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Kommentare zu:
Gericht: Homosexuelle haben Recht auf Hochzeitstorte


#1 goddmn liberalAnonym
  • 14.08.2015, 09:24h
  • So sieht es aus in einem Land, das aus einem langen Gleichheitskampf nach Innen und Außen entstand.

    So sieht es bei uns aus, wenn der Feudalismus der Ungleichheit im Jahre 2015 munter aus der Gruft aufsteigt:

    katholon.de/?p=9011

    Dessen Geist in solchen Gemäuern geboren wird und in Hedwig von Beverfoerde (CDU) munter weiterlebt.

    www.bestwig.de/uploads/pics/gutostwig_480.jpg

    Es ist ihr Geburtshaus.

    "Den Vereinigten Staaten

    Amerika, du hast es besser
    Als unser Kontinent, das alte,
    Hast keine verfallene Schlösser
    Und keine Basalte."

    PS Die Strafe für die Bäcker ist zu hoch, macht aber trotzdem Sinn.
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#2 FelixAnonym
  • 14.08.2015, 09:35h
  • Richtig so!

    Diesen religiösen Fanatikern muss man beibringen, dass Religionsfreiheit nicht heißt, dass Religionen über dem Gesetz stehen!

    Wir lassen die an das glauben, was sie wollen, und genauso erwarten wir, dass sie Menschen nicht diskriminieren, nur weil die etwas anderes glauben oder gar keinen Glauben haben.

    An die demokratischen Regeln haben auch die sich zu halten. Die stehen nicht über dem Gesetz.
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#3 Patroklos
  • 14.08.2015, 09:37h
  • Wieder ein Sieg für die LGBTIPAs! Das Urteil ist ein Beweis dafür, daß Diskriminierung auf gar keinen Fall mehr salonfähig werden darf!

    Meine Glückwünsche auch an David Mullins und Charlie Craig, daß sie mit ihrer Klage erfolgreich waren und Jack Phillips diese Klatsche beschert haben!
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#4 langeherAnonym
#5 goddamn liberalAnonym
#6 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 10:54h
  • Antwort auf #4 von langeher
  • Das kommt drauf an, wie man es definiert.

    In den USA ist die soziale Ungleichheit deutlich größer als hier (wobei die in Deutschland auch gerade massiv steigt, wegen der Politik unserer Bundesregierung).

    Auch die soziale Absicherung ist hier immer noch besser. (Wobei sie in den Niederlanden und in den skandinavischen Ländern noch besser ist. In den Niederlanden bekommt z.B. jeder Bürger automatisch eine Grundrente, egal, ob er gearbeitet hat oder nicht. Und die ist deutlich höher als hierzulande die Grundsicherung für Rentner = Hartz IV. Und die skandinavischen Staaten sind ja eh als Sozialstaaten bekannt.)

    Und natürlich bin ich auch froh, dass wir hierzulande nicht so lasche Waffengesetze wie in den USA haben.

    Etc. etc. etc.

    Aber zumindest bezüglich Homorechten sind die USA uns weit voraus. Die haben jetzt die Eheöffnung - in manchen Bundesstaaten schon seit vielen Jahren.

    Und so ein Urteil wie das hier im Artikel beschriebene wäre hierzulande undenkbar, weil das von Union und SPD (in der vorigen Großen Koalition) beschlossene AGG explizit die Diskriminierung von Schwulen und Lesben aus religiösen Gründen erlaubt bzw. auch den Privathandel gar nicht erfasst.
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#7 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 10:59h
  • Antwort auf #1 von goddmn liberal
  • Nein, die Strafen in solchen Fällen sind nicht zu hoch.

    Erstens sind das Geschäftsleute, die entsprechend verdienen. Die Höhe der Strafe wird ja ein wenig dem Einkommen angepasst.

    Und zweitens soll es ja durchaus auch ein bisschen wehtun. Etwas, was die aus der Portokasse bezahlen, bringt gar nichts. Das tut denen nicht weh und unter Umständen diskriminieren die sogar weiter, weil Diskriminieren dann so billig ist, dass man es sich leisten kann.

    Eine andere Sprache verstehen solche Radikalen leider nicht. Das muss schon auch ein bisschen wehtun...
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#8 HeinerAnonym
  • 14.08.2015, 11:06h
  • Jetzt werden wieder alle religiösen Fundamentalisten und Fanatiker rumjammern, dass sie verfolgt würden, dass die "Homo-Lobby" die Weltherrschaft übernehmen wolle und dass das die Abschaffung demokratischer Freiheiten sei.

    Aber sie unterschlagen dabei immer, dass Freiheiten ihre Grenzen dort finden, wo andere in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Und in einem demokratischen Rechtsstaat müssen sich auch Religioten an Recht und Gesetz halten. Ist ja kein Gottesstaat.

    Das wird die natürlich nicht davon abhalten, düsterste Untergangsszenarien zu entwerfen. Im Ausmalen apokalyptischer Zustände sind die ja eh geübt. Wenn die nicht ihren Willen bekommen, fangen sie halt an intelektuell Amok zu laufen und können es einfach nicht verkraften, dass sie nicht der Mittelpunkt der Welt sind.

    Aber dieses ganze Geseiere von denen wird deren Geschwafel nicht weniger lächerlich machen. Wir müssen die immer wieder neu enttarnen und immer wieder neu zeigen, welch totalitäres, menschenverachtendes Gedankengut sich hinter deren Scheinheiligkeit und angeblicher Frömmigkeit verbirgt.
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#9 TimonAnonym
  • 14.08.2015, 11:13h
  • Da sieht man wieder mal:
    wir können etwas bewirken. Wir müssen uns nur wehren.

    Wenn man die (aus Bequemlichkeit, Scham, Angst oder was auch immer) einfach gewähren lässt, denken die auch noch, sie seien im Recht. Und dann nehmen die sich immer mehr raus und ziehen immer mehr Leute auf ihre dunkle Seite. Bis es dann irgendwann zu spät ist, sich zu wehren.

    Wenn wir uns jedes einzelne mal wehren würden, würde auch viel weniger diskriminiert.

    Okay, in Deutschland herrscht eine Sondersituation:
    dadurch dass hierzulande die Kirchen die Regierung fest in der Hand haben, ist es hier ungleich schwerer. Aber auch hier kann man sich wehren und kann viel bewegen. Und Ziel muss natürlich auch ein Regierungswechsel sein, so dass es dann hoffentlich u.a. auch ein umfassendes Antidiskriminierungs-Gesetz gibt, dass einem umfangreiche rechtliche Mittel gegen Diskriminierung gibt.

    Aber wie gesagt: auch jetzt können wir schon viel bewirken. Z.B. durch Boykotte. Das nutzen wir nur viel zu wenig und viel zu inkonsequent.
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#10 panzernashorn
  • 14.08.2015, 11:18h
  • Religiotische Verblödung erfordert nun mal "Nachhilfe der besonderen Art" - richtig so!

    Religiöse Verdummung darf nicht über dem Gesetz stehen!

    Jeder hat das Recht auf eigene Dummheit, aber nicht auf Diskriminierung Anderer.
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#11 HeinerAnonym
  • 14.08.2015, 11:21h
  • @Robin:

    Richtig, die Strafen müssen nicht nur hoch sein, damit es denen weh tut.

    Sondern ein wichtiger Punkt ist auch, dass die Strafen so hoch sein muss, dass die sich eine weitere Diskriminierung schlicht nicht leisten können.

    Denn so lange die sich das leisten können, diskriminieren die auch weiter.

    @Timon:

    Mit den Boykotten hast Du recht, aber da ist Deutschland ja immer etwas trantütig.

    Bei Barilla hat das gewirkt, weil diese Marke plötzlich von Schwulen in ganz Europa, in Amerika und in Australien nicht mehr gekauft wurde. Aber bei einer auf Deutschland begrenzten Sache, sieht das schon anders aus. Ein aktuelles Beispiel: die Molkerei Müller hat ja den mehrfach durch Homophobie aufgefallenen Andreas Gabalier als Werbefigur erkoren. Ich boykottiere seitdem Müller. Aber wieviele deutsche LGBT haben sich angeschlossen.

    Barilla zeigt, dass wir durchaus etwas mit Boykotten bewirken können. Wir müssen es nur wirklich machen. Und da kommen wir Deutschen oft nicht richtig aus den Schluppen...

    Ansonsten stimme ich Dir zu, dass wir endlich ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz ohne Ausnahmen brauchen. Aber das ist mit der jetzigen Regierung aus homophober Union und ihren Schoßhündchen von der SPD, die auch in Zukunft nur noch Große Koalitionen wollen, nicht zu machen.
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#12 PelayoProfil
#13 SerkanAnonym
  • 14.08.2015, 11:47h
  • 30 Jahre Knast wegen einer nicht angegebenen HIV-Infektion,
    135.000 EUR "Schmerzensgeld" wegen einer nicht gebackenen Hochzeitstorte.

    Die spinnen, die Amis.
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#14 EhlaAnonym
  • 14.08.2015, 12:02h

  • Wie war es noch?

    Jemand der sich auf das alte Testament oder die Bibel im allgemeinen, denn die gehören ja zusammen, bezieht ist auch für Sklaverei (auch von eigenen Kindern), für Vergewaltigung gegen Geld, für Tieropfer, für Tötung von Menschen die am Sabbat arbeiten; Wenn ich Fleisch nach dem dritten Tag der Schlachtung noch esse, muss man ausgemerzt werden (da wird es bei Dosen- und Tiefkühlgerichten schon kritisch). Und vieles mehr.
    Oder habe ich da was falsch in Erinnerung?

    Und man stelle sich den demografischen Wandel nur vor, wenn alle Jugendlichen, die vor der Ehe Sex haben und dann nicht heiraten, vor die Stadt zum steinigen geführt werden.

    Und wo ich schon dabei bin. Steht auf Haare schneiden und rasieren bei Männer nicht ebenfalls die Todesstrafe, wenn man es nicht lässt? Wenn ich mir die Bilder betrachte wird es da aber eng.

    Es tut mir leid. Aber über solche Leute, deren mentale Gesundheit ich doch prüfenswert finde, mag ich mich normal nicht aufregen. Die sind vermutlich krank. Die brauchen womöglich dringend Hilfe.
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#15 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 12:13h
  • Antwort auf #13 von Serkan
  • Wie ich bereits weiter unten geschrieben hatte, ist die Strafe nicht zu hoch:

    Wenn man in den USA eine gut laufende Bäckerei hat (erst recht, wenn man auch Hochzeitstorten im Sortiment hat, wofür die Amis kleine Vermögen ausgeben), dann kann man damit richtig viel Geld verdienen.

    Erstens nennst Du den Dollarpreis als Europreis, was schon mal falsch ist, der Europreis ist niedriger. Und zweitens ist auch die Strafe in Dollar in Relation zum Einkommen zu sehen.

    Erstens soll die Strafe ja auch wehtun, so wie die Diskriminierung auch Menschen weh getan hat. Und zweitens muss sie auch hoch genug sein, dass die sich zweimal überlegen, ob sie nochmal jemanden diskriminieren.

    Wenn Diskriminierung so preiswert ist, dass es nicht wehtut, dann hält sie auch niemanden vom Diskriminieren ab.
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#16 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 12:16h
  • Antwort auf #14 von Ehla
  • Ja, ich frage mich auch, ob die ebenfalls keine Hochzeitstorte verkaufen an Leute, die sich rasieren, die gemischtfasrige Kleidung tragen, die nicht beschnitten sind, die Schalentiere essen, die beim Sex Verhütungsmittel einsetzen, etc. und was sonst noch so alles eine Sünde ist, wenn man deren Religion beachtet.

    Aber das zeigt nur, dass es gar nicht darum geht, irgendwelche religiösen Regeln zu beachten, sondern dass es nur darum geht, Homohass auszuleben und dass Religion die Entschuldigung dafür ist.
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#17 andreMucAnonym
  • 14.08.2015, 12:19h
  • Aber bei den Kleins und den 2 Lesben, war es eine "Win-Win-Situation". Die Lesben haben Ihre Kohle eingeklagt bekommen 135.000 Dollar und die Kleins noch mehr, durch Spenden auf 2 Spenden-Plattformen. Die Kleins bekamen insgesamt 472.000 Dollar. Fast eine halbe Million gewonnen, durch einen homophoben Akt. Ich glaube nicht, das die frustriert waren.
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#18 NicoAnonym
  • 14.08.2015, 12:21h

  • Fanatiker erreicht man nicht mit Fakten und Argumenten. Die verstehen leider nur die Sprache des Geldes.

    Deshalb ist dieses Urteil richtig und wichtig.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 SerkanAnonym
#20 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 12:42h
  • Antwort auf #17 von andreMuc
  • Das mag ja sein. Wenn andere Homohasser so dumm sind, dafür zu spenden.

    Aber irgendwer musste halt zahlen. Dann waren es eben andere Homohasser. Und die Frage ist auch, wie lange die das durchziehen können.

    Jetzt sind mehrere klare Urteile gegen Diskriminierung ergangen. Wenn jetzt trotzdem einige Leute weiter diskriminieren, wird auch deren Unterstützern irgendwann das Geld ausgehen. Notfalls muss man die Strafen eben noch höher ansetzen.

    Man muss das einfach nur lange genug durchziehen, bis die irgendwann aufgeben oder bis ihnen irgendwann das Geld ausgeht.
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#21 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 12:47h
  • Antwort auf #19 von Serkan
  • Und?

    Dennoch bleibt Fakt, dass so eine Strafe signifikant sein muss, damit sie auch wehtut und damit die in Zukunft nicht weiter diskriminieren.

    Im übrigen: man hat schnell gesagt, dass man sich für das Geld auch mal diskriminieren ließe. Aber damit gibt man letztendlich zu, dass Grundrechte einen Preis haben und dass man bereit ist, sich seine Rechte nehmen zu lassen, wenn der Preis stimmt.

    Das halte ich für eine sehr bedenkliche Entwicklung, die böse enden kann. Deswegen sollte auf jeden Fall die Strafe für die Täter im Vordergrund stehen und nicht der Geldgewinn für die Opfer.

    Die Frage ist auch nicht, ob das seelische Leid der Opfer wirklich so hoch war oder ob die Strafe angemessen ist, um den Homohassern eine Lektion zu erteilen und Wiederholung zu verhindern. Deshalb steht die Höhe auch nicht in Relation zum Einkommen der Opfer, sondern zum Einkommen der Täter.

    Würde da ein superreicher Schwuler diskriminiert, bekäme der ja auch nicht mehr, weil für ihn dieser Betrag nicht viel ausmacht. Sondern der Betrag wäre derselbe, weil er am Einkommen der Täter orientiert ist und denen weh tun soll.
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#22 goddamn liberalAnonym
#23 HeinerAnonym
  • 14.08.2015, 12:57h
  • Antwort auf #19 von Serkan
  • Du sagst so einfach, dass Du Dich für das Geld auch mal diskriminieren lässt.

    Aber Du vergisst dabei eines:
    solche Leute reproduzieren durch ihr Verhalten das gesellschaftliche Bild, dass es okay ist, Schwule zu diskriminieren und dass das Beachten von Recht und Gesetz eine Gewissensentscheidung sei.

    Hier geht es nicht nur um den Einzelfall, sondern darum zu zeigen, dass sowas nicht okay ist. Und dazu beizutragen, dass sowas nicht noch mehr um sich greift und die gesamte Gesellschaft infiziert.

    Und vergiss bitte auch nicht, dass vielleicht nicht jeder so abgeklärt ist wie Du. Wenn ein schwuler Jugendlicher (der vielleicht noch gar nicht geoutet ist oder der Mobbing erfährt) sowas im Internet oder anderswo mitbekommt, zeigt ihm dies, dass nicht die Schwulen im Unrecht sind, sondern die Mobber. Das kann ihm helfen, seine eigenen Erfahrungen richtig einzuordnen und vielleicht nicht irgendwann Selbstmord zu begehen. Gerade auch an solche Leute müssen wir denken, wenn wir Diskriminierung in der Gesellschaft bekämpfen.

    Und nicht zuletzt:
    wenn Du schon so anfängst, wo ist dann die Grenze? Würdest Du dich auch für 50.000 Euro diskriminieren lassen? Und für 10.000? Und für 1.000 oder 500 Euro? Und wieviel müsste man zahlen, um Dich verprüglen zu dürfen?

    Verstehst Du, worauf ich hinaus will? Wenn man einmal mit sowas anfängt, stellt sich nur noch die Frage nach der Grenze. Es geht aber nicht darum, wieviel das kosten soll, sondern ob man Diskriminierung generell erlauben soll oder nicht.

    Und dabei geht es wie gesagt nicht nur um den konkreten Einzelfall, sondern um die ganze Gesellschaft. Inkl. gemobbter Schüler, denen man entweder zeigen kann, dass Homohass okay ist oder denen man zeigen kann, dass Homohass nicht toleriert wird und dass die Mehrheit auf ihrer Seite steht.
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#24 SerkanAnonym
  • 14.08.2015, 13:00h
  • Antwort auf #21 von Robin
  • Wenn's denen nicht um die Knete geht -122.000EUR- (entsprechende Bäckereien müssten ja sorgfältig ausgewählt werden), können sie das Geld gern einer Einrichtung spenden. Das wär' mal ein Zeichen und würde naheliegende Vermutungen stark entkräften.
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#25 andreMucAnonym
  • 14.08.2015, 13:08h
  • Geld stinkt nicht. Und das geht auch nicht aus. Und die gesamte Situation in diesem Fall, sah, für mich, sehr konstruiert aus. Ähnlich wie Fall, ich glaube in Irland, noch dazu in einem Touristin-Gebiet, mit vielen Hotels, wo Schwule nun ausgerechnet in ein Hotel einchecken wollten, wo die Besitzer streng katholisch waren. Bei so was fehlt mir das Verständnis, weil es ist eindeutig nur provozieren soll. Vor allem von Leuten, die, gebetsmühlenartig, Toleranz einfordern. In solchen Fällen hasse ich die Community.
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#26 Shinkaishi
  • 14.08.2015, 13:17h
  • Hmmh, ich finde es gut, dass eine solche Diskriminierung beendet wird, aber ich sehe dass es eine wirklich kniffelige Angelegenheit werden kann, das ganze wirklich gut zu lösen ohne später Präzedenzfälle zu schaffen die wir nicht haben wollen.

    In unserem deutschen Rechtssystem gibt es da grundsätzlich zwei Dinge, die solche Regelungen betreffen, die Vertragsfreiheit und der Kontrahierungszwang.

    de.wikipedia.org/wiki/Vertragsfreiheit

    de.wikipedia.org/wiki/Kontrahierungszwang

    Normalerweise steht es über die Vertragsfreiheit einem Geschäft, einem Dienstleister oder sonstiger Person frei, einen Vertrag (schließt Kaufverträge und damit die gesamten üblichen Einkaufstransaktionen ein) mit einer anderen Person zu schließen oder eben auch nicht zu schließen.
    Als Beispiel, wenn ich Hundezüchter bin und mit eigenen Augen sehe, dass jemand seinen Hund prügelt und schlecht behandelt, kann ich über die Vertragsfreiheit mich weigern, diesem Menschen einen Welpen zu verkaufen.
    Ich denke der obige Fall verdeutlicht, dass diese Form von Vertragsfreiheit notwendig ist.
    Andererseits gibt es den Kontrahierungszwang, der beispielsweise die deutsche Bahn verpflichtet, ihre Dienstleistungen jedem anzubieten, ditto bezüglich Strom- und Wasserversorgung und ähnlichem.

    Ich weiß nicht, wie die vergleichbaren amerikanischen Rechtsnormen aussehen, aber wir müssen sehr aufpassen, dass wir nicht nachher mit der in Amerika bereits versuchten Patsituation (Ein christlich Konservativer forderte, wenn ich mich recht erinnere das Backen eines Kuchens mit homophober Botschaft, was abgelehnt wurde und von Gerichten auch bestätigt worden ist) enden, in der wir notwendige Vertragsfreiheiten einbüßen um Diskriminierung zu verhindern...

    Vor allem, da wir die grundsätzliche Vertragsfreiheit erhalten wollen wird es wahrscheinlich immer Schlupflöcher geben, indem sich homophobe Personen auf legitime Vertragsfreiheit berufen und ihre tatsächlichen menschenfeindlichen Motive verschweigen.

    Ich denke am Ende ist es notwendig, vor allem menschenrechtsfreundliche Verkäufer, Institutionen, Firmen etc. zu unterstützen.
    Homophobie darf sich einfach nicht lohnen, bei vielen Firmen, die schon früh für Homosexuelle ähnliche Absicherungen anboten wie für Heterosexuelle sehen wir, dass dies auch wirkt.

    Die sehr harten Geldstrafen, auch wenn sie mir in typisch amerikanischer Manier (man denke an den Mc Donalds Kaffee Fall) zu hoch erscheinen, werden diese wirtschaftliche Anreizsetzung ebenfalls erreichen, wenn homophobe Bäckereien Einbuße erleiden können tolerantere Konkurrenten weitere Marktanteile erlangen.

    Ein potentielles Problem ist allerdings der Verlust von Sympathien, Konservative bemühen sich jetzt schon, als der "Underdog" dazustehen, der von einer einflussreichen Lobby unterdrückt wird.
    Verlieren GLBT Organisationen also ihren "Moral High Ground" kann es am Ende mehr schaden. Wir sind noch stark auf Sympathiewerte in der Gesamtbevölkerung angewiesen, gerade auch um die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen, die dringend notwendig ist um Probleme wie erhöhte Suizideraten von Jugendlichen anzugehen.

    Trotzdem, ich denke es ist ein guter Schritt, es wird nur wichtig sein eben jene Täter Opfer Verkehrung zu verhindern, die gerade in Punkten der Religionsfrage sehr gerne bemüht wird.
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#27 NicoAnonym
  • 14.08.2015, 13:21h
  • Antwort auf #19 von Serkan

  • Wenn Du bereit bist, Deine Grundrechte für Geld zu verscherbeln, finde ich das schon bedenklich genug.

    Aber so sind nicht alle.

    Ich bin mir sicher:
    Wenn die Bäckerei (z.B. wenn sie nicht gut liefe) nur 100 Dollar an das Paar hätte zahlen brauchen, hätten die sich auch nicht beschwert, dass sie da nur so wenig "rausschlagen" konnten.

    Denen ging es ums Prinzip. Die wollten, dass ein ordentliches Gericht feststellt, dass das Verhalten der Bäckerei nicht in Ordnung war und dass die Gesellschaft sowas nicht akzeptiert.

    Die Höhe sorgt nur dafür, dass die so schnell nicht nochmal diskriminieren.
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#28 Just meAnonym
  • 14.08.2015, 13:29h
  • Antwort auf #25 von andreMuc
  • Woher nimmst du das Wissen, dass die Paare, die in dem besagten Hotel einchecken, provozieren wollen? Auch wenn ich persönlich es befremdlich finde, aber vielleicht ist das schwule Paar selbst katholisch. Vielleicht wußten sie nichts vom Glauben der Besitzer oder haben nicht damit gerechnet, dass sie von ihnen abgelehnt werden, weil sie bislang eher weltoffenere Katholiken kennengelernt haben.
    Wieso siehst du in Heterosexismus eine legitime Meinung, die es im Zuge der Meinungs- oder Religionsfreiheit zu verteidigen gilt? Siehst du das z.B. in Bezug auf Menschen anderer Ethnizitäten oder Menschen mit Behinderungen auch so?
    Wieso ergreifst du Partei für Menschen, die dich grundlos diskriminieren wollen? Stockholm-Syndrom? Gerade WEIL wir Toleranz - oder vielmehr Akzeptanz und Respekt - fordern, ist die Toleranz von Intoleranz nicht hinnehmbar. Eigentlich ganz einfach zu verstehen...
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#29 tugendenstaatAnonym
  • 14.08.2015, 13:39h
  • das urteil geht definitiv zu weit.

    jeder freier mensch darf in einer freien gesellschaft etwas abzulehnen oder sich zu weigern, daran in welcher weise auch immer teilzunehmen, wenn ihm da etwas nicht gefällt, nicht passt oder einfach nur ekel erregt.

    sonst wäre so ein staat eine pseudoethische tugenden-diktatur, wo menschen mit gewalt zu "besseren" erzogen werden müssen. sogar bis zum tod.

    davon hatten wir nicht nur hier in europa ohnehin viel zu viel in der nicht allzu ferner vergangenheit.

    die resultate so einer erziehung sind erschreckend und noch nicht vergessen
    hoffentlich
  • Antworten » | Direktlink »
#30 goddamn liberalAnonym
#31 ursus
  • 14.08.2015, 14:26h
  • Antwort auf #6 von Robin
  • >"weil das ... AGG explizit die Diskriminierung von Schwulen und Lesben aus religiösen Gründen erlaubt bzw. auch den Privathandel gar nicht erfasst."

    kleine korrektur: der handel ist überall dort betroffen, wo es um sogenannte "massengeschäfte" geht, also taxifahrten, brötchenverkauf usw.

    ob individuell (!) gefertigte hochzeitstorten in deutschland in diese kategorie fallen würden, kann vielleicht jemand anders erklären.

    diskriminierung ist laut AGG meines wissens nicht allein schon deswegen erlaubt, weil jemand religiöse gründe angibt (dann könnte jede_r drauflosdiskriminieren, wie er_sie lustig ist). es wurden aber ausnahmen im "kirchlichen" ARBEITSRECHT zugelassen, was natürlich skandalös genug ist.
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#32 ursus
  • 14.08.2015, 14:32h
  • Antwort auf #29 von tugendenstaat
  • >"jeder freier mensch darf in einer freien gesellschaft etwas abzulehnen oder sich zu weigern"

    von der freiheit der grammatik mal abgesehen: eine bäckerin kann Schwarze aus ihrem laden werfen? ein arzt muss keine jüdischen menschen behandeln? und das soll dann eine freie gesellschaft sein?

    können wir hier vielleicht abseits vulgärliberaler blödparolen über menschenfreundliche regelungen diskutieren?
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#33 ursus
  • 14.08.2015, 14:38h
  • Antwort auf #29 von tugendenstaat
  • >"davon hatten wir nicht nur hier in europa ohnehin viel zu viel in der nicht allzu ferner vergangenheit."

    noch zynischer und dümmer geht es nicht.

    wer bestrebungen, diskriminierungen zu vermeiden und gleichheit und menschenwürde zu fördern, auch nur indirekt mit faschistischen ideologien der ungleichheit und entwürdigung auf eine stufe stellt und den unterschied entweder nicht begreift oder bewusst verwischen will, der hat sich für eine diskussion über ethik vollständig diskreditiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#34 TheDadProfil
  • 14.08.2015, 15:17hHannover
  • Antwort auf #26 von Shinkaishi
  • Das mit der Vertragsfreiheit wird schon dann schwer,wenn ich als Anbieter einer "Dienstleistung" ein "alleinstellungsmerkmal" habe..

    Also der einzige Anbieter von bezahlbaren Hochzeitstorten bin..
    Oder das einzige Hallenbad..
    Oder Coca Cola..

    Dem könnten diese Leute entgehen, indem sie Schildchen in's Fenster oder an die Eingangstür hingen, auf dem dann zu lesen ist :
    Wir verkaufen unsere Produkte nur an ausgesuchtes Klientel..
    Vorzugsweise "Christen" oder Hundehalter..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#35 TheDadProfil
  • 14.08.2015, 15:21hHannover
  • Antwort auf #29 von tugendenstaat
  • ""jeder freier mensch darf in einer freien gesellschaft etwas abzulehnen oder sich zu weigern, daran in welcher weise auch immer teilzunehmen, wenn ihm da etwas nicht gefällt, nicht passt oder einfach nur ekel erregt""..

    Stimmt..
    Das gilt aber IMMER für beide Vertragspartner !

    Und so darf das potentielle Hochzeitspaar auch ablehnen Teil der Religion des Verkäufers zu sein, oder sich an seiner Heteronormativen Sicht zu beteiligen..

    Das "Homosexualität" ekelerregend sei, ist entgegen sämtlicher Gerüchte indes noch nie bewiesen worden..

    Gefühle sind auch kein Bestandteil von Verträgen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#36 Simon HAnonym
  • 14.08.2015, 16:08h
  • Antwort auf #29 von tugendenstaat
  • >> jeder freier mensch darf in einer freien gesellschaft etwas abzulehnen oder sich zu weigern, daran in welcher weise auch immer teilzunehmen, wenn ihm da etwas nicht gefällt, nicht passt oder einfach nur ekel erregt.

    Richtig!

    So darf auch diese Bäckerei (genau wie jedes andere Geschäft auch) entscheiden, welche Produkte und Dienstleistungen sie anbietet und welche nicht.

    Aber WENN sie etwas anbietet muss dieses Angebot auch frei verfügbar sein und darf nicht manche Bevölkerungsgruppen, die bereit sind den Preis zu zahlen, diskriminieren.

    Ansonsten könnte man ja auch sagen: wenn Geschäfte keine Schwarzen bedienen wollen, ist das ihr Recht. Das ist überhaupt immer ein guter Test: wenn man gedanklich "Schwul" durch "Schwarz", "Jude", "Moslem", o.ä. ersetzt und dann guckt, ob das rassistisch ist oder nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#37 JoonasAnonym
  • 14.08.2015, 16:12h
  • Antwort auf #24 von Serkan
  • Aha, Du selbst würdest Dich also für Kohle freiwillig diskriminieren lassen und das Geld auch gerne behalten. Aber wenn andere ungefragt und ungewollt diskriminiert werden, verlangst Du, dass sie das Geld (was ihnen zusteht) spenden.

    Im übrigen: wir wissen doch nicht, ob sie das nicht sogar tun. Aber selbst wenn nicht, ist das auch ihr gutes Recht, denn das ist jetzt deren Geld und da haben wir nicht drüber zu verfügen. Genauso wie Dir ja auch keiner sagt, was Du mit Deinem Geld zu tun oder zu lassen hast.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#38 JoonasAnonym
  • 14.08.2015, 16:21h
  • Antwort auf #25 von andreMuc
  • >> noch dazu in einem Touristin-Gebiet, mit vielen Hotels, wo Schwule nun ausgerechnet in ein Hotel einchecken wollten, wo die Besitzer streng katholisch waren.

    Mal eine Gegenfrage:
    wenn Du in einem Hotel eincheckst, prüfst Du dann vorher, welche Konfession die Besitzer haben? Ehrlich gesagt: ich habe noch bei keinem Hotel wo ich übernachtet habe, jemals erfahren, welche Konfession die Eigentümer haben.

    >> Vor allem von Leuten, die, gebetsmühlenartig, Toleranz einfordern. In solchen Fällen hasse ich die Community.

    Was könnte toleranter von uns sein, als wenn wir in einem Hotel streng katholischer Besitzer unser Geld lassen wollen. Wir haben offenbar kein Problem mit Katholiken, solange die uns nicht unsere Rechte nehmen oder sonstwie diskriminieren. Aber wenn die dann ein Problem mit uns haben, ist das eben deren Problem und dann müssen sie auch die Konsequenzen tragen.

    Wenn ich ein bestimmtes Hotel unbedingt haben will, weil das z.B. den besten Meerblick hat und ich dann rausgeschmissen werde, nur weil ich schwul bin, dann ist das nicht okay.

    Verlangst Du auch, dass ein Schwarzer sich vorher informiert, in welchen Hotels er willkommen ist und wo nicht und dann halt die rassistischen Hotels freiwillig meidet?

    Dass Du "die Community" in solchen Fällen hasst, zeigt nur, wie sehr Dir schon so viel Selbsthass eingeimpft wurde, dass Du den Kampf gegen Diskriminierung schon als falsch empfindest und Diskriminierung als Recht empfindest.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#39 HeinerAnonym
  • 14.08.2015, 16:31h
  • Antwort auf #29 von tugendenstaat
  • """""""""""""""""""""""""""""""""
    jeder freier mensch darf in einer freien gesellschaft etwas abzulehnen oder sich zu weigern, daran in welcher weise auch immer teilzunehmen, wenn ihm da etwas nicht gefällt, nicht passt oder einfach nur ekel erregt.
    """"""""""""""""""""""""""""""""

    "Kauft nicht bei Juden."

    "Hier werden keine Schwarzen bedient."

    Ist das für Dich auch eine Entscheidung freier Menschen in einer freien Gesellschaft?

    Freiheit bedeutet nicht, dass jeder alles machen darf (dann dürfte sich auch der Stärlere vom Schwächeren das nehmen, was er haben will), sondern Freiheit bedeutet, dass man Kompromisse findet, die JEDEM maximale Freiheit bieten.

    Das heißt auch, dass Leute vielleicht Regeln beachten müssen, die ihnen nicht gefallen.
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#40 SerkanAnonym
#41 JoonasAnonym
  • 14.08.2015, 16:52h
  • Antwort auf #40 von Serkan
  • Du widersprichst Dir selbst.

    In Kommentar #19 sagst Du noch, dass Du Dich für diese Summe auch gerne diskriminieren lassen würdest.

    In Kommentar #24 verlangst Du, dass diejenigen, die tatsächlich diskriminiert wurden (und die das nicht vorher entschieden haben) das Geld spenden sollen.

    In Kommentar #40 behauptest Du plötzlich dort gar nicht kaufen zu wollen. Obwohl Du oben noch gesagt hast, Dich für diese Summe auch gerne diskriminieren zu lassen.
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#42 Shinkaishi
  • 14.08.2015, 17:38h
  • Antwort auf #34 von TheDad
  • Genau, da kommt ja der Kontrahierungszwang ins Spiel.

    Ich denke in den Fällen (einzige Möglichkeit eine Hochzeitstorte unter vertretbaren Kosten zu erlangen, etc.) könnte man darauf basierend auch bei uns eine Klage erheben, aber dazu müsste man einen spezialisierten Juristen fragen...

    Und ja, wir haben auch beispielsweise Bars oder Räumlichkeiten die nur Frauen bedienen oder zulassen, ergo wird es potentielle Möglichkeiten geben darum herumzukommen, denn hier in dem Fall haben wir ja eine Person, die ganz offen ihre Abneigung gegen Homosexuelle äußert, das macht es einfacher dagegen vorzugehen.

    Wenn sich aber homophobe Unternehmen zunehmend solcher Mittel behelfen müssen bekommen sie wenigstens Steine in den Weg, sie müssen sich sozusagen teilweise vom Rest der Gesellschaft abschotten (was aber natürlich auch ein gewisses Gefahrenpotential hat, man schaue auf Homosexuelle die in abgeschiedenen Enklaven leben, die von homosexuellenfeindlichen Religionen oder ähnlichen Ideologien geprägt sind).

    Es bleibt jedoch zu hoffen dass vielen Menschen ihre ideologische Verbohrtheit nicht genug wert ist, um dafür allzuviel an Mühe auf sich zu nehmen.
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#43 Robby69Ehemaliges Profil
#44 SerkanAnonym
  • 15.08.2015, 09:31h
  • Antwort auf #41 von Joonas
  • Dieser erste Kommentar sollte die Nicht-Verhältnismäßigkeit der Höhe des Schmerzensgeldes verdeutlichen.

    Mit meiner unter #13 geäußerten Meinung wollte ich zum Ausdruck bringen, dass die US-Justiz hier dann nicht kritisch gesehen wird, wenn's um eigene Vorteile geht.
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