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Bundespressekonferenz
Regierung: Ehe-Öffnung in den USA verändert in Deutschland "nichts"
- 1. Juli 2015, 15:29h 1 Min.

Steffen Seibert betont, dass die deutsche Regierung sich nicht vom Ausland beeinflussen lässt – zumindest wenn es um die Ehe für alle geht.
Regierungssprecher Steffen Seibert hat noch einmal klargestellt, dass die Welle der Ehe-Öffnungen in anderen Ländern die schwarz-rote Bundesregierung kalt lässt.
Das Ende des Ehe-Verbots für Schwule und Lesben in vielen befreundeten Ländern – alleine in den letzten Woche haben Irland und die USA die Ehe geöffnet – hat auf Deutschland null Auswirkungen. Diese Linie hat Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch bei der Bundespressekonferenz auf Nachfrage von Tilo Jung von "Jung und Naiv" noch einmal deutlich gemacht:
Es gebe in der Merkel-Regierung "keine neuen Überlegungen" zum Thema Ehe-Öffnung, so Seibert weiter. Die Entscheidung bei unserem großen Verbündeten habe dabei "nichts verändert". Besonders betonte der Regierungssprecher wiederholt den Teilsatz "für die USA". Es hörte sich so an, als ob er über eine Zivilisation in einer fernen Galaxis spricht.
Tilo Jung hatte Seibert in den letzten Wochen mehrfach mit Fragen zur Ehe für alle gequält:
» Ehe-Öffnung: Regierung wieder unsicher, ob Grundgesetz geändert werden müsste (29.05.2015)
» Seibert: Merkel erfreut über weitere Gleichstellung (27.05.2015)
Weitere Folgen des Theaters sind zu erwarten. (dk)















Es gibt rein gar nichts, was bei der schwarz-roten Bundesregierung irgendwas ändern würde.
Denn wo Ideologie und Rechtspopulismus regieren, kann rein gar nichts gegen fanatisierte und opportunistische Politiker etwas ausrichten.
Das einzige, was wirklich etwas ändern kann, ist ein kompletter Regierungswechsel.