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Kommentare zu:
Stuttgart: Rund 4.000 Menschen bei der "Demo für alle"


#31 Harry1972Profil
  • 22.06.2015, 05:25hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #27 von Grüner
  • Als Teenager habe ich eine Weile daran gedacht, mich politisch zu engagieren, habe den Plan aber mir selbst zuliebe fallen lassen, denn ich kam zu dem Schluss, daß Politik korrumpiert und an dieser Einschätzung hat sich bis heute wenig geändert.
    Ich halte die meisten Politiker für käuflich und in Deutschland wird es ihnen auch noch sehr einfach gemacht.
    Es ist doch so offensichtlich, wie Politiker sich als Lobbyisten verkaufen und jede Menge hochbezahlte Vorstandsposten bekommen oder für Vorträge und Beratertätigkeiten Unsummen kassieren.
    Dass das in dieser Form überhaupt möglich ist, zeigt doch, wo wir stehen und nirgendwo wird das in den Landtagen oder im Bundestag zur Sprache gebracht, geschweige denn, daß es rechtliche Konsequenzen für diese Lobbypolitiker hätte.

    Auch wenn das jetzt auch nach Verschwörungstheorie klingen mag, bin ich überzeugt, daß Themen wie die Eheöffnung, die PKW-Maut, ja sogar die Flüchtlingsdebatte lediglich dazu dienen, vom Wirken im Hintergrund abzulenken.

    Mal im Ernst. Nach ein paar Jahren im Bundestag hat man ausgesorgt. Das ist es wohl, was die meisten Angehörigen der Bundestags antreibt und denen ist es letztlich vollkommen schnurz, ob die Ehe geöffnet wird oder was auch immer. Die müssen sich nur darum kümmern, weiterhin dort zu sitzen, bis sie die Pensionsansprüche geltend machen können.
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#32 TomorrowEhemaliges Profil
  • 22.06.2015, 06:40h
  • Nur noch UNSÄGLICH und PERFIDE was da diese Ewiggestrigen abziehen! Und wer fragt eigentlich die Kinder/Schüler was sie wollen? Niemand! Um die geht es die ganze Zeit gar nicht. Diese werden nur instrumentalisiert und in "Geiselhaft" von diesem "latent braunen Gesocks" genommen, das hier auf die Straße rennt. Und ferner: All diesen "ach-so-besorgten-Eltern" würde ich per einstweiliger Anordnung das Sorgerecht ihrer Kinder SOFORT entziehen, denn: Sie haben schlichtweg keine Ahnung wie die LEBENSWIRKLICHKEIT tickt und wie man Kinder erzieht. Jeder 10jähriger Kidi zieht sich über sein Smart-Phone die härtesten Pornos im Netz runter. Und es sind genau diese Eltern, die die Kinder damit allein lassen. Die Schule wirds schon richten.

    Also, wovon reden diese hirnverbrannten Freaks also?
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#33 xHaraldxProfil
  • 22.06.2015, 07:59hWiesbaden
  • Es ist beschämend was da in Stuttgart abging. Aber es ist beschämender dass keiner der LGBTI-Community den Arsch hochkriegt.
    Stuttgart hat ca. 600.000 Einwohner. Wenn ich annehme dass 3 % davon der LGBTI-Community zuzurechnen sind, frage ich mich: "Wo seid ihr gewesen"?
    Sorry, ich hatte vergessen danach gab es ja keine Party. Außerdem sind wir doch so angepasst!
    Ich muss aufpassen dass mir mein Frühstück nicht wieder hoch kommt!!!!!
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#34 kuesschen11Profil
  • 22.06.2015, 08:38hFrankfurt
  • 4.000 Leute bei der "Demo für alle" in Stuttgart sind eine kleine, aber erschreckende Macht.

    Dahinter steht eine hartgesottene Demonstrationsgruppe, die mit verbaler und psychischer struktureller Gewalt Menschenrechte beschneiden will.

    Diese Reaktion in Stuttgart ist eine Art Menschenverfolgung, denn dadurch wird Homophobie und Diskriminierung erneut geschürt und aufgewärmt, wohingegen in anderen europäischen Ländern mit Ehe-Öffnung ein Rückgang von Diskriminierung und Homophobie zu verzeichnen ist.

    Eine wahre Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass jede Familienkonstellation und Partnerschaft staatlichen Schutz gleichberechtigt benötigt und nicht nur eine absolute Form der Ehe als Herrschaftskonstrukt dient.

    Wenn ich schon die Plakate lese wie "Genderterror - Raus aus den Köpfen". Das sind totalitäre Aussagen, die die Gesellschaft vergiften und verunsichern. Hier sitzt noch der allgegenwärtige verkrustete Sumpf in Deutschland.

    In Italien dagegen macht der Vatikanstaat mit homophober Hetze mobil, denn dort ist noch nicht mal die Eingetragene Lebenspartnerschaft per Gesetz durch. Oh, welch Armut an Menschlichkeit und Demokratie.
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#35 DidiAnonym
  • 22.06.2015, 09:22h
  • Antwort auf #33 von xHaraldx
  • Sorry wenn ich jetzt dein Frühstück noch mehr gefährden muss.
    Es ist ja nicht nur so, dass die Stuttgarter Community dazu keine koordinierte Gegenaktionen macht. NEIN! Sie lassen sich auch noch aus über die wenigen, die was machen.

    Auszug aus einem Interview mit Chris und Laura den bekanntesten Personen der Stuttgarter Community.

    www.beobachternews.de/2015/06/01/ein-kulturkampf-taugt-nicht
    -fuer-die-strasse/


    Es ist Demo für alle und keiner geht hin


    Rechte Allianzen AfD und CDU vereint am Frontbanner der Bildungsplangegner in Stuttgart am 19.10.2014


    Beobachter News: Warum beteiligt sich der CSD dann nicht am Protest?


    Michl: Wir waren ein aktiver Teil des Protests. Jedoch wollen wir uns nicht instrumentalisieren lassen. Wir haben bei drei von diesen Demos Gegenveranstaltungen organisiert. Am Ende ging es uns zu wenig um Inhalte. Vielmehr standen Krawall und Randale im Mittelpunkt, und die Bildungsplan-Gegner konnten sich als Opfer stilisieren. Das ist ein Kulturkampf, der auf der Straße nicht ausgetragen werden kann. Das ist nicht unsere Form der Auseinandersetzung. Jeder Mensch, der die Hass-Parolen der Demo für Alle auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft, kann nicht anders, als den Kopf zu schütteln und davonzulaufen.

    Halding-Hoppenheit: Die wenigsten, die da mitmischen, sind außerdem Stuttgarterinnen und Stuttgarter. Das ist perfekt organisiert, indem Menschen aus dem ganzen Land sprichwörtlich in Bussen herangekarrt werden. Manipulation pur!

    Michl: Ich denke mir mittlerweile oftmals stell dir vor, es ist wieder Demo für alle, und keiner geht hin, weils aufgrund der abstrusen Gedankenwelt niemand interessiert. Dann könnten sich die sogenannten besorgten Eltern nicht mehr mit Polizeischutz als Opfer stilisieren und die Beatrix von Storchs, Brigit Kelles und die Hedwig von Beverfoerdes würden ihrer Öffentlichkeit beraubt. Denn ohne Krawall kräht kein Hahn mehr nach dem kleinen Häufchen.
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#36 MarekAnonym
  • 22.06.2015, 09:54h
  • "AfD und CDU Hand in Hand"

    Da werden schon künftige Allianzen geschmiedet...

    Rechtspopulisten unter sich...
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#37 HonestAbeProfil
#38 Tobi CologneAnonym
  • 22.06.2015, 11:17h
  • Schon seit Jahren versucht die Bundesregierung einen konservativen Rollback zu bewirken, um damit auch ihre eigene Macht zu zementieren.

    Und das ist der CDU/CSU möglich, weil sie mit SPD und FDP wechselnde Koalitionspartner findet, die ihr das in ihrer Machtgeilheit ermöglichen und die für den Machterhalt ebenfalls über Leichen gehen.

    Und die immer größer werdenden Demos zeigen, dass diese Politik langsam Folgen zeigt.

    Wenn wir das nicht sehr schnell beenden, wird es zu spät sein. Da wir die CDU/CSU wohl nicht schwach genug bekommen, müssen wir dafür sorgen, dass deren Schoßhündchen von SPD und FDP möglichst schwach werden. Die FDP muss unter 5% gehalten werden und die SPD muss so schwach wie möglich gehalten werden.

    Das geht aber nicht durch Nichtwahl. Sondern wir müssen homofreundlichere Alternativen wie Gründ oder Linkspartei wählen.
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#39 johannes90Anonym
  • 22.06.2015, 11:34h
  • Antwort auf #27 von Grüner
  • Die Union ist nach links gerückt (Wehrpflicht, Energiewende, Frauenquote), die SPD nach rechts (Schröder-Agenda), die beiden Parteien haben sich also beidseitig angenähert wodurch links und rechts dieses Einheitsbreis Platz frei geworden ist für Linke und AfD. Wenn aber eine der Einheitsparteien sich einmal nicht deutlich genug von den bösen Schmuddelkindern distanziert, ist die Hölle los. Alternativen zum Einheitsbrei werden tabuisiert und mundtot gemacht. Das hat mit Demokratie nichts zu tun. Dabei ist die SPD der Linken und die Union der AfD deutlich näher als die vielleicht wahrhaben wollen. Homo-Ehe und Herdprämie um nur ein Bsp. zu nennen.

    Was die "Demo für Alle" in Stuttgart betrifft. Ohne Worte, hat Deutschland aus seiner braunen Vergangenheit nichts gelernt?
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#40 wuermchenEhemaliges Profil
  • 22.06.2015, 12:04h
  • Antwort auf #31 von Harry1972
  • "Auch wenn das jetzt auch nach Verschwörungstheorie klingen mag, bin ich überzeugt, daß Themen wie die Eheöffnung, die PKW-Maut, ja sogar die Flüchtlingsdebatte lediglich dazu dienen, vom Wirken im Hintergrund abzulenken."

    Sehe ich ganz genau so. Es werden Themen generiert und auch absichtlich nicht gelöst um die Bevölkerung in einem dauernden internen Streit zu halten. Teile und Herrsche. Politik findet ja auch kaum mehr statt. Es wird nur noch nach einem Ereignis, welches direkt das mediale Strohfeuer durchlaufen haben muss, etwas gefordert. Umsetzt und auch hinterfragt werden diese Forderungen dann aber selten. Politik als bestbezahlte Showbühne.
    Gleichzeitig besitzt 1 % der Menschheit soviel wie die restlichen 99 %. Wo wir dann wieder bei dem Wirken im Hintergrund angekommen sind.
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