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Kommentare zu:
Zwölfjähriger verübt Mordanschlag auf Transsexuelle


#1 American_alienProfil
  • 03.08.2015, 19:16hHannover
  • So ein Arschloch...

    Wobei in dem Fall der Hass von seinem Umfeld ausging und davon, dass der Junge so einfach an eine Waffe kommen konnte.
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#2 GeorgGAnonym
  • 03.08.2015, 19:25h
  • "... Transsexuelle mit einem Kopfschuss ermordet haben soll. Die beiden hatten zuvor offenbar Sex gehabt."

    Immer dasselbe: Es sind oft unemanzipierte Bisexuelle, die Sex mit Transsexuellen haben. Dabei können sie sich selbst und anderen einreden, die Transsexuelle sei eine ganz normale Frau. Nach dem Sex sehen sie die Wirklichkeit dann etwas nüchterner und rasten aus.
    Ein Beispiel ist der Fußballspieler Ronaldo, der in der Presse angab, er habe gar nicht gewusst, dass es sich um einen Transsexuellen handele.
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#3 HöflichkeitAnonym
#4 MalteAnonym
  • 03.08.2015, 20:29h
  • Es ist gut, dass man in Deutschland bis zum 14. Lebensjahr strafunmündig ist. Bis Mitte 20 wird man hier noch nach Jugendstraftrecht beurteilt.
    Heranwachsende sind eben noch nicht in der Lage, ihr Handeln zu beurteilen.

    Dass die Amerikaner jemanden unter 14 Jahren zur Verantwortung ziehen, ist absurd. Hier wäre eine liebevolle pädagogische Betreuung von Nöten, damit das Kind sein Selbstwertgefühl erlernt.
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#5 American_alienProfil
  • 03.08.2015, 20:57hHannover
  • Antwort auf #4 von Malte
  • Nun ja, ich gehe in der Hinsicht mit dir d'accord, bis zum 14 Lebensjahr als strafunmündig zu gelten.

    Danach finde ich es aber vollkommen richtig, zumindest abgeschwächt(Jugendstrafrecht) für seine Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden.
    Als Jugendlicher bekommt man neue Rechte(sexuelle Selbstbestimmung, etc.), da kommen eben auch neue Pflichten hinzu.

    Auch wenn das Jugendstrafrecht bis zum 21. Lebensjahr angewendet werden kann(teilweise auch noch bis zum 25.Lebensjahr), finde ich es absurd, quasi ab 18 aufwärts, also als erwachsener Mann(eigentlich auch schon früher) sich damit herauszureden, ich konnte mein Handeln nicht einschätzen...

    Und solange eine normale Entwicklung vorliegt, bin ich der Meinung, dass Heranwachsende ihr Handeln teilweise genau beurteilen können...
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#6 IsaakAnonym
  • 03.08.2015, 20:57h
  • Antwort auf #4 von Malte
  • Na ja, ganz regulär endet das Jugendstrafrecht dann doch deutlich früher. Natürlich kann auch ein 25-jähriger im Einzelfall nach Jugendstrafrecht verurteilt werden, wenn denn entsprechende psychologische Gutachten vorliegen, aber das ist nun wirklich nicht der Regelfall und häufig einem Rattenschwanz aus familiär bedingten Hintergrundkonflikten geschuldet.

    Die deutsche Strafmündigkeitsschranke, die Sie hier offenbar als Maß aller Dinge ansehen, ist im Übrigen recht willkürlich gewählt und keineswegs an entwicklungspsychologische oder pädagogische Kriterien gebunden. Ob man diese Schranke nun mit 14 oder mit 12 Jahren beginnen lässt, ist daher weniger das Problem. Es gibt nun einmal 12-jährige, die schon ein beträchtliches Maß an krimineller Energie entfaltet haben und sich über die zerstörerische Gewalt ihrer Taten vollauf im Klaren sind - und auf der anderen Seite gibt es auch unreife 16-jährige, denen all das abgeht. Ob man aber einem "Kind", dass offenbar so verroht ist, dass es mit scharfen Waffen Hassverbrechen begeht, mit liebevoller Betreuung beikommen kann, wage ich in jedem Fall zu bezweifeln...
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#8 Patroklos
#9 IsaakAnonym
  • 03.08.2015, 22:41h
  • Antwort auf #8 von Patroklos
  • Wenn Sie den ersten Satz des Wikipedia-Artikels lesen, dann sehen Sie gleich, dass das nur die halbe Wahrheit ist. 10 Jahre bezieht sich auf die Strafmündigkeit auf Bundesebene, aber die ist - wenn wir annehmen, dass die allermeisten auffälligen Kinder nicht in Geldwäsche oder schwere Kapitalverbrechen sondern eher in Vandalismus oder Ladendiebstahl verwickelt sind - nicht unbedingt relevant. Primär für die Strafmündigkeit bedeutsam ist die Schranke, die die einzelnen Bundesstaaten setzen - und die folglich variieren kann.

    Übrigens: Mit 14 Jahren sind wir in Deutschland im oberen Mittelfeld. In England liegt die Schranke bei 10, in Pakistan etwa gar bei 7 Jahren. In vielen anderen Staaten auch um den Dreh.
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#10 TheDadProfil
#11 AdamAnonym
  • 04.08.2015, 06:10h
  • Bei so einer tat in diesem Alter muss der Hass irgendwo her kommen und anstelle das mal zu hinterfragen wird halt einfach Angeklagt und verurteilt ist halt einfacher....

    Den die unschöne Wahrheit wie sowas Zustande kommt will keiner hinterfragen weil man sonst die Gesellschaft hinterfragen müsste....
    Es ist ähnlich wie wenn Kinder/Jugendlich Amok laufen wird nach irgendwas gesucht um es zu entschuldigen meist sind es die bösen Spiele...Anstelle den wahren Grund zu suchen ...

    Bei solchen taten bin ich der Meinung kommt am besten .. Eltern haften für ihre Kinder

    Allein das
    zitat "Leben lang, habe er zudem Medikamente wegen Stimmungssschwankungen eingenommen."

    Lässt ein aufhorchen War der kleine wohl nicht so wie die Eltern ihn gern hätten also wir er mit Medikamente vollgepumpt.....

    Mir tut der Kleine leid nun wird sein Junges leben zerstört wegen ein Hass der ihm anerzogen wurde den von alleine kommt Hass nicht ....
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#12 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 04.08.2015, 07:31h
  • Antwort auf #11 von Adam
  • @Adam:" ... Mir tut der Kleine leid nun wird sein Junges leben zerstört wegen ein Hass der ihm anerzogen wurde den von alleine kommt Hass nicht ...."
    und wenn der 12 jährige in den knast muss, dann ist sein lebensweg in den usa eh schon vorgezeichnet.
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#13 Robby69Ehemaliges Profil
  • 04.08.2015, 09:04h
  • Antwort auf #1 von American_alien
  • Da stimme ich völlig mit Dir überein. - Welche fanatischen Schwulen/Transsexuellen-Hasser Kinder/Jugendliche auch hier in unserem Land sein können, zeigt sich zwar - momentan - zum Glück noch nicht so deutlich, aber es reicht auch so schon. - Immer wieder gibt es Schwule/Transsexuelle, die von Jugendlichen (manchmal auch Kindern ab ca. 10) massiv homo- bzw. transphob angepöbelt werden und teilweise sogar Beschimpfungen fallen wie (Zitat: ) "Ich wünschte, Du wärest tot! Die sollten alle Schwulen umbringen!" (Zitat Ende). DAS sagte übrigens ein ca. 14-jähriger vor ungefähr 2 Wochen zu mir. Da bist Du erst mal fassungslos.
    Ich denke, solche Vorfälle wie z.B. der in dem Artikel beschriebene zeigen klar und deutlich, wie wichtig es ist, dass weltweit in den Schulen/Kindergärten etc. eine neutrale und vor allem sachlich kompetente Aufklärung über LGBTIs stattfinden und (hier in Deutschland) endlich die Bildungspläne umgesetzt werden.
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#14 Robby69Ehemaliges Profil
  • 04.08.2015, 09:25h
  • Antwort auf #4 von Malte
  • "Es ist gut, dass man in Deutschland bis zum 14. Lebensjahr strafunmündig ist."
    Und was soll daran so gut sein?! Angenommen ein 13-Jähriger/eine 13-Jährige erschießt jemanden (ob das nun ein gezielter Mordanschlag auf einen bestimmten Menschen ist oder ein Mord bei einem Amoklauf ist in diesem Fall unerheblich) - dann kann er nicht mal für diesen Mord bestraft werden! Jemand der aber exakt ein Jahr älter ist (also 14) schon. Das ist doch total idiotisch! JEDER Mord und JEDER Mordversuch muss meiner Meinung nach bestraft werden können. - Und ein USA-Bashing - wie Du es hier veranstaltest, nur weil Du keine Ahnung vom amerikanischen Rechtssystem und den dortigen Gesetzen hast - ist das einzige, was hier absurd ist, Schätzchen!

    "Bis Mitte 20 wird man hier noch nach Jugendstraftrecht beurteilt. Heranwachsende sind eben noch nicht in der Lage, ihr Handeln zu beurteilen."
    Beides totaler Schwachsinn und absolut falsch! 1. stimmt Dein "bis Mitte 20" nicht. In unserem Land ist es MÖGLICH, dass junge Erwachsene bis 21(!) Jahren nach dem Jugendstrafrecht VER-urteilt (nicht be-urteil, wie Du schreibst) werden KÖNNEN - sie müssen aber nicht. 2. sind auch Heranwachsende (und junge Erwachsene bis 21) - entgegen Deiner Behauptung - durchaus in der Lage, ihr Handeln zu beurteilen und tun das zum Großteil auch. 3. ist es durchaus auch möglich, als 16-Jähriger schon nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt zu werden, wenn der Richter/der Staatsanwalt der Meinung ist, dass der betreffende Jugendliche schon "reif" genug ist, genau zu wissen, was er da tut und welche Konsequenzen das für ihn hat (die Betonung liegt dabei vor allem auch auf "welche Konsequenzen..."). Ich weiß, wovon ich spreche, da genau diese Möglichkeit (einen 16-Jährigen nach dem Erwachsenen-Strafrecht zu verurteilen) bei mir bzgl. des § 175ers etc. (aufgrund meines leidenschaftlichen Cruisens) angewandt wurde. Klar wird man in so einem Fall (z.B. als 16-Jähriger) nach dem "Erwachsenenstrafrecht" härter bestraft als nach dem "Jugendstrafrecht", allerdings bleibt dann in so einem Fall auch das Jugendamt "außen vor", was ich damals auch nicht gerade als das Schlechteste empfunden habe, weil ich mir von niemandem vorschreiben ließ/lasse, ob ich jetzt Cruisen darf oder nicht.

    "Hier wäre eine liebevolle pädagogische Betreuung von Nöten, damit das Kind sein Selbstwertgefühl erlernt." An Selbstwertgefühl dürfte es diesem Kind absolut nicht mangeln, wie sein vorsätzlicher Mordversuch aus purem Transsexuellen-Hass gezeigt hat, Schätzchen. Das mal zum einen. Zum anderen wäre das einzige, was dieses Kind wirklich braucht, jemand, der im deutlich und unmissverständlich klarmacht, dass Hass auf LGBTIs absolut NICHT duldet wird und absolut NICHT in Ordnung ist, sondern dass LGBTIs das gleiche Recht haben - wie Heteros - selbst über ihr Leben und ihr Lieben zu entscheiden und so zu leben und zu lieben, wie sie selbst es für richtig halten; und vor allem, dass Homosexualität, Transsexualität, Intersexualität und Bisexualität genauso normal und "in Ordnung" sind wie Heterosexualität.
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#15 Robby69Ehemaliges Profil
  • 04.08.2015, 09:41h
  • Antwort auf #11 von Adam
  • "Bei so einer tat in diesem Alter muss der Hass irgendwo her kommen und anstelle das mal zu hinterfragen wird halt einfach Angeklagt und verurteilt ist halt einfacher.... Den die unschöne Wahrheit wie sowas Zustande kommt will keiner hinterfragen weil man sonst die Gesellschaft hinterfragen müsste.... Es ist ähnlich wie wenn Kinder/Jugendlich Amok laufen wird nach irgendwas gesucht um es zu entschuldigen meist sind es die bösen Spiele...Anstelle den wahren Grund zu suchen ... "
    Ich gebe Dir insofern recht, dass vielfach nicht genug nach den "tatsächlichen Ursachen" für diesesn fanatischen Hass eines Kindes/Jugendlichen gesucht wird, der zu einer grausamen Bluttat führt. Allerdings hat das meiner Meinung nach nur "bedingt" mit dem Fakt zu tun, dass Verbrechen immer geahndet werden müssen. Sicher, irgendetwas führte zu diesem Mord, Mordversuch, dem Amoklauf etc. aber das heißt nicht, dass diese "Gründe" die Tat an sich entschuldigen. Für Verbrechen gibt es NIE eine Entschuldigung - sondern Verbrechen müssen bestraft werden. Und auch folgende Bemerkung von Dir

    "Bei solchen taten bin ich der Meinung kommt am besten .. Eltern haften für ihre Kinder Allein das zitat "Leben lang, habe er zudem Medikamente wegen Stimmungssschwankung en eingenommen."

    kann und will ich nicht teilen, da ich das komplett anders sehe. Richtig ist, dass ein Kind/Jugendlicher irgendwie an diese Waffe (um bei dem vorliegenden Fall zu bleiben) gekommen sein muss und dadurch die Eltern oder wer auch immer dies ermöglichte "mit Schuld" an der Tat sind, das steht außer Frage. Aber Du kannst nicht bei jedem Kind oder Jugendlichen "nur" die Eltern in Haftung nehmen und das Kind/den Jugendlichen - die ja das Verbrechen verübt haben, "straffrei" ausgehen lassen. Das ist totaler Schwachsinn! - Angenommen ein 12-jähriges Kind klaut sich unbemerkt ein Küchenmesser (für Steaks etc.) aus der Küche der elterlichen Wohnung und ersticht damit jemanden ganz gezielt, nur weil er diese Person - z.B. ein Schwuler/eine(n) Transsexuelle(n) - hasst. Dann kannst Du für diesen Mord (der durch den Messerdiebstahl möglich wurde) doch nicht "nur" die Eltern verantwortlich machen! Das wäre absurd.

    Und nur weil jemand "Medikamente wegen Stimmungsschwankungen" eingenommen hat, wird er auch nicht zum Mörder. Das ist nichts eine fadenscheinige Ausrede dieser Angehörigen, um den Mordversuch "kleinzureden" und zu versuchen, den "armen, armen" Jungen - der wohlgemerkt vorsätzlich und wissentlich versuchte, die Transsexuelle zu ermorden! - als "schuldunfähig" hinzustellen. Für so etwas habe ich absolut kein Verständnis. Ich kenne selbst jemanden, der solche Medikamente einnehmen muss und weiß, welche "Nebenwirkungen" etc. diese Medikamente haben. Leute, die sowas nehmen müssen, sind durchaus in der Lage, klar zu denken und zu wissen, was sie tun. Das nur nebenbei.
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#16 Robby69Ehemaliges Profil
  • 04.08.2015, 09:47h
  • Antwort auf #12 von schwarzerkater
  • Das hat mit dem Knast nichts oder nur sehr bedient zu tun, sondern vor allem damit, dass dieser Junge anscheinend nichts anderes kann als Transsexuelle (und wahrscheinlich nicht nur diese) fanatisch zu hassen und daher bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu versuchen, seine "Hass-Objekte" zu ermorden.
    Mir tut der Täter absolut nicht leid, auch wenn's vielleicht hart klingt. Jeder, der einen anderen Mensch ermorden will - und dies versucht oder damit sogar "Erfolg" hat (wenn der Mordversuch gelingt) - muss bestraft werden. Das Leben dieses Jungen wurde nicht erst mit "dem" Tag zerstört, als er die Tat begangen hat - sondern bereits mit dem Tag, an dem ihm dieser fanatische Hass zum ersten Mal als "richtig" und "legal" vorgelogen wurde.
    Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen zu töten! Egal, wie alt/jung dieser "Täter" ist!
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#17 RobinAnonym
  • 04.08.2015, 10:24h
  • In was für einer kranken Welt lebt der Täter, wenn er schon mit 12 Jahren so voller Hass ist, dass er andere ermorden will...
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#18 AdamAnonym
  • 04.08.2015, 10:35h
  • Antwort auf #15 von Robby69
  • Zum teil Siehst du es richtig zum Teil Falsch...

    Sicher muss solche eine tat bestraft werden aber und nun ein Dickes ABER Strafe hilft nicht dabei sowas nochmal zu verhindern ...Ein beispiel sieht man grade bei CSD in Israel jemand der grade 3 Wochen auf frei Fuß ist nach seiner strafe...

    Wenn ein Mensch nicht versteht für was er bestraft bringt es nichts nur zu bestrafen....

    Und Eltern sind für mich mit schuldig ja wieso ?
    Ganz einfach... Ein Kind wird nicht mit ein Grundgesetz Gedanken oder solchen Groß...Ein Kind saugt das auf was um es geschieht und was man ihm/ihr Lehrt....

    Und wen ein Junge in dem fall zb. von Anfang an zb. nur lernt das zb. Schwarze oder Schwule oder Tans wertlos sind ...Dann bringt auch eine Strafe nichts den irgendwann kommt er wieder raus und denkt es weiterhin...!

    Deswegen muss nichts nur der Junge bestraft werden sondern auch die , die für ihn Verantwortlich sind.
    Die die ihm diese Scheiße und Menschen Verachtung ins Hirn geballert haben.
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#19 IsaakAnonym
  • 04.08.2015, 18:02h
  • Antwort auf #11 von Adam
  • Man kann da gerne die Begleitumstände hinterfragen. Aber dennoch hat dieser Zwölfjährige ganz bewusst und gezielt einen Tötungsversuch unternommen und ist (sollten keine psychischen oder anderweitigen Hemmnisse vorliegen) juristisch gesehen dafür voll haftbar zu machen. Das eine schließt das andere doch überhaupt nicht aus.

    Dass der Betroffene hier grundlos von den Eltern mit "Medikamenten vollgepumpt" worden sei ist doch pure Spekulation. Genauso wie der irrsinnige Bezug zum Christentum, der hier schon wieder herbeikonstruiert wird. Nichts dagegen einzuwenden, wenn denn entsprechende Indizien darauf hindeuten, aber momentan deutet absolut nichts daraufhin und man ist diesem homophoben Bengel (Originalausruf wohl: "I'm going to kill this faggot!") viel zu wohlwollend gesinnt, wenn man sich bereits im Vorfeld um die unterschiedlichsten Entschuldigungs- und Rechtfertigungsmuster für etwas bemüht, das weder zu entschuldigen noch zu rechtfertigen ist. Mit zwölf muss man einfach wissen, dass die Tötung eines anderen Menschen ein No-Go ist.
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#20 Robby69Ehemaliges Profil
  • 04.08.2015, 19:55h
  • Antwort auf #18 von Adam
  • Ich habe ja ebenfalls geschrieben, dass die Eltern für mich eine "Mit"-Schuld an dem Vorfall - oder auch anderen Vorfällen dieser Art - haben. Und richtig, "nur" bestrafen nützt nichts. Genau deshalb hab' ich in meinem Kommentar # 13 je folgendes geschrieben: (Zitat: )
    "Ich denke, solche Vorfälle wie z.B. der in dem Artikel beschriebene zeigen klar und deutlich, wie wichtig es ist, dass weltweit in den Schulen/Kindergärten etc. eine neutrale und vor allem sachlich kompetente Aufklärung über LGBTIs stattfinden und (hier in Deutschland) endlich die Bildungspläne umgesetzt werden." (Zitat Ende); und in meinem Kommentar #14 folgenden Passus:
    (Zitat: ) "wäre das einzige, was dieses Kind wirklich braucht, jemand, der im deutlich und unmissverständlich klarmacht, dass Hass auf LGBTIs absolut NICHT duldet wird und absolut NICHT in Ordnung ist, sondern dass LGBTIs das gleiche Recht haben - wie Heteros - selbst über ihr Leben und ihr Lieben zu entscheiden und so zu leben und zu lieben, wie sie selbst es für richtig halten; und vor allem, dass Homosexualität, Transsexualität, Intersexualität und Bisexualität genauso normal und "in Ordnung" sind wie Heterosexualität." (Zitat Ende). -
    Du siehst also - wenn Du meine Kommentare genau liest, dass ich nichts von "nur" bestrafen halte, denn wie Du ja richtig schreibst, das allein bringt nichts. -

    In wieweit Du allerdings die Eltern bestrafen willst, die diesen Mordversuch nicht begangen haben, solltest Du vielleicht noch erklären. Ich denke, wenn man die Angehörigen etc. - ob statt den Jungen oder auch zusätzlich - in den Knast stecken würde, würde überhaupt nichts bringen und es wäre meiner Meinung nach trotz aller "Mitschuld" auch nicht ganz korrekt, denn diese Angehörigen etc. haben nicht geschossen, sondern der Junge. Und der wusste meiner Meinung nach verdammt genau, was er tat. Das war nicht einfach so ein "ach, Transsexuelle kann ich nicht leiden, baller ich halt ein bißchen rum, ist ja nicht schlimm..."-Gedanke dieses Jungen, als er sich entschloss zu schießen, sondern er hat es wissentlich und vorsätzlich gemacht. Und dass er durchaus ein "Faible" - um es mal so auszudrücken - für tödliche Waffen hat, zeigt ja auch die Bemerkung im Artikel, dass es nicht das erste Mal war, dass er wegen einer Waffe Schwierigkeiten bekommen hat. - Ich denke, in so einem Fall müssten - egal ob in Amerika, hier in Deutschland oder einem anderen Land - das Jugendamt und andere Behörden hellhörig werden. Wenn ein Kind oder Jugendlicher eine Waffe klaut, dann sicher nicht, um sie einfach nur "im Schrank" aufzuheben und anzusehen, weil sie so wahnsinnig "cool" aussieht o.ä. - sondern, um damit auf Menschen (oder Tiere) zu schießen, das heißt: um jemanden zu töten. -
    Doch leider ist es ja - zumindest in unserem Land - vielfach so, dass die Ämter bei wirklicher "Gefahr" bzw. tatsächlichen Mißhandlungen, Missbräuchen, Verwahrlosungen etc. der Kinder/Jugendlichen NICHT eingreift, sondern erst, wenn es zu spät ist und die Kinder/Jugendlichen tot sind oder selbst jemanden umgebracht haben. - Dagegen werden - was man so über die Medien mitbekommt - immer mehr unschuldige und absolut intakte Familien willkürlich auseinander gerissen, den Eltern widerrechtlich das Sorgerecht weggenommen und die Kinder/Jugendlichen zwangsweise in religiotische Heime gesteckt - nur weil irgendwelche durchgeknallten Nachbarn oder Lehrer vorsätzlich falsche Gerüchte und böswillige Verleumdungen über diese Familie dem Jugendamt, Schulamt o.ä. gegenüber verbreiten. - Ich weiß nicht, wie's in den USA diesbezüglich ist, aber zumindest hier in Deutschland scheint do so einiges im Argen zu liegen. - Da müsste sich meiner Meinung nach etliches ändern. - Denn wenn jemand seinen Kindern nur fanatischen Hass auf alles, was nicht "Hetero" - oder wahlweise "weiß" - ist, beibringt, dann sind diese Eltern im wahrsten Sinne des Wortes eine "Gefährdung"; sowohl für deren eigene Kinder, als auch für die anderen Menschen.
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#21 XenomorphaEhemaliges Profil
  • 05.08.2015, 08:56h
  • So schaut es schon in div. Extremfällen aus, Kid`s rennen los und machen erst mal was und wenn`s rumballern ist.
    Und der Gipfel des Ganzen ist, auf Menschen zu schießen.
    So traurig wie es ist, aber (es ist egal wo) die Kinder sind der Spiegel der Gesellschaft.
    Wie schon in anderen Worten hier ausgedrückt, der Hass muss irgendwo herkommen.
    Die Eltern, das soziale Umfeld usw. haben an seiner Gesinnung wohl nicht wenig EInfluss gehabt.
    Des halb wäre es in der Tat mehr als nötig, Eltern und Umfeld zu analysieren um sie dann tatsächlich dementsprechend mit in die Verantwortung nehmen, sei es auch "nur" zu einem massiven Ethiklehrgang, in dem diesen Menschen psycholgisch geholfen wird.
    Ob der Bengel 12 oder 30 ist, spielt für mich keine Rolle, wer mit 12 nicht weiß, dass es schlimm ist, jemanden zu töten, und versucht es auch noch, gehört erstmal aus dem Verkehr gezogen.
    Allerdings einfach "nur" in den Knast ist hier auf keinen Fall die Lösung und macht aus dem Bengel auch keinen besseren Menschen.
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#22 niccinicciAnonym
  • 10.08.2015, 15:26h
  • da lobe ich mir die amerikanische rechtssprechung. hier gäbe es ein paar sozialstunden, oder wegen schwerer kindheit womöglich noch unterstützunggelder für den täter. habe längst den glauben an unser rechtssystem verloren, indem steuersünder länger hinter gitter gehen als mörder. zumindest kann man sicher sein, das die gesellschaft in zukunft vor diesem wahnsinnigen geschützt wird.
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#23 TheDadProfil
#24 AliceAnonym

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