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Erster Antrag der neuen Regierung

Bremen engagiert sich für LGBT-Rechte


Regierungschef Carsten Sieling (SPD) will die Gleichstellung voranbringen

Der neue Regierungschef im kleinsten deutschen Bundesland wirbt nicht nur für die Legalisierung von Cannabis, sondern auch für die Gleichstellung von Homo-Paaren.

Bremens neuer Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) hat angekündigt, sich besonders für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben einsetzen und gegen Homo- und Transphobie vorgehen zu wollen. So reichte die Koalitionsregierung aus SPD und Grünen am Mittwoch in der Bürgerschaft einen Entschließungsantrag (PDF) ein, um Druck auf den Bund auszuüben, die Ehe zu öffnen. Darin heißt es unter anderem: "Angesichts des gesellschaftlichen Wandels und der damit verbundenen Änderung des Eheverständnisses gibt es keine haltbaren Gründe, homo- und heterosexuelle Paare unterschiedlich zu behandeln und am Ehehindernis der Gleichgeschlechtlichkeit festzuhalten."

Vor wenigen Tagen unterstrich Sieling auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes schwuler Führungskräfte (Völklinger Kreis e. V.), dass sich der Senat an die Umsetzung des "Landesaktionsplans gegen Homo-, Trans- und Interphobie" machen werde: "Wir können uns nicht damit abfinden, dass das Wort 'schwul' auf den Schulhöfen als Schimpfwort verwendet wird. Das grenzt aus und verunsichert junge Menschen auf dem Weg ihrer Identitätsfindung. Wir unterstützen deswegen unter anderem das Bremer Rat&Tat-Zentrum mit seiner Aufklärungsarbeit an den Schulen." Der 56-Jährige betonte, dass die Gesellschaft längst weiter sei als so manch konservatives Milieu.

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Koalitionsvertrag strebt Gleichstellung an

Im Koalitionsvertrag (PDF), auf den sich SPD und Grüne vor rund zwei Wochen geeinigt haben, nimmt das Thema "Schwule und Lesben" breiten Raum ein. In dem Papier bezeichnet die Koalition "rechtliche Gleichstellung und Diskriminierungsschutz" als Basis und Ausgangspunkt ihrer Homo-Politik. Die Regierung verspricht auch, sich für die Rechte "inter- und transsexueller Menschen" einzusetzen.

Carsten Sieling war vergangene Woche zum Bürgermeister Bremens gewählt worden. Er trat die Nachfolge seines Parteifreundes Jens Böhrnsen an, der nach Verlusten bei der Bürgerschaftswahl im Mai zurückgetreten war. Sieling sorgte im neuen Amt gleich für Aufregung, als er als erster deutscher Regierungschef in der "Welt" die Legalisierung von Cannabis forderte. Unterstützung erhielt er daraufhin vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne). (dk)

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#1 Markus44Anonym
  • 23.07.2015, 18:11h
  • Das ist zwar alles okay und gut so, was LGBT-Themen angeht.

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    ABER eigentlich gehört zumindest im Bundesland Bremen die SPD und die Grünen DRINGEND abgewählt.

    Das Bundesland Bremen ist TOTAL VERSCHULDET und jahrzehntelange Regierung der SPD dort, hat dieses Bundesland zum ärmsten Bundesland in Deutschland werden lassen, das kurz vor der Pleite steht.

    Die SPD verspricht halt - und die Linkspartei setzt dann immer noch einen drauf - TEURE Wahlversprechen im Sozialbereich, die dann von der SPD dann von der SPD nur durch Steuererhöhungen oder vor allem durch Schuldenmacherei gegenfinanziert werden.

    Sozialdemokraten und noch weniger Sozialisten können mit dem zur Verfügung stehenden Haushaltsgeldern schlichtweg nicht umgehen. Sie versprechen dann in den Wahlkämpfen das "Paradies auf Erden" und merken dann, wenn sie auf dem Boden der finanziellen Realität aufschlagen, das Sie Ihre Wahlversprechen nur durch Schulden finanzieren können.

    Soziales und linkes Regieren ist zutiefst finanziell unseriös, nicht nachhaltig und belastet die nachfolgende Generation der Kinder und Enkelkinder.

    So sind die Sozialdemokraten und Linken hat: das Geld anderer geben Sie immer gerne aus und verschulden Kommunen, Bundesländer und Bund aufgrund ihrer teuren Wahlversprechen.
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#2 TheDad
  • 23.07.2015, 18:47hHannover
  • Antwort auf #1 von Markus44
  • ""Das Bundesland Bremen ist TOTAL VERSCHULDET und jahrzehntelange Regierung der SPD dort, hat dieses Bundesland zum ärmsten Bundesland in Deutschland werden lassen, das kurz vor der Pleite steht.""..

    Zuständig für die Wirtschafts und Finanzpolitik der Bremer Landesregierungen waren lange Jahre FDP- und CDU-Senatoren..

    In den 10 Jahren 1985 bis 1995 die FDP..
    In den 10 Jahren 1995 bis 2005 die CDU..

    In den Jahren 1985 bis 1995 wurden im Zusammenhang mit dem unausgeglichenen "Länderfinanzausgleich" Zahlungen aus Bremen an Bayern geleistet, obwohl sich Bayern einfach nur arm gerechnet hatte, also schlicht betrogen hat..
    Das wurde über ein Urteil des BVG, das die Länder Bremen und Hamburg erstritten haben, erst aufwendig korrigiert..

    In der nachfolgenden Zeit wurden vor allem im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung und mit Arbeitslosigkeit, und der damit in Verbindung stehenden Politik der Kohl-Regierung annähernd 50 % der Heutigen Schulden des Bundeslandes angehäuft, weil die Maßnahmen des Bundes die Stadtstaaten in doppelter Hinsicht trafen, nämlich als Kommune und als Land..
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#3 Markus44Anonym
  • 23.07.2015, 20:38h
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • @LinksparteiDad
    Da muss ich doch lachen, wenn Du jetzt von dem Totalversagen der SPD in Bremen ablenken willst und darauf hinweist, das es auch CDU und FDP Senatoren gab.

    Die Richtlinienkompetenz und Entscheidungsgewalt, wofür letztlich in Bremen die Gelder ausgegeben wurden, lag so wie in anderen Bundesländern immer in letzter Entscheidung bei dem jeweiligen Ministerpräsidenten der Bundesländer bzw. Bürgermeister der Stadtstaaten.

    Seit 1949 wird der Bürgermeisterposten in Bremen von der SPD gestellt:
    Wilhelm Kaisen (19451965) | Willy Dehnkamp (19651967) | Hans Koschnick (19671985) | Klaus Wedemeier (19851995) | Henning Scherf (19952005) | Jens Böhrnsen (20052015) | Carsten Sieling (seit 2015)

    Dein Versuch hier vom Versagen der SPD in Bremen abzulenken, ist schon mehr als lächerlich zu bewerten.

    Keinem anderen Bundesland in Deutschland geht es heute finanziell schlechter als dem jahrzehntelang von der SPD regierten Bremen. Die dortigen SPD-Bürgermeister haben "durch die Bank" in der Haushaltspolitk des Bundeslandes versagt und die Schulden von Bremen immer weiter ansteigen lassen.

    www.steuerzahler-niedersachsen-bremen.de/Verheerend-falsches
    -politisches-Signal/65975c76526i1p2382/index.html


    Und trotz desaströser finanzieller Haushaltslage in Bremen genehmigen die SPD und Grüne eine Erhöhung der Geldleistungen an Bremer Bürgerschaftsfraktionen.

    Von SPAREN und nachhaltigem Wirtschaften hat die Bremer SPD doch noch NIE etwas gehört. Die nachfolgender Generation der Bremer wird es sicherlich freuen, das Sie total mit Schulden überschüttet werden.

    UND Bremen kann froh sein, das es ein Bundesland ist und kein anderer Nationalstaat so wie Griechenland, denn der Bund wird auf Dauer dann den Bremern helfen und Herr Schäuble wird dann den Bremern zur Seite stehen.

    Wer als Bremer die SPD wählt, der kann auch sofort Teile seines Gehaltes in die Toilette kippen !!!
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