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Shandebine Sherrington hat Glück gehabt, dass der Zwölfjährige insgesamt sieben Mal vorbeigeschossen hat

Offenbar aus Hass auf Transsexuelle hat ein Kind in Florida mit einer Pistole das Feuer auf eine 26-Jährige eröffnet – zum Glück war der Junge kein guter Schütze.

Ein zwölf Jahre alter Junge sitzt in Orlando in Untersuchungshaft, weil er am Donnerstagabend versucht haben soll, mit einer geklauten Waffe eine transsexuelle Frau zu erschießen. Shandebine Sherrington erklärte nach Angaben von lokalen Medien, der Junge habe sie transphob beleidigt, eine Waffe gezogen und dann auf sie gezielt. Er habe die 26-Jährige mehrere Minuten lang verfolgt und insgesamt sieben Schüsse abgegeben, die Frau aber nicht getroffen.

Gegenüber dem Lokalsender WFTV sagte Sherrington, dass sie den Jungen nicht gekannt habe. Als sie gehört habe, dass der Junge keine Munition mehr in der Waffe hatte, sei sie ihm nachgelaufen. "Ich wollte ihm eine Tracht Prügel geben, wenn ich ihn erwischt hätte", erklärte die Frau.

Die Polizei nahm den Jungen später fest. Da Kinder im größten Teil der USA bereits ab sieben Jahren strafmündig sind – und auf Antrag auch nach dem Erwachsenenrecht behandelt werden können – droht ihm möglicherweise eine lange Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft hat bereits eine Anklage wegen versuchten Mordes und schweren Waffendiebstahls erhoben. Der Zwölfjährige befindet sich nach wie vor hinter Gittern, da sein Antrag auf Freilassung auf Kaution abgelehnt wurde.

Junge nahm Psychopharmaka ein

Der Lokalsender "News 13" berichtet, die Großmutter des mutmaßlichen Täters habe erklärt, dass der Junge am Donnerstagabend durchs Fenster aus seinem Elternhaus entwischt worden sei. Er sei bereits auf Bewährung gewesen, weil er vor wenigen Wochen eine Luftpistole gestohlen habe und dabei erwischt worden sei. Bereits seit 2009, also sein halbes Leben lang, habe er zudem Medikamente wegen Stimmungssschwankungen eingenommen.

Sherrington erklärte, sie sehe den Mordanschlag als Hassverbrechen an. Es sei nicht das erste Mal, dass sie wegen ihrer Transsexualität angegriffen worden sei. So sei sie bereits letztes Jahr bei einem Überfall angeschossen worden.

In Florida steht derzeit ein 18-Jähriger vor Gericht, weil er vor zwei Wochen eine 25-jährige Transsexuelle mit einem Kopfschuss ermordet haben soll. Die beiden hatten zuvor offenbar Sex gehabt. Dem Teenager könnte nun im Extremfall die Todesstrafe drohen. (dk)

-w-

#1 American_alien
  • 03.08.2015, 19:16hHannover
  • So ein Arschloch...

    Wobei in dem Fall der Hass von seinem Umfeld ausging und davon, dass der Junge so einfach an eine Waffe kommen konnte.
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#2 GeorgGAnonym
  • 03.08.2015, 19:25h
  • "... Transsexuelle mit einem Kopfschuss ermordet haben soll. Die beiden hatten zuvor offenbar Sex gehabt."

    Immer dasselbe: Es sind oft unemanzipierte Bisexuelle, die Sex mit Transsexuellen haben. Dabei können sie sich selbst und anderen einreden, die Transsexuelle sei eine ganz normale Frau. Nach dem Sex sehen sie die Wirklichkeit dann etwas nüchterner und rasten aus.
    Ein Beispiel ist der Fußballspieler Ronaldo, der in der Presse angab, er habe gar nicht gewusst, dass es sich um einen Transsexuellen handele.
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#3 HöflichkeitAnonym
  • 03.08.2015, 20:01h
  • Antwort auf #2 von GeorgG
  • "dass es sich um einen Transsexuellen handele."

    Bei dem Ronaldo-Skandälchen ging es um transsexuelle FRAUEN. Die darf man ruhig so nennen.
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