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Die Organisation Pink Cross hatte am Morgen über 16.000 Unterschriften für die Ehe für alle am Bundeshaus übergeben (Bild: Pink Cross)

  • 1. September 2015, 15:53h 4 1 Min.

In der Schweiz nimmt eine Initiative zur Öffnung der Ehe für schwule und lesbische Paare eine wichtige Hürde. Über sie müsste dann noch das Volk entscheiden.

Die Rechtskommission des Ständerates der Schweiz hat sich am Dienstag mit sieben zu fünf Stimmen für eine parlamentarische Initiative der grünliberalen Fraktion zur Ehe für alle ausgesprochen.

Zuvor hatte sich bereits die entsprechende Kommission des Nationalrats mit zwölf zu neun Stimmen bei einer Enthaltung für die Initiative ausgesprochen, die Ehe, Lebensgemeinschaften und Konkubinat (Ehe ohne Trauschein) hetero- wie homosexuellen Paaren öffnen würde. Die Rechtskommission des Ständerates ist der Ansicht, dass damit den tatsächlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten Rechnung getragen werde.

Nun muss ein Erlass erarbeitet werden, über den das Parlament abstimmt – und danach der Wähler, weil dafür die Verfassung geändert würde. Ein Adoptionsrecht für Homo-Paare bringt die Initiative nicht.

-w-

#1 PatroklosEhemaliges Profil
  • 01.09.2015, 20:40h
  • Es ist zwar ein großer Erfolg, gleichzeitig aber auch ein Jammer, daß das Adoptionsrecht für lesbische und schwule Paare nicht gleich untergehakt wurde!
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#2 PascalAnonym
  • 02.09.2015, 09:22h
  • Wollen wir mal hoffen, dass es zu einer Volksabstimmung kommt und dass dann die Mehrheit der Schweizer für Liebe und gegen Hass entscheidet.

    Wäre echt schön, wenn auch die Schweiz die Ehe öffnen würde.
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#3 SchweizerAnonym
  • 02.09.2015, 09:22h

  • Naja in der Schweizer Politik ist Salamitaktik das richtige. Die Leute sollen Merken dass die Ehe kein Problem ist und dann kann man ihnen auch die Adoption vorlegen. Radikale Änderungen gehen beim Schweizer Stimmvolk meist nach hinten los...
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