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Eine diskriminierte Hete
Andreas Gabalier sieht zu viele "schmusende Männlein"
- 10. Juni 2015, 13:23h 2 Min.

Andreas Gabalier in einem seiner vielen Auftritte im Fernsehen. Wenn da nur nicht die bösen Schwuchteln wären, die ihm wertvolle Sendeminuten klauen…
Der Homosexuelle an sich macht Andreas Gabalier fertig. Der selbsternannte "Volks-Rock'n'Roller" aus Österreich fordert abermals Schwule auf, in der Öffentlichkeit möglichst unsichtbar zu bleiben – sonst würden sie ihm auf die Nerven gehen.
Seit sich Andreas Gabalier bei einer Fernsehgala darüber beschwert hat, dass er als arme, kleine Hete ständig diskriminiert wird, teilt er in Interviews mit deutschen Medien weiter gegen Schwule und Lesben aus. Am Dienstag ist ein Gespräch auf welt.de erschienen, in dem der 30-Jährige mal wieder vor sich her jammert. Den heimattreuen Naturburschen stört ja nicht der Schwule an sich, auch wenn der gemeine Homo seiner Meinung nach jeden "attackiert und verteufelt", der anderer Meinung ist – Gabalier beschwert sich aber, dass er als Hete zu viele Schwulitäten mitansehen muss:
Man muss doch nicht jeden Tag schmusende Männlein in der Zeitung oder auf Plakaten drucken. Das löst das Gegenteil aus. Abwehr, Überdruss, Antipathie, selbst bei Leuten, die es doch eigentlich tolerieren.
Wir wissen ja nicht, in welcher Welt der dreifache Echo-Preisträger lebt, dass er täglich überall nur Schwule sieht. Er behauptet jedenfalls, dass es seinen vielen schwulen Freunden genauso geht ("die können das alles nicht mehr hören").
Besonders stören ihn offenbar die Homos beim Eurovision Song Contest ("Conchita da, Conchita hier, das hat nicht jedem gefallen"). Die schwule Grand-Prix-Gewinnerin, so lautet die Forderung des in ARD/ZDF/ORF/SRF/Servus TV ominpräsenten Musikers, sollte daher seltener auftreten:
Sich mal rar machen, das wäre vielleicht nicht schlecht. Jeden Tag Gabalier will ja auch keiner sehen.
Beim letzten Satz gibt es zur Abwechslung mal keinen Widerspruch von uns. (dk)














