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Kommentare zu:
Weihbischof Laun wirbt für "Heilung" von Lesben und Schwulen


#61 Homonklin44Profil
  • 27.08.2015, 03:07hTauroa Point
  • Oh sweet Jesus, noch so ein Knilch für den Setzkasten!

    Dass die Deppen reihenweise aus der Versenkung predigen,ist wohl schon ein Phänomen. Wo graben Queer.de-Excavatoren diese Knacker nur alle aus?
    Der speit einen Dreck in die Welt gleich all den anderen dummbiblig Geprägten.

    Auch ein Politiker namens Blüm ist auch der Ansicht,Lesben und Schwule würden keinen Nutzen für die Gesellschaft haben...
    Ob der mit Laun heimlich Stinkefingerl hakelt?

    Und wieder diese Mär von den Missbrauchstätern ... und wieder dieser Lärm.

    Mensch,Du DingDong,Knilch Laun,das sind Pädophile!! Meist Heterosexuelle,auch anhand von Daten über Kriminalfall-Aufzeichnungen nachlesbar.

    Die Heilung vom Religiotismus und Wahnvorstellungen ( Hölle,Teufel,Dämonen,B-Monen,Anemonen,Ramonen usw.)ist möglich,aber riskant.
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#62 Harry1972Profil
  • 27.08.2015, 05:10hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #60 von Xenomorpha
  • Wichtiges Thema und Du meinst, mit Deinem seichten Geplaudere einen wichtigen Beitrag zu leisten, wo Du doch ohnehin nichts zu sagen hast? Selbst wenn, wirst Du wohl irgendwann mal erklären müssen, was Du mit diesem "Übrigens, ich kenne da jemanden aus Bad Oeynhausen, dieser Mensch hat ähnliche Strukturen wie Du (dies ganz ohne Bewertung).
    Oder bist Du vielleicht sogar diese Person ?" gemeint hast, denn ich werde Dich immer mal wieder darauf ansprechen.
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#63 HonestAbeProfil
  • 27.08.2015, 10:13hBonn
  • Antwort auf #56 von Xenomorpha
  • Zunächst mal, danke für deine Antwort.

    "Ist es wirklich so schwer uns Menschen immer wieder zu erklären, dass wir ALLE behutsam miteinander umgehen müssen!?"

    Nein, das nicht, doch es scheitert an Gründen der Unterschiedlichkeit. Menschen sind nicht gleich genug, um keine Konflikte miteinander zu haben.

    "Welche Stellen ich auf jeden Fall herauspicken würde, sind die, die offen Kund tun, was gut ist und zwar für jeden Menschen und nicht nur auserwählte Gruppierungen."

    Ja nur, welche sollen das sein? Wie möchtest du darüber Einigkeit erzielen? Da ist wieder viel Konfliktpotential vorhanden.

    "Alles, was in diesem Buch von Sanftmut spricht, ist okay, die vielen Stellen die schlechtes fordern" [...] sind von einer Hirtenkultur ersonnen worden die vor 2000 Jahren sich dazu ihre Gedanken gemacht haben."

    Erneut stellt sich hier die Frage, wer soll das entscheiden? Darüber hinaus bin ich ebenso davon überzeugt, dass auch die Stellen die von "Sanftmut" sprechen, selbstverständlich ebenso von dieser alten Kultur erdacht wurden.

    "da weiß jeder Mensch, dass so was nie ein Gott will oder wollte"

    Warum nicht? Was weiß man denn über die Natur von Göttern? Überhaupt nichts! man kann höchsten daran glauben. So gibt es eben Menschen die fest davon überzeugt sind, dass ihre Gräueltaten von ihrem Gott (der dann angeblich wieder der einzig wahre sein soll) so gewollt sind.

    "Das passt sicherlich nicht mehr in unsere Zeit in der wir über Satteliten kommunizieren und dass Atom spalten können, dazu bedarf es dringend die erforderliche emotionale und intellektuelle Reife der Menschen."

    Auch hier bleibt wieder die Frage, wer das entscheiden soll. Der typische ISIS-Anführer ist üblicherweise gut gebildet, kommuniziert über Twitter und Facebook und fühlt sich (emotionaler Aspekt also) völlig im Recht auf Grund seiner religiös geprägten Ideologie.

    "Ich denke, dass die Bibel als Buch der Nächstenliebe entwickelt wurde, aber leider von Barbaren, die Zeiten waren da wohl noch etwas ruppiger, deswegen auch die Artikel die voller Drohungen und Schuldeinredungen sind."

    Die Sache mit der Nächstenliebe kommt erst mit Jesus, von daher kann die Bibel nicht als Buch der Nächstenliebe entwickelt worden sein. Darüber hinaus sei immer wieder daran erinnern, dass die Nächstenliebe von Jesus einen Preis hat, nämlich der absolute und vorbehaltlose Glaube an ihn. Hat man den nicht, geht ab in die Hölle. So stehts in der Bibel und das nicht nur an einer Stelle.

    "Und gerade das, muss neu interpretiert oder sogar verhandelt werden, es sollte eine Ethik herrschen, die sich nach den Interessen der Menschen richtet."

    Das wiederum ist der totale Aufruf zur subjektiven Moral. Von mir aus kein Problem, für mich als Atheisten ist Moral ohnehin subjektiv, doch das ist das genaue Gegenteil von biblischer Moral. Diese stellt in Stein gemeißelte, "objektive" Gesetze dar, die bestenfalls mit den Interessen der Autoren der Bibel in Einklang zu bringen sind. Ist wohlgemerkt kein so ganz einfaches Thema, aber ich hoffe du verstehst, was ich meine.

    "Doch, ich picke mir bewusst die Dinge aus der Bibel, die gut für die Menschheit sind, dass sollten alle tun."

    Erneut stellt sich hier die Frage, wer das entscheiden soll, womit wir wieder bei Subjektivität wären. Nicht für jeden ist das was du als gut verstehst ebenso gut.

    "Gut ist alles, was kein Leid produziert."

    Auch das ist völlig subjektiv. Der Evangelikale kann jederzeit sagen, dass das ultimative Leid die Trennung von Gott sei, die dann eintritt, wenn man nicht glaubt und dann ins Nachleben eintritt. Zum Glauben gehören für ihn die Befolgung der "objektiven" biblischen Gesetze. Dementsprechend würde es nach seiner Vorstelllung unendliches Leid erzeugen, wenn man sich nicht daran hält, etwa indem man "homosexuelle Akte" begeht, die nach seiner Vorstellung durch die Bibel verboten sind.

    "Ich glaube nur daran, dass alles was aus der Sanftmut und Behutsamkeit spricht, gut für die gesamte Menschheit ist."

    Mag sein, dass wir uns darauf einigen könnten, doch wie möchtest du den Evangelikalen aus meinem Beispiel überzeugen? Oder den ISIS-Kämpfer?

    "Kriege, jaha, Kriege sind immer wieder ein gern und viel diskutiertes Thema, ja Honest, Kriege sollte es nicht geben, dass wäre so schön, aber das allein ist nicht wirklich befriedigend, es müssen Gier, Neid, Hass und viele andere Dinge aufhören, die Menschen müssen aufhören sich über ihr Bankkonto, ihr dickes Auto oder über ihren Grad der Bildung zu definieren, sie sollten sich nur noch am Maß ihrer Hilfsbereitschaft und dergleichen definierenIch schreibe bewusst nicht Menschlichkeit denn das was Menschlichkeit bisher bedeutet, sehen und spüren wir jetzt und in vielen Generationen immer noch."

    Die Gründe für Kriege sind vielfältig. Ich denke es ist zu einfach - weil unmöglich - ein "habt euch doch alle lieb" zu fordern. Was du beschreibst, wenngleich mit negativ konnotierten Worten, sind menschliche Bedürfnisse. Kriege könnte man nur dann effektiv verhindern, wenn man menschliche Bedürfnisse effektiv befriedigt. Dies erscheint mir nicht möglich, da ersten die Bedürfnisse nach mehr mancher Menschen schier unerschöpflich sind und wird dann zweitens eine "gerechte Welt" bräuchten unter der zuallererst wir hier in der priviligierten 1. Welt zu leiden hätten. Das hieße nämlich, dass wir unsere Priviligiertheit aufgeben und alles "gerecht" verteilen müssten. Wie soll das klappen, mal ganz pragmatisch gefragt? Wie würde die Welt danach aussehen und wollen wir in einer solchen Welt leben?

    "Ich bin überzeugt davon, dass wir uns alle aus unserer Konditionierung unserer widerwärtigen Systeme befreien müssen, nur dann werden wir sein dürfen, was wir sind, Menschen mit Gefühlen die nicht unterdrückt werden müssen."

    Nett gesagt, doch die Befreiung aus unseren Systemen erfordert einen totalen Umbruch der menschlichen Zivilisationen an deren Ende meiner Ansicht nach nichts wirklich gutes steht.

    "Alles in allem, denke ich, dass es gut ist, die schönen Dinge aus der Bibel zu übernehmen, wie überall woanders auch."

    Das ist ja auch dein gutes Recht, doch ich möchte dich daran erinnern, dass es unterschiedliche Meinungen dazu gibt, was man als "gut" ansieht.

    "Ich hoffe, ich konnte ein wenig dazu beitragen, wenigstens meine Denkweise, meine Grunddirektiven und auch einen Teil deiner Fragen zu beantworten."

    Klaro, besten Dank dafür!

    "Allerdings..warum muss ich mich dafür erklären, dass ich es gut fände, wenn die Menschen fair, ohne Hetzereien und Tote miteinander umgehen!?!"

    Musst du nicht, ich bin da ja ganz bei dir. Allerdings bin ich ebenso davon überzeugt, dass es dafür keinen einfachen, ultimativen Weg gibt, sondern dass dies immer und immer wieder im Einzelnen verhandelt werden muss.

    Bedenke, Frieden bedeutet eigentlich nur die Abwesenheit von Krieg. Bei dir, wie bei viel anderen auch, hat das Wort Frieden jedoch noch eine weitergehende Bedeutung. Es hat nun noch die Zusatzbedeutung von "Harmonie". Das wieder ist allerdings etwas völlig anderes. Es mag sein, dass Frieden die Grundvoraussetzung für Harmonie ist, doch zwingend erforderlich ist das nicht. Man kann genauso im Frieden streiten, jedoch natürlich gewaltfrei. Mir scheint das der bessere, produktivere Weg als eine Forderung nach Harmonie, die mit so vielen unterschiedlichen Menschen meiner Ansicht nach nicht zu machen ist. Bedenke weiter, dass der nächste Schritt nach der Harmonie möglicherweise "Stillstand" bedeutet. Ich möchte aber gerne Fortschritt, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir unsere vielen großen und kleinen Probleme nur durch Fortschritt lösen können.

    Um es noch einmal kurz zu machen, da wir vom Thema Bibel ohnehin weg sind: Ich denke, du könntest einen viel freundlicheren und positiveren Text schreiben als die ganze Bibel zusammen. Dann besteht auch nicht die Notwendigkeit, sich das gute heraus zu picken. Wir brauchen keine uralten, schwülstigen Bücher, sondern ein paar Regeln des Zusammenlebens. Die Menschenrechte sind einen gute Grundlage dafür. Und darüber hinaus, lass uns freudig streiten über die vielen kleinen Details, wie wir es schaffen, diese elementaren Grundlagen für alle Menschen so gut wir können umzusetzen. Ist das eine Idee?
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#64 XenomorphaEhemaliges Profil
#65 DaddyCoolAnonym
  • 27.08.2015, 12:06h
  • Die österreichische Philosophisch-theologische Hochschule Benedikt XVI. in
    Heiligenkreuz will einen neuen Lehrgang Sexualpädagogik anbieten, der "auf dem christlichen Menschenbild beruht und klassische europäische Ethiken einschließt". Dass dies nichts Gutes bedeutet, wird dadurch klar, dass Planung, Inhalt und Durchführung der "Initiative Christliche Familie" in Kooperation mit der Päpstlichen Hochschule der Zisterzienser obliegt. Zu befürchten ist eine pseudoakademische Ausbildung homophober Pädagogen und von Homoheilern.

    www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71992.html
    (Internetauftritt der Katholischen Presseagentur Österreich)
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#66 HonestAbeProfil
#67 XenomorphaEhemaliges Profil
  • 27.08.2015, 12:46h
  • Antwort auf #62 von Harry1972
  • Du musst mich nicht immer wieder darauf ansprechen, Harry.
    Wenn meine Vermutung richtig gewesen wäre, hättest du anders reagiert, denn dann wüsstest du, mit wem du es zu tun hast.
    Oder, nicht ganz so provokativ:" wer ich bin."
    Meine Vermutung war dann halt ein Irrtum.
    Tja, das mit den Strukturen ist so:" Habe leider keine andere Wahl, als die Menschen daran zu messen, wie sie verhalten."
    Es ist in Foren halt immer schwierig, dass geschriebene Wort kommt immer etwas anders rüber, (es fühlt sich hart an) als wenn man zusammen sitzt und die Gestik, Mimik seines Gegenübers vor Augen hat und die entsprechend bewerten kann, denn das macht erwiesenermaßen 80% der Kommunikation aus.
    Auch wenn die Chemie zwischen uns nicht wirklich stimmt, strebe ich hier mit dir eine friedliche Coexistens an, wir werden keine Freunde sein aber wir müssen auch keine Feinde sein, gelle!?
    Vielleicht sollten wir beide mal schauen, dass wir unsere Wortwahl etwas gemäßigter wählen, damit es einen nicht ganz so brachialen Charakter hat, ich denke da immer wieder mal an "Purple Feather" the power of words.
    Wollen wir das so machen ?
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#68 TheDadProfil
  • 27.08.2015, 12:54hHannover
  • Antwort auf #63 von HonestAbe
  • ""Bedenke, Frieden bedeutet eigentlich nur die Abwesenheit von Krieg.""..

    Beeinflusst von diesen "Religionen" die seit Jahrhunderten in diesen Kategorien "denken", und ihr "Heilsversprechen" auf das "Leben danach" fokussieren, zeigt dieser Sprachgebrauch auf, dass diese sich auf "das schlechte" konzentrieren, indem sie "das gute" "im diesseits" als Ausnahmezustand erklären..

    Frieden ist weit mehr als nur die Abwesenheit von Krieg, so wie Gesundheit weit mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit darstellt..

    Es muß uns irgendwie gelingen uns von dieser zutiefst negativen Sprache der Religioten zu lösen, wenn wir diese Gesellschaft wirklich verändern wollen..
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#69 HonestAbeProfil
#70 Harry1972Profil

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