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Kommentare zu:
Stuttgart: Rund 4.000 Menschen bei der "Demo für alle"


#21 NormannAnonym
  • 21.06.2015, 21:34h
  • Zu meinem Kommentar #5. Sorry habe mich verschrieben: Die Stuttgarter Nachrichten sowie angeschlossene Regionalzeitungen haben in der Woche von Montag (15.06.2015) bis Samstag (20.06.2015) Werbung für eine Teilnahme an der "Demo für alle" gemacht.
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#22 WahrAnonym
  • 21.06.2015, 22:35h
  • Das Schlimme an der "Demo für alle" ist ja dies: Da vereinigen sich die unterschiedlichsten Menschen, von evangelikal über katholisch-fundamentalistisch und NPD & Co. bis hin zu sonstigen geistig Zukurzgekommenen. Alle eint ein Ziel: Verhinderung der Ehe-Öffnung und Verhinderung von gleichberechtigtem Aufklärungsunterricht in der Schule.

    Zum Erreichen dieses Ziels ist diesen Menschen keine Lüge zu frech - und das ist das Problem der Schwulen und Lesben. Je öfter Beverförde, von Storch und Consorten behaupten, dass Schwule und Lesben Kindergartenkinder mit Aufklärung über Analverkehr behelligen wollen oder in der Mittelstufe des Gymnasiums Puffs nachbauen lassen - je mehr bleibt von diesem verleumderischen Dreck hängen.

    Gegen dreiste Lügen kann man kaum etwas ausrichten. Aufklärung, wissenschaftliche Fakten - das ist total "unsexy" im Vergleich zu einer emotionalisierten Debatte, bei der Untergang des Abendlandes beschworen wird.

    Und wir wissen ja, wie wenig man Menschen mit Aufklärung erreichen kann.

    Meine Prognose: Die nächste Regierung in Ba-Wü wird Schwarz-Gelb sein. Es braucht nur noch wenige Prozent, dann ist Grün-Rot abgewählt.

    Und dann gnade uns Gott ...
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#23 AhnungAnonym
  • 21.06.2015, 22:45h
  • Antwort auf #19 von Robin
  • Die Sozialchauvinistische Partei Deutschlands, die im Interesse und Namen des deutschen Kapitals und Imperialismus ihr Modell des Sozial- und Demokratiekahlschlages der gesamten EU aufzwingen will und dafür ebenso gemeinsame Sache mit der Union macht wie bei allen anderen politischen Verbrechen, allen voran der Schaffung von Untermenschen unterschiedlichster Differenzierung, weiß ganz genau, was sie da tut und tun muss, um am autoritären und reaktionären europäischen Krisenregime zu partizipieren und davon in Gestalt ihrer (und mit ihr verbundener) Funktionäre und Bürokraten zu profitieren.
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#24 AABSAnonym
#25 DietricheiProfil
  • 21.06.2015, 22:59hKaiserslautern
  • Oha das sind aber Massen. Baden Württemberg hat knapp über eine Million Schüler. 2000 bis 4000 besorgte Eltern. Ein Teil aus dem Ausland importiert. Das ist für eine landesweite Demo erbärmlich.
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#26 schwarz-grünAnonym
  • 22.06.2015, 00:09h
  • Antwort auf #22 von Wahr
  • "Und dann gnade uns Gott ..."

    Weil Kretschmann dann nicht mehr (oder nicht mehr allein) im Staatsministerium Evangelikale, "Homo-Heiler" usw. als Vertreter des rechten Mobs der "Demo für Alle" hofiert, um anschließend Bildungspläne auf die nächste Wahlperiode zu verschieben?!

    Gerade solche Signale sind es, die diesen Mob ermutigen!
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#27 GrünerAnonym
  • 22.06.2015, 00:21h
  • Antwort auf #20 von Harry1972
  • "Die SPD ist weder dumm noch ahnungslos."

    Das glaube ich auch. Ich habe es immer sehr hilfreich gefunden, Politk unter dem Gesichtspunkt zu betrachten: es ist ein extrem brutales Geschäft. Das kann man ganz nüchtern so sehen, ohne jetzt auf Verschwörungstheorien zu verfallen.

    Ich glaube, das war Ende 2013, als der Westerwelle dem stern ein Interview gab und gefragt wurde, ob die FDP wegen der Homoehe nicht besser mit der SPD Koalitionsüberlegungen angestellt hätte. Damals fand ich seine Antwort sehr seltsam, denn er meinte, ob man nun die SPD oder die CDU in dieser Frage betrachte, sei eigentlich fast egal, da täte sich nicht viel.

    Ich habe darüber nachgedacht. Die SPD hat freilich im Wahlkampf viel versprochen. Aber hat sie nicht auch gewusst - angesichts der Umfragewerte - dass sie das Versprechen gar nicht würde einlösen können? Oder sollte man sagen: nicht würde einlösen müssen?

    Es ist doch ganz einfach zu sagen, die CDU ist der Buh-Mann. Die freut sich sogar noch darüber, denn das verschafft ihr das Image, das den rechten Rand zusammenhält. Aber könnte es nicht so sein, dass sich die SPD klamheimlich erleichtert darüber zeigt, dass es diese Rollenverteilung gibt?

    Wenn wir die beiden Parteien im historischen Verlauf betrachten, dann gibt es Gründe, warum sie sich immer ähnlicher geworden sind. Die CDU ist immer größer geworden, weil sie fast alles, was es an irgendwie rechten Gruppierungen in Deutschland je gegeben hat, aufsaugen konnte: den BHE, die DP, die FVP, die Republikaner - alles weg, alles absorbiert. Das geschah manchmal mit realen Zugeständnissen, manchmal mit Täuschungmanövern, Aussitzen - bis es in der Unionseinheitssuppe aufgegangen war. Die SPD demgegenüber ist immer mehr ausgefranst: die Grünen sind ihr ebenso weggelaufen wie die WASG. Wenn die Linken oder Linksliberalen weglaufen, bleiben die Parteirechten und dieses dubiose Vakuum der "Mitte" übrig. In dieses Vakuum kann nichts Emanzipatorisches mehr eindringen, weil es sich nicht halten kann. Also dringt stattdessen in einer Art politischem Diffusionsprozess die Piefigkeit der Union dort ein.

    Aber auch andere Parteien sind dagegen nicht gefeit. Täuscht euch nicht: Hätten die Grünen nicht so viel Angst vor der 5%-Hürde, auch sie würden sich etwas "pragmatischer" verhalten. Vor der 5 % Hürde muss sich die SPD indes nicht fürchten.
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#28 IsaakAnonym
  • 22.06.2015, 02:37h
  • Antwort auf #22 von Wahr
  • Sinnige Analyse. Würde dem soweit beipflichten, das Problem sind in der Tat nicht die paar Spinner an sich sondern die Negativprägung, die das Thema durch deren ständiges Abarbeiten daran erfährt. Die schwäbische Hausfrau ist vielleicht nicht per se homophob, schlimmstenfalls ist sie ignorant, aber dann hört sie das Schlagwort Bildungsplan und sofort kommt die Assoziationskaskade Frühsexualisierung - Kindergarten - Elternrechte - Pornos - Die armen Kleinen auf, denn die örtliche Dorfpostille hat einmal genau so darüber berichtet und die Nachbarin hat auch ganz schlimme Dinge im Internet gelesen. Und die werden in der verbalen Weitergabe ja gerne auch noch mal um die eine oder andere Extra-Schock-Anekdote angereichert. Das Ende vom Lied: Verfestigung von alten und Aufkeimen von neuen Ressentiments, Unsicherheit und Unzufriedenheit, Ruf nach Veränderung. Das Ziel muss es also vor allem sein, den Diskurs in geordnete Bahnen zu lenken und dazu gehört vor allem Aufklärung und Bereitschaft zur Debatte.

    Allerdings glaube ich nicht, dass es 2016 wirklich zu Schwarz-Gelb kommt. Wolf ist dafür einfach ein zu schwacher Kandidat und die derzeitigen CDU-Werte liegen noch unter denen aus der Mappus-Ära.
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#29 JadugharProfil
  • 22.06.2015, 03:17hHamburg
  • Sie demonstrieren gegen die "Ehe für alle" ? Dann schaffen wir die Ehe für alle ab! Bestehende Ehen werden annulliert. Dann werden diese Demonstranten dumm aus der Wäsche schauen, wenn sie plötzlich wieder Single sind! Die Homosexuellen haben es ja Jahrtausende vorgelebt wie das geht und die Homophoben können daraus nur lernen!
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#30 Helmut GaebeleinAnonym
  • 22.06.2015, 04:30h
  • Es scheint notwendig zu sin, endlch einmal davon Kenntnis zu nehmen, das es auch ganz anders geartete Familienformen gibt, die einwandfrei funktionieren und seelisch/geistig vollwertige und gesunde Menschen heranwachsen lassen. Leider kann ich mich an den Namen nicht erinnern, aber es gibt an der Grenze zwischen _Tibet und China ein politisch zu China gehörendes Volk, bei dem die Familie nur blutsverwandte Angehörige hat, bei dem der oder die Väter nicht zur Familie zählen und keinen Zugang zum Wohnsitz der Familie haben. Frauen und Männer haben in diesem Volk total freien und ungebundenen Sex und wechseln den oder die Partner ganz nach Lust und Laune. Die Kinder in diesen Familen wissen oft nicht, wer ihre leiblichen Väter sind. Männliche Erwachsene dieser Familie sind die Brüder der Mutter und bei der vorausgehenden Generation die Grossonkel. Oberhaupt der Familie ist die Grossmutter. Die chinesische Regierung anerkennt diesen Zustand und macht sogar Ausnahmen bei der Anzahl der Kinder, die eine Frsu haben darf.

    Alexandra David Neel berichtet in einem ihrer Bücher, dass vor der chinesischen Besatzung in einer nordöstlichen, tibetanischen Provinz das Gesetz vorsah, dass ein Mädchen, das einen Mann heiratet, damit das Recht erwirbt, auch mit dessen Brüdern Sexualverkehr zu haben. Weigerten sich die Brüder, so hatte das gesetzliche Konsequenzen.

    Dies sollte meiner Meinung nach in allen nur erdenklichen Medien veröffentlicht werden, um dem Unsinn von der allein gültigen und "gesunden" christlichen Ehe entgegen zu treten.
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