dortige Zugehörigkeit oder die Vorstellung eines "liebenden" Gottes auch anfühlen mag.

    Doch genau dieser Verzicht auf Autorität ist der katholischen Kirche besonders fremd und großen Teilen der evangelischen Kirche auch. Diese wollen auf Teufel komm raus (mit)herrschen und da verwehre ich mich vollständig dagegen.

    Und außerdem hoffe ich, dass du diese s. g. "Evangelische Allianz" die sämtliche Evangelikalen Wahnsinnigen (offensichtliche Tautologie) inkludiert, genauso verwerflich findest, wie ich. Auch auf diesem Kirchentag wurde Homohass wieder als "Meinung" stehen gelassen. Kann NICHT angehen!
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#10 yelimSEhemaliges Profil
  • 08.06.2015, 21:43h
  • Wenn man möchte daß Menschen ihre Meinungen ändern muß man so mit ihnen sprechen daß ein Überdenken ihrer Standpunkte, womöglich ein Eingeständnis ihrer Schwächen oder Fehler von ihnen nicht als existentielle Niederlage empfunden wird.

    Also reden, nicht schreien.

    Soweit sie mit sich reden lassen.
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#11 Markus44Anonym
  • 08.06.2015, 21:55h
  • Antwort auf #1 von 345tmj6u564
  • "www.kirchenaustritt.de"

    Meine Güte, Du, schreibst hier auch jedes Mal den gleichen atheistischen Müll. Ausser Copy+Paste kommt bei Dir nichts.

    Lesen will das hier aber keiner !

    --------------

    Ich als schwuler evangelischer Christ freue mich darüber, das der Evangelische Kirchentag eine LGBT-freundliche Veranstaltung ist.

    Auch hat es mich gefreut, das den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus explizit gedacht wurde.

    Es ist sehr erfreulich, das mittlerweile 15 von 20 Landeskirchen der EKD öffentliche Segnungsgottesdienste ermöglicht haben und mit der Landeskirche Hessen-Nassau und der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesischer Oberlausitz die ersten beiden Kirchen sich für die Gleichstellung ausgeprochen haben und die Segnungsgottesdienste liturgisch und theologisch der Trauung gleichstellen.

    Hie ein guter Überlick zu christlichen Kirchen, die Segnungsgottesdienst oder kirchliche Trauungen ermöglicht haben:

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Segnung_gleichgeschlechtlicher_Paare

    Ein Übertritt als homosexueller Katholik zu den LGBT-freundlichen Landeskirchen der EKD lohnt sich.

    Sehr empfehlenswert auch die Seite:

    www.huk.org/cms/front_content.php?idcat=10
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#12 Homonklin44Profil
  • 08.06.2015, 21:56hTauroa Point
  • Ich bin,wie man vielen Kommentaren entnehmen kann,über die Befreiung von der kindlich eingeprügelten Religion auch los gekommen,und gehe mit dieser Form von "Gemeinschaft" sehr hart und skeptisch um.

    Religion,die Neigung zu Glaube & Co,sehe ich eher als geprägte psychoaktive Erkrankung ähnlich der Schmälerung des Selbst,wie sie durch Introjektion auftritt.

    Soweit klar,aber wer´s mag und unbedingt braucht,soll´s doch mögen dürfen! Millionen Gläubiger fühlen sich nicht krank,leiden nicht an ihrer Welteinschränkung.Millionen Raucher leiden nicht darunter,dass sie ihre Lebenszeit aktiv verkürzen.
    Dem Menschen soll ein gewisser Rahmen an Selbstschädigung erlaubt sein,solange er glauben kann,dass Selbstschädigung etwas Gutes ist!

    Toleranz ist möglich. Verstehen nicht unbedingt.
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#13 objektivAnonym
  • 08.06.2015, 22:10h
  • Antwort auf #3 von reiserobby
  • In einer Gesellschaft, die von der Basis her - Ausbeutung, Unterdrückung und Spaltung der breiten Masse der Menschen, Konkurrenz und Vereinzelung - Gemeinschaft und Solidarität verhindert, gerade auch in Gestalt der bürgerlichen Familie, die gesellschaftliche Reproduktion entsprechend der kapitalistischen Profit- und Verwertungslogik zur Privatsache macht, bedarf es eben für viele des (falschen) Trostes und der Illusion von "Gemeinschaft", die die Institutionen der religiösen Vernebelung bieten. Den Boden kann man diesen nur entziehen, indem man die Klassengesellschaft überwindet, die Religion erst hervorgebracht hat.
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#14 SehnsuchtAnonym
  • 08.06.2015, 22:32h
  • Antwort auf #13 von objektiv
  • "Der Mensch, der in der phantastischen Wirklichkeit des Himmels, wo er einen Übermenschen suchte, nur den Widerschein seiner selbst gefunden hat, wird nicht mehr geneigt sein, nur den Schein seiner selbst, nur den Unmenschen zu finden, wo er seine wahre Wirklichkeit sucht und suchen muss.

    Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Sozietät. Dieser Staat, diese Sozietät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Kompendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d'honneur ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

    Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen, das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

    Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks: Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.

    Die Kritik hat die imaginären Blumen an der Kette zerpflückt, nicht damit der Mensch die phantasielose, trostlose Kette trage, sondern damit er die Kette abwerfe und die lebendige Blume breche. Die Kritik der Religion enttäuscht den Menschen, damit er denke, handle, seine Wirklichkeit gestalte wie ein enttäuschter, zu Verstand gekommener Mensch, damit er sich um sich selbst und damit um seine wirkliche Sonne bewege. Die Religion ist nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt.

    Es ist also die Aufgabe der Geschichte, nachdem das Jenseits der Wahrheit verschwunden ist, die Wahrheit des Diesseits zu etablieren. Es ist zunächst die Aufgabe der Philosophie, die im Dienste der Geschichte steht nachdem die Heiligengestalt der menschlichen Selbstentfremdung entlarvt ist, die Selbstentfremdung in ihren unheiligen Gestalten zu entlarven. Die Kritik des Himmels verwandelt sich damit in die Kritik der Erde, die Kritik der Religion in die Kritik des Rechts, die Kritik der Theologie in die Kritik der Politik.
    [...]
    Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."
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#15 paren1957Ehemaliges Profil
  • 08.06.2015, 22:35h
  • Antwort auf #11 von Markus44
  • Das ständige Herunterbeten von irgendwelchen Kirchenlisten ist mindestens so spannend wie Waschmittelwerbung. Jahrzehntelang die gleichen Sprüche und am Ende bleibt die Wäsche trotzdem porentief schmutzig. Am Ende geht es beiden Institutionen doch letztlich nur um eines: unser Geld. Was nützt mir eine Segnung, die eben keine Eheschließung ist, wenn die ganzen homophoben Fundamentalisten unbehelligt von der Kirchenleitung weiter ihr unseliges Spiel treiben dürfen. Einschließlich des ständigen Verweises auf den 3. Mose (was ja offensichtlich die eigentliche Mission eines Christenmenschen ist, der aber durch eine religionsfeindliche liberale Recntsordnung an der Ausübung der Kernforderungen seiner Religion gehindert wird und dann laut "Christenverfolgung" schreit).
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#16 Markus43Anonym
#17 yelimSEhemaliges Profil
  • 08.06.2015, 22:51h
  • Antwort auf #13 von objektiv
  • Mein lieber Herr Gesangsverein.

    "In einer Gesellschaft, die von der Basis her [..] die gesellschaftliche Reproduktion entsprechend der kapitalistischen Profit- und Verwertungslogik zur Privatsache macht .."

    Falls mit der "gesellschaftlichen Reproduktion" empfängnisförderlicher Heterosex gemeint sein sollte, ich kann damit leben wenn der Privatsache bleibt. Muß nicht öffentlich veranstaltet werden, vielen Dank.

    "In einer Gesellschaft, die von der Basis her .."

    Die Basis der Gesellschaft die "Gemeinschaft und Solidarität verhindert" .. was für schäbige Leute auch. Die Basis der Gesellschaft die entsprechend "der kapitalistischen Verwertungslogik" .. Wer ist denn bitte bei Dir die "Basis" der Gesellschaft?

    Denkst Du Dir sowas ganz allein aus oder hast Du so eine Art Klassenkampfscrabble um diese ganzen inkohärenten Versatzstücke zusammenzuwürfeln?
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#18 HonestAbeProfil
  • 08.06.2015, 23:37hBonn
  • Antwort auf #11 von Markus44
  • ""www.kirchenaustritt .de" Meine Güte, Du, schreibst hier auch jedes Mal den gleichen atheistischen Müll. Ausser Copy+Paste kommt bei Dir nichts. Lesen will das hier aber keiner !"

    Also ich lese das zumindest lieber als deinen ad nauseam kopierten und eingefügten Mumpitz!
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#19 Meleg29Profil
  • 09.06.2015, 00:01hCelle
  • Antwort auf #5 von paren1957
  • Faust in den Himmel recken reicht, lieber Paren1957, m.E. nicht...das kriegt evtl. gar keiner mit...

    Das Regenbogenzentrum war schon wahrnehmbar....(s.Artikel)

    Die Homogegner waren bei der Samstagsveranstaltung in Fellbach erwartet, aber gar nicht da...man gut!

    Entscheidend: Der ev. Kirchentag ist offiziell eine Laienbewegung (anders als Katholikentage); obwohl ich zugeben muss, dass die Kirchenvertreter schon mitmischen....es ärgerte mich, dass das Zentrum Regenbogen nicht als Stichwort hinten im Register des Programmheftes auftauchte...

    Gut, dass hier bei den Kommentaren schon auf den entscheidenden Satz im Schlussgottesdienst hingewiesen wurde! Der wurde beklatscht und von den Bläser_innen mit Fanfarenton zum Nachklingen gebracht!!
    DANKE!!!

    Schade, dass Andreas Zinßer nicht das Feierabendmahl (Freitag 19:00) beschrieben hat. Das ist ja per se eine 'Gemeinschaftserfahrung', die für viele LGBTIQ*-Personen zum Festen Programmpunkt eines jeden Kirchentages gehört...dort wurden auch schmerzliche, ausgrenzende Erfahrungen mit Kirche (von internationalen Gästen eindrücklich) benannt.

    Pierre Stutz war auch wieder gut!

    Und die Spätzle mit Linsen!

    Und...
    und...
    und...

    Daumen hoch!
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#20 yelimSEhemaliges Profil
#21 CorumProfil
#22 userer
  • 09.06.2015, 10:23h
  • Antwort auf #6 von Manuel
  • @ "Manuel"

    Du betreibst die übliche Täter-Opfer-Umkehr.

    1. Es wäre ja wohl auch noch schlimmer, wenn ihr Christen euch "gegen die Liebe zweier Menschen" stellen würdet, die euch nichts, aber auch wirklich gar nichts angehen.

    2. Die meisten von uns kennen euch Christen und eure volksverhetzenden Kirchen nur zu gut - vermutlich besser und näher, als wir es jemals wollten.

    3. Macht doch mit euren religionsgestörten Jüngern, was ihr wollte, aber hört auf, eure psychische Störung mit Gewalt in die weltliche Gesellschaft tragen zu wollen.
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#23 Patroklos
#24 ReligiotAnonym
  • 09.06.2015, 11:56h
  • Ich habe nirgendwo auf der Welt eine größere Intoleranz erfahren als in der Schwulenszene. Diese Hardcore anti-religiöse Einstellung. In der Kirche wird meine Sexualität akzeptiert, aber in der Szene meine Religion nicht. Das ist der Grund, warum ich mich mit der Kirche viel mehr identifiziere als mit der LGBTI_Community.
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#26 userer
  • 09.06.2015, 12:17h
  • Antwort auf #24 von Religiot
  • Und schon wieder die platte Täter-Opfer-Umkehr.

    "Die Szene", die es im Übrigen so nicht gibt, wehrt sich dagegen (Opfer), von deiner Kirche (Täterin) als minderwertig diffamiert zu werden.

    Abseits davon halte ich erwachsene "Gläubige" - egal ob homo oder hetero! -, die sich an Weisungen eingebildeter Überwesen gebunden fühlen, in der Tat für therapiebedürftig.
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#27 stromboliProfil
  • 09.06.2015, 12:24hberlin
  • Antwort auf #11 von Markus44
  • dem christlichen pfeifton mal eine lobesode gewidmet..

    also nein wirklich..
    das es so was gibt, segnung in den kirchen und auch noch öffentlich einlesbare listen hierzu...
    Wer hätte dies gedacht. Gut daran erinnert zu werden .. und steter tropfen höhlt bekanntlich den stein.

    Wo übrigens kann man denn in kirchen eintreten ohne an gott zu glaubenund gibt es eine sperrklausel für atheisten hierzu?

    Ach und da du bekanntlich unser steuerfachmännchen bist, bitte erzähl uns, wie wir der kirchensteuer entgehen können und trotzdem an gott glauben dürfen.

    Ach , es ist ein segen, dass es dich gibt...
    keinem hier wäre all das verlinkte und doch so sichtbare aufgefallen...
    Du bist ein stetig sprudelnder quell der erleuchtung...
    apostel TinnitusTjolimi44 wathever,
    wir danken dir.& +...

    Rat des ewig zweifelnden:
    Um einen funken zu schlagen, brauchts mehr als zwei paar linke hände und einen hohlen kopf..
    kicher.
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#28 David77Anonym
  • 09.06.2015, 12:32h
  • Antwort auf #24 von Religiot
  • Netter Troll-Versuch...
    Vielleicht solltest du mal überlegen, was URSACHE und was WIRKUNG ist.
    "Hardcore-Anti-Einstellungen" wird man bei vielen Religionen feststellen können.
    Sprich mal mit Leuten, die aufgrund ihrer Religion GELITTEN haben, weil ihnen eingetrichtet wurde, dass dies wegen ihrer sexuellen Orientierung so zu sein habe.
    Und dann reflektiere erneut über Ursache und Wirkung...Was meinst du, wie oben genannte zur Religion nach ihren Erfahrungen stehen?
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#29 Homonklin44Profil
  • 09.06.2015, 12:42hTauroa Point
  • Antwort auf #24 von Religiot
  • Hast Du Dich schon mal gefragt,woher das kommen könnte?

    Die LGBTIQ-Community ist meist eine Zusammenfassung von außen. Da findest Du jede Menge schlechte Erfahrung aus der Religionsgeschädigten-Ecke. Aussteiger und Erkenntnis-Genesene. Die,welche als Atheisten gesehen werden,weil sie kein Introjekt brauchen,(keine dominante Instanz,keine Gott-Fantasie) um ihr Leben zu meistern.

    Deine Kirchengemeinschaft toleriert Dich,solange die sich den Kanon schönreden und Auslegungen auf freundlich umbügeln.Bei den Bibeltreuen und Vatikannahen bist Du auch nur ein verkommener Sünder und Irrgeleiteter.

    Gemeinschaft gibt´s auch im Segelclub oder bei den Bowlingfreunden. Dafür musst Du Dich nicht einer Kirche andienen,welche an sich Deine Existenz ablehnt,und Dich kontinuierlich demütigt.
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#30 David77Anonym
#32 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 09.06.2015, 14:10h
  • Antwort auf #4 von userer
  • Danke für Deinen Kommentar, dem ich mich vollinhaltlich anschließen möchte.

    Herr Zinßer besucht freudig den Voodoo-Jahrmarkt einer Interessenvertretung, die seit Jahrhunderten Homosexuelle verfolgen und ermorden lässt. Nicht "ließ", sondern "lässt"! Die Verflechtungen von Teilnehmern des Zombie-Events mit afrikanischen Todesschwadronen, die LGBTs jagen, foltern und ermorden, ist bekannt. Ebenso die Verflechtungen mit den Theofaschisten der USA, die diese Menschenjagd weltweit antreiben.
    So naiv, wie der Autor sich in seinem Bericht gibt, kann niemand sein. Wie schon >userer< schrieb: armselig und widerlich!
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#33 ReligiotAnonym
  • 09.06.2015, 14:23h
  • An alle die hier irgendwas von Täter-Opfer-Umkehr oder Vertausch von Ursache und Wirkung erzählen wollen:
    Gerade Schwule müssten doch eigentlich am besten wissen, dass man NIEMALS verallgemeinern darf. Es gibt tolerante Protestanten, Katholiken, Muslime, Juden etc. Selbst wenn die Toleranten eine kleine Minderheit wären (was sie nicht mehr sind, zumindest nicht in der EKD), wäre eine Verallgemeinerung trotzdem falsch. Leute, die das tun, sind nicht besser als Homophobe die sagen :"Guckt mal, die Schwulen haben doch HIV verbreitet! Wir wehrren uns bloß!".

    Und an denjenigen, der religiöse Menschen für "therapiebedürftig" hält: Waren Einstein, Max Planck, Mahatma Gandhi, Charles Darwin, Nikola Tesla "therapiebedürftig?

    Die Frage, ob ein Schöpfer und Herrscher des Weltalls existiert, ist von einigen der klügsten Köpfe, die je gelebt haben, bejahend beantwortet worden. Charles Darwin (1809-1895) Begründer der Evolutionstheorie

    "Und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!
    Max Planck Begründer der Quantentheorie Nobelpreis Physik 1928
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#34 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 09.06.2015, 14:27h
  • Antwort auf #6 von Manuel
  • Kein Mensch hetzt hier! Gib ein Beispiel für Deine ehrabschneidende Behauptung!

    Ich wette um jeden Einsatz, dass diejenigen, die sich hier gegen die Verharmlosung der christlichen Blut&Boden Lehre stemmen, besser über Deine verheerende Sekte informiert sind, als Du. Doch selbst wenn Du Dich informiertest, Dich bemühtest Deine Wissensdefizite aufzuholen, müsstest Du Dich noch im Vorfeld von dem Dich fesselnden Stockholm Syndrom befreien, dass Dein Wunschdenken von ewiger Existenz, vor dem schützt, was Du nicht kennst und nicht kennen lernen willst: die Realität.
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#35 David77Anonym
  • 09.06.2015, 14:48h
  • Antwort auf #33 von Religiot
  • Wie sollen denn bitteschön Schwule, die sehr schmerzhafte Erfahrungen mit dem Glauben gemacht haben reagieren, wenn irgendein Bischof sich anmaßt für alle zu sprechen und deutlich macht, wie die RKK als Institution Homosexuelle ausgrenzt und das durch ihre Handlungsweise (Angestellte feuern) untermauert?
    Beifall klatschen? Sollen die sich mal nicht so anstellen?

    Du hast anscheinend keine Ahnung, durch welche Hölle manche Homosexuelle aufgrund ihres Glaubens gegangen sind, sonst würdest du nicht "irgendwas von Ursache und Wirkung" verharmlosen.
    Manche haben sich gar umgebracht.
    Gegen dieses Leid ist die von dir angemahnte Wirkung, bzw. Gegenreaktion harmlos!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 userer
  • 09.06.2015, 15:04h
  • Antwort auf #33 von Religiot
  • Religiot: "Gerade Schwule müssten doch eigentlich am besten wissen, dass man NIEMALS verallgemeinern darf."

    Eben, deshalb halte ich dir ja auch deinen eigenen Spiegel vor, denn du bist es, der einen verallgemeinernden Sermon über "die Szene" und "nirgendwo auf der Welt" verfasst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#37 ReligiotAnonym
  • 09.06.2015, 15:47h
  • Antwort auf #35 von David77
  • >>Wie sollen denn bitteschön Schwule, die sehr schmerzhafte Erfahrungen mit dem Glauben gemacht haben reagieren, wenn irgendein Bischof sich anmaßt für alle zu sprechen und deutlich macht, wie die RKK als Institution Homosexuelle ausgrenzt und das durch ihre Handlungsweise (Angestellte feuern) untermauert?<<

    Diese Sache verurteilen ohne zu verallgemeinern. Wo ist das Problem?

    >> Du hast anscheinend keine Ahnung, durch welche Hölle manche Homosexuelle aufgrund ihres Glaubens gegangen sind, sonst würdest du nicht "irgendwas von Ursache und Wirkung" verharmlosen. Manche haben sich gar umgebracht. Gegen dieses Leid ist die von dir angemahnte Wirkung, bzw. Gegenreaktion harmlos!<<

    Du hast anscheinend keine Ahnung, welchen Halt der Glaube manchen Menschen im Leben gibt. Und auch das schlimmste Leid rechtfertigt keine Verallgemeinerung. Oder darf ich alle Muslime dafür verantwortlich machen, dass der IS Unschuldige ermordet? Viele Menschen dort gehen auch durch die Hölle.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#38 ReligiotAnonym
  • 09.06.2015, 15:51h
  • Antwort auf #36 von userer
  • >> Eben, deshalb halte ich dir ja auch deinen eigenen Spiegel vor, denn du bist es, der einen verallgemeinernden Sermon über "die Szene" und "nirgendwo auf der Welt" verfasst.<<

    Dann solltest du vielleicht nochmal recherchieren, was eine Verallgemeinerung ist. Wenn ich über die Szene rede, rede ich über eine große Gruppe ohne dies auf jeden einzelnen zu beziehen. Das ist so als würde ich sagen: In Deutschland sind die Menschen größer als in Italien. Ist ein Fakt, muss aber nicht heißen, dass JEDER Deutsche größer ist als JEDER Italiener. Wenn aber andere hier im Forum aber sagen, religiöse Menschen wären alles loser und therapiebedürftig, ist das eine Verallgemeinerung und wer das macht oder unterstützt, ist kein bisschen besser als Homophobe, die Schwule diskriminieren.
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#39 yelimSEhemaliges Profil
  • 09.06.2015, 15:58h
  • Antwort auf #33 von Religiot
  • ".. ist von einigen der klügsten Köpfe, die je gelebt haben .."

    Auch klügste Köpfe können durchaus dummes Zeug von sich geben.

    Auch klügste Köpfe wünschen sich emotional Dinge die physisch nicht möglich sind.

    Auch klügste Köpfe haben Angehörige und Freunde auf deren Gefühle sie Rücksicht nehmen.

    So wie Charles Darwin Rücksicht auf die Gefühle seiner tiefgläubigen Frau Emma Wedgwood genommen hat.

    Studiert man Darwins schriftliche Hinterlassenschaften aus der Zeit seiner Jugend und des jungen Erwachsenenalters so findet man die Aussagen eines überzeugten Christen und Kreationisten. Nach seinen Arbeiten zu "The Origin of Species" ist aus keiner seiner verifizierbaren Äußerungen und Handlungen ableitbar daß er noch irgendeine religiöse Überzeugung gehabt hätte. Wie auch, er hatte ja sauber bewiesen daß die biblische Schöpfungsgeschichte Unsinn ist.

    "Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden." Albert Einstein

    de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein#Einstellung_zur_Religi
    on


    Die Gültigkeit einer Aussage hängt nicht davon ab wer etwas sagt, sondern ob er's beweisen kann. Nullius in verba.

    www.talkorigins.org/indexcc/list.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#40 David77Anonym
  • 09.06.2015, 16:06h
  • Antwort auf #37 von Religiot
  • "Du hast anscheinend keine Ahnung, welchen Halt der Glaube manchen Menschen im Leben gibt..."

    blablabla...

    Ich weiß sehr wohl, wie die Mechanismen funktionieren.

    Du sprichst mit einem ehemaligen sehr strenggläubigen Katholiken, dessen Versuch im Glauben halt zu finden, nicht die Lösung, sondern die Ursache des Problems war!

    Du bist mit Sicherheit kein schwuler Mann, sonst würdest die Tatsache, dass Religion für viele Schwule viel Leid verursacht hat nicht durch dein Beispiel relativieren, sondern darauf eingehen. Soll das nun die Wirkung entschuldigen?

    Im Übrigen sind Muslime selber Opfer des IS, oder zählst du die nicht zu den Unschuldigen?!
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#41 Harry1972Profil
#42 HonestAbeProfil
  • 09.06.2015, 17:47hBonn
  • Antwort auf #38 von Religiot
  • Der Punkt ist halt, dass die meisten "Religiösen" so gut wie gar nicht von ihrer Religion überzeugt sind, sondern dies nur vorgeben. "Ich glaube an Gott." sagt sich leicht, doch wirklich wichtig ist das den allermeisten nicht. Viel wichtiger sind solche Dinge wie gemeinschaftliche Werte und die Vorstellung, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht. Die meisten "Religiösen" sind zudem viel zu vernünftig, um sich Gott als ein Wesen vorzustellen, dass aktiv in die Geschicke der Menschen eingreift. Doch jene die das ernsthaft tun und sich darüber hinaus auch noch anderen Menschen überlegen fühlen, halte ich durchaus für stark therapiebedürftig.
    Leute wie Kardinal Müller hingegen gehören in den Knast, da sie als verfassungsfeindlich einzustufen sind. Der Mann ist nicht krank, sondern einfach zutiefst überzeugter Theo-Faschist.
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#43 Harry1972Profil
  • 09.06.2015, 17:51hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #38 von Religiot
  • Ich bin zwar evangelisch getauft, religiöse Rituale gab es in meiner Familie aber nicht. Selbst das Tischgebet wurde nach dem Tod meiner Oma nicht mehr gesprochen.
    Ich habe lange an der Vorstellung festgehalten, daß Religion etwas ist, was manchen Menschen Kraft gibt und ich habe es ihnen nicht geneidet, bloß weil das bei mir nicht funktionierte.
    Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, daß es kein Ausdruck geistiger Zurechnungsfähigkeit ist, von der Anwesenheit eines unsichtbaren allmächtigen Wesen überzeugt zu sein, welches einen zudem auch noch rund um die Uhr beobachtet und nach Gutdünken bestraft oder belohnt.
    Das alles könnte ich jedoch ignorieren, würden die Vertreter der Religionen sich nur untereinander bekriegen. Tun sie aber nicht, sie mischen sich im Gegenteil sogar in mein Leben ein und klugscheissern auch noch darüber, welcher Gott nun der wahre Gott ist oder machen andere Spinner verächtlich, die meinetwegen an Naturgeister oder antike Gottheiten glauben.

    Also beklag Dich doch nicht, wenn Du Gegenwind aus der Szene verspürst, wenn Deine tollen Religionsbrüder ständig gegen eben diese Szene Sturm laufen.
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#44 ursus
  • 09.06.2015, 19:06h
  • Antwort auf #37 von Religiot
  • >"Du hast anscheinend keine Ahnung, welchen Halt der Glaube manchen Menschen im Leben gibt."

    jaja, der berühmte halt...

    manchen menschen geben krücken halt, weil sie ohne nicht laufen können. und zweifellos sind diese krücken eine praktische erfindung.

    es ist aber nicht toller, respektabler, bewundernswerter oder sogar besser, wenn jemand an krücken geht als wenn er ohne hilfe laufen kann.

    und jetzt sag nicht, dass dieser vergleich "hinkt". ;-)
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#45 Markus44Anonym
  • 09.06.2015, 20:20h
  • Antwort auf #15 von paren1957
  • @paren1957
    "Das ständige Herunterbeten von irgendwelchen Kirchenlisten ist mindestens so spannend wie Waschmittelwerbung. Jahrzehntelang die gleichen Sprüche und am Ende bleibt die Wäsche trotzdem porentief schmutzig. Am Ende geht es beiden Institutionen doch letztlich nur um eines: unser Geld. Was nützt mir eine Segnung, die eben keine Eheschließung ist, wenn die ganzen homophoben Fundamentalisten " [..]

    --> Anscheinend liest du halt die Listen zu den Kirchen des Christentums nicht richtig durch oder bist nicht entsprechend gut informiert.

    Es gibt mittlerweile sehr viele christliche Kirchen, die öffentliche Segnungsgottesdienste ermöglicht haben ("wozu aber bisher nicht die römisch-katholische Kirche gehört").

    ABER es gibt auch mittlerweile im Jahre 2015 einige christliche Kirchen, wo kirchenrechtlich reguläre kirchliche Trauungen nach dem Gang zum Standesamt ermöglicht wurden. Aktuell dieses Jahr kamen beispielsweise als weitere christliche Kirchen mit kirchlicher Trauungsmöglichkeit für gleichgeschlechtliche Paare die Vereinigte Protestantische Kirche von Frankreich und die Presbyterian Church (USA) hinzu:

    Hier eine Auwahl von christlichen Kirchen, wo reguläre kirchliche Trauungen nach dem Gang zum Standesamt erlaubt sind:

    * Metropolitan Community Church
    * Unity Church
    * Unitarier
    * United Church of Christ
    * United Church of Canada
    * Presbyterian Church (U.S.A.)
    *Evangelical Lutheran Church in Canada
    * Schwedische Kirche
    * Dänische Kirche
    * Isländische Staatskirche
    * Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (es handelt sich um eine kirchenrechtlich der Trauung gleichgestellte Segnung und um eine kirchliche Amtshandlung.
    *Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ("hat dies jetzt vor")
    * Quäker im Vereinigten Königreich
    * Vrijzinnige Geloofsgemeenschap NPB in den Niederlanden
    * Remonstranten in den Niederlanden

    Und darüberhinaus gibt es eine lange Liste von christlichen Kirchen, die zumindest bereits öffentliche Segnungsgottesdienste ermöglicht haben. Die Liste ist so lang mittlerweile, das ich die gar nicht mehr alle aufzählen kann, ohne "mir einen Wolf zu schreiben":

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Segnung_gleichgeschlechtlicher_Paare
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#46 Sören SuchomskyAnonym
  • 09.06.2015, 20:22h
  • Jenseits aller Pauschalurteile, die es - auch hier - immer wieder gibt, muss man einfach wahrnehmen, was der Autor zu recht hervorhebt: Der deutsche Protestantismus ist bunt und manchmal widersprüchlich. Und der Kirchentag hat gezeigt welche Kraft ein liberaler Protestantismus entfalten kann. Der Kirchentag hat ja das Thema gleichgeschlechtliche Liebe bewusst so prominent besetzt, weil man sich bewusst war dass das in Baden-Württemberg gerade besonders nötig war! Und weil er denen die die Bibel und den Glauben missbrauchen um Menschen auszugrenzen ganz bewusst und ganz entschieden widersprechen wollte. Und dieser Widerspruch ist von der ganz großen Mehrheit z.B. beim Schlussgottesdienst von 100.000 Menschen mit großer Zustimmung die sich in spontanem Applaus äußerte aufgenommen worden. Egal ob Christin oder Muslim, ob gläubig oder Atheistin: Darüber kann man sich nur freuen!
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#47 TheDadProfil
  • 09.06.2015, 20:41hHannover
  • Antwort auf #33 von Religiot
  • ""An alle die hier irgendwas von Täter-Opfer-Umkehr oder Vertausch von Ursache und Wirkung erzählen wollen:
    Gerade Schwule müssten doch eigentlich am besten wissen, dass man NIEMALS verallgemeinern darf.""..

    Warum tust es dann trotzdem ?
    Wozu der "Hinweis" auf ""tolerante Protestanten, Katholiken, Muslime, Juden etc.""..

    Die sind ja auch nicht das "auslösende" Problem..

    Die sind, weil sie "Tolerant" sind, die flankierende Maßnahme..
    Diejenigen, die ihre "Mit-Gläubigen" eben NICHT zur Ordnung rufen, und sie gewähren lassen..

    Durch den Verweis auf die Toleranz einiger wird der Homophobismus der vielen nicht kleiner..
    Im Gegenteil..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#48 TheDadProfil
  • 09.06.2015, 20:45hHannover
  • Antwort auf #37 von Religiot
  • ""Du hast anscheinend keine Ahnung, welchen Halt der Glaube manchen Menschen im Leben gibt.""..

    Was soll die Mission hier ?

    Es ist uninteressant welchen "Halt" Dir diese Sache bietet..
    Vor allem so lange Du diese "Religion" mit so vielen Menschen teilst, die sich explizit gegen die Menschenrechte für ALLE aussprechen !

    Nicht Dein "Gott" ist hier die oberste "Regel"..

    Die Menschenrechte sind es..
    Respektiere sie, und akzeptiere die Menschen, oder trage die Konsequenz der Ausgrenzung Deiner "Religion"..
    So einfach ist das..

    Na ?
    Wie fühlt sich das an, ein Ausgestoßener zu sein ?
    Denk mal drüber nach..
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#49 TheDadProfil
  • 09.06.2015, 20:51hHannover
  • Antwort auf #46 von Sören Suchomsky
  • ""Der Kirchentag hat ja das Thema gleichgeschlechtliche Liebe bewusst so prominent besetzt, weil man sich bewusst war dass das in Baden-Württemberg gerade besonders nötig war!""..

    Prima Einschätzung der durch die Religioten vorsätzlich vorgenommenen MANIPULATION der Bevölkerung..

    "bewußt prominent besetzt"..

    Hübscher kann man das jetzt gar nicht schreiben..
    -lol-
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#50 SoerenProfil
#52 SoerenProfil
  • 09.06.2015, 22:01hKarlsruhe
  • Bin ich der einzige, der es traurig findet, dass sich hier Schwule und Lesben (oder doch nur Schwule?) gegenseitig bekriegen über die Religionsfrage, anstatt sich gemeinsam gegen diejenigen zu verbünden, die ihnen schaden und sich gemeinsam über die zu freuen, die sie unterstützten - egal von welchem weltanschaulichen oder religiösen Hintergrund? Irgendwie bestätigt das doch das, was der Autor des Artikels über die fehlende Gemeinschaft in der Community gesagt hat (das ich in dieser Allgemeinheit allerdings nicht unterschreibe, als kritische Anfrage aber sehr wohl stehen lassen möchte).
    Nochmals Danke für den gelungenen Artikel!
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#53 TheDadProfil
  • 09.06.2015, 22:25hHannover
  • Antwort auf #50 von Soeren
  • Mit einem Religioten über Religioten ?

    Da könnt ich auch versuchen mit einem Vergewaltiger über die Vorzüge von Heten-Sex zu sprechen..

    Welchem Zweck diente das ?

    Kann man sich eine "sachliche Auseinandersetzung" zwischen einem Religioten und einem Atheisten vorstellen, die nicht seitens des Religioten in den Worten endet :
    Du mußt nur daran glauben..
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#54 Anti-VernebelungAnonym
  • 09.06.2015, 22:32h
  • Antwort auf #46 von Sören Suchomsky
  • "Freuen" können sich Schwule und Lesben nur dann, wenn der politische Kampf gegen die religiösen und kirchlichen Unterdrücker endlich aktiv geführt, u. a. ihre hierzulande dank des deutschen Faschismus massiv ausgeweiteten Sonderrechte aufgehoben und ihre reaktionäre Ideologie, in welcher "bunten" Verpackung auch immer, klar als solche benannt und aktiv bekämpft wird.

    Vor allem auch jegliche religiöse Indoktrination und Pathologisierung von Kindern, in der Regel aufgezwungen durch die angeblich so am Kindeswohl orientierte bürgerliche Familie, endlich als das Verbrechen behandelt wird, das es psychosozial darstellt.

    Religion basiert auf den herrschenden Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnissen und befestigt diese im Interesse der herrschenden Klasse.
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#55 Harry1972Profil
  • 09.06.2015, 22:44hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #52 von Soeren
  • Ich habe auch eher nichts für Diskussionen mit religiösen Schwulen übrig.
    Meine erste Begegnung mit den Mädels von der "HUK" war schon von Missverständnissen geprägt. Die hielten mich für ein leichtes Opfer, ich sie für Versicherungsvertreter.
    Das war vor 25 Jahren und ich bin seither öfter bekennenden Christen begegnet und es lief immer darauf hinaus, daß die Betschwestern voll auf Demut und Märthyrergehabe standen aber hofften, irgendwie doch anerkannt zu werden.
    Sie müssten bloß der Religion entsagen, diesem Notanker, den sie umklammern und erste Schritte des offenen Geistes gehen. Dann kann ich mich auch mit denen verbünden.
    Jemanden, der sich in einem Verein engagiert, dessen Vorsitzende ihm ins Gesicht spucken, kann ich nicht für voll nehmen, egal wie gut er es meint. Is mir zu devot.
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#57 ReligiotAnonym
#58 BBM_FAN
#59 yelimSEhemaliges Profil
  • 09.06.2015, 23:27h
  • Antwort auf #57 von Religiot
  • Kannst Du das irgendwie faktisch belegen, hast Du eine Umfrage gemacht oder so?

    Würde es, wenn es wahr wäre, nicht weniger etwas über Religion als vielmehr über ihre Anhänger aussagen? Leute die ihren Göttern ihr Leben opfern würden, hätten sie denn Gelegenheit dazu?

    Und wenn jemand sein eigenes Leben mit Leichtigkeit, ja Freude opfern würde, wieviel wäre so jemandem das Leben eines anderen Menschen wert? Zudem sie ja auch noch die unumstößliche Wahrheit ihr Eigen wissen, geoffenbart von dem Gott für den sie ihr Leben opfern würden?

    Möchte ich mit solchen Leuten zusammenleben? Mit verblendeten Selbstmordattentätern?
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#60 daVinci6667
  • 10.06.2015, 00:42h
  • Antwort auf #57 von Religiot

  • "Milliarden Menschen auf der ganzen Welt würden für ihren Glauben ihr Leben geben."

    Stimmt, da sagst du was wahres!

    Und sie tun es tagtäglich und völlig sinnlos. Genau deshalb führen Religionen zu Kriegen!

    Wenn doch die Religioten nur ihre Tode alleine und friedlich sterben würden, ohne auch die anderen ins Elend zu stürzen!

    Es gibt zigtausende von Religionsgemeinschaften und Sekten welche alle von sich behaupten, nur gerade die ihre führe in den Himmel und natürlich nur, wenn man genau ihre Regeln und Gebote einhält.

    Wie blöd muss man eigentlich sein um darauf reinzufallen?

    Ich jedenfalls kann mit verdummbibelten oder verblödkoranten, gläubigen Menschen absolut nichts anfangen, da lohnt sich keine Diskussion.

    Im Grunde ist Religion nur eine wahnhafte Geisteskrankheit in die wir schon als Kind hineingezwungen wurden. Bloss getraut sich das kaum einer, infolge falsch verstandener politischer Korrektnes auszusprechen.
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#61 TheDadProfil
  • 10.06.2015, 01:04hHannover
  • Antwort auf #57 von Religiot
  • ""Milliarden Menschen auf der ganzen Welt würden für ihren Glauben ihr Leben geben.""..

    Uuuuh..

    Ganz dünnes Glatteis..

    Wie viele "Milliarden" "Religiöse" gibt es denn so ?

    Wie viele davon sind denn "Christen",die sich anmaßen anderen vorzuschreiben nach ihren "Regeln" leben zu sollen ?

    Allein in der BRD sind um die 85 % der "Kirchen-Mitglieder" nur Kartei-Karten-Christen, in die Fänge der Sekten geraten durch erzwungene Kinds-Taufen..

    Ähnliches gilt für die immer wieder veröffentlichten Zahlen..
    Mal wird behauptet es gäbe 3/3 Aufteilung, also 1/3 Atheisten, 2/3 Christen..
    Dann wird wieder von einer Aufteilung 60/40 geschrieben..
    Genau weiß das wahrscheinlich niemand, und so "verwalten" sich die Kirchen hoch zu einer "moralischen Instanz", deren Reputation aus dem Bezug auf die "schweigende Mehrheit" besteht..

    Der Punkt dabei bleibt aber eben, das die Religion bezüglich des Staatswesens keinerlei Deutungshoheit besitzt, denn zur garantierten Religionsfreiheit gehört vor allem auch das Recht, von Religion gänzlich frei zu sein..

    Und ganz ehrlich ?
    ""Milliarden Menschen auf der ganzen Welt würden für ihren Glauben ihr Leben geben.""..

    Solche Sätze sind wie Selbstmord-Attentäter..

    Sollen sie doch..
    Es würde die wenigsten wirklich stören..
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#62 SicaAnonym
  • 10.06.2015, 11:20h
  • Tja... so 60 Homogegner wären auf der Veranstaltung in Fellbach gut gewesen... dann hätte die Resolution abgestimmt werden können - die hätten wir locker überstimmt...

    Ansonsten: Das Zentrum Regenbogen war sehr wohl sehr gut im Kirchentagsprogramm aufgelistet: Seite 51. Hinten waren ja nur die Personen, Gruppen und Orte in der Innenstadt, da ist es auch nicht zu finden gewesen.

    Der Kirchentag selbst hatte den ausdrücklichen Wunsch, dass das Zentrum gut sichtbar im Programm die LSBTIQ-Thematik präsentiert. Das ist gut gelungen mit einem sehr gut besuchten Zentrum und viel Unterstützung seitens des Kirchentages.
    Der Kirchentag hatte mit der Gemeinde Wangen eine Gemeinde gefunden, die uns mit offenen Armen "sehr gerne" zu Gast hatte - das war im "Ländle" nicht selbstverständlich.

    Und allen, die lieber austreten: Bitteschön, ihr könnt ja machen, was ihr wollt. Aber ich ziehe es vor, Kirche von innen zu ändern. Denn Kirche (und erst recht der Kirchentag), das sind eben nicht nur die da oben, das sind alle, die sich dazu zählen, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Das lasse ich mir nicht von anderen definieren.
    Zudem reden wir hier vom evangelischen Kirchentag und der evangelischen Kirche, da gibt es ziemliche Unterschiede zur katholischen...

    Und wenn es in Deutschland zahlreiche Rechte und Pegida-Demonstrationen gab, möchte ich bitteschön auch mit denen nicht in einen Topf geworfen werden.

    Und mal ehrlich: Die Ausgrenzung in der "LSBTIQ"-Szene denen gegenüber, die sich in Kirche engagieren, ist teils hasserfüllter, als die von fanatischen Evangelikalen Spinnern...
    Das ist ja auch hier schon zu merken.

    Ich danke jedenfalls dem Autor für den guten Artikel!
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#63 HonestAbeProfil
#64 HonestAbeProfil
  • 10.06.2015, 11:49hBonn
  • Antwort auf #62 von Sica
  • "Aber ich ziehe es vor, Kirche von innen zu ändern."

    Nochmal 2000 Jahre?

    "Die Ausgrenzung in der "LSBTIQ"-Szene denen gegenüber, die sich in Kirche engagieren, ist teils hasserfüllter, als die von fanatischen Evangelikalen Spinnern..."

    Dann bist du glaube ich noch keinen richtig hasserfüllten Evangelikalen begegnet. In der '"LSBTIQ"-Szene' (Warum eigentlich LSBTIQ in Anführungszeichen?) wird ziemlich sicher niemand deinen TOD fordern und wenn schon nicht den körperlichen, dann doch zumindest den sozialen Tod, inklusive Kriminalisierung durch den (Gottes-)Staat, nur weil du dich in einer Kirche engagierst. Falls doch hängst du sehr offensichtlich mit den falschen Leuten ab.
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#65 SicaAnonym
  • 10.06.2015, 12:02h
  • "... Falls doch hängst du sehr offensichtlich mit den falschen Leuten ab."

    Falsch. Ich mache Öffentlichkeitsarbeit. Und das nicht nur in der Kirche, sondern auch in der LSBTIQ-Szene (von mir aus auch ohne Anführungszeichen).

    Und wenn angebliche ChristInnen den Tod von anderen fordern, bewegen sie sich eben nicht innerhalb der Kirchen. Das würde von den so gerne als "die Kirche" angesehenen Kirchenoberen (ob evangelisch oder katholisch) niemand fordern oder gutheissen.

    Warum müssen wir uns immer an Extremisten messen?
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#66 HonestAbeProfil
  • 10.06.2015, 12:18hBonn
  • Antwort auf #65 von Sica
  • ""... Falls doch hängst du sehr offensichtlich mit den falschen Leuten ab." Falsch. Ich mache Öffentlichkeitsarbei t."

    Inwiefern widerspricht sich das? Das ist doch keine Antwort auf meine Annahme.

    "Ich mache Öffentlichkeitsarbei t."

    Ich nehme an das soll heißen, dass du missionierst? *würg*

    "Und wenn angebliche ChristInnen den Tod von anderen fordern, bewegen sie sich eben nicht innerhalb der Kirchen. Das würde von den so gerne als "die Kirche" angesehenen Kirchenoberen (ob evangelisch oder katholisch) niemand fordern oder gutheissen."

    Was die Forderung nach einem sozialen Tod angeht, gibt es unzählige Beispiele an Äußerungen, insbesondere von Oberen aus der katholischen und der orthodoxen Kirche. Aus der orthodoxen Kirche kommen auch gerne mal Forderungen nach dem körperlichen Tod für Schwule, zum Beispiel durch Ertränken. Aus der evangelischen Kirche, insbesondere im Süden oder Osten Deutschlands kommen immer wieder Forderungen nach Diskriminierung von LSBTIQ. Steht alles hier auf queer.de. Lies doch selbst nach.

    "Warum müssen wir uns immer an Extremisten messen?"

    Weil ihr diese nun mal in euren Reihen duldet. Schmeißt sie einfach raus!
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#67 HonestAbeProfil
  • 10.06.2015, 12:31hBonn
  • Antwort auf #65 von Sica
  • Und nur falls du auf diese Idee kommst: Radikale in den eigenen Reihen mit dem Verweis darauf zu dulden, dass die Kirche nun mal "bunt" sei ist übrigens Schwachsinn. Braun ist keine Farbe des Regenbogens. Warum sind manche der Meinung, man müsse hier "gut" und "böse" zulassen? Um des Dualismus Willen? Ich dachte es sollte uns darum gehen, dass wir besser zusammen leben können, nicht um willkürliche philosophische Konzepte, oder?
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#68 SicaAnonym
  • 10.06.2015, 12:37h
  • Öffentlichkeitsarbeit heisst, sich dem Gespräch zu stellen und sich dabei nicht aussuchen zu können, wer einen vollabert und seine Meinung überkippt.
    Wie gerade.

    Und die, die Du zitierst sind ja zumeist Extremisten.
    Und das können auch extreme Richtungen in den Kirchen sein, keine Frage.

    Extremisten rausschmeissen: Mach doch mal vor: Schmeiss doch mal die Rechtsextremisten raus aus Deutschland. Die duldest Du ja auch "in den eigenen Reihen".

    Du kannst ja auch mal im Netz nachlesen, wer sich z.B. grade auf dem EVANGELISCHEN Kirchentag in Stuttgart positiv in unserem Sinne positioniert hat. Die gibt es nämlich auch.
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#69 SicaAnonym
  • 10.06.2015, 12:39h
  • Zeig doch mal, wie rausschmeissen funktionieren soll...
    Ich will sie nicht dulden oder in der Kirche behalten, aber es gibt dch gar keine Möglichkeit, sie raus zu schmeissen...

    So, nun habe ich Besseres zu tun, als auf Deine Texte zu reagieren...
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#70 userer
  • 10.06.2015, 13:18h
  • Antwort auf #57 von Religiot
  • Religiot : "Milliarden [sic!] Menschen auf der ganzen Welt würden für ihren Glauben ihr Leben geben."

    Todeswunsch, um einem imaginären Überwesen zu gefallen ...

    Wenn es überhaupt noch eines Belegs für die Geistesgestörtheit von "gläubigen" Menschen bedurft hätte, hast du ihn damit geliefert. Danke.
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#71 Harry1972Profil
#72 David77Anonym
  • 10.06.2015, 13:19h
  • Antwort auf #65 von Sica
  • "Und wenn angebliche ChristInnen den Tod von anderen fordern, bewegen sie sich eben nicht innerhalb der Kirchen. Das würde von den so gerne als "die Kirche" angesehenen Kirchenoberen (ob evangelisch oder katholisch) niemand fordern oder gutheissen. "

    Wo bewegt sich denn der Vatikan, wenn er bei einer UN-Resolution, die homophobe Gesetze in vielen Ländern anprangern will (u.a. solche, wo es die Todesstrafe gibt) sich auf Seiten der islamischen Länder stellt und das ganze mit "man muss Homosexualität bestrafen dürfen" rechtfertigt und ablehnt?
    Dass man sich in der unteren Basis freundlicher und fortschrittlicher gibt als die Oberen, kann man nicht bezweifeln. Aber genau die Oberen an höchster Stelle sind es, die für diesen schlechten Ruf verantwortlich sind und viel Porzellan zerschlagen und die Arbeit der Basis zunichte machen.
    Dass der Vatikan seit Monaten einen schwulen Diplomaten aus Frankreich ablehnt, obwohl er offiziell nicht in einer schwulen Beziehung lebt, wogegen sich die RKK ausspricht, ist auch nicht gerade eine tolle PR.
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#73 SicaAnonym
  • 10.06.2015, 13:40h
  • Euch ist schon noch klar, dass wir hier über einen Bericht vom EVANGELISCHEN Kirchentag diskutieren?

    Ich werde ganz sicher nicht die katholische Kirche verteidigen, das ist überhaupt nicht meine Baustelle.
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#74 HonestAbeProfil
  • 10.06.2015, 18:00hBonn
  • Antwort auf #68 von Sica
  • "Öffentlichkeitsarbeit heisst, sich dem Gespräch zu stellen und sich dabei nicht aussuchen zu können, wer einen vollabert und seine Meinung überkippt.
    Wie gerade."

    "So, nun habe ich Besseres zu tun, als auf Deine Texte zu reagieren..."

    Widersprüchlich much?

    SEHR überzeugende Öffentlichkeitsarbeit, doch ...

    ---

    "Zeig doch mal, wie rausschmeissen funktionieren soll...
    Ich will sie nicht dulden oder in der Kirche behalten, aber es gibt dch gar keine Möglichkeit, sie raus zu schmeissen..."

    Doch und zwar ganz einfach! TRITT AUS aus einer Organisation, die solch braunes Gesocks in ihren Reihen duldet. Hab ich so gemacht, kann also gar nicht so schwer sein.
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#75 daVinci6667
  • 10.06.2015, 19:43h
  • Antwort auf #74 von HonestAbe

  • "TRITT AUS aus einer Organisation, die solch braunes Gesocks in ihren Reihen duldet. Hab ich so gemacht, kann also gar nicht so schwer sein."

    Yep! Jeder vernunftbegabte Schwule mit wenigstens noch etwas Selbstwertgefühl und Rückgrat wird früher oder später austreten.

    Die andern bleiben lebenslang Opfer.

    Die Wahl hat jeder, wer nicht den Austritt gibt ist selber Schuld und vermutlich sowieso nicht gerade der hellste.
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#76 Meleg29Profil
  • 10.06.2015, 22:48hCelle
  • 'Opfer' werden Täter

    Täter: Sie verändern was in Kirche und Gesellschaft.

    (Wer austritt ist eh raus....)

    Mit Mut und Mühe sich und die Welt verändern und Sinn finden...

    (Lieber daVinci sixsixsixseven, Schuldig zu sein und dumm zu sein ist ein arg simpler Vorwurf...)
  • Antworten » | Direktlink »
#77 TheDadProfil
  • 10.06.2015, 22:49hHannover
  • Antwort auf #62 von Sica
  • ""Bitteschön, ihr könnt ja machen, was ihr wollt. Aber ich ziehe es vor, Kirche von innen zu ändern.""..

    Mach mal..
    Aber bis Du damit fertig bist, halt die Klappe..

    Wir brauchen hier keine "Zwischenberichte" darüber, wie viel "weniger" jetzt die Eine oder Andere Sekte demnächst diskriminiert..
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#78 TheDadProfil
  • 10.06.2015, 22:53hHannover
  • Antwort auf #65 von Sica
  • ""Falsch. Ich mache Öffentlichkeitsarbeit.""..

    Angebote an Atheisten und Religions-lose, die über Möglichkeiten informieren, sich der Religion zu nähern..

    Mission..

    Dein Arbeit-Geber ist dann Kath-net ?
    Oder wie genau hieß noch das Pendant der EKD ?
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#79 TheDadProfil
  • 10.06.2015, 22:56hHannover
  • Antwort auf #68 von Sica
  • ""Öffentlichkeitsarbeit heisst, sich dem Gespräch zu stellen und sich dabei nicht aussuchen zu können, wer einen vollabert und seine Meinung überkippt.
    Wie gerade. ""..

    Och, Du Armer..
    Klingt jetzt irgendwie nach den Jungs von den Mormonen, oder den Wachturm-Verkäufern in der Fußgänger-Zone..

    Tja..
    In der Dienstleistungs-Branche kann man sich die Kundschaft nun mal nicht aussuchen näää..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#80 Meleg29Profil
  • 10.06.2015, 23:15hCelle
  • Ja, bitte, wie heisst es denn auf evangelisch....?

    und zu #77....bitte anzuerkennen, dass Veränderungen in der Kirche (Einsatz einzelner Engagierter, Arbeit der HuK, Regenbogenzentren auf den Kirchentagen, schwul/lesbische Konvente, Landeskirchen bis in Bischofsetagen) schon Gesellschaft und in Folge dessen Parteimeinungen verändern...
    Räder fassen ineinander... wo kein Engagement, geht nix voran...und jeder, der ach so frei ist, verdankt diese Freiheit auch irgendwem...(mindestens dem geschichtlich sich entwickelt habenden Ommmmmmm).
    Da, wo nur bloße Co-Existenz ist, passiert nicht viel...Con-vivenz ... das trägt dads and sons and you and me, dibbedie...
  • Antworten » | Direktlink »
#81 David77Anonym
#82 daVinci6667
  • 11.06.2015, 00:50h
  • Antwort auf #76 von Meleg29

  • "'Opfer' werden Täter Täter: Sie verändern was in Kirche und Gesellschaft."

    Nö, tun sie nicht. Sie verplempern bloss ihre wertvolle Zeit. Bis sich vielleicht mal was ändert ist dein Leben bereits vorbei.

    (Wer austritt ist eh raus....)

    Aus der Kirche ja, er tritt dafür in sein Leben ein und findet dadurch sich selber! Er kann in den Spiegel blicken...kann frei seine sexuelle Orientierung Leben... kann seine Eier und sein Rückgrat wieder spüren.., zahlt weniger Steuern... findet die besseren Männer.... (Welcher Schwule will schon was von Religioten? Das sind nicht viele! )
    Alles einfach unbezahlbar wertvoll!

    "Mit Mut und Mühe sich und die Welt verändern und Sinn finden..."

    Eben genau das Gegenteil ist der Fall!

    Ausser man ist Masochist und findet einen Sinn darin sich ständig den Kopf an der Kirchen-Wand blutig zu schlagen...
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#83 HonestAbeProfil
  • 11.06.2015, 10:40hBonn
  • Antwort auf #80 von Meleg29
  • Man könnte sich aber natürlich auch engagieren, indem man aus der Kirche austritt. Es wie im klassischen Satz von Carl Sandburg Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin". Das erfordert Courage denn das führt dazu, dass man ausgegrenzt und gedemütigt wird, weil man sich gegen das herrschende System auflehnt. DAS bedeutet Engagement!

    An den Kirchen ist wahrlich schon lange genug herumgedoktort worden! Zeit für was Neues! Die Kirchen werden niemals völlig die Menschenrechte akzeptieren können, da ihre heiligen Schriften das nun mal nicht zulassen. Sie muss daher irgendwann einfach ausgedient haben. Versuche diese tröpfchenweise zu zivilisieren sind nichts weiter als lebenserhaltende Maßnahmen an einem bereits teilmumifizierten Korpus. Vergebene Liebesmüh, wie man so schön sagt.

    Ober aber ihr schafft es, dass die Kirchen wieder erstarken. Was würde wohl passieren? Sobald die Kirchen wieder Aufwind verspüren würden sie wieder mit wachsender Selbstverständlichkeit auf die Unterwerfung unter ihre heiligen Schriften pochen. Mit eurer Schützenhilfe bekämen sie dazu die politische Macht.

    Eine Schwulensteinigung gemäß biblischer Forderung im Jahre 2150 in Westeuropa? Ein durchaus denkbares Szenario, wenn man die Kirchen wieder erstarken lässt.

    Es KANN natürlich auch alles gut werden und ihr schafft es, dass sich die Kirchen endlich vollständig von ihrem barbarischen Fundament lösen, doch ehrlich gesagt möchte ich DAS Risiko nicht eingehen.

    Die Kirche hat ausgedient! Erschaffen wir doch etwas neues und DIESMAL von Anfang an BITTE BITTE BITTE NICHT auf des Basis des menschenverachtenden Gekritzels ungebildeter Wüstenbarbaren. Und bevor irgendwer fragt: Ja, das gilt selbstverständlich AUCH für den Islam.
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#84 Homonklin44Profil
  • 11.06.2015, 20:01hTauroa Point
  • Antwort auf #57 von Religiot
  • Die sind dann aber auch ausgesprochen selbstbehindernd vernagelt oder simpel ein bisschen dumm.

    Das Pauschalisieren kriegen gerade wir als LGBTIQ´s ständig,unaufhörlich durch die führenden Religioten an den Latz getackert.Und da wundert man sich über das Echo?

    Solange Schwule mit Hang zum Selbstbetrug(Glaube) diesen ganzen Mythenmüll für sich behalten und im Privaten leben,habe ich dafür Toleranz. Verstehen tue ich´s nicht,muss ich aber auch nicht.Ich werde auch nie so einen zu befreien suchen,der nicht missionarisch an mich heran tritt.Als Partner könnte ich mir jemand Gläubigen auch nie vorstellen,bin kein Masochist.
    Behaltet das Glaubensgedöns unter Euch!
    Fast 18 Jahre katholisches Glaubens-Eintrichtern haben gelangt! Mit der Zeit hätte ich auch was Angenehmes anstellen können.

    Und ich meine noch nicht mal Wichsen in Leder...
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#85 Harry1972Profil
  • 12.06.2015, 00:02hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #84 von Homonklin44
  • Man muss kein Masochist sein um mit einem gläubigen Menschen sein Leben zu teilen. Es reicht schon, sehr liberal zu sein.
    Ich war 5 Jahre mit so einem zusammen und wenn der alle paar Monate mal zu einem Gottesdienst wollte, ist er eben alleine hingegangen. Zuhause ließ ich ihn mit Weihrauch rumspielen, daß roch immer sehr gut und Weihnachten wollte er gerne eine Bibel unter dem Baum liegen haben.
    Alles kein Problem für mich. Er hat mich nicht missionieren wollen und ich habe ihn für seinen Aberglauben nicht allzu oft verspottet.
    Wir haben uns einfach nur geliebt.
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#86 KneiplingenAnonym
  • 13.06.2015, 00:31h
  • Antwort auf #83 von HonestAbe
  • Mein Großvater sagte zwar: Über drei Dinge sollte man nie diskutieren: Politik, Kunst und Religion, aber es macht doch immer wieder Spaß.

    Religionen kann man nie abschaffen, denn sie werden sich dann immer wieder neu erfinden. Aus ursprünglich ganz vernünftigen Regelungen, Sitten und Gesetzen. Nimm zum Beispiel die Speisegebote im Islam und Judentum. Für einen modernen westlichen oder christlichen Menschen scheinen sie willkürlich und absurd. Trotzdem hatten sie vor Jahrhunderten ganz relle Grundlagen. Später, in anderen Zusammenhängen, wurden sie zum Unterscheidungsmerkmal, das eine soziale Gruppe zusammenschweißte.

    Genau das Gleiche kann uns einmal mit dem Veganertum blühen: Eigentlich eine sehr vernünftige Initiative, um der industriellen Tierverwertung mit ihren zweifelhaftn gesundheitlichen und ethischen Folgen etwas entgegenzusetzen. Bis es sich, nach ein, zwei Generationen verselbständigt und, als Merkmal einer sozialen Gruppe, zur Staatsreligion wird.

    Ein anderes Beispiel: In einer Familie war man überzeugt, ein Braten würde nur dann gelingen, wenn man ihn vor dem Garen im Ofen in zwei Hälften schnitt. Auf diesen Kniff war diese Familie stolz. Bis irgendwann jemand nach dem Grund dieser Sitte fragte: Sie beruhte darauf, dass bei der Urgroßelterngeneration die Backöfen kleiner waren und der Braten als Ganzes nicht in die Röhre gepasst hätte ...

    Es muss also nicht falsch sein, bei den alten Religionen zu bleiben, aber sie zu interpretieren und auf das Bratenteilen zu verzichten, wenn der Ofen groß genug ist ...
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#87 HonestAbeProfil
  • 15.06.2015, 10:07hBonn
  • Antwort auf #86 von Kneiplingen
  • "Über drei Dinge sollte man nie diskutieren: Politik, Kunst und Religion, aber es macht doch immer wieder Spaß."

    Vor allem aber würde ich sagen, dass es gerade zur demokratischen Kultur gehört über diese Dinge zu diskutieren.

    "Religionen kann man nie abschaffen, denn sie werden sich dann immer wieder neu erfinden."

    Das hängt ganz davon ab, wie du Religionen definierst. Definierst du Religion als den Glauben an eine übernatürliche Gottheit, so stimme ich dir nicht zu.

    "Veganertum"

    Für mich ist "Veganertum" keine Religion, egal wie radikal man das betreibt. Religion hat für mich immer eine übernatürliche Grundüberzeugung. Und genau die würde ich allzu gerne loswerden.

    "Es muss also nicht falsch sein, bei den alten Religionen zu bleiben, aber sie zu interpretieren und auf das Bratenteilen zu verzichten, wenn der Ofen groß genug ist ..."

    Da die abrahamitischen Religionen unzweifelhaft barbarischen Ursprungs sind, reichen derart kosmetische Veränderungen einfach nicht aus.
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#88 userer

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