Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?24397

Der in New York City ansässige Weltsicherheitsrat wurde 1946 gegründet

  • 14. August 2015, 12:14h 34 2 Min.

Unter Führung der USA und Chile beschäftigt sich das UN-Gremium zum ersten Mal mit dem Schicksal von LGBT.

Am 24. August wird der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in einem informellen Treffen über die Angriffe der Terrormiliz "Islamischer Staat" auf Homosexuelle beraten. Das gab Samantha Power, die US-Botschafterin bei der UN, nach AFP-Angaben am Donnerstag bekannt. Die Amerikaner werden die Sitzung gemeinsam mit Chile leiten. Alle 193 Mitgliedsstaaten, die Interesse an dem Schicksal von LGBT hätten, können sich daran beteiligen. Die Botschafterin erwartet "viele Teilnehmer".

Laut Power soll bei dem Treffen über "die systematischen Übergriffe auf LGBT-Personen, die sich in vom IS kontrollierten Gebieten befinden", debattiert werden. "Das wird ein historisches Treffen sein. Es wird die erste Debatte im Sicherheitsrat über LGBT-Rechte", sagte Power. Es soll beraten werden, welchen Schutz die internationale Gemeinschaft Homo- und Transsexuellen bieten und wie sie gegen Vorurteile und Gewalt gegen sexuelle Minderheiten vorgehen kann.

Bei den Treffen sollen auch Männer aussagen, die wegen ihrer Homosexualität aus dem Irak oder Syrien flüchten mussten. Außerdem wird als Expertin Jessica Stern gehört, die Chefin der International Gay and Lesbian Rights Commission.

Vermehrt Berichte von Hinrichtungen

In den letzten Monaten hat der IS immer wieder Bilder oder Videos von brutalen Hinrichtungen veröffentlicht, die mit einer angeblichen Homosexualität der Opfer begründet wurden. Zuletzt veröffentlichte die Terrororganisation Bilder, in denen gezeigt wird, wie ein angeblich schwuler Mann von einem hohen Silo geworfen wird (queer.de berichtete)

Anfang des Jahres gab es Medienberichte, wonach der "Islamische Staat" ein Strafrecht beschlossen hat, das den Tod für Homosexualität vorsieht (queer.de berichtete). Mit dem Tod werden auch Ehebruch, der Abfall vom Glauben und das Spionieren für den Gegner bestraft, ebenso wie Mord und Blasphemie. Für einige Taten werden speziell Steinigung (Ehebruch) oder Kreuzigung (Raubmord) vorgesehen. (dk)

-w-

#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 14.08.2015, 14:29h
  • Und was für Folgen werden dann folgen?, nähmlich keine.
    So lange Diktaturen in allen UNO Institutionen sind wird sich nichts ändern, im Gegenteil.
  • Direktlink »
#2 goddamn liberalAnonym
  • 14.08.2015, 15:51h
  • Antwort auf #1 von hugo1970
  • ich sehe das auch und in erster Linie als eine Mahnung nach Innen.

    An die Huonders, die schwärmerisch alte Schriften aus primitiven Kulturen zitieren, in denen wir mit blutigem Mord bedroht werden.

    An die von Beverfoerdes, die von Krieg, Schlacht und Kampf faseln.

    Sie fischen kulturgeschichtlich in denselben trüben Quellen wie der IS.

    Die Decke der Zivilisation ist fragil.
  • Direktlink »
#3 TritonAnonym