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Kommentare zu:
Berlin: Schwules Paar mit Flasche angegriffen


#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 30.08.2015, 17:50h
  • Liebe queer.de redaktion bleibt dran, es würde mich brennend interessieren der weitere Ermittlungsverlauf.
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#2 Harry1972Profil
  • 30.08.2015, 18:05hBad Oeynhausen
  • Nina Queer zofft sich seit längerer Zeit mit den Betreibern des Lokals "Zum schmutzigen Hobby".
    Da hat ihre Warnung vor dem RAW-Gelände einen mehr als üblen Beigeschmack.
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#4 burgerbergProfil
  • 30.08.2015, 18:23hberlin
  • Am Telefon bestätigt ein Beamter vorsichtig die Dealer-Hackordnung. Man gehe außerdem davon aus, dass diejenigen, die rauben, prügeln und zustechen, eher Männer aus arabischen Familien seien, die aber in Berlin aufgewachsen, also anders als die schwarzen Kleindealer keine Flüchtlinge seien. Rund um das Gelände, sagt Polizeisprecher Thomas Neuendorf, habe man bekannte Intensivtäter aufgegriffen.

    Die Polizei spricht von einer Amüsiermeile mit überregionaler Bedeutung, von offensivem Drogenhandel und gehäuften Rohheitsdelikten, also Gewalttaten aller Art. Und zwar tatsächlich nicht erst seit Wochen: In diesem Juli wurden sechs Raubüberfälle angezeigt. Im Juli 2014 waren es neun. Im Oktober 2014 gab es sogar 21 Überfälle. Man tue viel, sagt Polizeisprecher Neuendorf: 286 Einsätze habe es 2015 gegeben.

    www.tagesspiegel.de/themen/reportage/eine-nacht-auf-dem-raw-
    gelaende-eine-machete-das-ist-den-halbstarken-dann-doch-zu-v
    iel/12220294-2.html


    Jetzt der homophobe Übergriff - da fragt man sich unweigerlich, ob dieser Artikel in der Siegessäule mit der Überschrift "Reine Panikmache" dazu dienen sollte, dass die Gäste trotzdem kommen und dem Wirt die Kasse füllen. Dazu dann auch noch die Presse beschimpfen - ist frech!
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#5 Harry1972Profil
  • 30.08.2015, 19:07hBad Oeynhausen
  • Es sollte nicht unerwähnt bleiben, daß die Kriminalstatistik für Berlin ganz klar zeigt, daß Gewaltdelikte seit Jahren weniger werden.
    Kann jeder ruckzuck selbst googeln.
    Panikmache? Eher ein fehlendes Sicherheitskonzept.
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#6 Daniel FlaccusAnonym
  • 30.08.2015, 20:05h
  • Deswegen fordere ich DAS RECHT auf Schusswaffen für LGBT's.

    Selbst wenn es nur Flaschen waren.
    Es sind und können immerhin ernste Verletzungen entstehen !

    Heteros die LGBT's so angreifen , müssen dann halt vorsichtig sein. Sie wurden immerhin gewarnt ,dass LGBT's Waffen tragen dürfen.

    Wie viele schwule Paare ,müssen denn erst noch so verschlagen werden, dass Sie Ihr Leben lang leiden müsssen oder gar behindert werden.
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#7 GeorgGAnonym
  • 30.08.2015, 20:43h
  • Da kommen schwule Männer zu Tausenden aus der ganzen Welt nach Berlin auf der Suche nach Freiheit. Ebenso ziehen Tausende aus der Provinz nach Berlin, weil sie gehört haben, dass es die liberalste Stadt für Schwule sein soll.
    Aber Berlin wird für schwule Männer immer gefährlicher. Es sind homophobe Männer und Jugendbanden, die die Schwulen in dunklen Ecken wie dem RAW-Gelände auflauern, sie ausrauben, sie schlagen und in Einzelfällen sie töten.
    Heute lebt man als schwuler Mann in der west- und ostdeutschen Provinz wesentlich sicherer und angenehmer als in Berlin.
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#8 AdamAnonym
#9 Patroklos
#10 Marco6Profil
  • 31.08.2015, 11:16hMAnnheim
  • Antwort auf #5 von Harry1972
  • Bei maneo.de ist nachzulesen, dass über 80% der schwulen Opfer von Gewalttaten diese nicht mehr zur Anzeige bringen, wohl auch aus Resignation, weil es meistens überhaupt nichts bringt. Einer meiner Freunde ist im schwulen Kiez von Schöneberg schon dreimal nachts ausgeraubt worden. Das erste Mal hat er noch eine Anzeige bei der Polizei gemacht, die beiden anderen Male aber darauf verzichtet, aufgrund der negativen Erfahrung mit Polizei und Staatsanwaltschaft, die haben zwar formal ermittelt, aber rausgekommen ist dabei überhaupt nichts, außer dass er stundenlang auf Polizeiwachen verbringen musste.
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#11 Harry1972Profil
  • 31.08.2015, 11:31hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #10 von Marco6
  • Dafür kann ja die Kriminalstatistik nichts, daß die Leute nicht zur Polizei gehen.
    So hart es klingt, Verbrechen vom Hörensagen zählen einfach nicht, weil solche Geschichten oft maßlos übertrieben werden oder gar frei erfunden sind.
    Da wird einer bei einer schnellen Nummer beklaut und macht daraus einen Raubüberfall, der Nächste erklärt die Platzwunde mit einem Angriff, weil er nicht zugeben will, im Suff gestürzt zu sein.

    Ich wurde zum Beispiel noch niemals überfallen oder geschlagen. Ist das jetzt ein Beleg dafür, daß es hier vollkommen sicher ist? Nein, es ist subjektives Empfinden und genauso gibt es auch das subjektive Empfinden, daß es anderswo immer schlimmer wird. Belegbar ist das aber nicht.
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#12 Marco6Profil
  • 31.08.2015, 11:49hMAnnheim
  • Antwort auf #11 von Harry1972
  • Das eine ist die Kriminalstatistik, die die angezeigten Straftaten erfasst, sie ist nur aussagekräftig bezüglich des anzeigeverhaltens der Opfer von Straftaten. Wie wir aber aus der dunkelzifferforschung wissen -was empirisch und wissenschaftlich belegt ist - ist die Anzahl tatsächlicher und nicht angezeigter Straftaten oftmals um ein vielfaches höher als die Anzahl der Straftaten, die die Kriminalstatistik ausweist.
    Im übrigen, wenn jemand bei einer schnellen Nummer beklaut wird, so ist das auch eine Straftat. Du scheinst hier das Opfer zum Täter zu machen.
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#13 Harry1972Profil
  • 31.08.2015, 13:07hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #12 von Marco6
  • Es geht aber nicht um Diebstahl sondern um Gewaltdelikte und die werden weniger.
    Wenn es statistisch weniger Gewaltverbrechen gibt, dann sinkt offensichtlich auch die Dunkelziffer. Ist doch eigentlich logisch, oder?

    Ich wehre mich lediglich gegen die Versuche, es so aussehen zu lassen, als würde es immer schlimmer. Wird es nicht.
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#14 PelayoProfil
  • 31.08.2015, 14:18hBerlin
  • Antwort auf #13 von Harry1972
  • "Ich wehre mich lediglich gegen die Versuche, es so aussehen zu lassen, als würde es immer schlimmer. Wird es nicht."

    Natürlich wird es immer schlimmer - was die Schwulen in Berlin betrifft.
    Es vergeht doch kaum eine Woche, dass nicht ein neuer Übergriff bekannt wird.
    Noch nie gab es in Berlin diese Fülle von homophoben Attacken.
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#15 MarekAnonym
  • 31.08.2015, 14:48h
  • Das sind halt alles die Folgen des gesellschaftlichen Wandels, an dem Union und SPD nach Kräften arbeiten...

    Deren perfide Saat geht langsam auf...
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#16 Harry1972Profil
#17 Marco6Profil
  • 31.08.2015, 15:37hMAnnheim
  • Antwort auf #14 von Pelayo
  • um es mal zynisch zu formulieren, ist man im Prinzip schon dankbar, wenn man nur verbal als schwule sau beleidigt wird -so ist es mir vor einigen Jahren am helllichten Tage vorm Lokal prinzenknecht in Schöneberg ergangen- und nicht auch noch körperlich attackiert wird.
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#18 seb1983
#19 ObjektivAnonym
  • 31.08.2015, 19:27h
  • Die antisoziale Aggression in dieser Gesellschaft nimmt zu.

    "Der Leiter des Instituts für Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld stellte gestern in Berlin die neuen Ergebnisse einer Langzeituntersuchung zu "Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" vor.
    ...
    Der soziale Boden der Republik schwankt..."

    www.queer.de/detail.php?article_id=24361&antwort_zeigen=
    ja#c11


    "in den letzten 20 Jahren insgesamt in fast allen westlichen Ländern und auch in Deutschland mit etwas Verzögerung, aber jetzt hier in den letzten zehn Jahren auch besonders stark die soziale Ungleichheit zugenommen hat. Es haben also Versagenserlebnisse zugenommen, Demütigungen auch.
    ...
    Individueller Wettbewerbsdruck verstärkt sich, und die Verlierer stehen heute schlechter da als früher, individuell. Und das führt natürlich zu vermehrten Demütigungserfahrungen: Die Abwertung derer, die das nicht geschafft haben, die nimmt zu..."

    www.deutschlandradiokultur.de/mehr-soziale-ungleichheit-fueh
    rt-zu-mehr-gewalt.1008.de.html?dram:article_id=224543
  • Antworten » | Direktlink »
#20 Monster_BabyEhemaliges Profil
#21 seb1983
  • 31.08.2015, 21:26h
  • Antwort auf #19 von Objektiv
  • Und die Lösung liefern Bushido und Co.

    Früher lernte man mal wenn man hingefallen ist wieder aufstehen und es noch mal probieren, mehr anstrengen oder eben anders versuchen.
    Heute gibt man auf wenn man es überhaupt probiert, Schuld sind natürlich andere, und kompensiert das mit Gewalt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 heuteAnonym
  • 31.08.2015, 22:20h
  • Antwort auf #21 von seb1983
  • Seb1983's Welt und Variante des Herabsehens- und tretens:

    "es noch mal probieren, mehr anstrengen oder eben anders versuchen. "

    Globale Realität 2015:

    Für die deutsche Gesellschaft hat das zwei gravierende Konsequenzen. Erstens: Wenn ein erheblicher Teil der Jugend keine sicheren Zukunftsperspektiven mehr hat, dann prägt das das gesellschaftliche Klima. Unsicherheit und Angst vor der Zukunft nehmen zu. Zweitens: Die Gesellschaft reißt immer stärker auseinander. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer.

    www.goethe.de/ins/cn/de/lp/kul/mag/dis/diao/10781515.html

    Immer mehr Arbeitslose - und schlechte Arbeit

    Weltweit gibt es immer mehr Arbeitslose. Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation ILO hat die Zahl der Arbeitslosen Ende 2014 die 200-Millionen-Grenze überschritten.
    ...
    Sorgen bereiten der ILO auch die starken Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Das Standardmodell eines gesicherten Einkommens durch Vollzeitarbeit wird immer weniger genutzt. Stattdessen wächst die Zahl der Teilzeitbeschäftigten und Mitarbeiter mit Kurzzeitverträgen und Überstunden. Weniger als 40 Prozent aller Arbeitsverträge weltweit sind reguläre Vollzeitstellen, in Subsahara-Afrika oder Südasien liegt der Anteil gar nur bei 20 Prozent.

    www.br.de/nachrichten/ilo-weltarbeitsbericht-arbeitslose-100
    .html


    ILO: Jobsituation wird weltweit immer prekärer

    www.merkur.de/wirtschaft/ilo-warnt-zunahme-ungesicherter-job
    s-politik-soll-gegensteuern-zr-5025257.html
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#23 seb1983
  • 31.08.2015, 23:15h
  • Antwort auf #22 von heute
  • Zugegeben eher eine amerikanische Denkweise als der deutsche Wunsch nach der eierlegenden Wollmilchsau Staat die jedes Detail seines Lebens regeln soll und ihm sagen was er machen soll.

    Ich würde es auch nicht herabsehen sondern umsehen nennen.
    Dann vergleich mal wie die Menschen 1945 ihre unsichere Zukunft angepackt haben und wie es ein 16, 17 Jähriger heute oft tut wenn er auf seinem Smartphone keine Perspektiven mehr sieht...

    Tatsächlich reißt es die Gesellschaft nach Jahrzehnten 100% Selbstverwirklichung und Ego Trip "mir doch sch.. egal" Mentalität auseinander.
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#24 Homonklin44Profil
  • 01.09.2015, 22:28hTauroa Point
  • Antwort auf #6 von Daniel Flaccus
  • Das wird mit waffen-phobisch geprägten Europäern nix.

    Aber Recht auf Abwehr reicht schon.

    Denen einen Erfrischungs-Drink auf Königswasser zuzuspritzen,oder so. Google mal Königswasser.

    Schwule müssen wehrhaft werden. Besonders da,wo sie cruisen oder flanieren. Die Homophoben interessieren sich einen Kack für Waffenbesitzkarten und Waffenführungszeugnisse. Wehrt Euch!
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