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Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wagt sich nach der Sommerpause in die Höhle des Löwen (Bild: Staatskanzlei Saarland)
- 30. Juni 2015, 06:12h 1 Min.
Die saarländische Ministerpräsidentin und CDU-Landeschefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat eine Einladung des LSVD zu einer öffentlichen Diskussion angenommen.
Wie der saarländische LSVD-Sprecher Hasso Müller-Kittnau der "Saarbrücker Zeitung" sagte, soll die Diskussion am Dienstag, den 8. September um 19 oder 19.30 Uhr entweder im Landtagsrestaurant oder in der Saarbrücker Congresshalle stattfinden. Mit auf dem Podium soll der LSVD-Bundesvorstand und ehemalige Bundesanwalt Manfred Bruns sitzen.
Kramp-Karrenbauer hatte Anfang Juni in einem Interview erklärt, dass sie die Ehe-Öffnung für schwule und lesbische Paare ablehne und dies u.a. damit begründet, dass einer solche Schritt auch zur Anerkennung von Viel- oder Verwandten-Ehen führen könne (queer.de berichtete). Trotz heftiger Kritik auch aus der eigenen Partei hat sich die CDU-Politikerin bis heute nicht für diesen Vergleich entschuldigt. Stattdessen warf sie der LGBT-Community eine schlechte Diskussionskultur vor. Von queer.de bekam die Ministerpräsidentin deshalb die "Homo-Gurke" verliehen (queer.de berichtete).
Die Einladung zur Teilnahme an einer Podiumsdiskussion beim Saarbrücker CSD hatte Kramp-Karrenbauer aus Termingründen abgelehnt. Als Vertreter des Landesregierung wird stattdessen Familien-Staatssekretär Stephan Kolling (CDU) am Samstag, den 11. Juli auf der Hauptbühne in der Mainzer Straße Platz nehmen und ab 17.30 Uhr mit Elke Ferner (SPD), Jasmin Maurer (Piraten) Barbara Spaniol (Linke), Markus Tressel (Grüne) und Eva Henkel (LSVD) über LGBT-Rechte diskutieren. (cw)















Wieso lädt der LSVD solche Leute auch noch ein?
Würden Schwarze jemanden einladen, der der Meinung ist, Schwarze seien minderwertig?
Wir haben jahrzehntelang versucht, es allen recht zu machen und immer nur auf Konsens zu setzen. Vielleicht muss man irgendwann auch mal akzeptieren, dass es einfach immer Homohasser geben wird und dass es nicht unsere Aufgabe ist, die eines besseren zu belehren.
Wenn wir warten, bis 100% unsere Gleichstellung wollen, warten wir in 100 Jahren noch.
Jetzt ist es Zeit, Homohasser auch als solches zu behandeln, was sie sind: vom Hass zerfressene Subjekte, die niemals auf Fakten hören werden.