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Kommentare zu:
Freiburg: Aufregung über veganen CSD


#21 TheDadProfil
  • 17.07.2015, 17:37hHannover
  • Antwort auf #10 von Harry1972
  • ""Das einzige Problem, welches ich bei dem Thema habe, sind diese Ersatzprodukte.""..

    Die dann auch noch oft aus Dritte-Welt-Ländern stammen, und dort von billigen Lohn-Sklaven in abgholzten Regenwald angelegten Momokulturen unmengen an Wasser und Energie fressen..

    Ob die Soja-Sprosse und der Tofu nun erst mein Schnitzel frisst, oder gleich ich selbst, ist aus Ökologischer Sicht da eher nachrangig..

    Ich mag das Zeugs schlicht nicht..
    Und ich eß gerne Gemüse und auch Salat, selbst wenn ich eben kein Vegetarier bin..

    Trotzdem mag ich auch anderes :

    teralyrics.com/achim_reichel/vegetarier.html
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#22 Harry1972Profil
  • 17.07.2015, 17:39hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #14 von VeganBear
  • Ich kritisiere lediglich, daß viele vegane Produkte im Fleischgewand daherkommen und dafür hochgradig "veredelt" werden.
    Ich bin doch open minded, habe nur noch keine vegane Wurst oder veganen Aufschnitt gegessen, der tatsächlich lecker war. Im Mund fühlten sich viele dieser Produkte irgendwie talgig oder mehlig an.
    Ich bleibe aber offen und probiere weiterhin. Mache ich mit anderen Dingen ja auch, weil ich eben gerne Neues probiere.
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#23 DiversityAnonym
  • 17.07.2015, 17:40h
  • Antwort auf #10 von Harry1972
  • Ich verstehe, was Du meinst. Aber es gibt eine Menge Leute, die sagen: Ich würde mich ja gern vegan ernähren, aber will nicht auf Käse, Bratwurst oder sonstwas verzichten. Für die sind diese Ersatzprodukte gedacht. Einige Sachen finde ich ganz okay, aber vegane Shrimps oder nachgemachte Hähnchenschenkel würde ich mir auch nie kaufen. Ziemlich daneben finde ich auch, dass in den USA jetzt das vegane Ei im Labor gebastelt wird. Das kostet einen Haufen Geld und das braucht kein Mensch, weil es schon genügend Ei-Ersatzprodukte gibt.
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#24 VeganBearEhemaliges Profil
#25 DiversityAnonym
  • 17.07.2015, 17:57h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • "Die dann auch noch oft aus Dritte-Welt-Ländern stammen, und dort von billigen Lohn-Sklaven in abgholzten Regenwald angelegten Momokulturen unmengen an Wasser und Energie fressen.."

    Ist das ironisch gemeint? Wenn nicht, dann hast Du da was falsch verstanden: Die Unmengen an Soja, für die der Regenwald abgeholzt wird, werden als Futtermittel für die Massentierhaltung verwendet. Das Soja für den Tofu und Co. kommt aus Europa und ist auch nicht genverändert, ganz im Gegensatz zu dem anderen Soja.
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#26 GartenpartyAnonym
  • 17.07.2015, 17:59h
  • Ich finde es eine SUPER Idee! Auf dem diesjährigen CSD in München gab es auch einen veganen Foodtruck mit einem tollen Burger und leckeren Zucchini-Spaghetti - ein Traum.

    Übrigens ist es schon auffällig: Fast alle, die sich bei Facebook über den veganen CSD aufregen und ihr Recht auf Gammelfleisch und Co. bedroht sehen, haben deutliches Übergewicht...

    Mädels, hört mit dem Heulen auf! Euer Billigstfleisch aus Massentierhaltung könnt ihr euch sicher trotzdem irgendwo reinpfeifen - 4 Schweinenackensteaks für einsfuffzig, Adipositas und Hormone inklusive: guten Appetit! Wenn's schee macht!
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#27 ursus
  • 17.07.2015, 18:02h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • >"Ob die Soja-Sprosse und der Tofu nun erst mein Schnitzel frisst, oder gleich ich selbst, ist aus Ökologischer Sicht da eher nachrangig.."

    nein, genau das ist der punkt, was die ökologie angeht.

    für die fleisch-"produktion" wird ein vielfaches dessen an ressourcen (land, wasser etc.) benötigt, was man für einen vergleichbaren nährwert an pflanzlicher nahrung braucht. das zu bestreiten hieße vielfach belegte fakten zu leugnen.
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#28 GeorgGAnonym
  • 17.07.2015, 18:03h
  • Antwort auf #4 von Leder
  • Die erste Kombination von schwul und vegetarisch gab es schon in den 1960er Jahren, als verhältnismäßig viele Leder- und/oder S/M-Leute vegetarisch lebten. Vegan war verhältnismäßig unbekannt.
    Wahrscheinlich musste jemand zu der Zeit noch mehr nachdenken, wenn er seinen Lederfetisch und evtl. auch S/M entdeckt hatte. Und wer nachdenkt kommt irgendwann auch zum Vegetarismus.
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#29 CarnivorAnonym
  • 17.07.2015, 18:09h
  • Das Vermengen unterschiedlicher Ziele wird unterm Strich allen schaden und niemandem nutzen.

    Was in der grünen Festung Freiburg dahintersteht, ist natürlich das orgiastische Gefühl der Grünen, endlich mal allen ihre Ideologie aufzwingen zu können wie beim seligen Veggie Day; darin sind sie genauso schlimm wie die Christen, weshalb es ja auch so viele Überschneidungen von Christen und Grünen gibt, s. Göring-E. Alles kleine schrille Gouvernanten.
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#30 VeganBearEhemaliges Profil
  • 17.07.2015, 18:11h
  • Antwort auf #26 von Gartenparty
  • Danke für Deine Zustimmung.

    Aber wir sollten aus der Diskussion lookistische "Argumente" herauslassen. Es gibt auch übergewichtige Veganer_innen, und daran ist auch nichts Schlimmes. Es geht ethisch motivierten Veganer_innen nämlich nicht um sie selbst, sondern um die Vermeidung von Tierleid. Und auch aller sonstiger gravierender Folgen, z.B. auf die Umwelt (wie hier schon erläutert).

    Von "Ego-Veganismus" (also nur, um selbst schlank, schön, muskulös, was auch immer zu sein) halte ich persönlich überhaupt nichts.

    Das mit den Hormonen ist freilich nicht ganz falsch. Zusätzlich fielen mir da auch noch Antibiotika ein, deren gigantischer Einsatz in der Massentierhaltung erstens Rückstände im Fleisch hinterläßt und zweitens dafür sorgt, daß sich immer mehr gefährliche Resistenzen bilden.
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