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Kommentare zu:
Kim Davis kämpft weiter gegen gleichgeschlechtliche Ehen


#1 venice-90Anonym
  • 14.09.2015, 17:12h
  • Den Christlichen Terroristen darf nicht nachgegeben werden. Die machen prinzipiell nix anderes als ISIS.

    Sie verlangen einen "Christlichen Staat" und begründen ihre Taten mit ihrer interpretation eines uralten Märchenbuches.
    Zwar morden sie (aktuell) nicht, aber sie widersetzen sich Gesetzen und sind daher als Kriminell anzusehen.

    Würde man das durchgehen lassen, drohen irgendwann Verhältnisse wie wir sie in Russland vorfinden.
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#2 TheDadProfil
  • 14.09.2015, 17:25hHannover
  • ""Bezogen auf das Urteil des Supreme Court zur Ehe-Öffnung meinte Santorum: "Nur weil das Höchstgericht etwas sagt, heißt das nicht, dass das das Gesetz des Landes ist".""..

    Aha..
    Also wenn am Tage der Amtseinführung der Oberste Richter den Präsidenten vereidigt, ist er dennoch nicht der Präsident ?

    Interessante Auffassung..
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#3 Homonklin44Profil
  • 14.09.2015, 17:48hTauroa Point
  • Zu klären wäre auch, aus welchem Grunde gerade die Christen den Absolutheitsanspruch dafür besitzen wollen, welche Religion über dem höchsten Gericht stehen soll. ... Da blubbert die Frage hoch, ob die USA säkular sind.

    Eigentlich müssten die Christen bei indianischen Schamanen nach fragen, ob sie die Erlaubnis bekommen, in dieser aggressiven Art und Weise vorzugehen. Denn die 1st Nations waren zuerst da.

    Die Unterschrift kann doch bestimmt auch eine Position im nächsten County abgeben, wenn ersichtlich ist, dass die Scheine echt sind.

    Was passiert in den USA gesetzlich, wenn die "Gewissenspositionen" zweier verschiedener Religionen gegen einander stehen? Welche bekommt dann den Zuschlag?

    Wenn religiöse Ansprüche grundsätzlich über dem Gesetz thronen, ist es nichts anderes als ein Götter-Staat.
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#4 KMBonnProfil
  • 14.09.2015, 17:51hBonn
  • Die Posse um die Bibel-Bimbos geht also weiter. Ich frage mich, ob die wirklich wissen, was sie da tun. In den Augen der meisten machen sie sich lächerlich.

    Wenn man berücksichtigt, dass vor zwanzig, dreißig Jahren eine nennenswerte Zustimmung der US-Amerikaner zur Ehe für Alle kaum existierte, was zu einem guten Teil religiös motivierte Gründe hatte, und man jetzt diesen Stimmungswandel sieht, dann könnte man versucht sein, Bibel-Bimbos wie Kim Davis als radikale Randerscheinung abzutun.

    Die große Masse der US-Amerikaner mag sich die Ansicht zu eigen gemacht haben, dass das Thema "Ehe für Alle" keineswegs mehr DIE gesellschaftspolitische Bedeutung hat, die es einstmals einnahm. Die Gruppe derer, die sich das noch wünschen, ist zwar groß, aber im Rückgang begriffen und sie erreicht die Masse der Bevölkerung nicht wirklich.

    Vermutlich wird der US-Amerikaner selber schon zu dem Schluß gekommen sein, dass das Modell "Ehe für Alle" ihm/ihr persönlich nichts wegnimmt.

    Der Erdboden tat sich auch nicht auf, Heteros wurden nicht in Lager geesperrt, wer auch immer läßt keine Frösche, Heuschrecken oder Atombomben vom Himmel fallen, nur weil Schwule und Lesben jetzt auch heiraten dürfen.

    Der normale amerikanische Durchschnittsmensch läßt sich vermutlich wie überall auch von den üblichen Alltagssorgen bewegen. Wie sicher ist mein Job, hab ich genug Geld für Familie und Häuschen und kann ich am WE meinen Hobbys nachgehen.

    Es wird vermutlich so sein, dass die Nachrangigkeit dieser Frage die Bibel-Bimbos hier und da fanatisiert und ein paar Profilneuortiker wie Kim Davis oder diesen kanadischen Busfahrer hervorbringt. Vielleicht wird es sogar Anschläge geben - das traue ich den Religioten in den USA durchaus zu. Insgesamt glaube ich, dass der Zug für die Religiösen abgefahren ist.

    Präsidentschafstkandidaten wie Rick Santorum nutzen das Thema, um sich bekannt zu machen und Position zu beziehen und auch um Spendengelder und Medien wie Fox News aus dem rechten Lager auf ihre Seite zu ziehen.

    Aber im eigentlichen Wahlkampf geht es nachher um andere Themen. Da gibt es in den Augen des Wählers Wichtigeres. Nichtsdestotrotz darf man den Religiösen nicht nachgeben und kein Jota Boden überlassen. Man muß ihnen immer wieder beibringen, dass Bibel und Koran nur in den eigenen vier Wänden eine gewisse Geltung haben und auchd as nur, solange diese ollen Schwarten staatliche Gesetze nicht verletzen.
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#5 TheDadProfil
  • 14.09.2015, 17:57hHannover
  • Antwort auf #3 von Homonklin44
  • ""Die Unterschrift kann doch bestimmt auch eine Position im nächsten County abgeben, wenn ersichtlich ist, dass die Scheine echt sind.""..

    Verwaltungstechnisch sicher möglich..

    Doch das hat was von "Aufgabe", denn irgendwie ist es dann schon das gleiche, als wenn man zur Hochzeit insgesamt in einen anderen County ausgewichen wäre, was bedeutete, dass diese Fundamentalistin ihr Ziel erreicht hätte den LGBTTIQ's das Heiraten in "ihrem County" zu "verbieten"..

    Ich finde dass man das nicht zulassen darf..

    Wenn man diese Frau nicht anders dazu bekommt sich an Recht&Gesetz zu halten, muß man den Weg der Amtsenthebung gehen..

    Allein schon um möglichen "Nachahmern" klar zu machen, das sich eine demokratische Gesellschaft derlei Verhalten nicht gefallen lassen kann und will..
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#6 NeddyAnonym
  • 14.09.2015, 17:58h
  • Christen? Ich würde diese Leute eher als religiöse Fanatiker sehen. Es gibt durchaus gläubige Menschen, die sich im 21. Jahrhundert in ihrer Denkweise befinden.

    Was Frau Davis betrifft, wer will von der bitteschön getraut werden? Ich jedenfalls nicht, nicht als heterosexueller Mensch und auch nicht als homosexueller Mensch. Aber diese Leute genießen die Aufmerksamkeit und suhlen sich in ihrem ach so moralischen Leben und ihrem "Kampf" für die Gerechtigkeit. Die kommen sich toll vor, halten sich womöglich als eine Art Freiheitskämpfer und kommen so aus ihrem unbedeutsamen und faden Leben heraus, dass sie so frustriert, dass sie die Moralkeule schwingen. Alte Jungfer, mehr nicht! Die sollten für sich selbst beten.
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#7 MariposaAnonym
  • 14.09.2015, 18:05h
  • Antwort auf #6 von Neddy
  • Hervorragender Eintrag, vielen Dank !!!

    Ich kann zudem bestätigen, daß viele Gläubige hierzulande durchaus nicht gegen die gleichgeschlechtliche Ehe sind, sehen sie sogar als einen "konservativen Wert" (so weit war ja sogar David Cameron.....). Diese Davies würde bestenfalls Kopfschütteln ernten. Mit Jesus Christus hat dieses Gedankengut jedenfalls nichts zu tun. Er würde wohl eher schwulen und lesbischen Paaren den Segen geben.
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#8 BornintheUSAAnonym
  • 14.09.2015, 18:30h
  • "Bezogen auf das Urteil des Supreme Court zur Ehe-Öffnung meinte Santorum: "Nur weil das Höchstgericht etwas sagt, heißt das nicht, dass das das Gesetz des Landes ist"."

    Oha, wenn dann demnaechst ein Buergerkrieg ausbricht, dann kann man sich ja bei Santorum bedanken.
    So eine Aussage ist doch nur Wasser auf den Muehlen dieser durchgeknallten, waffenvernarrten Wildwest-Bratzen in den laendlicheren Gebieten, die schon jetzt froehlich ihre Kriegsuebungen mit reichlich Geballer abhalten. Zwar soll Santorum diesen Satz in Bezug auf dieses spezielle Urteil gesagt haben, aber solche Einschraenkungen werden ja gerne mal ignoriert und verallgemeinert. Und wenn man sich dann noch ansieht, mit welcher Vehemenz sich z.B. 9/11-Verschwoerungstheoretiker ereifern.... *grusel*
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#9 userer
  • 14.09.2015, 18:38h
  • Antwort auf #7 von Mariposa
  • "Er [Jesus Christus] würde wohl eher schwulen und lesbischen Paaren den Segen geben."

    Ob er das tun würde oder ob nicht, ist müßig und vollkommen unerheblich für den weltlichen Staat und die hier infrage stehende weltliche Eheschließung.

    Christen haben sich wie alle Bürger an geltende weltliche Gesetze zu halten oder die rechtlichen Konsequenzen zu tragen, wenn sie sich lieber den eingebildeten Einflüsterungen ihres nicht existenten Zauberwesens hingeben möchten.
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#10 schwarzerkater
  • 14.09.2015, 18:42h
  • religionsfreiheit steht über der verfassung der USA ... wird ja ne "schöne" zukunft, wenn die fanatiker damit durchkommen
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#11 JadugharProfil
#12 Patroklos
  • 14.09.2015, 18:47h
  • Am Donnerstag dieser Woche hat die Trulla auch noch runden Geburtstag: sie wird 50 Jahre! Leider bessteht auch nicht die Möglichkeit, diese "Person" in Frührente zu schicken, da das Eintrittsalter in den USA bei Frauen als auch Männern bei 65 Jahren liegt.

    Hier ist der Gesetzgeber gefordert, eine Regelung zu treffen, das solche Personen wie Frau Davis aus dem Blickfeld verschwinden und in andere Ämter oder Behörden strafversetzt werden können!
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#13 no_name_01
  • 14.09.2015, 19:01h
  • Antwort auf #12 von Patroklos
  • "Personen wie Frau Davis aus dem Blickfeld verschwinden und in andere Ämter oder Behörden strafversetzt werden können!"

    Was soll das bringen? Dort kann sie die Leute doch auch diskriminieren. Dort wird sie auch viele Dienste mit der Begründung verweigern, dass Gottes Gebote einen höheren Stellenwert für sie haben als die Verfassung!

    Nicht strafversetzen, sondern fristlos entlassen! Sie hat einen Eid auf die Verfassung geleistet ( Zwar von Kentucky, aber im Zweifelsfall hat das Landesrecht mehr Gewicht als das Bundesstaatliche Recht).
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#14 ursus
  • 14.09.2015, 20:14h
  • fast würde ich mir wünschen, dass irgendwo ein_e muslimische beamter_in das selbe täte. es wäre sicher spannend zu beobachten, wie schnell die selben leute, die jetzt "religionsfreiheit!" schreien, plötzlich von verfassungsfeindlichen umtrieben und drohender scharia schwafeln würden.
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#15 Chefchen
  • 14.09.2015, 21:05h
  • Oh my God! Die "Gotteskämpferin" ist zurück!

    So langsam gewinnt man den Eindruck, Kim Davis hat eine neue Aufgabe gefunden, nachdem sie ihr eigenes Leben so in den Sand gesetzt hat...

    Die läuft doch nicht ganz rund oder die saugt die Luft sonstwo an... Mir fällt da echt nix mehr zu ein, außer einem YouTube-Clip, den ich die Woche gesehen habe: Die Serie "Spartacus" spielt in der Zeit der römischen Besatzung, als die Christen (noch) nichts zu lachen hatten. Und just da verlieben sich ein germanischer und ein syrischer Sklave ineinander. Hat damals offensichtlich die Römer nicht gestört... :
    go.shrtz.de/agron-nasir
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#16 Homonklin44Profil
  • 15.09.2015, 02:52hTauroa Point
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Hast ja mal wieder Recht wohl. Man muss den langen Weg der Amtsenthebung gehen, und ich hoffe, die schwulen Paare verklagen die Davis auch noch wegen Behinderung rechtlicher Angelegenheit oder so etwas.

    Ich weiß nicht, wie lange so ein Impeachment-Verfahren dauert und was da die Knackpunkte so sind, aber für die wartenden Paare wird das nervlich auch etwas Zerreißprobe sein.

    Man will ja nicht Böses denken, 50 ist noch kein Alter, aber vielleicht mag "Meister Jehova Spin" die Trulla jetzt ja besonders gerne und es 'gefällt' ihm irgendwann, sie zu sich einzuladen... oder wie die Christianer das so nennen.
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#17 aLuckyGuyProfil
  • 15.09.2015, 08:28hPeine
  • Meines Erachtens tut Kim Davis den Schwulen und Lesben sogar einen Gefallen. Denn eines dürfte ja wohl klar sein, sie kann in der Sache nur verlieren. Religionsfreiheit wie sie sie versteht, kann es nunmal nur in einen religiösen Gottesstaat geben, wo die Religionsgesetze kurzerhand zu Staatsgesetzen erhoben werden. In einer parlamentarischen Demokratie haben solche religiösen Alleingänge nichts verloren. So gesehen wird man nicht umhin kommen die Sachlage ein für alle mal zu klären.
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#18 userer
  • 15.09.2015, 09:23h
  • Antwort auf #14 von ursus
  • Da bin ich mir, leider, nicht sicher. Es könnte gut sein, dass solch ein von dir angedachter Fall Öl ins Feuer der Christen wäre, die daraus Kapital schlagen, weil sie auf weitere religiös motivierte Schwulenhasser verweisen und so ihrem demokratiefeindlichen Anliegen mehr Nachdruck verleihen könnten: "Seht her, es geht uns doch gar nicht um uns, alle 'Gläubigen' werden von den Weltlichen terrorisiert und diskriminiert!"

    Momentan habe ich den Eindruck, dass die Religiösen die Front gegen den weltlichen Staat einvernehmlich schließen, um zum Auftakt sogenannte "Ungläubige" zu vernichten und danach die Demokratie mit weiteren religionstotalitären Zielen aus den Angeln zu heben. Erst im Anschluss daran hauen sie sich wieder gegenseitig die Schädel ein.
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#19 MariposaAnonym
  • 15.09.2015, 10:01h
  • Antwort auf #11 von Jadughar
  • Hervorragende Auslegung

    Aber im Ernst: Es ist ja auch von den "Eunuchen" die Rede, die nicht zur traditionellen Ehe fähig sind und nicht dazu geschaffen wurden. Darüber wird seit Jahren, wer denn aus heutiger Sicht damit gemeint sein könnte. Jedenfalls ging es Jesus keineswegs nur um das traditionelle Familienbild, ganz im Gegenteil.
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#20 Danny387Profil
  • 15.09.2015, 10:12hMannheim
  • Antwort auf #17 von aLuckyGuy
  • Hoffentlich hast du recht! Aber wie das mit "Religionsfreiheit" in Ami-Land funktioniert ...? Ich bin da nicht ganz so optimistisch, gerade jetzt im anrollenden Wahlkampf.

    "... sie ihren Mitarbeitern erstmals erlauben werde, die Urkunden auszustellen ..." Was fällt dieser Person eigentlich ein? Der Supreme Court gebietet die Legalisierung von Ehe für Schwule, und Davis maßt sich an eigenmächtig zu entscheiden, ihren Mitarbeitern zu "erlauben", diesem Supreme Court-Entscheid nachzukommen? Zu viel geraucht oder was?

    Wenn man diese Person nicht entlassen oder versetzen kann, könnte man sie von mir aus in den Block und in Dunkelhaft legen und bei Wasser und Brot vor sich hin beten lassen. Dann kann meinetwegen der Engel des Herrn kommen und sie befreien wie einst den Heiligen Petrus (oder wer das war ...).

    Oder man gründet eine Religion, die es aus Gewissensgründen verbietet, Amtshandlungen von dicken, hässlichen, geschiedenen Frauen mit Orangenhaut, deren Initialen "K.D." sind, vornehmen zu lassen. Das ginge doch auch, oder?
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#21 ursus
  • 15.09.2015, 11:07h
  • Antwort auf #18 von userer
  • okay, ein bedenkenswerter einwand. es wäre nicht das erste mal, dass sich das motto "homophobia - connecting people" bewahrheitet.

    allerdings weiß ich nicht so recht, ob sich ausgerechnet die us-amerikanischen turbochrist_innen zu einer allianz mit muslim_innen hinreißen lassen würden. gibt es dafür schon beispiele?
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#22 ursus
  • 15.09.2015, 11:15h
  • Antwort auf #19 von Mariposa
  • lai_innentheologische spekulationen darüber, welche politischen haltungen zu aktuellen fragen man dem weitgehend fiktiven gründer eurer religion andichten könnte, dürft ihr ja gerne privat oder in euren tempeln betreiben.

    dass die in einer diskussion über aktuelle rechtsfragen nicht wirklich als argumente taugen, sollte aber hoffentlich klar sein. wenn nicht, unterstützt ihr nämlich indirekt das primat der religion über die politik, das kim davis behauptet.
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#23 Danny387Profil
  • 15.09.2015, 11:38hMannheim
  • Antwort auf #22 von ursus
  • Finde ich eigentlich auch. Für einen humanitären, rechtlich egalitären Umgang mit Schwulen ist es doch derart piepegal, ob man irgendeinen Bibelspruch entsprechend hinbiegen kann oder nicht ...
    Abgesehen davon finde ich die Idee auch wirklich sehr, sehr abstrus, Eunuchen von damals mit Schwulen von heute gleichzusetzen. Da höre ich schon gleich wieder Kim Davis und Kuby und Storch und alle diese Knalltüten um die Ecke, die sagt, dass wir halt alle zölibatär leben müssen, um Gott wohlgefällig zu sein, eben wie ein Eunuch.
    Das ist doch nun wirklich völlig gaga! Ich jedenfalls bin schwul, aber gewiss kein Eunuch. Ich hab meine Eier gern! Hehehe.

    Gibt es denn für Christen wirklich keinen VERNÜNFTIGEN Umgang mit ihrer Bibel?
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#24 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 15.09.2015, 13:01h
  • Antwort auf #23 von Danny387
  • "Gibt es denn für Christen wirklich keinen VERNÜNFTIGEN Umgang mit ihrer Bibel?"

    Wirre, die von sich behaupten auf ewig zu existieren, indem sie rituellen Kannibalismus zelebrieren und Genozide feiern, so wie eine Kraut-und-Rüben Sammlung von Märchen und Spukgeschichten aus den verschiedensten bronze- und eisenzeitlichen Kulturen, mit VERNUNFT, in welcher verstiegenen Konstruktion auch immer, zu verbinden, widerspricht jeder Logik.
    Darum kennen Religioten auch nur Gewalt. Wie ein um sich schlagendes Kleinkind, haben sie schlicht keine anderen Argumente. Die Geschichte beweist dies seit Jahrtausenden weltweit immer und immer wieder.
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#25 TheDadProfil
  • 15.09.2015, 13:39hHannover
  • Antwort auf #19 von Mariposa
  • ""Aber im Ernst: Es ist ja auch von den "Eunuchen" die Rede, die nicht zur traditionellen Ehe fähig sind und nicht dazu geschaffen wurden""..

    Was für eine Unsinn..
    Zunächst wurden "Eunuchen" von den Herrschenden "geschaffen" um bestimmte "Aufgaben" zu erledigen, z.B. die Bewachung des Harem im Orient oder der Frauen-Gemächer am Chinesischem Hof, und gleichzeitiger Sicherstellung das sich kein "fremder Nachwuchs" einstellt, was nicht bedeutete, dass diese Eunuchen nicht trotzdem die Frauen dort beschliefen (!), oder gar weil sich Kleriker an dem "reinem Klang des Glockengleichen Knabensopran" erfreuten"..

    Die dadurch apostrophierte "Ehe-Unfähigkeit" ist aber nichts weiter als die Heteronormative und verdummbibelte Ansicht, die Ehe sei dazu da Nachwuchs zu erzeugen, und sonst nichts !

    Hier einen "Vergleich" zu ziehen ist mehr als absurd, denn LGBTTIQ's werden hier durch die Religioten zur Ehe-Losigkeit gezwungen, Eunuchen zusätzlich noch zur unfreiwilligen Kinderlosigkeit, der sich LGBTTIQ's durchaus entziehen können !

    Grundsätzlich ist es egal was ein gewisser Zimmermann aus dem Orient dazu gemeint oder getan hätte, denn die Kleriker hören doch sowieso nicht auf die "überlieferten" Worte, oder folgen seinen Taten..
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#26 MariposaAnonym
  • 15.09.2015, 14:36h
  • Antwort auf #22 von ursus
  • Keineswegs - für mich ist Religion (was auch immer darunter fällt...) reine Privatsache und ich bekenne mich hiermit zur Verfassung, die eindeutig Diskriminierungsschutz vorsieht. Schlimm, daß so etwas in den angeblich freiheitlichen USA immer noch anders gesehen wird.
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#27 userer
#28 userer
  • 15.09.2015, 14:50h
  • Antwort auf #26 von Mariposa
  • Na jetzt mal schön langsam, "Mariposa":

    Diskriminierungsschutz wird in den USA üblicherweise deutlich stärker durchgesetzt, als im religionshörigen Deutschland mit z. B. sonder-arbeitsrechtlichen Privilegien für religiöse Unternehmen (Stichwort Kündigungsrecht gegen Angestellte aufgrund gelebter Homosexualität).
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