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Kardinal Marx hatte Homosexuelle einst "gescheiterte Menschen" genannt. Eine Todesstrafe geht aber auch ihm zu weit. (Bild: Erzbischöfliches Ordinariat München)
- 28. August 2015, 15:06h 2 Min.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz äußerte sich in einem TV-Interview zu der Bibelstelle über eine Todesstrafe für Homosexuelle.
Reinhard Kardinal Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, hat sich laut einer Meldung der Katholischen Presseagentur Österreich in einem TV-Interview mit dem Sender "Phoenix" von Äußerungen des Schweizer Bischofs Vitus Huonder über eine Todesstrafe für Homosexuelle distanziert.
Huonder hatte Ende Juli bei einem Kongress in Fulda eine alttestamentarische Bibelstelle zitiert, wonach homosexuelle Handlungen eine "Gräueltat" seien, die mit dem Tod zu bestrafen seien (queer.de berichtete). Diese Stelle würde "genügen, um der Frage der Homosexualität aus der Sicht des Glaubens die rechte Wende zu geben", hatte er dazu gesagt.
In dem "Kamingespräch" mit dem Journalisten Elmar Theveßen, das am Sonntag um 13 Uhr ausgestrahlt wird, sagte Marx dazu, dass er die genaue Rede Huonders nicht kenne, aber einige Medienberichte verfolgt habe. Wenn diese Sätze wirklich so gefallen seien, handele es sich um eine "fundamentalistische Bibelexegese". Wollte man diese Bibelstelle beim Wort nehmen, "müssten wir die Steinigung wieder einführen", so der Kardinal. "Auf dem Niveau geht's, glaube ich, nicht."
Zugleich warnte Marx vor zu großen Erwartungen an die anstehende Familiensynode im Vatikan. Dort stünde nicht der Umgang der Kirche mit Homosexualität im Vordergrund, sondern unter anderem die Frage, wie man mit geschiedenen Paaren umgehe. Zu schwulen und lesbischen Paaren sagte der Münchner Erzbischof laut der Vorabmeldung, ihm sei wichtig, dass man die Menschen nicht nur von ihrer sexuellen Orientierung her definiere.
Marx hatte sich bereits im Mai gegen eine Forderung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken nach einer Segnung für Homo-Paare gestellt (queer.de berichtete). (nb)















Und Marx hat immer noch nicht begriffen dass Leute wie Huonder genau das wollen..
Die Steinigung wieder einführen..
Huonder handelt und argumentiert dort in der gleichen Weise wie die Hassprediger im Islam..
Und das macht diesen Huonder ebenso gefährlich wie diese Hassprediger..
Es wurden schon Islamische Hassprediger ausgewiesen..
Wann erfolgt also ein Einreiseverbot für Huonder ?
Marx könnte es ihm doch dann im Auftrag der Regierung im Herbst im Vatikan überreichen..
Dann tut er wenigstens mal was für sein Geld, das er vom Staat erhält..