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Zeichen gegen Homophobie
Frankfurt: SPD beantragt Regenbogenzebrastreifen

Vorbild für Frankfurt am Main: "Regenboogzebrapad" in Utrecht
- 16. Juni 2015, 14:42h 1 Min.
Die SPD-Fraktion im Frankfurter Römer will den Fußgängerüberweg Berliner Straße – Liebfrauenberg/Paulsplatz "in den Regenbogenfarben der Lesben- und Schwulenbewegung" einfärben.
In einem vom Stadtverordneten Arne Knudt (SPD) eingebrachten Antrag wird der Frankfurter Magistrat aufgefordert, den bunten Zebrastreifen einzurichten "als sichtbares Zeichen gegen Homophobie und als Bekenntnis zur völligen rechtlichen Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften, wie in anderen europäischen Städten schon geschehen".
Knudt nahm mit dem Antrag eine Anregung von Pfarrer Nulf Schade-James von der evangelischen Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung im Frankfurter Stadtteil Gallus auf. "Homophobie ist leider auch in dieser Stadt immer noch ein alltägliches Phänomen", sagte der SPD-Stadtverordnete. "Darum muss es auch im Alltag der Menschen angesprochen und bekämpft werden. Ein sichtbares Zeichen an dieser prominenten Stelle ist dabei ein erster Schritt."
In der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung regiert eine schwarz-grüne Mehrheit. (cw)














