Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=23962
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Eine Mischung aus CSD und Bibelstunde


#11 Markus44Anonym
  • 08.06.2015, 21:55h
  • Antwort auf #1 von 345tmj6u564
  • "www.kirchenaustritt.de"

    Meine Güte, Du, schreibst hier auch jedes Mal den gleichen atheistischen Müll. Ausser Copy+Paste kommt bei Dir nichts.

    Lesen will das hier aber keiner !

    --------------

    Ich als schwuler evangelischer Christ freue mich darüber, das der Evangelische Kirchentag eine LGBT-freundliche Veranstaltung ist.

    Auch hat es mich gefreut, das den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus explizit gedacht wurde.

    Es ist sehr erfreulich, das mittlerweile 15 von 20 Landeskirchen der EKD öffentliche Segnungsgottesdienste ermöglicht haben und mit der Landeskirche Hessen-Nassau und der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesischer Oberlausitz die ersten beiden Kirchen sich für die Gleichstellung ausgeprochen haben und die Segnungsgottesdienste liturgisch und theologisch der Trauung gleichstellen.

    Hie ein guter Überlick zu christlichen Kirchen, die Segnungsgottesdienst oder kirchliche Trauungen ermöglicht haben:

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Segnung_gleichgeschlechtlicher_Paare

    Ein Übertritt als homosexueller Katholik zu den LGBT-freundlichen Landeskirchen der EKD lohnt sich.

    Sehr empfehlenswert auch die Seite:

    www.huk.org/cms/front_content.php?idcat=10
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#12 Homonklin44Profil
  • 08.06.2015, 21:56hTauroa Point
  • Ich bin,wie man vielen Kommentaren entnehmen kann,über die Befreiung von der kindlich eingeprügelten Religion auch los gekommen,und gehe mit dieser Form von "Gemeinschaft" sehr hart und skeptisch um.

    Religion,die Neigung zu Glaube & Co,sehe ich eher als geprägte psychoaktive Erkrankung ähnlich der Schmälerung des Selbst,wie sie durch Introjektion auftritt.

    Soweit klar,aber wer´s mag und unbedingt braucht,soll´s doch mögen dürfen! Millionen Gläubiger fühlen sich nicht krank,leiden nicht an ihrer Welteinschränkung.Millionen Raucher leiden nicht darunter,dass sie ihre Lebenszeit aktiv verkürzen.
    Dem Menschen soll ein gewisser Rahmen an Selbstschädigung erlaubt sein,solange er glauben kann,dass Selbstschädigung etwas Gutes ist!

    Toleranz ist möglich. Verstehen nicht unbedingt.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 objektivAnonym
  • 08.06.2015, 22:10h
  • Antwort auf #3 von reiserobby
  • In einer Gesellschaft, die von der Basis her - Ausbeutung, Unterdrückung und Spaltung der breiten Masse der Menschen, Konkurrenz und Vereinzelung - Gemeinschaft und Solidarität verhindert, gerade auch in Gestalt der bürgerlichen Familie, die gesellschaftliche Reproduktion entsprechend der kapitalistischen Profit- und Verwertungslogik zur Privatsache macht, bedarf es eben für viele des (falschen) Trostes und der Illusion von "Gemeinschaft", die die Institutionen der religiösen Vernebelung bieten. Den Boden kann man diesen nur entziehen, indem man die Klassengesellschaft überwindet, die Religion erst hervorgebracht hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#14 SehnsuchtAnonym
  • 08.06.2015, 22:32h
  • Antwort auf #13 von objektiv
  • "Der Mensch, der in der phantastischen Wirklichkeit des Himmels, wo er einen Übermenschen suchte, nur den Widerschein seiner selbst gefunden hat, wird nicht mehr geneigt sein, nur den Schein seiner selbst, nur den Unmenschen zu finden, wo er seine wahre Wirklichkeit sucht und suchen muss.

    Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Sozietät. Dieser Staat, diese Sozietät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Kompendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d'honneur ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

    Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen, das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

    Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks: Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.

    Die Kritik hat die imaginären Blumen an der Kette zerpflückt, nicht damit der Mensch die phantasielose, trostlose Kette trage, sondern damit er die Kette abwerfe und die lebendige Blume breche. Die Kritik der Religion enttäuscht den Menschen, damit er denke, handle, seine Wirklichkeit gestalte wie ein enttäuschter, zu Verstand gekommener Mensch, damit er sich um sich selbst und damit um seine wirkliche Sonne bewege. Die Religion ist nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt.

    Es ist also die Aufgabe der Geschichte, nachdem das Jenseits der Wahrheit verschwunden ist, die Wahrheit des Diesseits zu etablieren. Es ist zunächst die Aufgabe der Philosophie, die im Dienste der Geschichte steht nachdem die Heiligengestalt der menschlichen Selbstentfremdung entlarvt ist, die Selbstentfremdung in ihren unheiligen Gestalten zu entlarven. Die Kritik des Himmels verwandelt sich damit in die Kritik der Erde, die Kritik der Religion in die Kritik des Rechts, die Kritik der Theologie in die Kritik der Politik.
    [...]
    Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 paren1957Ehemaliges Profil
  • 08.06.2015, 22:35h
  • Antwort auf #11 von Markus44
  • Das ständige Herunterbeten von irgendwelchen Kirchenlisten ist mindestens so spannend wie Waschmittelwerbung. Jahrzehntelang die gleichen Sprüche und am Ende bleibt die Wäsche trotzdem porentief schmutzig. Am Ende geht es beiden Institutionen doch letztlich nur um eines: unser Geld. Was nützt mir eine Segnung, die eben keine Eheschließung ist, wenn die ganzen homophoben Fundamentalisten unbehelligt von der Kirchenleitung weiter ihr unseliges Spiel treiben dürfen. Einschließlich des ständigen Verweises auf den 3. Mose (was ja offensichtlich die eigentliche Mission eines Christenmenschen ist, der aber durch eine religionsfeindliche liberale Recntsordnung an der Ausübung der Kernforderungen seiner Religion gehindert wird und dann laut "Christenverfolgung" schreit).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#16 Markus43Anonym
#17 yelimSEhemaliges Profil
  • 08.06.2015, 22:51h
  • Antwort auf #13 von objektiv
  • Mein lieber Herr Gesangsverein.

    "In einer Gesellschaft, die von der Basis her [..] die gesellschaftliche Reproduktion entsprechend der kapitalistischen Profit- und Verwertungslogik zur Privatsache macht .."

    Falls mit der "gesellschaftlichen Reproduktion" empfängnisförderlicher Heterosex gemeint sein sollte, ich kann damit leben wenn der Privatsache bleibt. Muß nicht öffentlich veranstaltet werden, vielen Dank.

    "In einer Gesellschaft, die von der Basis her .."

    Die Basis der Gesellschaft die "Gemeinschaft und Solidarität verhindert" .. was für schäbige Leute auch. Die Basis der Gesellschaft die entsprechend "der kapitalistischen Verwertungslogik" .. Wer ist denn bitte bei Dir die "Basis" der Gesellschaft?

    Denkst Du Dir sowas ganz allein aus oder hast Du so eine Art Klassenkampfscrabble um diese ganzen inkohärenten Versatzstücke zusammenzuwürfeln?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#18 HonestAbeProfil
  • 08.06.2015, 23:37hBonn
  • Antwort auf #11 von Markus44
  • ""www.kirchenaustritt .de" Meine Güte, Du, schreibst hier auch jedes Mal den gleichen atheistischen Müll. Ausser Copy+Paste kommt bei Dir nichts. Lesen will das hier aber keiner !"

    Also ich lese das zumindest lieber als deinen ad nauseam kopierten und eingefügten Mumpitz!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#19 Meleg29Profil
  • 09.06.2015, 00:01hCelle
  • Antwort auf #5 von paren1957
  • Faust in den Himmel recken reicht, lieber Paren1957, m.E. nicht...das kriegt evtl. gar keiner mit...

    Das Regenbogenzentrum war schon wahrnehmbar....(s.Artikel)

    Die Homogegner waren bei der Samstagsveranstaltung in Fellbach erwartet, aber gar nicht da...man gut!

    Entscheidend: Der ev. Kirchentag ist offiziell eine Laienbewegung (anders als Katholikentage); obwohl ich zugeben muss, dass die Kirchenvertreter schon mitmischen....es ärgerte mich, dass das Zentrum Regenbogen nicht als Stichwort hinten im Register des Programmheftes auftauchte...

    Gut, dass hier bei den Kommentaren schon auf den entscheidenden Satz im Schlussgottesdienst hingewiesen wurde! Der wurde beklatscht und von den Bläser_innen mit Fanfarenton zum Nachklingen gebracht!!
    DANKE!!!

    Schade, dass Andreas Zinßer nicht das Feierabendmahl (Freitag 19:00) beschrieben hat. Das ist ja per se eine 'Gemeinschaftserfahrung', die für viele LGBTIQ*-Personen zum Festen Programmpunkt eines jeden Kirchentages gehört...dort wurden auch schmerzliche, ausgrenzende Erfahrungen mit Kirche (von internationalen Gästen eindrücklich) benannt.

    Pierre Stutz war auch wieder gut!

    Und die Spätzle mit Linsen!

    Und...
    und...
    und...

    Daumen hoch!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#20 yelimSEhemaliges Profil

» zurück zum Artikel