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  • 14. September 2015, 10:44h 9 2 Min.

Kongressplakat 2015

Unter dem Motto "(K)ein Teil vom Ganzen" findet am 18. und 19. September in Berlin wieder der Kongress "HIV im Dialog" statt.

Ein zentrales Thema ist in diesem Jahr im Roten Rathaus die Präexpositions-Prophylaxe (PrEP): Neue Studien konnten zeigen, dass die vorbeugende Einnahme von HIV-Medikamenten effektiv vor einer HIV-Infektion schützen kann. Damit haben sich die Möglichkeiten der Schutzmaßnahmen deutlich erweitert. "HIV im Dialog" will der Frage nachgehen, wie die PrEP in die tägliche Praxis umsetzbar ist.

Darüber hinaus soll es um den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle gehen – denn auch in Deutschland steige die Zahl HIV-positiver Menschen, die keinerlei Behandlung erhalten, sich keine Pflege leisten können oder keinerlei Teilhabe am medizinischen Fortschritt haben.

"Unser Ziel ist eine Generation ohne HIV in naher Zukunft", heißt es im Grußwort der Veranstalter. "Menschen mit HIV sollen nicht mehr an Aids erkranken müssen. Dafür brauchen wir eine zeitgemäße Prävention und eine selbstverständliche Grundversorgung für alle HIV-positiven Menschen. Die Diskussion darüber gehört zusammen und ist ein TEIL VOM GANZEN."

In dem Workshop "High dabei" geht es am Samstagnachmittag darüber hinaus auch um den Gebrauch von Partydrogen in der schwulen Szene.

"HIV im Dialog 2015" ist eine gemeinsame Veranstaltung von Arbeitskreis AIDS der niedergelassenen Ärzte Berlin, Berliner Aids-Hilfe, DANEBI (Deutsches Apotheken Netzwerk), Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V., EATG (European AIDS Treatment Group), Update your life / Vergessen ist ansteckend und dem Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Berlin.

Der Kongress ist offen für alle und kostenfrei. Über eine Anmeldung über die Homepage wird gebeten. Zum Abschluss des Kongresses findet am 19. September die Gala- und Partyveranstaltung "Reminders Night" in der Spreegalerie Alexanderplatz statt. (cw)

-w-

#1 PatroklosEhemaliges Profil
  • 14.09.2015, 14:19h
  • "Ein zentrales Thema ist in diesem Jahr im Roten Rathaus die Präexpositions-Prophylaxe (PrEP): Neue Studien konnten zeigen, dass die vorbeugende Einnahme von HIV-Medikamenten effektiv vor einer HIV-Infektion schützen kann."

    Das ist einfach nur Schönfärberei! Warum sprechen die Beteiligten nicht einfach vom "Placeboeffekt"?
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#2 ursusEhemaliges Profil
#3 TheDad
  • 14.09.2015, 15:26hHannover
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • ""Das ist einfach nur Schönfärberei! Warum sprechen die Beteiligten nicht einfach vom "Placeboeffekt"?""..

    Weil die Erkenntnis aus einer nachweislich wirksamen PeP logischerweise zu einer nachweislich wirksamen PreP führen muß..
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