Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=24394
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Gericht: Homosexuelle haben Recht auf Hochzeitstorte


#11 HeinerAnonym
  • 14.08.2015, 11:21h
  • @Robin:

    Richtig, die Strafen müssen nicht nur hoch sein, damit es denen weh tut.

    Sondern ein wichtiger Punkt ist auch, dass die Strafen so hoch sein muss, dass die sich eine weitere Diskriminierung schlicht nicht leisten können.

    Denn so lange die sich das leisten können, diskriminieren die auch weiter.

    @Timon:

    Mit den Boykotten hast Du recht, aber da ist Deutschland ja immer etwas trantütig.

    Bei Barilla hat das gewirkt, weil diese Marke plötzlich von Schwulen in ganz Europa, in Amerika und in Australien nicht mehr gekauft wurde. Aber bei einer auf Deutschland begrenzten Sache, sieht das schon anders aus. Ein aktuelles Beispiel: die Molkerei Müller hat ja den mehrfach durch Homophobie aufgefallenen Andreas Gabalier als Werbefigur erkoren. Ich boykottiere seitdem Müller. Aber wieviele deutsche LGBT haben sich angeschlossen.

    Barilla zeigt, dass wir durchaus etwas mit Boykotten bewirken können. Wir müssen es nur wirklich machen. Und da kommen wir Deutschen oft nicht richtig aus den Schluppen...

    Ansonsten stimme ich Dir zu, dass wir endlich ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz ohne Ausnahmen brauchen. Aber das ist mit der jetzigen Regierung aus homophober Union und ihren Schoßhündchen von der SPD, die auch in Zukunft nur noch Große Koalitionen wollen, nicht zu machen.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 PelayoProfil
#13 SerkanAnonym
  • 14.08.2015, 11:47h
  • 30 Jahre Knast wegen einer nicht angegebenen HIV-Infektion,
    135.000 EUR "Schmerzensgeld" wegen einer nicht gebackenen Hochzeitstorte.

    Die spinnen, die Amis.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 EhlaAnonym
  • 14.08.2015, 12:02h

  • Wie war es noch?

    Jemand der sich auf das alte Testament oder die Bibel im allgemeinen, denn die gehören ja zusammen, bezieht ist auch für Sklaverei (auch von eigenen Kindern), für Vergewaltigung gegen Geld, für Tieropfer, für Tötung von Menschen die am Sabbat arbeiten; Wenn ich Fleisch nach dem dritten Tag der Schlachtung noch esse, muss man ausgemerzt werden (da wird es bei Dosen- und Tiefkühlgerichten schon kritisch). Und vieles mehr.
    Oder habe ich da was falsch in Erinnerung?

    Und man stelle sich den demografischen Wandel nur vor, wenn alle Jugendlichen, die vor der Ehe Sex haben und dann nicht heiraten, vor die Stadt zum steinigen geführt werden.

    Und wo ich schon dabei bin. Steht auf Haare schneiden und rasieren bei Männer nicht ebenfalls die Todesstrafe, wenn man es nicht lässt? Wenn ich mir die Bilder betrachte wird es da aber eng.

    Es tut mir leid. Aber über solche Leute, deren mentale Gesundheit ich doch prüfenswert finde, mag ich mich normal nicht aufregen. Die sind vermutlich krank. Die brauchen womöglich dringend Hilfe.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 12:13h
  • Antwort auf #13 von Serkan
  • Wie ich bereits weiter unten geschrieben hatte, ist die Strafe nicht zu hoch:

    Wenn man in den USA eine gut laufende Bäckerei hat (erst recht, wenn man auch Hochzeitstorten im Sortiment hat, wofür die Amis kleine Vermögen ausgeben), dann kann man damit richtig viel Geld verdienen.

    Erstens nennst Du den Dollarpreis als Europreis, was schon mal falsch ist, der Europreis ist niedriger. Und zweitens ist auch die Strafe in Dollar in Relation zum Einkommen zu sehen.

    Erstens soll die Strafe ja auch wehtun, so wie die Diskriminierung auch Menschen weh getan hat. Und zweitens muss sie auch hoch genug sein, dass die sich zweimal überlegen, ob sie nochmal jemanden diskriminieren.

    Wenn Diskriminierung so preiswert ist, dass es nicht wehtut, dann hält sie auch niemanden vom Diskriminieren ab.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#16 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 12:16h
  • Antwort auf #14 von Ehla
  • Ja, ich frage mich auch, ob die ebenfalls keine Hochzeitstorte verkaufen an Leute, die sich rasieren, die gemischtfasrige Kleidung tragen, die nicht beschnitten sind, die Schalentiere essen, die beim Sex Verhütungsmittel einsetzen, etc. und was sonst noch so alles eine Sünde ist, wenn man deren Religion beachtet.

    Aber das zeigt nur, dass es gar nicht darum geht, irgendwelche religiösen Regeln zu beachten, sondern dass es nur darum geht, Homohass auszuleben und dass Religion die Entschuldigung dafür ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#17 andreMucAnonym
  • 14.08.2015, 12:19h
  • Aber bei den Kleins und den 2 Lesben, war es eine "Win-Win-Situation". Die Lesben haben Ihre Kohle eingeklagt bekommen 135.000 Dollar und die Kleins noch mehr, durch Spenden auf 2 Spenden-Plattformen. Die Kleins bekamen insgesamt 472.000 Dollar. Fast eine halbe Million gewonnen, durch einen homophoben Akt. Ich glaube nicht, das die frustriert waren.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 NicoAnonym
  • 14.08.2015, 12:21h

  • Fanatiker erreicht man nicht mit Fakten und Argumenten. Die verstehen leider nur die Sprache des Geldes.

    Deshalb ist dieses Urteil richtig und wichtig.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 SerkanAnonym
#20 RobinAnonym
  • 14.08.2015, 12:42h
  • Antwort auf #17 von andreMuc
  • Das mag ja sein. Wenn andere Homohasser so dumm sind, dafür zu spenden.

    Aber irgendwer musste halt zahlen. Dann waren es eben andere Homohasser. Und die Frage ist auch, wie lange die das durchziehen können.

    Jetzt sind mehrere klare Urteile gegen Diskriminierung ergangen. Wenn jetzt trotzdem einige Leute weiter diskriminieren, wird auch deren Unterstützern irgendwann das Geld ausgehen. Notfalls muss man die Strafen eben noch höher ansetzen.

    Man muss das einfach nur lange genug durchziehen, bis die irgendwann aufgeben oder bis ihnen irgendwann das Geld ausgeht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »

» zurück zum Artikel