Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=24184
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Homophobe Attacke nach Münchner CSD


#1 NicoAnonym
  • 12.07.2015, 17:24h
  • An sowas sind auch die Politiker und Pfaffen mitschuldig, die das gesellschaftliche Klima für sowas schaffen.

    Jeder, der unsere Gleichstellung auch nur einen weiteren Tag blockiert, stellt uns damit als Menschen 2. Klasse dar.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ManuelAnonym
#3 hugo1970Ehemaliges Profil
#4 beproudAnonym
  • 12.07.2015, 17:47h
  • Antwort auf #1 von Nico
  • "die Politiker" ist vielleicht etwas undifferenziert, wenn der Angegriffene selbst am Beginn einer politischen Karriere steht und die Gesellschaft positiv mitverändern möchte.

    Mit diesem trotzigen Zeichen - "Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen. Be proud!" - leistet er einen tollen Beitrag, auch wenn der Anlass traurig und unnötig ist. Respekt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#5 3456754Anonym
  • 12.07.2015, 17:57h
  • Das ist also eure Demo für die Eheöffnung? Drag-Kostüme, Alkohol und Party?
    Sorry, aber kein Wunder, dass der CSD nicht als Demo für die Eheöffnung wahrgenommen wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 PelayoProfil
  • 12.07.2015, 17:58hBerlin
  • "Am Bahnhof trafen sie dann auf rund fünf Männer um die 20, die sie anpöbelten und sie anschließend verfolgten. "Da fielen Sprüche wie: 'Seid ihr schwul, oder was?' oder 'Schämt ihr euch nicht?"

    Solche Gruppen von aggressiven jungen Männern tauchen in den Innenstädten unserer Großstädte immer wieder auf. Sie fragen regelmäßig "Seid ihr schwul?" Wer dann diese Frage aus einer Stimmung von "Gay Pride", z.B. in diesem Fall nach dem CSD, bejaht, hat schon verloren. Die Bemerkung "Schämt ihr euch nicht?" deutet darauf hin, dass es sich um junge Männer aus erzkonservativen Elternhäuser handelte, denen beigebracht wurde, was "man tut und was man nicht tut".
  • Antworten » | Direktlink »
#7 FreeyourgenderProfil
  • 12.07.2015, 17:58hBamberg
  • Homophobie wie auch Transphobie erscheinen in Deutschland nicht explizit in der Strafbarkeit,
    wenn es um jede Form von Gewalt gegenüber diese Menschen geht.
    Strafen berücksichtigen andere strafbewehrte Handlungen,
    aber die wahre Ursache der Tat wird nicht benannt,
    was zur Unsichtbarmachung von Homophobie und Transphobie in Deutschland führt.

    Es gibt keinen Paragraphen der Homophobie und Transphobie strafbewehrt benennt.
    Diese Taten werden so behandelt, als gäbe es diese Intention beim Täter nicht,
    sondern es wird so getan, als hätte das Opfer eine andere Motivation beim Täter ausgelöst,
    seine Tat zu begehen.

    Es kann nur das Recht von LGBTTIQ strafverfolgt werden,
    wenn homophobe und transphobe Übergriffe und Gewalt auch als homophobe und transphobe Übergriffe von Gewalt gegenüber
    LGBTTIQ definiert werden,
    und nicht als Gewalt gegenüber Menschen in allgemeiner Hinsicht dargestellt werden,
    wie es bis heute der Fall ist.

    Wie kann entschieden dagegen vorgegangen werden,
    wenn nicht einmal Statistiken erstellt werden könnten,
    da homophobe und transphobe Übergriffe nicht als solche klassifiziert werden,
    und demnach auch nicht gesondert strafverfolgt werden ?

    Eine z.B. transphobe Beleidigung hat einen anderen Maßstab zu bekommen,
    als eine Beleidigung einer Person generell:
    Bei ersterer wird die gesamte Gruppe in der Gesellschaft beleidigt.
    Daher ist hier das Strafmaß zu differenzieren, um die Gruppe,
    gegen die der Übergriff generell gilt (und nicht nur der Person selbst),
    gesetzlich zu schützen.

    Der hier beschriebene Angriff galt also durch seine Intention nicht nur einer Person,
    sondern der ganzen LGBT-Community,
    daher ist das Strafmaß nochmals hier zu differenzieren, auch entsteht durch die Intention sofort ein öffentliches Interesse, unabhängig der Anzeige der geschädigten Einzelperson.

    In einigen Bundesländern der USA sind diese Differenzierungen in der Rechtsprechung
    bereits eingegangen.
    Transphobie und Homophobie wird auch als solche benannt.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 12.07.2015, 18:03h
  • "Über das Verhalten der Polizei ist das Paar verwundert: Das habe zunächst vor allem die Opfer befragt und von beiden einen Alkoholtest verlangt. "Wir hatten auf dem CSD natürlich was getrunken, aber waren nicht betrunken", sagt Marcel. Später eingesetze Beamte hätten sich einfühlsamer verhalten."

    Liebe Bayerische Polizei, gerade Ihr müßt Vorbild sein und gerade Ihr müßt uns noch mehr diskriminieren?
    Es ist kein wunder wenn einige User von queer.de so auf Euch schimpfen.

    An alle gemäßigten Bayerischen Polizisten, seht nicht weg wenn Kollegen diskriminieren, redet mit den Kollegen und wenn das nicht fruchtet, dann müßen sollche Vorgänge an die Öffentlichkeit.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 hugo1970Ehemaliges Profil
#10 hugo1970Ehemaliges Profil
#11 hugo1970Ehemaliges Profil
#12 -Politiker-Anonym
  • 12.07.2015, 18:15h
  • Antwort auf #2 von Manuel
  • Das hat sehr wohl und auch direkt mit Politikern zu tun.
    Zum einen sind es unsere Volkstreter, die die Mittel in der Hand haben, etwas zu tun, das so etwas nicht mehr passiert (Aktionen gegen Homofeindlichkiet/fuer Aufklaerung zu unterstuetzen/finanziell zu foerdern, Bildung zu verbessern, Strafgesetze zu erlassen), zum anderen sind sie es, die weiterhin dafuer sorgen, dass Homofeindlichkeit gefoerdert wird, indem sie aktiv laengst ueberholte und widerlegte Studien, die z.B. die Heilung von Homosexualitaet propagieren oder Homosexualitaet als Krankheit darstellen, immer wieder anfuehren. Auserdem werden sie nicht muede, selbst immer und immer wieder die Unnatuerlichkeit von Homosexualitaet zu betonen und die Gleichstellung im Eherecht mit den hanebuechsten "Argumenten" zu verweigern. Also haben sie, neben den sog. "christlichen" "Wuerdentraegern" sehr wohl und direkt mit solchen Gewalttaten zu tun.
    (nur mal so als kleinen Denkanstoss, ohne unsere heutigen Politiker mit Hitler vergleichen zu wollen:
    Hitler selber hat m.W.n. auch keinen Juden pers. getoetet. Das waren seine Helfer und Helfershelfer (und die, die aus Selbsterhaltungstrieb gehandelt haben; Soldaten z.B. wurden, wenn sie Befehle verweigert haben, z.T. sofort erschossen). Und nicht zu vergessen, die vielen kleinen "Hitlers" im Volk, die in der Summe fast noch schlimmer waren, als der eine "oben")
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#13 ursus
  • 12.07.2015, 18:21h
  • Antwort auf #5 von 3456754
  • nervig genug, dass du hier sämtliche diskussionen vollspamst, ohne selber einen finger zu rühren. dass du sogar hier nicht etwa mitgefühl entwickelst, sondern nur an deine demo-obsession denken kannst, beweist endgültig, dass du vollkommen andere probleme hast als die eheöffnung. such dir hilfe, mann.

    den angegriffenen meine solidarität. jede_r muss auf die straße gehen können, wie sie_er mag. wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#14 Robby69Ehemaliges Profil
  • 12.07.2015, 18:24h
  • Antwort auf #5 von 3456754
  • Pöbelte DERJENIGE, der NICHT beim Münchner CSD war, diesen CSD also auch ÜBERHAUPT NICHT beurteilen kann! Ganz im Gegensatz zu verdammt vielen LGBTIs (darunter auch meinereiner), die am CSD teilgenommen haben!

    Was nämlich ein - auf dem Münchner CSD nicht anwesender(!) - Klugscheißer wie Du nicht weiß, ist, dass es eine Menge politischer Statements und etliche politische Plakate gab, Volker Beck "höchstpersönlich" auf dem CSD gesprochen hat etc...
    Und ja, nebenher wurde auch gefeiert, Klemmschwester. Ganz nebenbei: Welches Problem hast Du eigentlich mit Drag-Queens? Im Gegensatz zu der "Arroganz und Intoleranz in Personalunion" namens "3456754" haben WIR keines mit Drag-Queens, Lederkerlen oder auch "straight-like"-angezogenen Leuten auf dem CSD.
    Im Gegensatz zu DIR geben wir klar und deutlich unsere Forderungen und unser politisches Statemet auf der Münchner CSD - und der Parade - ab und versuchen nicht wissentlich andere CSDs in den Dreck zu ziehen. Zu Dir kann man echt nur sagen: Pfui Teufel - schäm Dich für Deine bösartigen Lügen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#15 TobyAnonym
  • 12.07.2015, 18:25h
  • Und das ist der Grund warum ich immer noch angst habe offen schwul zu sein.
    Ich hab schon oft solche Leute erlebt, die mit Sprüchen wie "Bist du schwul?" provozieren wollen und reagiere dann immer mit Flucht und Angst. Ich habe Angst davor offen und entspannt in die Szene zu gehen, oder eben auf einem CSD, weil ich weiß das es immer noch genug Leute wie diese Schläger gibt!

    Ich hoffe die Täter werden noch gefasst und das Opfer ist schnell wieder auf den Beinen.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 Robby69Ehemaliges Profil
  • 12.07.2015, 18:26h
  • Ich find's echt klasse, dass Marcel den Mut und die Power hatte, über diesen verdammten Angriff der Schwulen-Hasser offen zu berichten!
    Hut ab, Marcel, und gute Besserung!
    Be proud!
  • Antworten » | Direktlink »
#17 ManuelAnonym
#18 ursus
#19 wuermchenEhemaliges Profil
#20 Robby69Ehemaliges Profil
  • 12.07.2015, 18:50h
  • Antwort auf #15 von Toby
  • Hallo Toby!

    Ich kann Deine Angst verstehen. Ja, wenn man "offen schwul" ist, dann bringt das Gefahren mit sich, da man dadurch in der Öffentlichkeit "sichtbar" ist. Und damit natürlich auch für Schwulen-Hasser. -
    Trotzdem wäre ich persönlich nie bereit, mich bzw. mein Schwulsein "verstecken" zu müssen. Ich bin schwul und ich stehe dazu - in jeder Situation. In diesem Punkt bin ich absolut kompromisslos. Bei mir gibt's nur "ganz" oder "gar nicht". Ich lebe seit 23 Jahren "offen schwul" und setze mich offen für LGBTI-Rechte ein. Ja, auch ich bin schon etliche Male zusammengeschlagen worden, weil ich schwul bin; darunter 3 Mal von schwulenhassenden Bullen. Und erst vor ein paar Wochen wurde mein bester Freund von einem solchen Schwulenhasser-Bullen auf dem Revier brutal zusammengeschlagen. Genau darum habe ich die Polizeigewalt gegen Schwule auch (bei der CSD-Parade) auf meinem Plakat angeprangert. Auch auf die Gefahr hin, dass mich die Bullen nun - noch mehr als bisher - hassen. Aber wir dürfen nicht länger schweigen. Wir müssen die gewalttätigen Übergriffe auf uns Schwule öffentlich machen, weil die Politiker NICHTS machen, um uns zu schützen. Von den bayerischen Bullen ganz zu schweigen. Die sind ja alles andere als schwulenfreundlich. -
    Ja, die Gefahr, dass man als Schwuler angegriffen und fertig gemacht wird, wenn man "offen" lebt, ist da. Aber nur wenn wir "offen" leben", offen, klar und deutlich die Missstände anprangern - und damit den Schwulenhassern zeigen, dass wir uns NICHT einschüchtern lassen - kann sich was ändern. - Wenn wir anfangen würden, uns alle zu "verstecken" und nach außen hin so zu tun, als wären wir "hetero", nur damit wir von Schwulenhassern in Ruhe gelassen werden, dann wäre das fatal. Dann hätten die Schwulenhasser gewonnen, weil sie uns dann dahin gebracht hätten, wo sie uns immer haben wollten: Unsichtbar in ihrer heteronormativen Welt, die nur eines kennt - Hass, Angst schüren und Gewalt und Terror verbreiten. -
    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du irgendwann die Kraft findest, Deine Angst zu überwinden und zu Deinem Schwulsein stehen zu können.

    Viele Grüße
    Robby
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#21 Robby69Ehemaliges Profil
#22 -Politiker-Anonym
  • 12.07.2015, 19:28h
  • Antwort auf #17 von Manuel
  • Stimmt sicherlich auch; aber die Politiker haben es auch da in der Hand, etwas dagegen zu tun:
    indem sie z.B. sexuelle Indentitaet auch explizit als Diskriminierungsgrung auflisten, indem sie einen Straftatbestand schaffen, der explizit die sexuelle Orientierung des Opfers als Ausloeser fuer eine Straftat nennt, wo sonst irgendwelche Winkeladvokaten, aeh Verzeihung, Rechtsverdreher, aehm sorry, Rechtsanwaelte ihre "Mandanten" mit Formfehlern, nichtzutreffenden Paragraphen o.a. (fast) straffrei davonkommen lassen.
    Wenn die "Pruegelknaben" dann aufgrund dieser Strafgesetze verurteilt werden (natuerlich nur dann, wenn sie auch erwischt werden), werden sie es sich das naechste Mal ueberlegen, ob es "lohnt" auf "Schwulenklatsche" zu gehen.
    Wenn jemand nicht lernen WILL (aka Bildung), muss er halt buessen. Und das haben die Politiker nunmal in ihrer Hand.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#23 NicoAnonym
  • 12.07.2015, 19:29h
  • Antwort auf #2 von Manuel
  • > Mit Politikern hat das nur indirekt und mit Gleichstellung schon mal gar nichts zu tun.

    Das ist die rein mechanistische Sichtweise, wie sie sozialwissenschaftliche Laien oft haben.

    Aber Fakt ist:
    auch wenn die Täter sich nicht mit Politik beschäftigen und auch nicht religiös sind, so formen Politik und Religion dennoch das gesellschaftliche Klima, das sich dann auch auf dei Täter überträgt.

    Das lässt sich nicht nur theoretisch begründen, sondern wurde auch in zig empirischen Studien bestätigt.

    Und man sieht z.B. auch, dass in Staaten, wo LGBT rechtlich gleichgestellt werden, danach auch mit und mit die Gewaltraten gegen LGBT zurückgehen (auch queer.de hat schon über sowas berichtet).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#24 TheDadProfil
  • 12.07.2015, 19:44hHannover
  • Antwort auf #22 von -Politiker-
  • ""indem sie einen Straftatbestand schaffen, der explizit die sexuelle Orientierung des Opfers als Ausloeser fuer eine Straftat nennt,""..

    Können wir und bitte darauf einigen, das es NICHT die Sexuelle Identität des Opfers ist, die die Straftat auslöst, sondern die Vorurteile des Täters gegen andere Menschen mit anderen Sexuellen Identitäten, ähnlich wie es auch bei anderen rassistischen Übergriffen nicht die Hautfarbe des Opfers ist, sondern der Rassismus des Täters der diese Tat auslöst..

    Ansonsten stimme ich Dir da zu..

    Ohne explizite Rechtliche Vorschriften wird man die meisten dieser Taten nicht wirklich wirkungsvoll ahnden können..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 Patroklos
  • 12.07.2015, 19:48h
  • Erst ein homophober Übergriff beim Berliner CSD und nun einer beim Münchener CSD - geht's noch?

    Ich wünsche Marcel schnelle Genesung und daß er und sein Lebenspartner in Zukunft von solchen menschenverachtenden Taten verschont bleiben!
  • Antworten » | Direktlink »
#26 Roman HoffmannAnonym
#27 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 12.07.2015, 19:54h
  • Antwort auf #23 von Nico
  • "Und man sieht z.B. auch, dass in Staaten, wo LGBT rechtlich gleichgestellt werden, danach auch mit und mit die Gewaltraten gegen LGBT zurückgehen (auch queer.de hat schon über sowas berichtet)."

    Dennoch betrachte ich die Nordeuropäische Staaten mit Sorge, denn dort wird wieder viel zu viel konservativ bis rechts gewählt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#28 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 12.07.2015, 19:58h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • "Ohne explizite Rechtliche Vorschriften wird man die meisten dieser Taten nicht wirklich wirkungsvoll ahnden können.."

    Hm , wie soll das aber gehen, wenn die Wähler verstärkt konservativ wählen. Und wir wissen das die konservativen Politiker nicht gerade unsere Freunde sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#29 ArceeAnonym
  • 12.07.2015, 20:06h
  • Die Umgebung um den Ostbahnhof ist wirklich eine Zone wo man vorsichtig sein sollte.

    Ich wohne dort selbst, und bin vor fast genau zwei Jahren dort auch angegriffen worden. Und muss immer wieder mit kleineren Übergriffen kämpfen.

    Ich finde es wirklich schlimm zu sehen dass sich nichts geändert hat.
    Es ist eigentlich auch langsam bekannt das die Ostbahnhofgegend massiv Trans- und Homophob ist. Wie ich ja selbst schon erfahren musste (bi Trans*)
    Und der Ostbahnhof hilft indirekt solchen Übergriffen. Von Sicherheit ist dort keine Spur und es ist egal ob Tag oder Nacht. Betrunkene Ruddel sind da Teil des Standards. Von seiten der Polizei wird auch viel zu wenig gemacht.

    In einigen LGBT gruppen wird der Ostbahnhof und sein näheres Umfeld gerne mal als "Transphob bzw Homophobhausen bezeichnet"
    (in Anlehnung des Stadtteilnamens Haidhausen)

    Ich hoffe es passiert jetzt was, wo eine Person aus der Öffentlichkeit angegriffen wurde.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 TheDadProfil
#31 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 12.07.2015, 20:09h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • @ thedad: "... Können wir und bitte darauf einigen, das es NICHT die Sexuelle Identität des Opfers ist, die die Straftat auslöst, sondern die Vorurteile des Täters gegen andere Menschen mit anderen Sexuellen Identitäten, ähnlich wie es auch bei anderen rassistischen Übergriffen nicht die Hautfarbe des Opfers ist, sondern der Rassismus des Täters der diese Tat auslöst. ..."
    JA, absolut ja
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#32 ManuelAnonym
#33 TheDadProfil
#35 kuesschen11Profil
  • 12.07.2015, 22:03hFrankfurt
  • Antwort auf #12 von -Politiker-
  • Danke für Deinen Denkanstoß. Du schreibst:

    "Und nicht zu vergessen, die vielen kleinen "Hitlers" im Volk, die in der Summe fast noch schlimmer waren, als der eine "oben")"

    Interessant hier ist die Frage nach den Helfern und Helfershelfern und die im Volk, die mit dem damaligen NS-Regime konform gingen, denn das waren statistisch gesehen fast alle indoktrinierte Christen beider Konfessionen, die an der unmenschlichen Vernichtung aktiv und passiv mit teilnahmen.

    Antijudaismus und Homophobie waren demnach im Christentum verankert und das damalige NS-Regime hat die damit verbundene Feindseligkeit aufgegriffen und zum Holocaust gemacht.

    Da ist es kein Wunder, wenn noch heute homophobe Politiker aus den sogenannten C-Parteien sich auf christliche Werte beziehen. Von Nächstenliebe kann ich da leider nichts herauslesen.
    Besonders die Politiker von der älteren Garde, die in Zeiten des hässlichen Gedankenguts des Unrechts-Strafparagraphen 175 im Nachfolgestaat des Faschismus ihre Erziehung genossen haben, tragen noch heute Schuld an Homophobie in der Gesellschaft und den damit verbundenen Gewalttaten. Es ist besorgniserregend, dass diese Taten immer wieder passieren.

    Zum Glück hat sich heute die Einstellung der Gesellschaft gegenüber LGBTTIQs doch ins Positive gewandelt und deshalb brauchen LGBTTIQ's Schutz vor Homophobie und Transphobie vor dem Gesetz.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#36 ALLTAGAnonym
  • 12.07.2015, 22:25h
  • in dieser chauvinistischen, (hetero-) sexistischen und rassistischen Gesellschaft!

    Sobald sich Schwule und Lesben im öffentlichen Raum ebenso selbstverständlich zeigen, wie heterosexuell Lebende das andauernd tun, sind sie Zielscheiben von verbaler und oft auch körperlicher Gewalt.

    Da braucht es kein offizielles "Anti-Homo-Gesetz".

    Bürgerliche Politik und Medien sorgen andauernd für das entsprechende gesellschaftliche Klima.

    Es würde ja auch überhaupt nicht zur zunehmend faschistoiden GroKo-Politik passen, die sich - im Interesse der Banken, Konzerne und Vermögenden - gegenüber der breiten Masse der arbeitenden Bevölkerung in anderen Ländern wie Zuchtmeister aufführt und diese wie Untermenschen behandelt, sich die herrschenden Heterosexismen als bewährtes und besonders effektives Instrument zur Kontrolle der Untertanen aus der Hand nehmen zu lassen. Unterschiedliche Formen der Aggression "nach außen" wie "im Inneren" gehen Hand in Hand.
  • Antworten » | Direktlink »
#37 snake65Anonym
  • 12.07.2015, 22:27h

  • Wann wird endlich mal gegen solche Typen was unternommen,die andere friedliche Menschen brutal zusammen schlagen. Haben wir als Schwule und Lesben kein Recht auf ein menschenwürdiges Leben?Unsere Politiker sollten endlich mal Farbe bekennen und uns gleich stellen und denen die denken uns zu bekämpfen den Kampf anzusagen.
    Wir kämpfen weiter um unsere Rechte!Jetzt erst Recht!
  • Antworten » | Direktlink »
#38 praktischAnonym
  • 12.07.2015, 23:00h
  • Antwort auf #37 von snake65
  • schwule bewegung und organisation muss auch konkrete maßnahmen zur kollektiven wie individuellen selbstverteidigung beinhalten.

    nicht erst seit den gemeinsamen aufmärschen von konservativen und nazis gegen sexuelle aufklärung oder gegen die öffnung der ehe und seit der polizeigewalt gegen diejenigen (v. a. linke und antifaschisten), die diesen verbrechern nicht einfach den öffentlichen raum überlassen, sollte das allen klar sein.

    gerade ein csd ist hier der geeignete anlass für gemeinsames lernen und für die praktische umsetzung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 ursus
  • 12.07.2015, 23:07h
  • Antwort auf #32 von Manuel
  • genau, denn wenn du mehr als eine andeutung machst, dann wird dir ja - oh himmel! - womöglich widerspochen! nein, das hat dann mit einer richtigen diskussion natürlich nichts mehr zu tun!

    wenn du zum thema was zu sagen hast, sprich klar oder troll dich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#40 ursus
#41 LernresistenzAnonym
  • 13.07.2015, 08:03h
  • Antwort auf #35 von kuesschen11
  • " Es ist besorgniserregend, dass diese Taten immer wieder passieren."

    Wer nicht aus (den Fehlern) der Vergangenheit/Geschichte lernt, ist dazu verdammt/verurteilt sie zu wiederholen.

    George Santayana (amerik. Schriftsteller +1952)

    Als Mahnung an all diejenigen, die glauben, dass in unserem heutigen "demokratischen Rechtsstaat" so etwas wie in der Vergangenheit, bzw. in anderen (totalitaeren) Staaten nicht (mehr) passieren kann.
    Die Menschen haben leider oftmals ein sehr kurzes (und auch selektives) Gedaechtnis, oder ignorieren Parallelen zu Vergangenem schlichtweg.
    Irgendwann, fuerchte ich, steht da wieder so ein charismatischer Bruellaffe auf der pol. Buehne und das Volk wird ihm zujubeln wie einst. Vielleicht nicht in naechster Zeit, aber wenn es so weitergeht (ungleiche Verteilung der Vermoegen, zunehmende Arbeitslosigkeit, Fluechtlingszustrom, Resourcenknappheit, beschl. Klimawandel etc.) wird's wohl irgendwann passieren. Und die rechtlichen Grundlagen werden schon heute angelegt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#42 Homonklin44Profil
  • 13.07.2015, 09:33hTauroa Point
  • Antwort auf #15 von Toby
  • Mir geht das ebenso. Oft mache ich mir fast in die Hose,wenn ich alleine auf eine Gay-Veranstaltung gehe,oder nur zum Park,um mit flüchtig Bekannten zu quatschen,falls die da auch grade sind.
    Aber es ist diese Angst,die uns verwundbar macht!
    Potenzielle Täter riechen diese Angst förmlich,und sie picken sich genau die raus,die Angst oder Wehrlosigkeit ausstrahlen.
    Ich war nach einem Übergriff jahrelang gar nicht mehr schwul aus.
    Beim CSD Kiel hatte ich aber ein Gefühl von Sicherheit erfahren. Muss dazu sagen,dass die rechte Szene bei uns kaum in Erscheinung tritt. Unsere Multikultur hält die paar Hohlbratzen in Schach.

    Tae-Kwon-Do zu lernen,Pfefferspray mit zu haben,zurück schlagen,das können wir! Wir sollten es riskieren! Wenn die Polizei "nichts" tut (die sind mit so viel anderem Zeugs auch bloß hoffnungslos überlastet,dazu Personalmangel,und,und),müssen wir für einander stehen,und die Bullies in ihre Schranken weisen!

    Warum ist da Niemand dazu geschritten,und hat sich eingemischt? Zivilcourage ist besstimmt eine Überwindungs-Sache,vor allem für Ängstliche und eh schon mit homophober Gewalt Erfahrene,aber das Opfer muss man bringen können! Auch wenn es viele vielleicht militant finden,aber wenn niemand solche Taten überhaupt erwähnenswert findet,muss man sich selbst helfen!

    Nicht jeder kann auf ein paar Kampfsport-Kumpel aus Afghanistan zählen!

    Wehrt Euch,Leute!Ein Stöckelschuh kann an entsprechender Stelle unglaubliche Wunder bewirken,wenn der Tritt gezielt kommt! Darum: Seid nicht länger nur Bengels in einem Kleid! Wehrt Euch!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#43 wiking77
  • 13.07.2015, 09:34h
  • Antwort auf #20 von Robby69
  • ich finde es nicht gut, dass Du bayerische Polizisten pauschal diffarmierst.

    Ich kenne zufälllig welche. Die sind super nett und sehr gutaussehend. Mit einem Polizisten aus Augsburg (servus, Mike!) habe ich sogar geschlafen.

    Ich verstehe nicht, dass Du alles so über einen Kamm scheren musst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#44 seb1983
  • 13.07.2015, 10:55h
  • Antwort auf #36 von ALLTAG
  • Du nutzt auch jede Gelegenheit für das immer gleiche Geschwafel gegen den pösen pösen Kapitalismus.

    Gewalt wird sich nie zu 100% verhindern lassen.
    Täglich werden in Deutschland leider ebenso Ausländer, Juden und Rentner angegriffen.
    Da gibts auch schonmal vor nem Mc Donalds in Offenbach einen Faustschlag ins Gesicht...

    Über alles gesehen ist Deutschland ein sehr sicheres Land für jeden hier, so sicher dass über solche Fälle wie hier ein Bericht lohnt so glücklicherweise selten ist das.

    Hier hast du auch einen von deinen Faschisten, ach je es wird immer, immer schlimmer und das Wetter war früher bestimmt auch besser....

    www.queer.de/detail.php?article_id=24176
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#45 ChristineAnonym
  • 13.07.2015, 11:37h
  • Lieber Marcel,
    ich bewundere dich für dein Selbstbewusstsein und deinen Mut.
    Du bist ein großartiger Mann!
    Gute Besserung und alles Gute für dich und deinen Freund. Deine Reaktion auf die feige Tat zeigt, dass du nun erst recht stolz auf dich sein kannst!
    Liebe Grüße
    Christine
  • Antworten » | Direktlink »
#46 WissenschaftAnonym
  • 13.07.2015, 11:44h
  • Antwort auf #36 von ALLTAG
  • "Unterschiedliche Formen der Aggression "nach außen" wie "im Inneren" gehen Hand in Hand."

    ______________________________________

    "Der soziale Boden der Republik schwankt. Einkommen und Vermögen - das ist bekannt - driften erheblich auseinander. Und ökonomische Verunsicherung, so die Bielefelder Forscher, führt zur Ausbreitung "latent immer vorhandener Ideologien der Ungleichwertigkeit" - keineswegs nur am rechten Rand, sondern in der Mitte der Gesellschaft.

    Die Aussage "Homosexualität ist unmoralisch" bejahen in diesem Jahr 21,8 Prozent der Befragten (2005: 16,6 Prozent). 30,5 Prozent meinen, Frauen sollten sich "wieder mehr auf die Rolle der Ehefrau und Mutter besinnen".

    Soziale und psychologische Unsicherheit hat längst die Stützpfeiler der Gesellschaft erreicht. Sogar unter den Angehörigen der mittleren drei Fünftel (gemessen am Einkommen), haben inzwischen fast 50 Prozent Angst vor einem sozialen Abstieg. Sie sind vielleicht nicht real durch Hartz IV bedroht, aber sie fühlen sich bedroht. Und die Mitte reagiert darauf. Ihre Vorstellung von Gerechtigkeit verändert sich: Der Anteil der Befragten, die staatliche Hilfen nur noch "bei erbrachter Gegenleistung" gewähren wollen und sie jenen verweigern, "die mitschuldig sind an der eigenen Notlage", steigt seit 2002.

    Und sie wird feindseliger gegenüber Randgruppen und konkurrierenden "Fremden": Auch unter jenen, die sich der "Mitte" zuordnen, steigt die Fremdenfeindlichkeit seit fünf Jahren stetig. Dank der Fülle der Daten kommen die Forscher sogar kausalen Zusammenhängen auf die Spur: Wer in einer früheren Befragung ein Gefühl von Orientierungslosigkeit beklagte, zeigte zwei Jahre später deutlich fremdenfeindlichere Einstellungen."

    (SZ vom 15.06.2012)

    www.uni-bielefeld.de/ikg/projekte/GMF/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#47 seb1983
  • 13.07.2015, 11:52h
  • Antwort auf #42 von Homonklin44
  • Ein sicheres Auftreten ist mit Sicherheit ein großer Pluspunkt denn viele sehen Schwule als leichte Opfer an.
    Wo ist allerdings der Unterschied wenn ich zum einkaufen gehe oder auf eine schwule Veranstaltung, passieren kann überall was.
    Klar Samstag abends eher als Mittwoch Mittags. Betrunkene, grade in Gruppen, sind oft auf Krawall aus und suchen einen Grund dafür, da hilft auch mal ein offenes Auge um nicht in eine solche Situation zu geraten.
    Habe es aber auch schon erlebt dass einfach im Vorbeigehen ohne Vorwarnung eine Faust ins Gesicht bekommen hat, einfach um zu sehen ob es funktioniert.

    Zivilcourage ist gut, allerdings würde ich da wenig drauf geben, wir leben in der Ego Ellenbogen was stört mich dein scheiß Gesellschaft, dazu haben viele auch einfach Angst einzugreifen und selbst Opfer zu werden.

    In 99% reicht es verbal zu deeskalieren, ob man dabei den gay and pride raushängen lassen sollte bleibt jedem selbst überlassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#48 mezzoAnonym
  • 13.07.2015, 12:43h
  • Vielleicht bin ich ja komisch, aber mir ist noch nie und zwar so wirklich noch nie so etwas passiert. Weder in München noch in Freiburg, in Trier , im Schwarzwald oder im Ausland. Ich habe weder in der Schule noch an der Uni oder im Berufsleben irgendetwas Negatives über mein Schwulsein gehört. Ich hab jetzt kein Schild auf der Stirn, aber ich habe noch nie einen Hehl darüber gemacht, wenn mich einer gefragt hat, ob ich einen Frau/Freundin habe. Ich hab immer offen gesagt, dass ich schwul bin und es hat mir nie geschadet.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 yelimSEhemaliges Profil
  • 13.07.2015, 12:47h
  • Antwort auf #40 von ursus
  • Das Problem ist daß der Angegriffene nur selten mental auf die Gewalttat vorbereitet ist, daß mögliche nicht-gewaltsame Abwehr durch Deeskalation nur funktioniert wenn man es geübt und durchgespielt hat, schließlich: daß wirksame Verteidigung nur durch eingeübte Bewegungsabläufe zu gewährleisten ist.

    Krav Maga ist eine Selbstverteidigungstechnik die sowohl Training für die physische Verteidigung gegen Gewalttäter als auch Erlernen von Deeskalationsstrategien, Einschätzen von Risiken enthält. Im Gegensatz zu "Kampfsport" sind die Bewegungsabläufe an den natürlichen reflexhaften Bewegungsmustern des Menschen ausgerichtet. Es läßt sich dadurch schneller erlernen und leichter und sicherer anwenden. Und anders als in irgendwelchen Sportarten gibt es keine starren Regeln, weil ein Angreifer sich ja auch nicht an welche hält. Insbesondere muß man eben auch nicht sportlich, stark, schnell und durchtrainiert sein, man hat das Recht auf ein Bäuchlein ..

    de.wikipedia.org/wiki/Krav_Maga#Krav_Maga_im_zivilen_Bereich
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#50 userer
#51 mezzoAnonym
  • 13.07.2015, 13:17h
  • @ User,
    Nein, natürlich nicht. Es tut mir sehr leid für Marcel und ich finde es schlimm, dass das passiert ist. Aber mir selber ist soetwas eben noch nie passiert, noch nicht mal ein blöder Kommentar. Darüber bin ich natürlich froh. Nichtsdestotrotz ist es furchtbar, dass man in unserem Land nur wegen seines Andersseins eins auf die Schnauze bekommen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 fachärztlichAnonym
  • 13.07.2015, 13:32h
  • Antwort auf #46 von Wissenschaft
  • Und der Boden schwankt nicht, weil er gerade Lust dazu hat. Er schwankt alternativlos.

    Die kostengünstigste Instrumentalisierung "latent immer vorhandener Ideologien der Ungleichwertigkeit" bleibt -auch international- der Nationalismus, in all seinen Vor- bis Extremformen.

    Die Romanows gingen jetzt auf die Veredlungsstrategie der Berater Putins für das Design des russ. Nationalismus ein und lassen durch das russ. Präsidialamt prüfen, welche ehem. Moskauer Palais der Sitz der Dynastie wird. Angeboten wurden ihnen welche auf der Krim und in Moskau.

    Zur Förderung von Nationalismus durch Hegemonialallüren im restlichen Europa, einfach weiter Merkel, Schäuble, Schulz und Gabriel beschauen. Die bad cops und good cops mit Pickelhaube. Bisweilen gerne zu pinkwashing im deutschsprachigen Raum Europas bereit, aber nicht zur Homo-Ehe, wie in den westlichen und sog. "lateinischen Ländern" in der Neuen und Alten Welt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#53 kulturhinweisAnonym
#54 Thomas_BovermannEhemaliges Profil
  • 13.07.2015, 15:09h
  • Lieber Marcel - ich bewundere Deine Zivilcourage, dass Du diese homophobe Gewalttat öffentlich gemacht hast. Respekt !!!

    Mit Deinem Satz:

    "Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen. Be proud!",

    erkläre ich mich zu 100 Prozent solidarisch !!!

    Gute Besserung und einen dicken virtuellen Kuss auf Deine Wange, dann heilt es besser !!!

    Liebe Grüße, Tommy
  • Antworten » | Direktlink »
#55 ManuelAnonym
#56 ursus
#57 userer
#58 hugo1970Ehemaliges Profil
#59 hugo1970Ehemaliges Profil
#60 hugo1970Ehemaliges Profil
#61 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 13.07.2015, 18:18h
  • Antwort auf #46 von Wissenschaft
  • Tja, liebe Freunde, was predige ich schon seit langem, die sch....konservativen wissen genau das die Schere weit auseinander geht und wahrscheinlich noch mehr als vor dem Hitlerregime und deshalb predigen sie doch ständig vom schlimmen islamistischen terorristen. Der deutsche Boden für einen Polizeistaat ist schon längst vorbereitet und fertig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#62 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 13.07.2015, 18:23h
  • Ich war dreimal in meinem Leben in München, jedesmal wurde ich homophob angegriffen.
    Mehrfach wurde mir Prügel angedroht.

    Und dass die bayrische Polizei braun bis auf die Knochen ist, weiß jeder, der jemals mit diesen kranken Schlägern zu tun hatte.

    Das liegt sicher daran, dass es so sterbenslangweilig in diesem Kuhdorf ist. Da dreht der Bauer durch ...
  • Antworten » | Direktlink »
#63 seb1983
  • 13.07.2015, 18:47h
  • Antwort auf #62 von Defragmentierung
  • Tja München ist schon ein Dorf...
    Was HIV, Harz4, Drogen, Gewalt, Hass gegen Touristen und Zugezogene angeht zeigt Berlin was eine richtige Großstadt ist. Dazu diese ganz eigene Hauptstadtarroganz sich vom Rest der Republik durchfüttern zu lassen.
    Was die Szene angeht hast du allerdings recht, da enttäuscht München im Vergleich zu Berlin, dort weiß man ja gar nicht zu welcher Barebackparty man als erstes soll
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#64 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 13.07.2015, 18:55h
  • Antwort auf #63 von seb1983
  • Dass Du Dir den Hass der Einheimischen zuziehst, kann ich mir lebhaft vorstellen. Aber ich gehe mal davon aus, dass Dir dies überall auf der Welt geschieht und es kein Berlin spezifisches Erleben darstellt.

    Was Du allerdings mit "Szene" meinst, wissen wohl nur Du und Dein Hautarzt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#65 Robby69Ehemaliges Profil
  • 13.07.2015, 19:16h
  • Antwort auf #63 von seb1983
  • Prust!
    Wie putzig, seit neuestem kannst Du - als "Nicht-Szene-Geher" und "Nicht-Cruiser" - das tatsächlich beurteilen... Ausgerechnet, eine Schrankschwester wie DU, die nur mit ihren Hetero-Freunden in Hetero-Diskos oder Hetero-Clubs geht?! Uiuiui, muss Du aber was starkes geraucht haben, weil Du schon Deine wilden Fantastereien mit der Realität verwechselst...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#66 Robby69Ehemaliges Profil
#67 Robby69Ehemaliges Profil
  • 13.07.2015, 19:30h
  • Antwort auf #62 von Defragmentierung
  • Das liegt sicher daran, dass es so sterbenslangweilig in diesem Kuhdorf ist. Da dreht der Bauer durch ..."
    Nein, das kann man von München absolut nicht sagen. Erstens ist es kein Kuhdorf - außer man kommt natürlich aus einer Millionen-Metropole wie Berlin, da kann's schon sein, dass es Dir so vorkommt - sondern eine coole, an sich sehr homofreundliche Stadt und was Deine 2. Bemerkung betrifft, das gilt eher für das tatsächlich "durch und durch" homophobe Weiden. Leider.
    Die "Anzahl" der homophoben Pöbeleien und Übergriffe hat an sich in Bayern (wie's in anderen Bundesländern ist kann ich nicht so gut beurteilen) ziemlich zugenommen, seit "Zar Putin" das "Homo-Propaganda-Gesetz" eingeführt hat, das stimmt. - Aber das rein auf München abzuwälzen, ist Quatsch. Warum Du die dreimal, die Du in München warst, homophob angegriffen wurdest, weiß ich nicht, ich kann jedenfalls diese "Häufung" nicht bestätigen. Auch könntest Du uns vielleicht erklären, ob es sich bei den von Dir genannten Angriffen um verbale oder tätliche Angriffe gehandelt hat. Wäre ganz interessant. -
    Ich selbst bin seit 1990 immer wieder cruising-mäßig in München unterwegs und ich war - aufs Ganze gesehen - relativ selten homophoben Attacken von "zivilen" Schwulen-Hassern ausgesetzt. Ganz im Gegensatz zu gewalttätigen Übergriffen homophober Bullen. - Die meisten gewalttätigen Übergriffe "ziviler" Schwulen-Hasser habe ich hier in Regensburg erlebt. -
    Dein Statement, dass die bayerische Polizei "braun bis auf die Knochen" ist, teile ich vollkommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#68 Robby69Ehemaliges Profil
  • 13.07.2015, 19:33h
  • Antwort auf #48 von mezzo
  • Trotzdem musst Du schon extrem "straight-like" auftreten und aussehen, wenn Du angeblich noch "nie" homophob angepöbelt oder angegriffen worden sein willst. Ansonsten ist so etwas - auch in unserem Land - nämlich nicht möglich, weil immer irgendwo irgendwelche schwulenhassenden Idioten rumlaufen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#70 seb1983
#71 seb1983
  • 13.07.2015, 20:25h
  • Antwort auf #66 von Robby69
  • Nö zu viel Papierkram und Zahlen vielleicht.

    München sagt man zwar immer eine gewisse Arroganz nach, aber im Gegensatz zu Berlin haben sie wenigstens einen Grund dazu.
    Etwas piefig wirkts schon mal, aber was Wirtschaft, Sicherheit, Gesundheit, Kultur, Umwelt angeht steht man hervorragend da im deutschen und europäischen Vergleich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#72 TheDadProfil
  • 13.07.2015, 20:32hHannover
  • Antwort auf #70 von seb1983
  • Die "Idee" das in Münchener Zeitungen darüber einfach nur nicht berichtet wird, kommt Dir nun nicht in den Sinn, weil ?

    Btw..
    Im verlinktem Artikel der SZ wird Marcel als 20-Jährig beschrieben..
    Könnte die Redaktion das mal klären, und eventuell berichtigen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
  • Anm. d. Red.: Er sprach klar von 18 und hatte wegen des sensiblen Themas die Möglichkeit, den Artikel vor Veröffentlichung gegenzulesen. (nb)
#73 seb1983
#74 Harry1972Profil
  • 13.07.2015, 22:28hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #68 von Robby69
  • Manche machen einfach keine schlechten Erfahrungen, auch wenn sie erkennbar schwul sind. Eigentlich doch ein Grund zur Freude, oder?

    Ich wurde bisher nur einmal aus einem vorbeifahrenden Auto angepöbelt. Ansonsten nie und schon gar nicht angegriffen, ob ich in Leder aufgetakelt war oder mit Stöckelschuhen, Pailettenkleid und Pelzmantel losgerannt bin.

    Na gut, da waren mal drei Nazis im Park. Die sind aber gar nicht gezielt auf mich los und haben direkt die Flucht ergriffen, als ich auf sie zugegangen bin. Aber sonst war nie was.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#75 TheDadProfil
#76 seb1983
  • 13.07.2015, 23:12h
  • Antwort auf #74 von Harry1972
  • Keinerlei schlechte Erfahrungen zu machen ist schon extrem selten.
    Ich kann es an einer Hand abzählen, aber dumme Sprüche gab es schon, gerne Samstag abends wenn man aus einem Club kam und davor Typen rum lungerten die drinnen keine abbekommen haben und meinten das an einem Schwulen auslassen zu müssen.
    Körperlich angegangen wurde ich auch nie, da bin ich einfach nicht der Opfertyp, versuche es aber auch nicht zu sowas kommen zu lassen.
    Gerade auf größeren Veranstaltungen gibts auch gerne mal gewisse Situationen, das ist aber nicht schwulenbezogen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#77 TheDadProfil
  • 13.07.2015, 23:15hHannover
  • "" Anm. d. Red.: Er sprach klar von 18 und hatte wegen des sensiblen Themas die Möglichkeit, den Artikel vor Veröffentlichung gegenzulesen. (nb) Anm. d. Red.: Er sprach klar von 18 und hatte wegen des sensiblen Themas die Möglichkeit, den Artikel vor Veröffentlichung gegenzulesen. (nb)""..

    Ist mir ja eigentlich egal, ob der Bursche, der nebenbei bemerkt recht schnucklig ausschaut, trotz des lädierten Auges, nun 18 oder 20 ist..
    Mir ging es um die nicht-übereinstimmung mit der SZ..

    Vielleicht war er denen ja auch zu jung für so viel Mut und Engagement !?..

    Ich wünsche ihm schnelle Genesung und weiterhin soviel Mut..

    Und einfach mal :
    Danke Marcel..
  • Antworten » | Direktlink »
#78 TheDadProfil
  • 13.07.2015, 23:19hHannover
  • Antwort auf #73 von seb1983
  • Weil in München einer andere "Veröffentlichungs-Politik" gilt, als z.B. in Berlin und in Köln..

    Kuck mal in die Artikel über andere Vorfälle..
    Irgendwo wurde das nämlich mal Seitens MANEO erklärt, warum das so ist..

    Außerdem..
    In Bayern gibt es doch keine "homophoben attacken" auf der Straße, so lange die dort Leute wie Norbert Geis haben, die sich öffentlich äußern..

    Das wäre doch doppelt gemoppelt näää..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#79 TheDadProfil
#80 seb1983
  • 13.07.2015, 23:46h
  • Antwort auf #78 von TheDad
  • Veröffentlichungspolitik????
    Jetzt bin ich aber mal RICHTIG gespannt und ausnahmsweise offen für wilde Verlinkungen die das mit Informationen unterfüttern.

    Denn:
    Die Verbrechensrate in München ist deutlich geringer als die in Berlin. Daher fallen Gewalttaten in München und Bayern noch deutlich mehr auf als in Berlin wo sowas verhältnismäßig häufiger passiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#81 LawrenceAnonym
  • 13.07.2015, 23:55h

  • Schaut mal auf die Kommentare unter dem Post auf der facebookseite von Marcel. Da wimmelt es leider auch von uuverblümten Hassbotschaften. Nicht nur die Täter vom Samstag auch solche Kommentatoren sollten sich was schämen. Da sollten wir dagegen halten.
  • Antworten » | Direktlink »
#82 seb1983
  • 14.07.2015, 00:05h
  • Antwort auf #79 von TheDad
  • Hase..... nicht weil ich keine abbekommen habe sondern weil die keine abbekommen haben und gefrustet und gelangweilt sind.

    Und das sieht man ganz leicht wenn neben mir ein anderer Mann rauskommt der wenn man hinsieht mehr ist als nur irgendein Kollege ist...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#83 Homonklin44Profil
  • 14.07.2015, 10:41hTauroa Point
  • Antwort auf #68 von Robby69
  • Ich bin üblich "straight-looking" unterwegs und hatte mehrmals mit homophob-xenophob artikulierten Angriffen zu tun.Ob da welche mich aus dem Schwullesbischen Café kommen sehen haben,von der Disco oder generell alle einsamen Park-Besucher männlichen Geschlechts als potenziell Schwule sehen,weiß ich nicht. Die Frau,die mir vor 5 Jahren eine Hundekette über das Gesicht schlug,als ich ihr aus dem Weg gehen wollte,könnte auch zusätzlich geistesgestört/auf Drogentrip gewesen sein.
    Nazis mit zahmen Pitbulls waren im Park öfter schon am Pöbeln und Leute anrempeln.
    Blöderweise sind in den Situationen nie Zeugen oder nur Wegschauer in der Nähe. Andere Parkgänger suchen selbst das Weite,Konfrontation will keiner riskieren.

    Ich beneide das Glück derer,die einfach frei wohin gehen können,und in Ruhe gelassen werden. In Leder laufe ich draußen schon gar nicht mehr rum. Am besten so unauffällig wie 5000 andere Studis,Skateboarder oder Arbeiter auch.Aber ich habe mir was gebastelt.Zukünftige Pöbler,falls wieder was kommen sollte,werden trotz Waschen länger nach eingedickter Pisse müffeln!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#84 TheDadProfil
  • 14.07.2015, 14:26hHannover
  • Antwort auf #80 von seb1983
  • ""Denn:
    Die Verbrechensrate in München ist deutlich geringer als die in Berlin. Daher fallen Gewalttaten in München und Bayern noch deutlich mehr auf als in Berlin wo sowas verhältnismäßig häufiger passiert.""..

    Den Artikel nicht gelesen ?

    Erst die zweite Garde der Polizisten zeigte sich wenigstens einigermaßen sensibel genug..

    Wenn die Erste Garde der unsensiblen Polizisten hier aber die Regel ist, wie sollen dann etwa rassistische oder homophobistische Angriffe auch als solche eingeordnet werden ?

    Den Gefallen hier nun "wild zu verlinken" werde ich Dir auch nicht tun, denn es geht gar nicht um irgendwelche Kriminalitäts-Statistiken die "beweisen" könnten das es in Bayern oder in München weniger Verbrechen gäbe, als in Brandenburg oder Berlin..

    Schon mal geschaut ?
    Brandenburg als Bundesland hat mehr als Eine Million weniger Einwohner als Berlin, und trotzdem eine höhere Rate bei Wohnungseinbrüchen..

    Das muß dann wohl daran liegen, das es sich in Berlin doch irgendwie sicherer leben läßt, als auf dem plattem Land..

    Bayern hat 6 mal so viele Einwohner wie Brandenburg, und 4 Mal so viele wie Berlin..

    Natürlich gibt es dort mehr Straftaten..
    Die Referenz-Zahlen in Statistiken, bezogen auf je 100.000 Einwohner geben ein Schnittbild der Gesellschaft ab, bilden aber keine Hot-Spot´s aus..

    Und die Münchener Zeitungen sind schlicht konservativ, die interessieren sich nicht für "Angriffe auf Homo´s" so lange man über "Nackerte in Englischem Garten" herziehen kann..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#85 TheDadProfil
  • 14.07.2015, 14:38hHannover
  • Antwort auf #82 von seb1983
  • ""Hase..... nicht weil ich keine""..

    Ich habe das extra so geschrieben..

    Nebenbei erschließt sich mit nicht, welche Gründe es für mich geben sollte, mich in Heten-Disco´s rumzutreiben..

    Und die Frustie´s des Tages machen dann zielsicher "den einzigen Schwulen im Dorf" ausfindig, um sich an diesem für ihr Jagd-Pech zu rächen, denn dass weiß doch jeder, wenn es mit der Zenzi nicht klappt, ist nicht der eigene Alkohl-genuss, oder die mangelnde tänzerische Begabung schuld, sondern immer die anderen, am Bestem noch die Schwulen des Dorfes, die zu zweit dem örtlichem Fußball-Team komplett die Weiber ausspannen..

    Wahrscheinlich um ihnen auf der Toilette die Haare zu machen..

    Wahrnehmung ist was man daraus macht..

    War das hier überhaupt ein Homophober Angriff auf Marcel, oder vielleicht nicht doch schon ein Trans-Phober ?

    Was wissen Pöbler denn schon über Schwule und Männer im Kleid ?
    NIX..

    Die Frage "bist du schwul" hätte man per paradoxer Intervention beantworten können :
    Nein, wir sind sehr arm, und ich muß die Kleider meiner Schwester auftragen..

    Die verdutzte Reaktion, oder den Moment des Staunens kann man schon nutzen um die Polizei anzurufen..
    112 ist schnell gewählt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#86 seb1983
  • 14.07.2015, 15:23h
  • Antwort auf #85 von TheDad
  • ohje.... Hase....
    Schon wieder das Problem mit absoluten und relativen Zahlen.
    München sicherste Großstadt:

    www.welt.de/politik/deutschland/article128615931/Das-sind-di
    e-gefaehrlichsten-Staedte-Deutschlands.html


    Wenn es verwirrt:
    München 7400 Straftaten je 100.000
    Berlin 14.908 Straftaten je 100.000
    14.908 ist ziemlich genau doppelt so viel wie 7400.

    Die Sensibilität der Polizeibeamten und ob Tempos und Lutscher parat sind wurde allerdings nicht erfasst.

    Tja die sagenumumwogenen "Hetendiscos" und Fußballer....
    Keine Lust auf die immergleichen Leute, kilometerweit fahren, überteuerte Getränke und schlechte Musik? Lust auf ne bestimmte Musikrichtung oder Mottoparty? Schon jemanden am Arm oder Freunde mit denen man nur feiern gehen will? Da bietet sich der Blick über den Tellerrand der Szene an wo Betreiber oft denken die blöden Schwuppen bringen ihr Geld doch sowieso.

    Die Wahrnehmung wie Schlägereien entstehen ist dann die: Keine abbekommen oder einfach nur Bock auf Frust und n "Grund" dafür suchen.
    Beispiel: Brille, Schwarzer, sonstiger Ausländer, falsches Tshirt, blöd angeguckt, zur falschen Zeit am falschen Ort, oder eben schwul oder vermeintlich schwul.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#87 TheDadProfil
  • 14.07.2015, 16:41hHannover
  • Antwort auf #86 von seb1983
  • ""Schon wieder das Problem mit absoluten und relativen Zahlen.
    München sicherste Großstadt:""..

    Die hast Du..

    München :
    Bevölkerung : 1,388 Millionen (2013)

    Berlin :
    Bevölkerung : 3,375 Millionen (2013)

    Mehr als 2,4 mal so viele Einwohner führen auch zu mehr als 2,4 mal so vielen Reibungspunkten, aber zu "nur" doppelt so vielen Straftaten..

    Da wäre es dann "hilfreich" die einzelnen Delikte miteinander zu vergleichen, und so kommt man dann zu der Erkenntnis, das die ABSOLUTE Zahl der Vergehen in München durchaus niedriger SCHEINT, die tatsächliche Zahl der Gewaltdelikte beispielsweise durchaus in vergleichbarer Höhe liegt..

    ""Anstieg von Gewalt
    4070 Gewalttaten wurden registriert. Das sind 166 mehr als im Vorjahr. Über 80 Prozent waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Leicht zurück ging die Zahl der Sexualdelikte von 780 (2012) auf 761 Fälle.""..

    www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.die-neue-kriminalstatist
    ik-mehr-cannabis-mehr-gewalt-weniger-radl-diebe.d847da9b-9fc
    f-4651-9eaa-091b75161340.html


    ""

    Die Wahrscheinlichkeit, in Berlin Opfer einer Gewalttat zu werden, sei so gering wie seit Mitte der 90er Jahre nicht mehr, betonte der Senator. Polizeipräsident Klaus Kandt unterstrich: «Die Stadt ist 2014 keineswegs unsicherer geworden.»

    Bei Mord und Totschlag weist die Statistik mit insgesamt 131 Fällen 25 mehr aus als 2013 (plus 23,6 Prozent). Die Zahl der Opfer sank. Betroffen von Straftaten waren 76 830 Menschen, das waren laut Angaben 2,2 Prozent weniger als 2013. Bei Raub und Körperverletzung gingen die Zahlen zurück.""..

    www.berlin.de/aktuelles/berlin/3782038-958092-weniger-gewalt
    -in-berlin-mehr-taschen-un.html


    Nun werden in Berlin Handtaschendiebstähle offenbar mit zu den Gewalttaten gezählt, in München nicht einmal erwähnt..

    Eine Eigenart die wir der Tatsache zu verdanken haben, das jedes Bundesland seine "eigene Statistik" strickt..

    Und ich will hier nicht ausführlich irgendwelche Bundesstatistiken auswerten, um dann plötzlich "herauszufinden", das es in München tatsächlich 2 Angriffe auf der Straße pro Hunderttausend Einwohner weniger gegeben hätte..

    Der "Unsinn" München sei irgendwie "sicherer" als Berlin oder Hamburg, ergibt sich ausschließlich aus einer Mischkalkulation verschiedenster Delikte zu einem großem Brei ""pro 100.000""..

    Das läßt keine wirklichen Rückschlüsse auf Gefährdungslagen zu..

    Dazu vielleicht auch noch ein anderer Hinweis..

    Die Verteilung von Flüchtlingen und Asylbewerber regelt sich nach der Bevölkerungszahl der Städte und Gemeinden..

    Deshalb leben in Berlin auch mehr von ihnen, als in München oder Amberg oder Lauenburg..

    Ähnliche "Ansammlungen" kann man auch für LGBTTIQ´s in den Städten annehmen..

    Ist das Dorf mit nur 1.000 Einwohnern deshalb irgendwie "sicherer" als Berlin, wenn im Dorf "der einzige Schwule" täglich beim Gang in den Supermarkt homophob beleidigt wird ?

    Oder vielleicht noch drastischer :

    Wenn in einem Dorf mit 1.000 Einwohnern Zehn Schwule leben, die einmal im Jahr auf die Fresse kriegen..
    Dann sind das 10 Fälle..

    Ziehen davon 5 weg, und die anderen 5 kriegen dafür 2 mal im Jahr auf die Fresse, weil die homophobe Bevölkerung ihren Frust an ihnen kompensiert..

    Ist das Dorf dann irgendwie "sicherer geworden", oder ist die Gewalt hier sogar angestiegen ?

    Ich habe behauptet, die Münchener Presse berichtet darüber nicht, und Du kommst mir mit Statistiken die München mit Berlin vergleichen sollen..

    In meinen Augen ist das ein mehr als billiger Versuch, hier Äpfel mit Birnen zu vergleichen..

    www.queer.de/detail.php?article_id=21559

    file:///C:/Users/Meier/AppData/Local/Temp/MANEO-Report_2013-140507.pdf
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#88 seb1983
  • 14.07.2015, 17:14h
  • Antwort auf #87 von TheDad
  • Das sind keine Äpfel und Birnen sondern einfache Zahlen. Trotz erhebungstechnischer Unterschiede wissenschaftlich anerkannte Zahlen.
    "Reibungspunkte" sind wohl eher Tomaten
    Wo sind übrigens Beweise die Münchener Presse berichte nicht über Straftaten??

    Wenn man Zahlen mit einem Berg anderer absoluter Zahlen, Anstiegen, Teilaspekten und Verläufen zukippt, das dann noch 3 mal durch den Mixer und schickt, dann eigene Interpretationen drüber kann man daraus natürlich herauslesen was man will.
    Kirchen, Parteien und Vereine machen das gerne.

    Und sorry, da fehlt einfach das statistische Verständnis:
    Bekommen 10 Schwule in einem Dorf jeder einmal auf die Fresse dann sind das 10 Straftaten.
    Ziehen 5 weg und bekommen 5 Schwule 2 mal im Jahr auf die Fresse dann sind das.... 10 Straftaten.
    Da 5 Einwohner weniger bei ausreichender Grundgesamtheit nicht auffallen wäre die Kriminalitätsrate pro Einwohner gleich hoch geblieben.

    Aber da kommt man auf keinen grünen Zweig bei dir. Ich erinnere mich mit Grauen an die Heruminterpretiererei bei HIV.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#89 seb1983
  • 14.07.2015, 17:21h
  • Antwort auf #87 von TheDad
  • Und Hase jetzt hab ichs glatt vergessen....
    Doppelt so viele ja...

    München 7400 Straftaten je 100.000
    Berlin 14.908 Straftaten je 100.000

    Ist es so schwer zu erkennen dass es sich hier um relative Zahlen handelt??

    Um absolute Zahlen zu bekommen beziehen wir die also auf die Gesamtbevökerung, in München x14, in Berlin x33, ergibt:
    103.600 Straftaten in München absolut
    491,964 Straftaten in Berlin absolut

    Bei einer 2,4 mal so großen Bevölkerung also 4,75 mal so viele Straftaten.
    Muss wohl an deinen Reibungspunkten liegen....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#90 Homonklin44Profil
  • 14.07.2015, 17:28hTauroa Point
  • Antwort auf #47 von seb1983
  • Eben dieses sichere Auftreten hat man nach so und solchen Erfahrungen nichht mehr unbedingt. Man kann das üben oder zu mimen versuchen,auch den Krawallheinis ausweichen ... ob nicht gerade dies Solche lockt?

    Verbale Verteidigung muss man auch erst beherrschen.Siehe Beitrag von YelimS,kaum Jemand hat in der akuten Situation diese Selbstsicherheit im Anschlag.

    Wie Krawallos einen Schwulen erkennen,der "hetero-like" umher geht,verstehe ich immer noch nicht ganz.Ich tippe auf den Kiel- bzw. München ist ein Dorf-Effekt.Irgendwie spricht es sich in Hasser-Kreisen wohl rum,wenn man in GLBT-Kreisen verkehrt.. So könnte es einem vorkommen.

    Gegenwehr ist der einzige Weg,um nicht als tendenz-paranoider Hosenschieter zu enden.Ansonsten kann man zuhause bleiben und sich wieder neue Schränke suchen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#91 Harry1972Profil
  • 14.07.2015, 18:01hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #89 von seb1983
  • Im Artikel steht doch, daß die Polizisten, die zuerst bei den Opfern waren, diese erstmal erkennungsdienstlich erfasst und einen Alkoholtest veranlasst haben. Wenn ich dann noch an die zahlreichen Berichte von robby69 denke, ergibt sich tatsächlich ein Bild und es verwundert nicht, daß in München weniger homo- und transphobe Übergriffe überhaupt zur Anzeige gelangen, da sich das System gegenüber LGBTIs restriktiv verhält, während es in Berlin deutlich aufgeklärter zugehen dürfte.

    Kannst oder willst Du diesen Gedankengang nicht zulassen? So schwer ist das doch nicht zu verstehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#92 seb1983
  • 14.07.2015, 18:16h
  • Antwort auf #90 von Homonklin44
  • Ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht.

    Mit der Methode Selbstsicherheit zeigen, verbal deeskalieren aber gleichzeitig den Eindruck zu erwecken wenn dann bereit sein zurückzuschlagen habe ich bis jetzt Erfolg gehabt.
    In den allermeisten Situationen ging es auch nicht darum dass ich schwul wäre was wohl oft nicht direkt offensichtlich war sondern es sollte einfach provoziert werden und eine Schlägerei gestartet werden ohne Grund einfach aus Langeweile.
    Erkennen müssen die einen aber nicht mal, "bist du schwul oder was" ist doch neben "ich fick deine Mutter" inzwischen Standardspruch.

    Den allermeisten Situationen kann man aber auch einfach aus dem Weg gehen wenn sich Ärger zusammenbraut.
    Ausgemachte Homohasser haben wir hier nicht, aber dafür genügend um die man Samstag abends einfach besser einen Bogen macht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#93 AntigrünAnonym
#94 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.07.2015, 18:44h
  • Antwort auf #83 von Homonklin44
  • Erstmal danke für Deinen informativen Kommentar. -
    Und was das Verhalten von Zeugen homophober Übergriffe betrifft, stimme ich Dir vollkommen zu, diese Erfahrung habe ich auch oft genug gemacht. Entweder verziehen sich diese Zeugen möglichst schnell, damit sie ja nichts gesehen haben müssen, oder sie gaffen hemmungslos, wie Schwulenhasser auf einen losgehen, ohne einzugreifen. Aber wirkliche Hilfe von einem "Nicht-Schwulen" habe ich bisher bei keinem körperlichen homophoben Angriff noch nie bekommen. - Da müssen wir uns schon selbst helfen, so gut es geht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#95 Harry1972Profil
  • 14.07.2015, 19:37hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #93 von Antigrün
  • Sicher mag das Standard sein aber aus dem Artikel geht doch klar hervor, daß die zuerst eingetroffenen Polizisten bei den Opfern Verwunderung ausgelöst haben, da diese Polizisten sich "zunächst" nur die Opfer befragt und einen Alkoholtest verlangt haben.
    "Später" erst wurde dann im Park nach den flüchtigen Tätern gesucht und auch erst die später eingesetzten Beamten hätten sich "einfühlsamer" verhalten.

    Der Artikel spricht hier doch eine klare Sprache. Was also darüber noch diskutieren?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #93 springen »
#96 hugo1970Ehemaliges Profil
#97 TheDadProfil
  • 14.07.2015, 20:10hHannover
  • Antwort auf #88 von seb1983
  • ""Und sorry, da fehlt einfach das statistische Verständnis:""..

    Nöö..

    Denn genau DA setzt Dein Denkfehler ein :

    Wenn von 1.000 Einwohnern 5 wegziehen, bleiben 995 übrig..

    Da die ANZAHL der Taten gleich bleibt, aber die Bevölkerung geringer ist, ERHÖHEN sich hier Prozentual die Gewaltdelikte pro 1.000 Einwohner..

    Kapische ?

    ""Aber da kommt man auf keinen grünen Zweig bei dir. Ich erinnere mich mit Grauen an die Heruminterpretiererei bei HIV.""..

    In dem Du und andere genau den gleichen untauglichen Versuch unternommen haben, Statistiken anhand von NICHT absoluten Zahlen zu erklären, und die Demographische Komponente schlicht außer Acht lassen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#98 TheDadProfil
  • 14.07.2015, 20:27hHannover
  • Antwort auf #89 von seb1983
  • ""Um absolute Zahlen zu bekommen""..

    Noch einmal :

    STRAFTATEN..

    GEWALTDELIKTE..

    Du vergleichst hier die Zahl ALLER STRAFTATEN miteinander, und behauptest dadurch zumindest ZWEIFELHAFT, in Berlin gäbe es analog dazu auch 4,75 mal mehr Gewaltdelikte..

    Das ist DURCH NICHTS bewiesen !

    Und Du versuchst hier immer noch den "Vorwurf", in München werde darüber seltener oder gar gar nicht berichtet, mit Hilfe einer Statistik zu beweisen, das München ja auch "ungefährlicher" als Berlin sei..

    Das BLEIBT untauglich, denn es hat überhaupt nichts miteinander zu tun !

    Diese Statistiken sagen im Grunde nur aus, das in beiden Städten Wasser naß vom Himmel fällt, aber eben nicht, ob und wenn wo, mehr Schnee oder Hagel darunter ist..

    ""Wo sind übrigens Beweise die Münchener Presse berichte nicht über Straftaten??""..

    Dazu steht etwas in der im Artikel verlinkten PDF von MANEO..

    Es gibt sogar lokale Unterschiede in den Veröffentlichungen in Köln und Düsseldorf, weil es in Köln ein Überfalltelefon und einen Schwulen Kontaktbeamten gibt, in Düsseldorf aber eben nicht..

    Da hat man hier alles schon einmal lesen können..
    Es ist nicht an mir Dir hier sämtliche Artikel dafür herauszusuchen, und als fertiges Menue zu servieren..

    Ich bleibe daher dabei :
    In München wird über solche Überfälle selten bis fast gar nicht berichtet, im Gegensatz zu anderen Städten..

    Und das ist mit ein Grund dafür, das München als "sicherer" empfunden wird..
    Ein rein subjektives Sicherheitsgefühl, das durch nichts bewiesen ist..

    Und noch etwas :
    Am Rande des CSD in Berlin kam es ebenfalls zu einem Homophoben Übergriff..

    Im Gegensatz zu München konnte der Täter sogar von der Polizei festgenommen werden..

    Auf der Festmeile "Straße des 17.Juni" befanden sich zur Tatzeit mehr als 250.000 Menschen..

    In München eine völlig andere Situation, mit weit weniger Menschen auf dem CSD und dem Abschlußfest..

    Und nun rechne mal aus, in welcher Situation die Gefahr höher war, einem Angriff ausgesetzt gewesen zu sein..
    Na ? Kommst von alleine drauf ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#99 Harry1972Profil
#100 hugo1970Ehemaliges Profil
#101 TheDadProfil
#102 hugo1970Ehemaliges Profil
#103 seb1983
  • 14.07.2015, 22:33h
  • Antwort auf #97 von TheDad
  • Hase.... alles lesen, und auch mal nachdenken.

    ich habe geschrieben:
    BEI AUSREICHEND GROSSER GRUNDGESAMTHEIT

    1000 sind groß genug, da du es nicht kannst, rechne ich vor.
    5 ziehen weg, macht 5 Promille, du ahnst es vielleicht schon....

    10 Straftaten bei 1.000 EW macht 1000 Straftaten je 100.000EW. Soweit mitgekommen? Jetzt ziehen also 5 prollige Heten Machos weg, schade eigentlich.
    10 Straftaten bei 995 EW macht 1005 Straftaten je 100.000EW
    Die Kriminalität ist also um 0,5% gestiegen oder anders gesagt um 5 Promille

    Unser Sascha würde dabei natürlich bereits von einer durch die kapitalistisch-herrschende Klasse verursachten Gewaltwelle gegen Schwule reden
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#104 seb1983
  • 14.07.2015, 22:56h
  • Antwort auf #91 von Harry1972
  • Tatsächlich hätte man im Nachhinein sofort mit der Fahndung beginnen müssen. Es ist aber nicht soooo ungewöhnlich dass das nicht sofort passiert, hängt immer von den Beamten ab, offenbar waren die ersten da skeptisch, dazu kann man so aber nicht viel sagen. Aber ein Fehler ja, danach scheint ja dann der Rest ordentlich gelaufen zu sein. Ein Alko Test dagegen ist zumindest im Verlauf normal als Zeuge der etwas getrunken hat.

    Bei den Schilderungen von unserem robby bin ich nach wie vor skeptisch, denn ich habe zwar schon Arschlöcher bei der Polizei erlebt, und Freunde die dort arbeiten kennen noch mehr solcher Kollegen, aber dass da quasi wöchentlich er oder Bekannte auf Revieren zusammengeschlagen und bedroht werden in Deutschland, nein das geht dann doch über meine Gedankenwelt hinaus.
    Solche Fälle gibt es klar, aktuell in Hannover weil man wohl meinte bei Flüchtlingen merkt es keiner. Aber wer sich an den "Skandal" allein bei der Folterandrohung im Fall der Metzler Entführung damals erinnert sollte sehen dass Polizeiarbeit in Deutschland grundsätzlich und noch mehr im internationalen Vergleich zu 99% funktioniert und wir hier von krassen Ausnahmen reden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #91 springen »
#105 TheDadProfil
  • 14.07.2015, 23:29hHannover
  • Antwort auf #103 von seb1983
  • Kuck an..
    Geht doch..

    Und ?
    Welche Erkenntnis reift nun in Dir aus dieser Tatsache heraus, das ein WEGLASSEN von einfachen demographischen Verwerfungen, zu schlicht verfälschten Statistiken führen MUSS ?

    Du kannst von mir aus gerne EINBRÜCHE oder Handtaschen-Diebstähle in München und Berlin miteinander vergleichen, und daraus einen logischen Schluß ziehen..

    Aber nicht die KOMPLETTEN Zahlen ALLER STRAFTATEN !

    Da in Berlin mehr Asylbewerber und Zuwanderer leben als in München, gibt es dort logischerweise auch viel mehr Verstöße gegen das Ausländergesetz..

    Das sind dann STRAFTATEN die die Zahl aller Taten erhöhen, München aber mangels Masse gar keine Chance hat, dort "aufzuholen"..
    Daher :
    Nicht die MASSE zählt hier, sondern ausschließlich das einzelne Delikt als Referenz..

    Blöderweise gibt es aber unterschiedliche Zusammenfassungen von Delikten in den einzelnen Bundesländern, und so werden Handtaschen-Diebstähle in Berlin zu den Gewalt-Taten gezählt, während die in München zu den Diebstählen wie Wohnungs-Einbrüche gezählt werden..

    Hier dann ÄPFEL mit BIRNEN vergleichen zu wollen, wo völlig unterschiedliche Parameter vorliegen, ist bestenfalls Demagogie..

    Kapische ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#106 TheDadProfil
  • 14.07.2015, 23:43hHannover
  • Antwort auf #104 von seb1983
  • ""Tatsächlich hätte man im Nachhinein sofort mit der Fahndung beginnen müssen. Es ist aber nicht soooo ungewöhnlich dass das nicht sofort passiert, hängt immer von den Beamten ab, ""..

    So..
    Und hier stellt sich dann die Frage, was ist eigentlich wichtiger ?

    Einen flüchtigen Täter stellen, oder die schriftliche Anzeige aufnehmen ?
    Ein Opfer verschwindet doch wohl eher selten ins Unauffindbare..

    ""aber dass da quasi wöchentlich er oder Bekannte auf Revieren zusammengeschlagen und bedroht werden in Deutschland, nein das geht dann doch über meine Gedankenwelt hinaus.""..

    Nun..
    Wenn wir hier schon ins Absurde abgleiten..
    Die Statistiken dazu wird man auch eher schwer finden..

    Zumindest kommen auf Polizei-Wachen mehr Beschuldigte zu Schaden, als Polizisten..
    Das gibt selbst die Polizei-Gewerkschaft zu..

    ""und noch mehr im internationalen Vergleich zu 99% funktioniert und wir hier von krassen Ausnahmen reden.""..

    Äh ?
    Auch hier dann wieder der kleine Hinweis..

    Wenn die Polizei im Verlauf eines Jahres mehr als 1 Million Beschuldigte auf der Straße einkassiert, und davon "nur" Ein Prozent dort misshandelt werden sollte, dann ist das keineswegs eine Tatsache, die es hier zu marginalisieren gälte..

    Das wären dann doch um die 10.000 geprügelte Menschen, oder ?

    Und selbst bei "nur" Einem Promille Geschädigter wären dass mMn immer noch zu viele Menschen, um hier von einem wirklich "funktionierendem" Umgang mit dem Bürger zu sprechen..

    3 verprügelte Bürger pro Tag ist für die BRD ein Armutszeugnis..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#107 ManuelAnonym
#108 seb1983
#109 TheDadProfil
#110 TheDadProfil
  • 15.07.2015, 22:59hHannover
  • Antwort auf #108 von seb1983
  • ""Dass unterschiedlich erfasst wird ist klar, ändert dann aber nichts an der Grundaussage. Da sind sich Apfel und Birne dann nämlich sehr nah.""..

    Erstaunliche Aussage..

    Die Tatsache das Handtaschen-Diebstahl in Berlin zu den Gewalttaten zählt, in München aber zur Gruppe Wohnungseinbrüche/Diebstähle, hat also "keinerlei Einfluß" auf die Statistik ?

    Und München ist deshalb eine "sicherere Stadt" als Berlin, weil es in München zwar mit 791 Vergewaltigungen annähernd doppelt so viele Taten wie in Berlin gibt, in Berlin aber aufgrund der Demographie mehr Zuwanderer und Asylbewerber gegen die Ausländergesetze verstoßen ?

    Da kann man nur noch anmerken :
    Winston Churchill..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #108 springen »
#111 wiking77
  • 19.07.2015, 00:01h
  • nun, hier ist der polizeiliche Bericht:

    1155. Körperverletzung nach Christopher-Street-Day Ostbahnhof - Zeugenaufruf
    Wie bereits berichtet, befanden sich am Samstag, 11.07.2015, gegen 19.00 Uhr, ein 18-jähriger Münchner und sein 28-jähriger Freund auf dem Nachhauseweg vom Christopher-Street-Day. Seitens einer fünfköpfigen Personengruppe wurden die Beiden mit homophobem Hintergrund beschimpft.
    Die zwei Männer setzten unbeirrt ihren Heimweg fort. Schließlich kam einer aus der Personengruppe und schlug dem 18-Jährigen ins Gesicht. Das Ganze geschah in einem nach hinten versetzten Gebäudezugang.

    Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter mit seinen Begleitern flüchten.

    Aufgrund der heutigen Zeugenvernehmung des 18-Jährigen, konnte mittlerweile folgende Täterbeschreibung aufgenommen werden.

    Täterbeschreibung:
    Männlich, ca. 20 Jahre alt, 175 cm - 180 cm groß, südländisches Aussehen, sprach auffällig gutes, akzentfreies Hochdeutsch.
    Kurze, dunkle Haare, ggf. oben etwas länger.
    Schlanke, fast mager erscheinende Figur, entsprechend schlankes Gesicht, dunkle Augen, leicht abgerundete Nase, kein Hut, keine Brille, kein Bart.
    Trug ein kurzes, helles Oberteil und eine kurze Hose.

    Zeugenaufruf:
    Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

    www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/index.htm
    l/224238
  • Antworten » | Direktlink »
#112 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 19.07.2015, 00:37h
  • Polizei München sucht seit dem 14.07. anhand Personenbeschreibung CSD-Schläger: 20 Jahre, 175- 180 cm, Mager, südländisches Aussehen, akzentfreies Hochdeutsch...
    www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/index.htm
    l/224238


    Was die Nazi-Honigtopf-Seiten Pi.News und Gaystream daraus basteln, muss man nicht eigens erläutern, das Queer.de kein Update dazu brachte, wird zudem als bewusste Unterschlagung denunziert.
  • Antworten » | Direktlink »
#113 wuermchenEhemaliges Profil
#114 reiserobbyEhemaliges Profil
#115 wuermchenEhemaliges Profil
  • 19.07.2015, 15:06h
  • Antwort auf #114 von reiserobby
  • Und ich möchte dass keine Queere Person körperlich angegriffen wird.

    Deine Schaukämpfe gegen Xenophobie sind nichts als Symbolpolitik und Selbstprofilierung. Anstelle davon zu reden wie der Gewalt ein Ende gesetzt werden kann, kämpfst du deinen "Kampf der Gerechten" der zu genau gar nichts führen wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#116 Harry1972Profil
  • 19.07.2015, 15:56hBad Oeynhausen
  • Naja, in Bayern sieht jeder Zweite südländisch aus, also eine eher weniger hilfreiche Information.
  • Antworten » | Direktlink »
#117 reiserobbyEhemaliges Profil
#118 wiking77
  • 19.07.2015, 20:23h
  • Antwort auf #114 von reiserobby
  • hm, hm, hm, was hat das jetzt mit der homophoben Gewaltanwendung durch südländisch Aussehende in München zu tun.

    Mal wieder Verharmloser und Relativierer am Werk, wenn der Täter zur falschen "ethnischen" Gruppe gehört. Zur Sachlichkeit gehört dazu, mindestens den Polizeibericht wiederzugeben.

    Aber ein Eiertanz wird statt dessen aufgeführt. Schade. Damit tut man vermutlich weder dem Opfer einen gefallen noch der schwulen Community.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#119 reiserobbyEhemaliges Profil
#120 wiking77
  • 19.07.2015, 22:01h
  • Antwort auf #119 von reiserobby
  • oh bitte! Das sind doch wiedermal Allgemeinplätze! Eigene Meinung in Ehren, aber ab und zu mal sachliche Differenziertheit wäre auch gut.

    Man verschleiert also lieber die Täterbeschreibung nur um "politisch korrekt" zu sein. Sowas finde ich, gelinde gesagt, armseelig.

    "Nazi-Verharmlosern" ist ja in diesem Zusammenhang auch nur eine Totschlag-Vokabel um einer sachlichen Auseinandersetzung aus dem Wege zu gehen um dann selbstzufrieden von sich behaupten zu können, man gehöre zu den "Guten", was und wer immer die "Guten" auch sein mögen. Ausserdem legst Du Dir mit diesem Vorsatz ohnehin selbst ein Denkverbot auf.

    Was für einen Aufschrei gäbe es, gerade von Leuten wie Dir, wenn der vermeintliche Täter, käsweiße Hautfarbe hätte die "88" auf seine Stirn tätowiert hätte und mit sonstigen einschlägigen Accessoirs aus der politisch verkommenen Ecke gewesen wäre.

    Aber so ist schon klar, im Namen der "Demokratie", der "Buntheit" etc. verzichtet man über Details hins . Täter - weil man unversehens dann selber im politisch unkorrekten Eck meint zu stehen.

    Ich sehe schon Freiheit und verantwortlicher Umgang damit, die Festigkeit zu haben damit umzugehen fehlt bei vielen, die im Bausch und Bogen andere versuchen zu stigmatisieren und sich selbst, wie schon erwähnt, ein Denkverbot erteilen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #119 springen »
#121 TheDadProfil
  • 19.07.2015, 22:57hHannover
  • Antwort auf #116 von Harry1972
  • ""auffällig gutes, akzentfreies Hochdeutsch.""
    und
    ""Trug ein kurzes, helles Oberteil und eine kurze Hose.""

    sind eher ein Hinweis auf einen Touristen, Studenten oder sonstigen Reisenden, der sich an dem Wochenende nur "zufällig" in der Nähe des CSD befunden hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #116 springen »
#122 Harry1972Profil
#123 TheDadProfil
#124 Harry1972Profil
#125 TheDadProfil
  • 21.07.2015, 00:57hHannover
  • Antwort auf #124 von Harry1972
  • Der Hannoveraner behauptet von sich, er spräche reines Hochdeutsch..

    Hört man sich dann aber das Hannoveraner Platt an, das in Linden gesprochen wird, kriegt man Ohrenschmerzen..

    Das "Hochdeutsch" entstand dann wohl auch eher durch die Zugezogenen Migranten aus aller Welt..

    Jepp, ich bin Hanseat, und hab sprachlich den Einschlag durch Bremer Platt, aber auch des Kieler Platt, weil ich dort 4 Jahre gelebt habe..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #124 springen »
#126 Miguel53deProfil

» zurück zum Artikel