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Kommentare zu:
Sachsen: Online-Petition kritisiert homophoben Bischof


#1 RobinAnonym
  • 25.08.2015, 15:34h
  • Der Widerstand von Teilen der Basis freut mich zwar, aber das interessiert die Kirchen-Oberen überhaupt nicht.

    Die Kirchen-Oberen werden erst dann hellhörig, wenn es an ihr Einkommen und ihre Macht geht. Deswegen ist das einzige, was wirklich gegen solche Hassprediger und die Machtstrukturen derer Sekten hilft, der Kirchenaustritt.

    www.kirchenaustritt.de/
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#2 GuajiroAnonym
  • 25.08.2015, 15:37h
  • Ich war, nach Bekanntgabe der Äußerungen vom frisch gewählten evangelischen Landesbischof Carsten Rentzing empört und , ernsthaft mit der Frage beschäftigt, ob der Zeitpunkt gekommen ist, aus der Evangelismen Kirche, der ich angehöre, aus-zutreten. Jetzt kann ich noch ein Moment warten um das weitere Verhalten des frisch gewählten Bischofs abwarten.
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#3 uwekrefeldProfil
  • 25.08.2015, 15:49hKrefeld
  • was ich nicht verstehe:
    Die Kirche maßt sich an über Menschen zu urteilen, welche ein Sexleben führen, wovon sie, die Kirche, überhaupt keine Ahnung haben!
    Und dann auch noch als "Entschuldigungsgrund", die Bibel sagt ...!
    Liebe Scheinheiligen,
    in der Bibel wird über Menschen und die Liebe allgemein gesprochen und nicht darüber ob es zu verurteilen sei, wenn zwei Gleichgeschlechtliche sich lieben. Diese eine Stelle in der Bibel "wie neben dem Kinde" ist bekannt und aber auch eine Auslegungssache ob es sich speziell in diesem Fall um Homosexualität handele.. Warum wird nicht das Gleiche erwähnt, aber diesmal mit Frauen? Ihr müsst mal langsam anfangen, eure althergebrachten Schriften (nicht nur die Christen) nicht immer nur nach Euren, egoistischen Phantasien auszuleben und zu deuten! - Ich war immer der Meinung, Ihr wäret "gebildet" hi hi hi
    Schönen Tach noch
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#4 auch dieAnonym
  • 25.08.2015, 16:08h
  • Wo bleiben hier jetzt die alt bekannten Hinweise, daß doch die Evangelische Kirche Deutschlands ach so offen ist? Diese Sekte ist nicht besser als die katholische Sekte. Von beiden kommen im Wochenrhythmus Aussagen, die man ins Mittelalter datieren sollte. Wenn überhaupt, meist sind die Aussagen nur dummer Dreck, der in geistig minderbemittelten Hirnen keimt.
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#5 HonestAbeProfil
  • 25.08.2015, 16:22hBonn
  • "JA zur Amtseinführung ABER"

    Wie wäre es stattdessen mit einem NEIN zur Amtseinführung? Ach ja richtig! Dass würde ja überhaupt nichts bringen, da die Kirchen ja nicht demokratisch sind. Also hilft nur Bitten, Flehen und Betteln. Nichts gegen eine solche Petition wohlgemerkt, aber das System Kirche ist nun einmal verdorben bis in den Kern und in jeder Hinsicht unrettbar.
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#6 Homonklin44Profil
  • 25.08.2015, 17:05hTauroa Point
  • Interessiert es andere als diesem Glaubenskult Verhaftete wirklich,wessen Natur den Wünschen einer mythologischen Fantasiefigur entspricht?

    Nudeln sind,wenn sie nicht 'al dente' gekocht wurden,auch beim fliegenden Spaghetti-Monster nicht gern gesehen. Trotzdem essen Massen von Menschen ihre Pasta weich wie Butternudeln!

    In der Bibel steht bestimmt auch irgendwo,dass Gewandung aus zwei verschiedenen Fasern nicht gottgewollt ist,oder das Essen vn Schalentieren ... das Mitführen von Smartphones in noch nicht ganz fertig gebauten Pyramiden usw.
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#7 HonestAbeProfil
  • 25.08.2015, 17:23hBonn
  • Antwort auf #6 von Homonklin44
  • Was hätte man aus dieser Widersprüchlichkeit der Bibel lernen sollen? Wohl doch, dass ALLE Menschen zunächst mal "gottgewollt" sein müssen. Das einzige, was der spirituelle Mensch nun zu ergründen hätte wäre die Frage, WARUM das so ist - sprich zu versuchen die "göttliche Natur" zu begreifen. Eine üblicherweise lebenslange Aufgabe, die ich als Atheist zwar als Zeitverschwendung betrachte, die jedoch normalerweise niemandem schadet und daher OK ist.

    Doch um Spiritualität geht es den Kirchen nicht. Es geht ihnen um Kontrolle, indem sie das tiefe innere Bedürfnis vieler Menschen nach Spiritualität schamlos ausnutzen, nichts weiter!
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#8 denwebsEhemaliges Profil
  • 25.08.2015, 17:27h
  • Antwort auf #4 von auch die
  • Also ich habe meinen Mann in einer evangelischen Kirche geheiratet! Komme aus einer Gemeinde mit einer lesbischen Pastorin und werde bestimmt nicht austreten. Es gibt im Übrigen viele Landeskirchen und nicht die eine evangelische Kirche, die meisten von ihnen sind sehr liberal und offen. Ich bin aus der braunschweigischen, am weitesten scheint die hessische zu sein! Also bitte differenzieren, es gibt doch auch nicht die Homos, oder?
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#9 denwebsEhemaliges Profil
#10 HonestAbeProfil
  • 25.08.2015, 17:39hBonn
  • Antwort auf #9 von denwebs
  • Danke für die Bestätigung! Das beweist lediglich, dass die sächsischen Evangelen die Auffassungen ihres Bischofs teilen. Abgesehen davon halte ich die "Wahl" eines absolutistischen Alleinherrschers auf Zeit nicht für demokratisch, erst recht nicht basisdemokratisch. Wo ist die Opposition? Die kann sich offenbar nur in Form einer Quasi-APO ausdrücken, die dann auf Online-Petitionen zurückgreifen muss. Der tolle Herr Bischof kann hierdurch jedoch zu nichts gezwungen werden. Bischöfe stehen nicht ohne Grund in der Tradition der Kirchenfürsten.
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#11 LarsAnonym
  • 25.08.2015, 18:16h
  • Antwort auf #8 von denwebs
  • Ich denke, gerade aus dem Grunde sollte aus den Reihen der liberalen evangelischen Kirchen massiver Widerstand gegen die Amtseinführung und ggf. Amtsführung des neuen Bischofs laut werden. Was er betreibt, ist keine voersichtge Öffnung und theologisches Gewurstel, was ich durchaus verstehen kann, (Gottes Mühlen mahlen langsam) sondern ein bewusster Rückschritt in eine fundamentalchristliche Auslegung der Bibel - und das auch mit dem offen zugegebenen Kalkül, dadurch besser an neue Schäfchen heran zu kommen, auch wenn dafür ein paar andere weggehen. Ich halte das für wirklich gefährlich. Radikale Alttestamentarische Religiosität kommt wohl wieder in Mode, weil sich die Menschen nach Sicherheit und Bedeutung sehnen. Die queeren Menschen können sehr schnell zu den "Hexen" der Neuzeit werden, an denen alle Vorurteile gegenüber dem westlichen Kapitlismus, einer offenen Gesellschaft und einer differenzierten, nicht ganz einfach zu durchschauenden sexuellen Vielfalt abreagiert werden. Der Mann spielt mit dem Feuer. Nicht wegsehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#12 KMBonnProfil
  • 25.08.2015, 18:17hBonn
  • Wer den geweihten Röckchenträgern hinterherrennen will und sich davon abhängig macht, was diese verkünden, hat mein tiefstes Mitleid.
    Mein Partner und ich sowie ein Großteil der Mitglieder unserer Familien sind längst ausgetreten.
    Und wir lassen uns demnächst vom Bonner OB verpartnern. Nach 17 Jahren Beziehung einfach auch deshalb, weil wir dieses konservative Pack leid sind, welches sich so unsäglich in der Diskussion um die Ehe für alle positioniert hat. Aber Pfaffen jedweder Couleur kommen uns nicht mehr ins Haus und eine Kirche betreten wir höchstens noch aus Interesse an Kunst, Kultur und Geschichte.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 KMBonnProfil
  • 25.08.2015, 18:39hBonn
  • Antwort auf #2 von Guajiro
  • Wieso jetzt erst? In der FAZ wurde zuletzt von den Religionswissenschaftlern und Theologen der Evangelischen Fakultäten darüber diskutiert, welche Wertigkeit das AT mit seinen blutigen und mörderischen Aussagen im vergleich zum NT haben sollte. Es gab sogar die überlegung, es aus der Bibel zu entfernen.
    Ergebnis der Diskussion war jedoch, dass AT und NT GLEICHWERTIG als Quelle des Glaubens sind. Ein jeder ziehe seinen Schluß daraus.
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#14 denwebsEhemaliges Profil
  • 25.08.2015, 18:40h
  • Antwort auf #10 von HonestAbe
  • So ein Schwachsinn, du hast kein Ahnung von der Struktur der Kirche! Bsp ein Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt und sagt dann ganz andere Sachen als vor der Wahl, schon vorgekommen. Alle Beschlüsse einer Landeskirche werden von der Synode beschlossen und die wird von den demokratisch gewählten Kirchenvorständen besetzt. Also alles demokratisch, ein evangelischer Bischof ist kein absoluter Fürst sondern auf Mehrheiten angewiesen. Also einfach mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat. Wir sind keine Katholiken!
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#15 denwebsEhemaliges Profil
#16 denwebsEhemaliges Profil
  • 25.08.2015, 19:10h
  • Leute, ihr könnt denken und glauben was ihr wollt, aber ich erwarte zumindest die gleiche Toleranz gegenüber glaubenden Homos, wie ihr sie selbst erwartet! Tolerieren heißt ertragen, also bitte jeder, wie er mag und will! Nur weil ein Spinner seinen Mist in die Welt trägt, sind nicht alle Lutheraner genauso!
  • Antworten » | Direktlink »
#17 Patroklos
#18 stromboliProfil
  • 25.08.2015, 19:36hberlin
  • Antwort auf #17 von Patroklos
  • also petitionen haben für mich den sinn stellung zu einem thema oder person zu nehmen.
    Die angebotene "petition aber bestätigt die führungsqualitäten des ranzigen ekd.präten.

    Ohne den homoausgrenzer innerkirchlich zur rede zu stellen, wird ihm vorbeugend gehorsam und duldbarkeit versprochen.. ein freibrief für zukünftiges!
    Nein: keine unterschrift unter ein solch typich religionsgewickeltes abwieglungspapier!
    Aber werbung für kirchenaustritte sind gerade dann die richtige gegenkur!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 stromboliProfil
#20 denwebsEhemaliges Profil
#21 Patroklos
#22 NietzscheAnonym
#23 stromboliProfil
  • 25.08.2015, 20:01hberlin
  • Antwort auf #21 von Patroklos
  • ich sehe in dem religionstypischen petitionsschreiben nichts bemerkenswertes, was nicht auch bild & blöd wenns in ihr tageskonzept passt , auch formulieren würde.
    Am nächsten tag kann man ja dann das gegenteil verkünden..
    Dem bildleser ist dies ohnehin egal und überfordert nur seine intellektuelle fähigkeit des nachdenkens.
    Der religiot die widersprüche gewohnt.

    Ansonsten sehe ich eben opportunisten am werk, die zwar den gesellschaftlichen gegenwind ( homolobby!) wehen fühlen, aber so richtig mit ihren vorbetern nicht ins gericht gehen wollen.
    Also wird ins gefühlige nirwana hinein interpelliert, weihrauch ausgestoßen und lobgesang verkündet.
    Herr bischof, sehen sie auf unsere erhobenen zeigefinger!

    Gegen religionsanmaßung hilft tatsächlich nur abgrenzung!
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#24 HonestAbeProfil
  • 25.08.2015, 20:11hBonn
  • Antwort auf #14 von denwebs
  • "Also einfach mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat. Wir sind keine Katholiken!"

    Same to you, my friend!
    Was du nämlich geflissentlich ignorierst ist, dass es in der katholischen Kirche genauso synodale Strukturen gibt. Selbst der Pontifex Maximus ist schon lange kein absoluter Fürst mehr. Das zeigen die vielen Fällen in denen der Papst irgendetwas äußert, dass dann schnell wieder von Sprechern des Vatikan zurück genommen wird.

    Ich denke mal, dir geht es hier vor allem darum, dass deine Sekte ja besser sei als beispielsweise die Katholiken. Und das deine Landeskirche ja nochmal mindestens besser sei als sagen wir mal die in Sachsen, Baden, Bayern oder Württemberg. Könnte man doch nur zur "besten" aller Landeskirchen gehören, der hessisch/nassauischen ...

    Nein, mein Freund, ich sage dir, dass Institutionen, die sich auf ein Buch des Hasses berufen, jederzeit auch wieder auf diese Grundlage zurückfallen können. Die Verrottung des Christentums liegt in seinen Wurzeln, der heiligen Schrift der Bibel. Solange dieses zu den schlimmsten Machwerken der Menschheitsgeschichte gehörende Buch den Mittelpunkt des christlichen Glaubens ausmacht, wird es immer wieder Bewegungen innerhalb des Christentums geben, die sich auf die schlimmsten Passagen berufen werden. In Afrika erleben wir eine nie da gewesene Hetzjagd auf Schwule, angestachelt durch protestantische Bewegungen mit evangelikaler Bibelauslegung, um nur mal EIN Beispiel zu nennen.

    Relativierungen helfen uns da nicht weiter. Die einzige Lösung ist der Kirchenaustritt. Niemand muss dabei seinen Glauben aufgeben, doch die Bibel gehört endlich in ein Museum. Das wiederum werden die etablierten Kirchen aber niemals akzeptieren. Wir müssen diesen Schritt gehen, diesen Hemmschuh endlich ausziehen oder aber wir werden immer wieder den Rückfall in längst überwunden geglaubte, finstere Zeiten proben auf der Basis von Schriften von denen manche immer noch glauben, sie seien heilig. Dabei sind sie nichts weiter als das Gekritzel von ungebildeten, patriarchalen Wüstenbarbaren und diese Tradition setzt sich fort, solange wir dies durch die Unterstützung von Kirchenstrukturen zulassen. Sei es der evangelikale Hassprediger oder auch ein mittelalterlich gesinnter Landesbischof der EKD, der Schwule und Lesben unbedingt weiterhin als Menschen zweiter Klasse behandeln will ... solange diesen Büchern des Hasses (Bibel, Koran etc.) ein derartiger Stellenwert beigemessen wird, wird es sie immer und immer wieder geben und noch schlimmeres als das. Der aktuelle Zustand der Homofreundlichkeit einiger EKD Landeskirchen kann schnell wieder vorbei sein, wenn dieser fundamentale Fehler in den abrahamitischen Weltreligionen nicht endlich begriffen und bereinigt wird.
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#25 HonestAbeProfil
#26 denwebsEhemaliges Profil
#27 HonestAbeProfil
#28 TheDadProfil
  • 25.08.2015, 21:00hHannover
  • Antwort auf #9 von denwebs
  • ""Auch wieder falsch die evangelischen Kirchen sind basisdemokratisch, sowohl unsere Bischöfe, als auch die Pastoren werden indirekt von den Mitgliedern gewählt.""..

    Was am Ende bedeutet, die Mitglieder sind dermaßen Homophobistisch, wenn sie solche Leute an die Spitze ihrer Landeskirchen "wählen" !

    ""Komme aus einer Gemeinde mit einer lesbischen Pastorin und werde bestimmt nicht austreten""..

    Behalte solche "Infos" einfach für dich..
    Die sind irrelevant, und dienen nur dazu von den Problemen abzulenken !
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#29 TheDadProfil
#30 denwebsEhemaliges Profil
#31 HonestAbeProfil
  • 25.08.2015, 21:19hBonn
  • Antwort auf #30 von denwebs
  • "Sie wollen Lutheraner in Sippenhaft nehmen"

    Inwiefern nehme ich irgendwen in Sippenhaft? Derzeit kann ich nur erkennen, dass du "die Lutheraner" verteidigst, daher diskutiere ich auch mit dir. Du hast dich selbst in diese Position des Verteidigers deines Glaubens gebracht, jetzt zieh nicht den Schwanz ein. Oder möchtest du etwa sagen, Leute wie Rentzing seien gar keine Lutheraner? Wo ist dann die Grenze? Bei der Homofreundlichkeit oder wo genau?

    "wollen wir hoffen, dass Homosexuelle nicht in Sippenhaft genommen werden!"

    Passiert aus allen möglichen Richtungen doch ständig! Tomaten auf den Augen?
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#32 gratisAnonym
  • 25.08.2015, 22:00h
  • Antwort auf #30 von denwebs
  • Die Haftung.

    Die Haft.

    "Ein Quantensprung ist ein Übergang zwischen zwei Werten einer physikalischen Größe im atomaren Bereich.

    Da dort alle Größen diskrete Werte annehmen, sind solche Veränderungen immer sprunghaft und in den meisten Fällen nicht mit einer qualitativen Veränderung des Systems verbunden. Typisch für den Quantensprung ist, daß er winzig ist und in sehr kurzer Zeit abläuft."

    "Liegt der Weg vor dir im Dunkeln, so wisse:
    der Vorhang ist vor deinem Auge, nicht vor dem Weg."

    Generell:

    "Wer den Esel vor sich hertreibt,
    muß seinen Furz ertragen."
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#33 Katrin
  • 25.08.2015, 22:15h
  • Der Mann ist flexibel und passt sich dem Klima in Sachsen hervorragend an. Der Sachsentrend besteht aus Homoausgrenzung heute, Homobashing morgen, Homointernierung, Asylantenbashing, Asylanteninternierung. Alles schon da gewesen. In Sachsen weis man halt immer noch wie es geht. Da muss die Ev Kirche noch schnell das Ruder rumwerfen, sonst landet sie noch auf dem Abstellgleis der Menschlichkeit. Aber jetzt ist sie ja wieder an vorderster Front mit dabei.
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#34 stromboliProfil
  • 25.08.2015, 22:25hberlin
  • Antwort auf #30 von denwebs
  • kicher.. "sippenhaft", gehts noch eine nummer größer.
    Erinnern wir uns, es waren christlich bewegte, die während ihren prognomen verteilt auf die dauer christlicher hegemonie, juden in sippenhaft nahmen...
    Verfolgungswahn und lichterscheinungen sind ein hervorstechendes merkmal dieser von ihren furien getriebenen geister..
    ständig verfolgt, ständig errettet.
    Spannender kann man sich sein sonstig belangloses leben nicht zusammen phantasieren.

    Nun; homos werden ebenso seit jahrtausend mosaischer herrschaft in "sippenhaft" genommen, für die unbill schuldig gemacht, die dem redlichen christenmensch von zeit zu zeit von seinem gott auferlegt wird.

    Such wo anders bei deinem sippenhaftsgedankenspiel... hier bist du an der opferstelle , nicht im täterhaus fündig geworden.
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#35 kuesschen11Profil
  • 25.08.2015, 22:39hFrankfurt/Main
  • Grundsätzlich finde ich es gut, dass Widerstand durch eine Online-Petition aus den evangelischen kirchlichen Reihen geleistet wird.

    Allerdings fällt es mir schwer, diese Petition "Ja zur Amtseinführung ABER" zu unterzeichnen, da der sächsische Landesbischof homophobe Aussagen geäußert hat, die Parallelen zum Rassismus bilden. Wer das erkannt hat, sollte eher ein "Nein zur Amtseinführung" unterzeichnen.

    So langsam kann ich dieses "gottgewollt" und "Bibel-gewollt" nicht mehr hören, damit wird weiterhin nur Diskriminierung und Ausgrenzung gegen Menschengruppen zementiert.

    Das ist ein Grund, warum ich aus der evangelischen Kirche ausgetreten bin, denn sie kann zu meiner gelebten Partnerschaft kein richtiges Vertrauen aufbauen. Ich will auch nicht als Mensch zweiter Klasse "gesegnet" werden, darauf lege ich keinen Wert mehr.

    Wenn einer um Verzeihung bitten muss, dann ist es die Religion, denn sie bildet seit Jahrhunderten Auslöschungsphantasien gegen LGBTs.
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#36 denwebsEhemaliges Profil
  • 25.08.2015, 23:59h
  • Antwort auf #31 von HonestAbe
  • Ich bitte um weniger Rassismus und Intoleranz, ich weiß Lutheraner, Weiße und Christen im Allgemeinen dürfen laut Mainstream angegriffen und in Sippenhaft genommen werden, bei anderen Gruppen übt die Mehrheit gern Nachsicht, ich verstehe da den linken Meinungswahn leider auch nicht, aber wenn ein einziger lutherischer Bischof sich kritisch äußert scheißen sich alle ins Höschen und verteufeln das gesamte Christentum aus tiefster Überzeugung und wenn 1000 Imame zum Mord an Homos aufrufen fällt euch kein Köttel aus der Hose und da bekomme ich Brechreitz, immer schön den eigenen vor den Koffer scheißen! Ist ja PC!
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#37 denwebsEhemaliges Profil
#38 LarsAnonym
  • 26.08.2015, 01:13h
  • Antwort auf #31 von HonestAbe
  • Jetzt muss ich mich doch noch mal einmischen. Sowohl die selbsternannten Verteidiger des Glaubens wie die selbsternannten Verteidiger der Homos sprechen in ihrer Begeitserung für Ihre Ziele eben nicht für alle gläubigen, bzw. homosexuellen Menschen, sondern von sich, ihrer Idee.

    Die Diskussionen über den Glauben laufen deshalb hier gern nach dem Muster: "Ein Esel schilt den andern Langohr." (Volksweisheit, nicht aus der Bibel und damit ganz unverdächtig)

    Das Schlimme ist nur, diese gegemseitige Intoleranz ist ein ganz natürlicher Vorgang ...

    Ich empfehle dazu einen Link:

    www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/faust1_fanatismus.pdf
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#39 HonestAbeProfil
  • 26.08.2015, 09:45hBonn
  • Antwort auf #36 von denwebs
  • "Rassismus"

    Auf der Grundlage welcher meiner Aussagen begründest du diesen Vorwurf? Ich werfe dir schließlich auch keinen Rassismus vor, obwohl du etwas gegen Muslime hast. Schließlich ist die Religionszugehörigkeit keine Rasse. Der Begriff "Rassismus" ist hier also völlig fehl am Platze!

    "Intoleranz"

    Intoleranz ist nicht automatisch schlecht. Wir sind beispielsweise zu Recht intolerant gegenüber Volksverhetzung und Aufrufen zu Gewalt. Warum allerdings sind wir dann Tolerant gegenüber "heiligen Schriften" wie der Bibel oder dem Koran, wo genau zu diesen Verbrechen aufgerufen wird?

    "in Sippenhaft genommen"

    Sagt er sehenden Auges, während er alle Muslime in Sippenhaft nimmt. Mir war schon klar, dass bei dir der Wind aus dieser Richtung weht. Du selbst hältst dich und deine Religionsgemeinschaft für ganz toll und progressiv und nimmst dir dann das Recht heraus alle anderen, aus deiner Sicht minderwertigen Religionsgemeinschaften über einen Kamm zu scheren, wie du es hier demonstrativ mit dem Katholizismus und dem Islam getan hast.

    Perfekt! Genau darauf wollte ich hinaus!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#40 HonestAbeProfil
  • 26.08.2015, 09:58hBonn
  • Antwort auf #38 von Lars
  • "Jetzt muss ich mich doch noch mal einmischen."

    Himmel, hilf!

    "Sowohl die selbsternannten Verteidiger des Glaubens wie die selbsternannten Verteidiger der Homos sprechen in ihrer Begeitserung für Ihre Ziele eben nicht für alle gläubigen, bzw. homosexuellen Menschen, sondern von sich, ihrer Idee."

    Weshalb ich in #31 auch schrieb: "Du hast dich selbst in diese Position des Verteidigers DEINES Glaubens gebracht". Und was ist SEIN Glaube? Nach der Aussage von denwebs wären das "die Lutheraner". Daraufhin fragte ich ihn dann, wo da die Grenze sei und ob jemand wie Rentzling da nicht dazu gehören würde. Ich warte bis heute auf eine Antwort von denwebs auf diese Frage. Stattdessen liefert er eine selbstenlavende Tirade, was natürlich angenehm zu lesen ist, aber meine Frage eben nicht beantwortet.

    "Ein Esel schilt den andern Langohr."

    Was meiner Recherche nach so viel bedeutet wie: "sagt man, wenn jemand einem anderen die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten vorwirft" Quelle:
    www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~Ein%20Esel%
    20schimpft%20%2F%20schilt%20%2F%20nennt%20den%20anderen%20La
    ngohr&bool=relevanz&suchspalte[]=rart_ou


    Ja, und nun? Ich habe nie behauptet, dass meine Argumentation fehlerfrei ist, jedoch beweisen deine Volksweisheiten und provokanten Fanatismusvorwürfe gar nichts, solange du nicht argumentativ belegen kannst, was an meiner Argumentation fehlerhaft sein soll. Du kommst dabei lediglich rüber als der Schuljunge der mit dem Finger auf andere zeigt und ruft "Höhö, seid ihr doof!". Wohlgemerkt ohne dabei auf irgendwelche Argumente einzugehen, noch diese zu entkräften. Aber naja, für das Führen von klar verständlichen Auseinandersetzungen bist du ja jetzt auch nun wahrlich nicht bekannt.
    Du liebst scheinbar diese Position in der du dir vorstellst, dass alle um dich herum sitzen und sich fragen, was der liebe Lars uns damit denn wohl sagen möchte. Dummerweise übersiehst du in deiner Selbstverzücktheit, dass das hier schon lange keinen mehr interessiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 GottAnonym
#42 denwebsEhemaliges Profil
  • 26.08.2015, 11:06h
  • Antwort auf #39 von HonestAbe
  • Eigentlich ist mir relativ egal, welche Religion jemand hat, so lange er mich nicht einschränkt. Im Übrigen hast du hier doch brav mit dem Christenbashing angefangen, denn der ist schön PC, wenn man den Spieß umdreht wird sich ins Höschen geschissen, genau, wie du es machst, danke für die Bestätigung! Rassismus finde ich immer passend, wenn eine ganze Gruppe pauschal verurteilt wird. Da der Rassebegriff mittlerweile im Allgemeinen abgelehnt wird, muss der Begriff Rassismus auch weiter definiert werden.
    Ich könnte meine Ausführungen zum Katholizismus und dem Islam ewig erläutern, spielt aber keine Rolle. Sag mir nur, in wiefern bin ich schlechter als du? Warum ist Christenbashing In und Islambashing Out, wer legt das fest? Diese Provokation kam im Übrigen nur, um dir zu zeigen, was du machst!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#43 MaxistAnonym
#44 denwebsEhemaliges Profil
  • 26.08.2015, 11:15h
  • Antwort auf #31 von HonestAbe
  • Renzing ist Lutheraner, aber er hat hier seine persönliche Meinung wiedergegeben, eben nicht die der EKD oder gar eine der vielen Landeskirchen in Deutschland und wohl auch nicht die Meinung der Mehrheit der sächsischen Landeskirche! Warum wird überall immer Differenzierung und Feingefühl verlangt und beim Thema Christentum und Kirch darf sofort drauf gehauen werden? Bei Juden differenzieren wir, beim Islam differenzieren wir besonders gern, die sind total friedlich, die die Menschen enthaupten und von Häusern werfen haben ja auch mit dem Islam nichts zu tun. Aber ein Bischof rotzt seinen Dreck in die Welt und ihr werft alle den ersten Stein und unterstellt diese Privatmeinung nicht nur allen Lutheranern, nein gleich auch allen Christen! Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, mir ist speiübel!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#45 Shinkaishi
  • 26.08.2015, 11:21h

  • Also ich finde es ziemlich schäbig, nicht wenigstens zu würdigen, dass diese Leute sich bemühen, gegen die Homophobie ihrer Kirche Stellung zu beziehen.
    Eine Petition den Bischof gleich aus dem Amt zu jagen wäre mir auch lieber, aber es zeigt doch, dass sowohl Protestanten als auch Katholiken hierzulande die Homophobie in ihren Kirchen nicht mehr wünschen, wenn diese Tendenz weiter wächst müssen die ganzen Kirchenführer dies wenigstens irgendwann hinnehmen, denkt daran wie viele Kirchensteuer und vergünstigung ihenrn wegfallen, wenn sie irgendwann in den reichen Industrienationen keine Gläubigen mehr haben.

    Und ich finde es, egal welche Religion, ziemlich idotisch, nicht zu versuchen den liberaleren und progressiven entgegenzukommen, aufeinander zugehen ist keine Einbahnstraße, ebenso geht das lossagen von menschenfeindlichen Ideologien ebenso wie die Annahme derselben selten von 0 auf 100.

    Zu ignorieren, dass viele Menschen zumindest davon überzeugt sind, Religion zu brauchen ist vermessen, für diese Leute muss es möglichst wenig schädliche Religionen geben, sonst fallen solche Menschen am Ende nur noch mehr den Extremisten in die Hände, die einfche Lösungen versprechen.
    Deshalb würde ich mir beispielsweise auch wünschen, dass bei islamischen Verbänden und ihrer Unterstützung viel mehr auf ihre Ideologie geachtet wird.

    Schade aber wirklich, wenn nicht einmal die evangelische Kirche es hinbekommt, den Kanon ihrer heiligen Schrift und die Bedeutung von Trilen davon zu verändern.

    Wenn wir den Status des alten Testaments und der Paulusbriefe verändern könnten, vielleicht sogar einige Texte aus dem Kanon streichen, der eh nicht historisch unverändert war, hätten wir ein gutes Vorbild zur Entradikalisierung, die Beispielsweise auch beim Koran nötig wäre.

    Eigentlich könnte man eh sagen, dass religiöse Texte mit Todrstrafen für Homosexualität und ähnliches unter Volksverhetzung und Anstiftung zum Mord fallen...
    Gerade im englischen Rechtsbereich mit gesetzen bezüglich Hate speech gäbe es da viel Potential...
  • Antworten » | Direktlink »
#46 HonestAbeProfil
  • 26.08.2015, 11:45hBonn
  • Antwort auf #42 von denwebs
  • "Im Übrigen hast du hier doch brav mit dem Christenbashing angefangen"

    Natürlich, es geht in diesem Artikel ja auch um einen christlichen Kleriker und nicht etwa um einen muslimischen.

    "wenn man den Spieß umdreht wird sich ins Höschen geschissen, genau, wie du es machst, danke für die Bestätigung!"

    Hast du einen Scheiße-Fetisch oder warum ist es dir so wichtig das immer wieder zu betonen? Bitte zeige auf, wo genau ich mich deiner Ansicht nach "ins Höschen geschissen" hätte. Ich kann mit solchen kindischen Unterstellungen nicht viel anfangen.

    "Rassismus finde ich immer passend, wenn eine ganze Gruppe pauschal verurteilt wird."

    Kannst du ja passend finden, wäre aber Schwachsinn. Wäre darüber hinaus hilfreich gewesen das anzukündigen, BEVOR du einen hanebüchenen Rassismus-Vorwurf machst.

    "Da der Rassebegriff mittlerweile im Allgemeinen abgelehnt wird, muss der Begriff Rassismus auch weiter definiert werden."

    Wäre eher clever den Begriff Rassismus fallen zu lassen, wenn schon - wie du so richtig bemerkst - der Rassebegriff mittlerweile im Allgemeinen (zu Recht, weil veraltet und unpräzise) abgelehnt wird.

    "Ich könnte meine Ausführungen zum Katholizismus und dem Islam ewig erläutern, spielt aber keine Rolle."

    Ach nein?

    "Sag mir nur, in wiefern bin ich schlechter als du?"

    Ich habe nicht gesagt, dass du schlechter bist als ich. Ich denke lediglich du hast ein paar wirre und verlogene Überzeugungen, die ich gerne aufdecken möchte.

    "Warum ist Christenbashing In und Islambashing Out, wer legt das fest?"

    Keine Ahnung, ich jedenfalls nicht. Ich "bashe" beide, wenn deren Vertreter Scheiße (in oder außerhalb von Höschen ) absondern.

    "Diese Provokation kam im Übrigen nur, um dir zu zeigen, was du machst!"

    Aha, was mache ich denn genau, was dir nicht passt? Fehlt dir meine Verurteilung des radikalen Islam? Die kannst du gerne haben! Ich weiß nur nicht, warum Leute wie du immer diese Bauchpinselei brauchen, doch sooo viel besser zu sein als alle anderen Religionen zusammen. Ihr beruft euch in den abrahamitschen Religion auf ein und die selbe barbarische Tradition. Das ist der Grund warum bis heute in allen abrahamitischen Religionen der Rückfall in finstere Zeiten möglich ist und auch immer wieder passiert. Aktuell in weiten Teilen im Islam, doch das Christentum holt stetig auf, siehe Afrika. Selbst das Judentum hat seine radikalen Wahnsinnigen (siehe den CSD-Mörder), die sich auf ein und die selbe Schrift berufen, wie die Allergemäßigten. Darauf möchte ich hinaus.
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#47 HonestAbeProfil
  • 26.08.2015, 11:54hBonn
  • Antwort auf #44 von denwebs
  • "Renzing ist Lutheraner, aber er hat hier seine persönliche Meinung wiedergegeben"

    Verstehe schon, in dem Moment wo ein hoher Vertreter deiner Glaubensrichtung etwas sagt was dir nicht passt, ist es also plötzlich eine Privatmeinung. Das ist typisch für alle ideologisch Verblendeten. Wenn dies wirklich nur seine Privatmeinung ist, warum hat er sich dann in seiner Eigenschaft als Bischof geäußert? Ist diese Meinung also "nicht-lutheranisch"? Vielleicht solltest du dann lieber nochmal nachlesen, was der liebe Martin Luther so von Homosexualität gehalten hat.

    "nicht die Meinung der Mehrheit der sächsischen Landeskirche"

    Warum wählen sie ihn dann? Die wussten genau, welche Ansichten der Mann vertritt.

    "Warum wird überall immer Differenzierung und Feingefühl verlangt und beim Thema Christentum und Kirch darf sofort drauf gehauen werden?"

    Siehe meinen letzten Beitrag.

    "beim Islam differenzieren wir besonders gern, die sind total friedlich, die die Menschen enthaupten und von Häusern werfen haben ja auch mit dem Islam nichts zu tun."

    Klar hat das AUCH was mit dem Islam zu tun. Ich sage ja zum Beispiel auch, dass bspw. die Homophobie eines Rentzings zunächst mal etwas damit zu tun hat, dass er ein homophobes Arschloch ist und er dann erst seine Bibel zurechtlegt, um seine Meinung zu rechtfertigen. Dadurch hat das eben AUCH was mit seinem Christentum zu tun. Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen. Kein Mensch ist derart unkomplex, dass man ihn bswp. auf seine Religion reduzieren kann.

    "Aber ein Bischof rotzt seinen Dreck in die Welt und ihr werft alle den ersten Stein"

    STOPP! Wer hat den ersten Stein geworfen? RENTZING und sonst niemand!

    "unterstellt diese Privatmeinung nicht nur allen Lutheranern, nein gleich auch allen Christen!"

    Habe ich nicht, nur erstens ist das keine Privatmeinung (das ist nur eine archetypische Schutzbehauptung von dir) und zweitens ... siehe meinen vorherigen Beitrag.

    "Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, mir ist speiübel!"

    Gurgeln mit Weihwasser der einzig wahren Mutter Kirche hilft da sicher.
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#48 denwebsEhemaliges Profil
  • 26.08.2015, 12:19h
  • Antwort auf #47 von HonestAbe
  • Renzing hat im Gespräch betont, dass es seine eigene Meinung ist und sie eben nicht kompatibel mit der Landeskirche ist.

    Lesen hilft!

    Lutheraner haben kein Weihwasser!

    Fast alle Landeskirchen in Deutschland haben sich Homosexuellen geöffnet, nur weil ein Bischof laut wird, spricht er nicht für die Mehrheit! Jede Landeskirche trifft im Übrigen ihre eigenen Beschlüsse. Die EKD ist lediglich ein Dachverband!

    MFG
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#49 HonestAbeProfil
  • 26.08.2015, 12:30hBonn
  • Antwort auf #48 von denwebs
  • "Renzing hat im Gespräch betont, dass es seine eigene Meinung ist und sie eben nicht kompatibel mit der Landeskirche ist."

    Das habe ich auch nicht bezweifelt, aber ist sie deswegen auch gleich "nicht-lutheranisch"?

    "Lesen hilft!"

    Same to you, my friend!

    "Lutheraner haben kein Weihwasser!"

    Habe ich auch nicht behauptet, doch die einzig wahre Mutter Kirche hat es! Neidisch?

    "Fast alle Landeskirchen in Deutschland haben sich Homosexuellen geöffnet, nur weil ein Bischof laut wird, spricht er nicht für die Mehrheit!"

    Warum wählt eine Mehrheit ihn dann?

    "Jede Landeskirche trifft im Übrigen ihre eigenen Beschlüsse."

    Weiß ich.

    "Die EKD ist lediglich ein Dachverband!"

    Genau, deswegen fällt es der EKD ja auch nicht schwer, eine solch unheilige Allianz wie die "Evangelische Allianz" mit den Evangelikalen einzugehen.

    Ansonsten registriere ich von deiner Seite keinerlei Diskussionsbereitschaft mehr, sondern nur noch Beissreflexe. Wollen wir das beenden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#50 TheDadProfil
#51 LarsAnonym
#52 TheDadProfil
  • 26.08.2015, 12:55hHannover
  • Antwort auf #44 von denwebs
  • ""Renzing ist Lutheraner, aber er hat hier seine persönliche Meinung wiedergegeben,""..

    Ein Interview in einer Bundesweit erscheinenden Zeitung zur "Amtseinführung" gibt keine "persönliche Meinung" wieder, sondern die HALTUNG dieses Mannes in "Kirchen-Fragen" in seiner Position !

    Genau diese Form des Klein-Redens ist es, die solche Leute solche Äußerungen "erlaubt", weil diese "gewählten" "Kirchen-Vertreter" sich "im Recht" wähnen !

    ""Warum wird überall immer Differenzierung und Feingefühl verlangt und beim Thema Christentum und Kirch darf sofort drauf gehauen werden?""..

    DU "verlangst" hier Differenzierung und Feingefühl gegenüber diesem Mann, und suchst gleichzeitig seine Haltung mit dem Verweis auf andere Landeskirchen als "Ausnahme" darzustellen !

    Der Punkt ist aber, das es in einer "einigen EKD" solche Ausnahmen gar nicht geben dürfte, und die EKD sich damit außerhalb der Gesellschaft stellt, der sie doch "zu dienen" wünscht..

    ""Aber ein Bischof rotzt seinen Dreck in die Welt und ihr werft alle den ersten Stein und unterstellt diese Privatmeinung nicht nur allen Lutheranern, nein gleich auch allen Christen! Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, mir ist speiübel!""..

    Nöö..
    Aber Leute wie Du versuchen diese Ausfälle solcher Leute zu marginalisieren, und wollen gleichzeitig damit verhindern, mit denen genauso zu verfahren, wie man es für andere Hass-Prediger einfordert !

    Mit der "kritischen Haltung eines Lutheraners" hat das sehr wenig zu tun..

    Immer sind die anderen ein bisschen böser als man selber..
    Wie war das mit dem Splitter und dem Balken ?
    Wenn ihr "Lutheraner" einen Arsch in der Hose hättet, würdet ihr solche Leute zum Teufel jagen, anstatt sie in Ämter zu "wählen"..

    Wird ja auch immer gerne von den Muslimen gefordert, sich von solchen Hasspredigern zu "distanzieren"..

    Wo bleibt denn dort Eure Distanz ?
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#53 TheDadProfil
  • 26.08.2015, 13:00hHannover
  • Antwort auf #48 von denwebs
  • ""Renzing hat im Gespräch betont, dass es seine eigene Meinung ist und sie eben nicht kompatibel mit der Landeskirche ist.""..

    Dann ist der ganze Mann nicht "kompatibel" mit der Landeskirche..

    Wenn ein BMW-Manager in einem Interview "seine private Meinung" äußert, und dabei sagt dass die Produkte seines Arbeitgebers schlecht sind, wird er gefeuert !

    Nichts anderes macht der Mann hier, wenn seine "private Meinung" gegen die Haltung der Landeskirche steht !
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#54 TheDadProfil
#55 HonestAbeProfil
#56 ursus
  • 26.08.2015, 13:59h
  • Antwort auf #42 von denwebs
  • >"Warum ist Christenbashing In und Islambashing Out, wer legt das fest?"

    so würde ich das auch nicht unterschreiben. es ist aber eben nicht egal, wer gegen wen hetzt oder pauschalisiert.

    wir diskutieren hier in einem gesellschaftlichen feld, in dem jede_r prinzipiell weiß, dass nicht alle christ_innen gleich sind und das selbe glauben und denken. das macht es nicht sinnvoller, alle christ_innen über einen kamm zu scheren, aber eine solche pauschalisierung hat nicht die selben auswirkungen, als wenn man eine minderheit verteufelt, die von vielen immer noch als eine monolithische masse von "fremden" gesehen wird und wo ein verständnis für individualität leider nicht einfach vorausgesetzt werden kann.

    dass es etwas völlig anderes ist, wenn privilegierte über marginalisierte herziehen als umgekehrt, muss ich hoffentlich nicht erklären.

    ich stimme dir insofern zu, als pauschalisierungen und phrasendreschen nie besonderss hilfreich sind. aber ich widerspreche doch heftig, wenn du sagst, dass es völlig egal sei, wer da pauschalisiert und warum.

    (vermeintliche) muslim_innen werden in deutschland immer noch dramatisch diskriminiert, (vermeintliche) christ_innen nicht. aktuell müssen migrant_innen wieder fürchten, in deutschland ermordet zu werden, weil sie migrant_innen sind. christ_innen bzw. deutsche müssen das nicht. das kann man nicht einfach ausblenden, wenn man verschiedene formen von aggressivem und undifferenziertem sprechen vergleicht.
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#57 denwebsEhemaliges Profil
#58 denwebsEhemaliges Profil
#59 HonestAbeProfil
#60 David77Anonym
  • 26.08.2015, 16:24h
  • Antwort auf #57 von denwebs
  • "Nicht mit Weihwasser, bitte nachlesen! Es gibt kein Weihwasser in der evangelischen Kirche, es gibt das Taufwasser, aber das ist nicht heilig bei uns! Ich wurde mit 12 Jahren, wie in meiner Familie üblich getauft, soviel zum Thema Zwang!"

    Und du meinst, du wurdest nicht irgendwie dahingehend beeinflusst?
    Ich wurde in dem Alter gefirmt...
    Glaubst du, die Entscheidung dazu kommt absolut von alleine?
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#61 LarsAnonym
  • 26.08.2015, 17:05h
  • Antwort auf #45 von Shinkaishi
  • Ah, mal wieder eine wohltuend ruhige Stimme ...

    "Eigentlich könnte man eh sagen, dass religiöse Texte mit Todrstrafen für Homosexualität und ähnliches unter Volksverhetzung und Anstiftung zum Mord fallen.."

    Ich glaube nicht, dass mit einer "Bereinigung" solcher Texte etwas gewonnen wird. Religiöse Texte sind voll von psychischen und leiblichen Drohungen. Den Struwwelpeter müsste man auch verbieten. Mit der Grausamkeit der Bibel habe ich kein Problem, auch nicht mit dem paradoxen Gottesbild, genauso wenig wie ich mit den griechischen Göttern ein Problem habe, die waren genauso grausam, wie es die Natur und der Mensch eben auch ist.

    Eiegntlich braucht es kein Verbot, sondern nur einen verantwortungsvollen Umgang mit der Überlieferung. Dazu gehört nn mal, da die letze Offenbarung schon ein paar Jahrhunderte zurückliegt, eben statt dessen die Einsicht in die Historizität dieser Schriften und Einsicht in die Offenbarungen der Wissenschaft.

    Wenn man mal Gottesdienste oder Bibelarbeit o.ä. mitverfolgt, dann wird man eh feststellen, dass nur mit sehr wenigen Geschichten gearbeitet wird und das war praktisch schon immer so. Wo man um die "anstößigen" Stellen nicht herumkommt, wird halt theologisch interpretiert, ausgelegt. Im Mittelalter hatte man duchaus Probleme mit der lustvollen Sexualität des Hoheliedes, deshalb wurde das dann "allegorisch" gesehen.

    Während Gesetze im Wortlaut gültig sind und deshalb "geändert" werden, werden religiöse Texte unterschiedlich ausgelegt und "gefiltert" und anderes wird unter den Teppich gekehrt.

    Jesus war z.B. der Ansicht, dass das Weltende noch zu Lebzeiten seiner Jünger eintreffen würde, oder doch sehr bald. Im spirituell-mystisch ausgerichteten Mittelalter war diese Idee sehr wichtig, seit der Renaissance spricht man weniger davon. Im 19. Jahrhundert war der Prediger sehr in Mode, weil er schon ein fast atheistischer Text ist.

    Warum scheute man Änderungen? Weil religiöse Texte etwas anderes sind als Gesetze im modernen Sinn. Der Bezug auf ein feststehendes Buch schafft gefühlsmäßig eine Stabilität und setzt gemeinsame Bezugspunkte in einer Kultur - über Jahrhunderte hinweg.

    Über die heiligen Texte und Traditonen stellen wir also einen Bezug her zu unserer "Urzeit", zur Altvätrzeit - und die war(en) nun mal archaisch und grausam. Religion ist ein Zeichen der Akzeptnz unseres Herkommens. Wenn die Welt gerecht wäre, gäbe es uns nicht ...

    Aber ein "Zurück zu den Wurzeln" oder zum "reinen Wort" wird es nie geben können, weil wir nicht die Zeit oder die Zivilisation zurückdrehen können und sollen - wenn wir nicht in die Barbarei zurückfallen möchten.

    Übrigens gilt das auch für die Idee des "Zurück zur Natur". Es gibt keinen einfachen Rückweg ins Paradies. Wir können die Sexualität sicher den genetischen Bedürfnissen anpassen, aber bei sexueller Gewalt und Verantwortungslosgkeit müssen wir sie weiterhin zivilisatorisch kontrollieren.

    Ich denke aber, genauso wie man Hetzreden unter Strafe stellen kann, die sich auf die Gebote von Marx oder des grünen Spaghettimonsters beziehen, oder Wunderheilern das Handwerk legen muss, die behaupten, mit ihrem Placebo könnten sie Krebs heilen, so genau muss man auch drauf schauen, was Kirchenvertreter mit ihrer theologischen Auslegung fordern und sie - auch innerkirchlich - zur Verantwortung ziehen.

    Herr Rentzinger testet da gerade seine Grenzen aus.
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#62 Katrin
  • 26.08.2015, 18:08h
  • In Sachsen quillt überall aus schmutzigen Ecken der braune Scheiß und die Kirche möchte ihren Anteil daran gewinnen. Wenn man 20% Neonazis gewinnen kann und verliert 5% Lesben, Schwule und Transsexuelle sprudelt demnächst das Geld und die Kirchen werden wieder voller. Und wenn nicht säuft der Kahn halt ein bischen schneller ab. Das persönliche Wohlergehen ist schliesslich gesichte. Was solls?
    Ich glaube in 5 Jahren ist die Kirche Queerfeindlicher als die RKK.
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#63 HonestAbeProfil
  • 26.08.2015, 18:59hBonn
  • Antwort auf #61 von Lars
  • "Den Struwwelpeter müsste man auch verbieten."

    Muss man gewiss nicht! Der Stuwwelpeter ist nämlich nicht die Grundlage einer von Natur aus übergriffigen Weltreligion!

    "Mit der Grausamkeit der Bibel habe ich kein Problem"

    Ich denke das sagt nur wirklich einiges über dich aus und ich fürchte, nichts gutes.

    "Eiegntlich braucht es kein Verbot, sondern nur einen verantwortungsvollen Umgang mit der Überlieferung."

    Wurde jahrtausendelang versucht, hat leider wieder und wieder und wieder und wieder [...] nicht geklappt. Irgendwann muss mand das auch einfach mal einsehen und aufhören zu versuchen ein von Geburt an totes Pferd zu reiten!

    "Offenbarungen der Wissenschaft"

    Offenbarungen haben nichts mit Wissenschaft zu tun! Offenbarungen sind das fundamentale der Kernprobleme aller Schriftenreligionen, weil es sich dabei nur um willkürlichen, selbstverständlich menschengemachten Scheiß handelt.

    "Wo man um die "anstößigen" Stellen nicht herumkommt, wird halt theologisch interpretiert, ausgelegt."

    Genau so ist es. Daher können sich alle, die sich nun so akzeptiert und sicher fühlen ebenso sicher sein, dass der theologische Wind auch jederzeit wieder gegen sie umschlagen kann, wenn man das Kernproblem der Religionen nicht löst. Man verschiebt nur die immer wiederkehrenden Renaissancen von Gewalt und Vernichtung.

    "Der Bezug auf ein feststehendes Buch schafft gefühlsmäßig eine Stabilität und setzt gemeinsame Bezugspunkte in einer Kultur - über Jahrhunderte hinweg."

    Wie jeder religionsanfällige Mensch überhöhst du die Bedeutung der Religion für unsere heutige Kultur maßlos.

    "Über die heiligen Texte und Traditonen stellen wir also einen Bezug her zu unserer "Urzeit", zur Altvätrzeit - und die war(en) nun mal archaisch und grausam."

    Warum sollte man unbedingt einen Bezug zu unseren barbarischen Ursprüngen herstellen wollen?

    "Religion ist ein Zeichen der Akzeptnz unseres Herkommens."

    Wäre ja schön, wenn es so wäre. Stattdessen halten Religionen das Barbarentum nur unnötig am Leben.

    "wenn wir nicht in die Barbarei zurückfallen möchten."

    Sagt er sehenden Auges, während die religiös motivierte Barbarei um sich greift, gerade gegen LGBTIIQ. Sei es ISIS, evangelikale Hetzer in Afrika oder das von den Orthodoxen gestützte Putin-Regime.

    Religion IST unverkennbar barbarischen Ursprungs. Solange diese Verbindung nicht gekappt wird, ist der Rückfall in die Barbarei vorprogrammiert.
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#64 LarsAnonym
  • 26.08.2015, 22:48h
  • Antwort auf #63 von HonestAbe
  • Ich will Dir gar ncht wiedersprechen (Man höre und staune) ... nur ... ich fürchte, sobald es um Weltanschauungen geht, kann eben alles zur Religion werden. D.h. , wenn wir über Religion kritisch nachdenken wollen, dann umfassend.

    Beispiel: Noch ist das Veganertum ein wirklich sinnvolles Mittel, sich gegen die Perversion unserer heutigen Tierverwertung zu wehren, gerade in den westlichen Großstädten. Ich finde das absolut gut. Aber natürlich wird es Leute geben, die die diesbezügliche Regeln auch noch anwenden werden, wenn sich alles gewandelt hat und auch in Situationen oder in Regionen, wo es gesndheitlich problematisch ist und ihre Gewohnheiten andern aufzwingen. Oder eine soziale oder politische oder religiöse Gruppe ursurpiert das Veganertum für ihre Zwecke, um die Gruppe beisammen zu halten.

    Ein ähnliches Phänomen haben wir hier auf queer.de. Man bekommt hier so oft die schlimmsten Nachrichten über Homoverfolgung serviert (mit nobler Absicht), dass man aufpassen muss, nicht irgendwann hysterisch zu werden. Das ist auch eine Methode, die Menschen über eine gemeinsame Angst beisammen und kämpferisch zu halten. Es hat nur zur Folge, dass hier in de Kommentaren z.B. die Frauenquote noch niedriger ist als in den christlischen Kirchen. Ich würde mir hier viel mehr Beiträge wünschen, die über Fortschritte berichten, über die kleinen Probleme des Alltags , über Homofreundliche Heten, Beziehungsratgeber, etc, auch über die typischen Schattenseiten queeren Lebens wie das in anderen Magazinen in Bezug auf Heten auch vorkommt, ohne dass dadurch eine Bedrohung von außen herhalten muss.
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#65 TheDadProfil
  • 26.08.2015, 23:33hHannover
  • Antwort auf #57 von denwebs
  • ""Ich wurde mit 12 Jahren, wie in meiner Familie üblich getauft, soviel zum Thema Zwang!""..

    Kuck an..

    Evangelikale "Pseudo-Erwachsenen-Taufe"..

    In Deutschland tritt die so genannte "Religionsreife" aber erst mit 14 ein, nach der sich Jugendliche auch gegen den Willen der Eltern (und damit gerichtsfest) gegen die Mitgliedschaft entscheiden können..

    Kinder mit 12 unterliegen da eben noch dem "Willen" der Eltern..

    Wird Zeit das Mindestalter für so eine "Mitgliedschaft" auf das Alter der Volljährigkeit festzusetzen..
    Dann wären diese Sekten bestimmt bald das, was sie schon lange sind :
    Klitzekleine Minderheiten..
    aber eben welche mit Listen die dann auch die tatsächlichen Mitglieder auflisten, und nicht sämtliche Menschen deren Vorfahren mal "was damit z tun hatten", und ihre Kinder aus "Tradition" taufen..
    Oder weil's ja so ne schöne Feier ist..
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#66 TheDadProfil
  • 26.08.2015, 23:38hHannover
  • Antwort auf #61 von Lars
  • ""Wenn man mal Gottesdienste oder Bibelarbeit o.ä. mitverfolgt, ""..

    Allein diese beiden Begriffe sind in ihrer Absurdität gar nicht mehr zu toppen..

    Seit wann arbeitet die Bibel ?
    Und welchen Einfluß hat diese Bibelarbeit auf den geforderten ""verantwortungsvollen Umgang mit der Überlieferung"" ?
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#67 TheDadProfil
  • 26.08.2015, 23:51hHannover
  • Antwort auf #61 von Lars
  • ""Den Struwwelpeter müsste man auch verbieten.""..

    Die Geschichten des Arztes und Psychiaters Heinrich Hoffmann sind im Gegensatz zu Bibel-Texten pädagogisch wertvoll..

    Hoffmann schrieb diese Geschichten übrigens für seinen Sohn, der unter ADHS in Kombination mit einem Autismus litt..

    Hoffmann hat schon 50 Jahre vor Freud darin auch verschiedene Typen von psychischen Erkrankungen beschrieben, und Ansätze zur Therapie geliefert..

    de.wikipedia.org/wiki/Struwwelpeter

    de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hoffmann

    Hoffmann war auch ein Freiheitskämpfer, und trat für die Gleichstellung ein :
    ""1836 trat er der Freimaurerloge Zur Einigkeit bei, die er jedoch nach einigen Jahren wieder verließ, weil sie keine jüdischen Freimaurer aufnahm.""..
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#68 TheDadProfil
  • 27.08.2015, 00:01hHannover
  • Antwort auf #64 von Lars
  • ""ich fürchte, sobald es um Weltanschauungen geht, kann eben alles zur Religion werden""..

    Typisches "Argument" von Religions-Anfälligen (Dank hier an "HonestAbe" für den treffenden Begriff) um sich nicht von ihrer "Religion" lösen zu müssen, frei nach dem Motto, "die anderen haben ja auch alle eine"..

    Ist ja auch so herrlich einfach sich in vorgegebenen Bahnen zu bewegen, in denen uns "Auserkorene" "den Weg weisen"..

    Du bist da wie die Autofahrer, die seit Jahren den gleichen Weg zur Arbeit fahren, natürlich mit einem Navigationssystem im Auto, und deren Überforderung sich dann darin offenbart, im Falle einer Umleitung den Weg nicht zu finden, denn sie können das Navi nicht so schnell umprogrammieren um Alternativstrecken zu suchen..

    Weder "Veganertum" NOCH Atheismus sind so etwas wie eine "Religion"..

    Es gibt auch keine "guten Gründe" FÜR eine Religion..

    Aber jede Menge Gründe dagegen..
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#69 bibeltreuAnonym
  • 27.08.2015, 12:00h
  • und wo liegt das problem?

    dass ein bischof selbstverständlich zu allen themen bibeltreu ist, auch zum thema analsex zwischen männern?
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#70 HonestAbeProfil
  • 27.08.2015, 12:21hBonn
  • Antwort auf #69 von bibeltreu
  • "und wo liegt das problem? dass ein bischof selbstverständlich zu allen themen bibeltreu ist, auch zum thema analsex zwischen männern?"

    Bibeltreue ist in der Theologie absolut nicht selbstverständlich! Christliche Theologie betreibt Exegese (Bibelauslegung). Die bösartigen Auslegungen kommen dabei von bösartigen Leuten, so einfach ist das. Man kann das mit dem angeblichen Verbot homosexueller Handlungen auch völlig anders auslegen, also behaupte nicht einfach so dreist, dass hier irgendwas "selbstverständlich" sei!

    Darüber hinaus ist das die perfekte Gelegenheit um klar zu machen, was echte Bibeltreue wirklich bedeuten würde:
    www.youtube.com/watch?v=XVzlx0byezU
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#71 ursus
  • 27.08.2015, 15:36h
  • Antwort auf #69 von bibeltreu
  • >"auch zum thema analsex zwischen männern"

    wo genau war jetzt konkret von "analsex" die rede? vielleicht vor allem in Ihrem kopfkino? achtung: wie ich höre, sitzt gott in diesem kino immer im sessel neben Ihnen, und er steht nur auf filmchen mit missionarsstellung! das wird noch böse enden mit Ihnen!
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#72 ursus
  • 27.08.2015, 15:42h
  • Antwort auf #67 von TheDad
  • >"Die Geschichten des Arztes und Psychiaters Heinrich Hoffmann sind im Gegensatz zu Bibel-Texten pädagogisch wertvoll.."

    nein, sind sie nicht. das sind angsteinflößende und einschüchternde horrorstories, die kadavergehorsam predigen statt individuelle reife zu fördern. geschichten, in denen kinder ein fehlverhalten mit dem leben oder mit verstümmelungen büßen müssen, gehören eindeutig in den bereich "schwarze pädagogik".
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#73 kuesschen11Profil
  • 05.09.2015, 19:05hFrankfurt/Main
  • Das stellt eine nicht hinnehmbare Diskriminierung dieser provinziellen Gemeinde dar und ist nichts anderes als Menschenverachtung, die vom Landesbischof Sachsens abfärbt.

    Hätte die EKD eine wirklich einheitliche Regelung, die LGBTTIs vor Homophobie und Diskriminierung schützt, würden solche Vorfälle einfach nicht mehr passieren.

    Wenn die Kirche es aus eigener Kraft nicht schafft, eine gerechtere Menschlichkeit an den Tag zu legen, dann sollte verstärkt eine konsequente Trennung von Kirche und Staat in Deutschland festgelegt werden.
    Diese Heuchelei der Gemeindemitglieder ist erbärmlich und bietet einen Nährboden für den neuen braunen Mob.
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