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Einzelkommentar zu:
Freiburg: Polizei und LGBT-Aktivisten vereinbaren Runden Tisch


#9 HonestAbeProfil
  • 29.07.2015, 15:24hBonn
  • Antwort auf #8 von ollinaie
  • Interessanter Punkt. Bei alledem habe ich ganz vergessen auch noch mal nachzufragen, was denn an Techno-Partys "illegal" sein soll? Ich kann ja noch tolerieren, dass man Partys im Freien anmelden soll, damit das Ordnungsamt einen seiner wenigen Existenzgründe aufrechterhalten kann, doch warum ist das "illegal"? Gibt die Nutzungsverordnung des Sees das nicht her? Wenn ja, warum gibt sie das nicht her? Warum sollte man am Ufer eines Sees keine Techno-Party machen dürfen? Oder überhaupt irgendeine Party? Oder eine Cruising Area? Könnte man das nicht so regeln, wie an so manchen Seen, dass quasi eine Seeseite für die "bösen" (Cruiser, Partylöwen etc.) und die andere für die "guten" (Kleinfamilien aka "Keimzellen der Gesellschaft", so dass Papa/Mama auch mal zwischendrin rüber ans andere Ufer schwimmen kann, um seine/ihre Neugier zu stillen) ist? Ich kenne zwei Seen, wo das der Fall ist. Hat sich mit den Jahren ganz von selbst reguliert und das Ordnungsamt "drückt ein Auge zu" (ganz wegsehen wollen die natürlich nicht, um ihre Existenzberechtigung zu erhalten). Lediglich an einem dieser Seen ist es so, dass sich auf der "Familienseite" irgendwann ein raffgieriger Geschäftsmann eingekauft hat und seitdem dort Eintritt verlangt. Prompt kamen einige familienbetonte Menschen auf die andere Seeseite und schon hagelte es Beschwerden, was denn das dort für ein "familienunfreundliches Treiben" wäre. Seitdem ist das Ordnungsamt da natürlich tagsüber vertreten und sorgt für "Recht und Ordnung". Glücklicherweise (noch) nicht Nachts. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt. Wem gebe ich die Schuld dafür? Der Stadt, welche die mit Steuermitteln infrastrukturell erschlossene Seeseite verscherbelt hat. Soweit ich weiß gab es sogar ein Bürgerbegehren dagegen, was natürlich ignoriert wurde. Denn hey, die Stadt braucht ja schließlich jeden Cent, um in den eigenen Wasserkopf zu investieren und z. B. das Ordnungsamt in voller Stärke zu erhalten. Da kam so eine "selbsterhaltenden Maßnahme" natürlich gerade recht. Über derartige Vorgänge sollte man einmal in diesem Lande nachdenken, nicht darüber, wie man es erwachsenen Menschen möglichst schwer machen kann, ein wenig Spaß im Leben zu haben.
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