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Einzelkommentar zu:
Bush gegen Geschiedene


#5 PrinzesschenAnonym
  • 22.02.2005, 23:30h
  • Der großzügige Verzicht auf Diplomatie in dieser Angelegenheit zeigt vor allem, wie sicher sich diese Herrschaften mittlerweile sind und welche Rolle andere Staaten für die US-Regierung wirklich spielen. Motto: Heute zeigen wir diesen dekadenten europäischen (es möge keiner glauben, Amis machten einen Unterschied zwischen Briten und Kontinentaleuropäern) Snobs mal, was eine anständige Moral ist. Hier wird einem der höchsten Repräsentaten eines Staats bedeutet, dass man seine zukünftige Frau für unwürdig hält, das Weiße Haus zu betreten; desweiteren, dass man glaubt, diese Frau für eine legale Handlung abstrafen zu können, die nicht in den eigenen Wertekanon passt. Frage: Dürfen geschiedene AmerikanerInnen eigentlich auch nicht mehr ins Weiße Haus? Oder gilt diese stramme Moral nur so lange, wie man vor Ausländern den Breiten markieren muss? Ich meine, nicht dass ich die Überlegung an sich besonders sinnig fände, ein Mensch besitze weniger Würde, weil er/sie schonmal geschieden ist...

    Und noch ein kleiner Beitrag zur Metadiskussion: Was hier in letzter Zeit so nervtötend rumkrakeelt, nennt man "Troll". Diese Typen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eben keine eigene Meinung haben, sondern nur gewisse Strömungen in einem Forum aufnehmen, sich hinstellen und und Provokatives und Plakatives behaupten oder einfach nur lügen. Ihr Ziel ist Demagogie statt Diskussion. Ihre Wirkung ist umso größer, je mehr Leute auf sie reagieren; d.h. sie ernähren sich quasi von empörten Reaktionen. Und das ist auch schon der Schlüssel, um sie auszuhungern: Egal was sie für einen Humbug behaupten - einfach nicht antworten.

    DON'T FEED THE TROLLS.
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