Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?24063

Mathias Falk vom "Netzwerk LSBTTIQ” und Sozialministerin Katrin Altpeter unterzeichnen die Zielvereinbarung. Im Hintergrund stehen Holger Henzler-Hübner, Ines Ims, Marion Römmele, Isabell Hlawatsch, Angela Jäger, Jürgen Kaufmann (alle Netzwerk LSBTTIQ), der Landtagsabgeordnete Florian Wahl (SPD) und die Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch (Grüne) (Bild: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg)

  • 23. Juni 2015, 13:57h 10 2 Min.

Nur einen Tag nach der homophoben "Demo für alle" vereinbaren die baden-württembergische Landesregierung und das "Netzwerk LSBTTIQ" eine Zusammenarbeit über die Legislaturperiode hinaus.

Die grün-rote Landesregierung sichert der LGBT-Community auch über die laufende Legislaturperiode hinaus die Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Dialog zu. Eine entsprechende Zielvereinbarung hat Landessozialministerin Katrin Altpeter (SPD) am Montag im Neuen Schloss in Stuttgart gemeinsam mit Vertretern des "Netzwerks LSBTTIQ" unterzeichnet.

"Nachdem die Landesregierung in der vergangenen Woche den landesweiten Aktionsplan 'Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg' verabschiedet hat, ist die Unterzeichnung der Zielvereinbarung der nächste wichtige Schritt, um die nach wie vor bestehende Diskriminierung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten weiter abzubauen", erklärte Altpeter. Baden-Württemberg sei ein weltoffenes Land, in dem Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen "akzeptiert und anerkannt" seien.


Nach der Unterzeichnung gab es Standing Ovations (Bild: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg)

Unterzeichnet wurde die Zielvereinbarung im Rahmen des diesjährigen CSD-Empfangs der Landesregierung, der erneut vom Sozialministerium ausgerichtet wurde. Bereits zum dritten Mal hat das Land Vertreter der Vereine und Organisationen aus Baden-Württemberg eingeladen, die sich ehrenamtlich für die Gleichstellung engagieren.

Borschüre für CSD vorgestellt

Altpeter stellte auf der Veranstaltung das "Lexikon der kleinen Unterschiede" (PDF) vor, eine Broschüre, in der die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit sexueller und geschlechtlicher Identität erläutert werden. "Beim Kampf gegen Ablehnung und Vorurteile auf Grund von sexueller oder geschlechtlicher Identität setzen wir auf sachliche Information und Aufklärung", so die Ministerin. Das "Lexikon der kleinen Unterschiede" werde dabei helfen, "Berührungsängste und strukturelle Benachteiligungen gegen sexuelle oder geschlechtliche Minderheiten weiter abzubauen". Es soll auch auf der diesjährigen Stuttgarter CSD-Parade am 25. Juli verteilt werden.

Nur einen Tag vor der Vereinbarung zwischen Land und LGBT-Aktivisten waren rund 4.000 Gegner der Gleich­behandlung von Schwulen und Lesben in der sechsten "Demo für alle" unweit des Neuen Schlosses auf die Straße gegangen (queer.de berichtete). Auch Teile der oppositionellen CDU unterstützten die Homo-Gegner. Die Christdemokraten wollen im kommenden Jahr bei der Landtagswahl die grün-rote Landesregierung ablösen. (dk/pm)

-w-

#1 wahlkampfAnonym
  • 23.06.2015, 16:15h
  • papier ist geduldig.

    in fünf jahren hat sich in den schulen exakt NICHTS getan, um alltägliche homophobie zu bekämpfen und kinder und jugendliche davor zu schützen.
  • Direktlink »
#2 PFriedrich
  • 23.06.2015, 19:02hTrier
  • "...Die Christdemokraten wollen im kommenden Jahr bei der Landtagswahl die grün-rote Landesregierung ablösen. (dk/pm)..." -

    Lieber sadistischer Christengott, es gibt dich zwar nicht, aber laß´ das bitte, bitte nicht zu.
  • Direktlink »
#3 myysteryAnonym
  • 23.06.2015, 20:11h
  • Das "Lexikon der kleinen Unterschiede" scheint auf den ersten Blick durchaus gelungen.

    Gerade den Abschnitt "Gender" sollte man aus Bildungszwecken direkt an die Parteizentralen der AfD wie CDU versenden und bei der nächsten "Demo für alle" kostenlos verteilen.

    Mal schauen, ob es gelingt, Dummheit zu Bildung "umzuerziehen".
  • Direktlink »