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Kommentare zu:
Australien: Ureinwohner distanzieren sich von homophober Initiative


#1 YannickAnonym
  • 22.08.2015, 17:29h
  • Jetzt maßen religiöse Fanatiker sich auch schon an, als Herrscher über die Ureinwohner deren Willen diktieren zu wollen.

    Gut, dass die Aborigines sich von dieser homophoben Aktion distanzieren.

    Das zeigt aber auch, wie verzweifelt die Homohasser für ihre Ideologie des Hasses kämpfen.
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#2 Patroklos
#3 Patroklos
#4 Yuuki83Profil
#5 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 22.08.2015, 20:52h
  • Na ihr christenversteher, sagt ihr immer noch das der christliche Glaube nicht so gefährlich ist wie andere religionen

    "Sie wurde mit großem Tamtam und weltweitem Medienecho als "kulturelle Initiative" präsentiert, ist in Wahrheit jedoch wohl vor allem eine Aktion homophober Christen"
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#6 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 22.08.2015, 20:56h
  • "Initiiiert wurde die "Uluru Bark Petition" von dem als homophob bekannten evangelikalen Pfarrer Peter Walker."

    Soll mir keiner mehr sagen, das die verlogenen rechten neoliberalkonservativen evangelikalen die Welt beherschen wollen.
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#7 hugo1970Ehemaliges Profil
#8 Joachim-BNAnonym
  • 22.08.2015, 21:20h
  • Antwort auf #4 von Yuuki83
  • Christliche Fundamentalisten instrumentalisieren indigene Völker für ihre politische Agenda.

    Im Kontrast dazu habe einen Artikel von dem Jahr 2014 bei Google gefunden, der ein differenziertes Bild liefert. Ein schwuler Aboriginal schildert darin beides innerhalb seines indigenen Umfeldes Diskriminierung und Akzeptanz, lesenswert:
    "Not in our culture? Open hearts helped me grow up Indigenous and gay"
    Erschienen auf "theguardian.com" am 31.10.2014:

    www.theguardian.com/commentisfree/2014/oct/31/not-in-our-cul
    ture-open-hearts-helped-me-grow-up-indigenous-and-gay


    Vor allem führt er aus, dass es vor der Eroberung durch die Weißen über 190 Völker in Australien gab, und mit den Menschen wurde auch ein Großteil von deren Kulturen ausgelöscht, so dass gar kein Wissen darüber besteht, welches Konzept bezüglich LGBT gelebt wurde. Viele alten Traditionen seien auch unter dem Einfluss der Kolonialisierung verfälscht worden.
    Am Ende schreibt er:

    "As for gay people being accepted in Aboriginal communities, I know a dozen or more black LGBT people who are strong and powerful leaders in their communities. Some have led their mobs to successful native title consent determinations a role that is built on trust. A native title case would include holding secret knowledge of sacred sites, family histories and land management practices, not to mention being entrusted to negotiate on behalf of thousands of claimants.

    This responsibility would not be given lightly. It is a position that involves trusting a persons character. The fact that LGBT people have been entrusted in these processes speaks volumes for the support we have within our communities. (...)".
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#9 J-eyeAnonym
  • 22.08.2015, 22:19h
  • "In der Zeitung "The Guardian" bezeichnete Dameyon Bonson vom LGBT-Ureinwohnerprojekt "Black Rainbow Living Well" die Petition als "Missbrauch" historischer Baumrinden-Appelle die "Yolngu Bark Petition" hatte 1963 etwa große Bedeutung für die Aufnahme von Menschenrechten der indigenen Bevölkerung in die australische Verfassung. Die "Uluru Bark Petition" hingegen entstelle Aborigines und ihre Kultur, so Bonson. "Aber das ist die Absicht der weißen Vorherrschaft, um Uneinigkeit unter Aborigines zu erzeugen.""

    Ist es auch schon zu viel verlangt, die 10 Gebote zu befolgen? Zur Erinnerung: "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten."
    Zu behaupten, man vertrete die Meinung dieser Stämme, was nicht der Fall zu sein scheint, ist eine dreiste Lüge und Lügen stehen in den 10 Geboten, nicht, dass nur Mann und Frau heiraten dürfen. Hinterhältige Bande. Wenn man schon selber nicht mehr so toll hetzen kann, dann geht man halt nach Uganda und führt lynchende Mobs an oder schiebt in Australien die Jahrhunderte alte Tradition der Aborigines vor.
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#10 thorium222Profil
  • 22.08.2015, 23:19hMr
  • Leute instrumentalisieren und missbrauchen ist ja praktisch christliches Einmaleins, insofern nun wirklich keine Überraschung und tiefer sinken können die ja auch nicht mehr.
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#11 stromboliProfil
  • 23.08.2015, 00:20hberlin
  • Antwort auf #3 von Patroklos
  • die frage müsste richtig lauten: wie stehen sie zur gleichgeschlechtlichkeit..
    Ehe im europäisch -mosaischen sinne kennen/kannten sie so nicht.
    weder die Maoris noch die Aborigines.

    Das hat im heutigen kontex mehr mit der kolonialen verdrängung traditioneller naturreligionen zu tun.

    Es gibt da übrigens eine wunderbaren film über eine im 18 jahrhundert spielenden liebesgeschichte zweier briten in neuseeland..
    Leider ist mir der titel entfallen..
    vieleicht erinnert sich wer daran und gibt den titel weiter.
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#12 Miguel53deProfil
#13 Miguel53deProfil
  • 23.08.2015, 07:46hOttawa
  • Antwort auf #8 von Joachim-BN
  • Ich kenne den schwulen Chief eines grossen Volkes der First Nations hier in Kanada. Da die "Frage" der vollen Gleichberechtigung schwuler Menschen in Kanada keine solche mehr ist, ist das auch fuer ihn kein Problem und sein Freund kann selbstverstaendlich bei ihm wohnen. Seine "Familie" steht voll auf seiner Seite, sonst waere er nicht Chief.

    Leider habe ich nicht herausfinden koennen, wie die Haltung der Ur-Einwohner aus seiner Sicht generell ist. Ich denke aufgrund berschiedener Erfahrungen und Informationen, dass das immer schon von Tribe zu Tribe verschieden war. In vielen Faellen allerdings eher normal bis extrem positiv.

    Auch in Afrika war Homosexualitaet vor dem Kolonianismus eher Normailitaet und im Vodoo sind "homosexuelle Handlungen akzeptiert" (Wikipedia)
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#14 hugo1970Ehemaliges Profil
#15 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 23.08.2015, 08:56h
  • Antwort auf #12 von Miguel53de
  • Der Zenit der katholischen religion ist erreicht, die katholischen pfaffen wissen das und deshalb verbreiten sie sollches abstruses brandgefährliches gedankliches zeug.
    Bei den evangelikalen sieht es sehr viel gefährlicher aus vor allem weil reiche einflußreiche Leute dahinterstehen. Ich habe unlängst die Dokureihe "Der große Aufbruch - Die Pioniere Amerikas" hier erwähnt, die Dokumentation ist sehenswert vor allem wenn man auch zwischen den Zeilen lesen kann und will, wem nicht nur der Fortschritt wichtig ist. Das selbe wiederholt sich mit den evangelikalen, die versuchen viel wie möglich Einfluss zu gewinnen und deshalb bin ich so vehement gegen die amerikanischen republikanern.
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#17 AnthrazitProfil
#18 HonestAbeProfil

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