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Kommentare zu:
Eine Mischung aus CSD und Bibelstunde


#81 David77Anonym
#82 daVinci6667
  • 11.06.2015, 00:50h
  • Antwort auf #76 von Meleg29

  • "'Opfer' werden Täter Täter: Sie verändern was in Kirche und Gesellschaft."

    Nö, tun sie nicht. Sie verplempern bloss ihre wertvolle Zeit. Bis sich vielleicht mal was ändert ist dein Leben bereits vorbei.

    (Wer austritt ist eh raus....)

    Aus der Kirche ja, er tritt dafür in sein Leben ein und findet dadurch sich selber! Er kann in den Spiegel blicken...kann frei seine sexuelle Orientierung Leben... kann seine Eier und sein Rückgrat wieder spüren.., zahlt weniger Steuern... findet die besseren Männer.... (Welcher Schwule will schon was von Religioten? Das sind nicht viele! )
    Alles einfach unbezahlbar wertvoll!

    "Mit Mut und Mühe sich und die Welt verändern und Sinn finden..."

    Eben genau das Gegenteil ist der Fall!

    Ausser man ist Masochist und findet einen Sinn darin sich ständig den Kopf an der Kirchen-Wand blutig zu schlagen...
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#83 HonestAbeProfil
  • 11.06.2015, 10:40hBonn
  • Antwort auf #80 von Meleg29
  • Man könnte sich aber natürlich auch engagieren, indem man aus der Kirche austritt. Es wie im klassischen Satz von Carl Sandburg Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin". Das erfordert Courage denn das führt dazu, dass man ausgegrenzt und gedemütigt wird, weil man sich gegen das herrschende System auflehnt. DAS bedeutet Engagement!

    An den Kirchen ist wahrlich schon lange genug herumgedoktort worden! Zeit für was Neues! Die Kirchen werden niemals völlig die Menschenrechte akzeptieren können, da ihre heiligen Schriften das nun mal nicht zulassen. Sie muss daher irgendwann einfach ausgedient haben. Versuche diese tröpfchenweise zu zivilisieren sind nichts weiter als lebenserhaltende Maßnahmen an einem bereits teilmumifizierten Korpus. Vergebene Liebesmüh, wie man so schön sagt.

    Ober aber ihr schafft es, dass die Kirchen wieder erstarken. Was würde wohl passieren? Sobald die Kirchen wieder Aufwind verspüren würden sie wieder mit wachsender Selbstverständlichkeit auf die Unterwerfung unter ihre heiligen Schriften pochen. Mit eurer Schützenhilfe bekämen sie dazu die politische Macht.

    Eine Schwulensteinigung gemäß biblischer Forderung im Jahre 2150 in Westeuropa? Ein durchaus denkbares Szenario, wenn man die Kirchen wieder erstarken lässt.

    Es KANN natürlich auch alles gut werden und ihr schafft es, dass sich die Kirchen endlich vollständig von ihrem barbarischen Fundament lösen, doch ehrlich gesagt möchte ich DAS Risiko nicht eingehen.

    Die Kirche hat ausgedient! Erschaffen wir doch etwas neues und DIESMAL von Anfang an BITTE BITTE BITTE NICHT auf des Basis des menschenverachtenden Gekritzels ungebildeter Wüstenbarbaren. Und bevor irgendwer fragt: Ja, das gilt selbstverständlich AUCH für den Islam.
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#84 Homonklin44Profil
  • 11.06.2015, 20:01hTauroa Point
  • Antwort auf #57 von Religiot
  • Die sind dann aber auch ausgesprochen selbstbehindernd vernagelt oder simpel ein bisschen dumm.

    Das Pauschalisieren kriegen gerade wir als LGBTIQ´s ständig,unaufhörlich durch die führenden Religioten an den Latz getackert.Und da wundert man sich über das Echo?

    Solange Schwule mit Hang zum Selbstbetrug(Glaube) diesen ganzen Mythenmüll für sich behalten und im Privaten leben,habe ich dafür Toleranz. Verstehen tue ich´s nicht,muss ich aber auch nicht.Ich werde auch nie so einen zu befreien suchen,der nicht missionarisch an mich heran tritt.Als Partner könnte ich mir jemand Gläubigen auch nie vorstellen,bin kein Masochist.
    Behaltet das Glaubensgedöns unter Euch!
    Fast 18 Jahre katholisches Glaubens-Eintrichtern haben gelangt! Mit der Zeit hätte ich auch was Angenehmes anstellen können.

    Und ich meine noch nicht mal Wichsen in Leder...
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#85 Harry1972Profil
  • 12.06.2015, 00:02hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #84 von Homonklin44
  • Man muss kein Masochist sein um mit einem gläubigen Menschen sein Leben zu teilen. Es reicht schon, sehr liberal zu sein.
    Ich war 5 Jahre mit so einem zusammen und wenn der alle paar Monate mal zu einem Gottesdienst wollte, ist er eben alleine hingegangen. Zuhause ließ ich ihn mit Weihrauch rumspielen, daß roch immer sehr gut und Weihnachten wollte er gerne eine Bibel unter dem Baum liegen haben.
    Alles kein Problem für mich. Er hat mich nicht missionieren wollen und ich habe ihn für seinen Aberglauben nicht allzu oft verspottet.
    Wir haben uns einfach nur geliebt.
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#86 KneiplingenAnonym
  • 13.06.2015, 00:31h
  • Antwort auf #83 von HonestAbe
  • Mein Großvater sagte zwar: Über drei Dinge sollte man nie diskutieren: Politik, Kunst und Religion, aber es macht doch immer wieder Spaß.

    Religionen kann man nie abschaffen, denn sie werden sich dann immer wieder neu erfinden. Aus ursprünglich ganz vernünftigen Regelungen, Sitten und Gesetzen. Nimm zum Beispiel die Speisegebote im Islam und Judentum. Für einen modernen westlichen oder christlichen Menschen scheinen sie willkürlich und absurd. Trotzdem hatten sie vor Jahrhunderten ganz relle Grundlagen. Später, in anderen Zusammenhängen, wurden sie zum Unterscheidungsmerkmal, das eine soziale Gruppe zusammenschweißte.

    Genau das Gleiche kann uns einmal mit dem Veganertum blühen: Eigentlich eine sehr vernünftige Initiative, um der industriellen Tierverwertung mit ihren zweifelhaftn gesundheitlichen und ethischen Folgen etwas entgegenzusetzen. Bis es sich, nach ein, zwei Generationen verselbständigt und, als Merkmal einer sozialen Gruppe, zur Staatsreligion wird.

    Ein anderes Beispiel: In einer Familie war man überzeugt, ein Braten würde nur dann gelingen, wenn man ihn vor dem Garen im Ofen in zwei Hälften schnitt. Auf diesen Kniff war diese Familie stolz. Bis irgendwann jemand nach dem Grund dieser Sitte fragte: Sie beruhte darauf, dass bei der Urgroßelterngeneration die Backöfen kleiner waren und der Braten als Ganzes nicht in die Röhre gepasst hätte ...

    Es muss also nicht falsch sein, bei den alten Religionen zu bleiben, aber sie zu interpretieren und auf das Bratenteilen zu verzichten, wenn der Ofen groß genug ist ...
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#87 HonestAbeProfil
  • 15.06.2015, 10:07hBonn
  • Antwort auf #86 von Kneiplingen
  • "Über drei Dinge sollte man nie diskutieren: Politik, Kunst und Religion, aber es macht doch immer wieder Spaß."

    Vor allem aber würde ich sagen, dass es gerade zur demokratischen Kultur gehört über diese Dinge zu diskutieren.

    "Religionen kann man nie abschaffen, denn sie werden sich dann immer wieder neu erfinden."

    Das hängt ganz davon ab, wie du Religionen definierst. Definierst du Religion als den Glauben an eine übernatürliche Gottheit, so stimme ich dir nicht zu.

    "Veganertum"

    Für mich ist "Veganertum" keine Religion, egal wie radikal man das betreibt. Religion hat für mich immer eine übernatürliche Grundüberzeugung. Und genau die würde ich allzu gerne loswerden.

    "Es muss also nicht falsch sein, bei den alten Religionen zu bleiben, aber sie zu interpretieren und auf das Bratenteilen zu verzichten, wenn der Ofen groß genug ist ..."

    Da die abrahamitischen Religionen unzweifelhaft barbarischen Ursprungs sind, reichen derart kosmetische Veränderungen einfach nicht aus.
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#88 userer

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