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Kommentare zu:
Kim Davis kämpft weiter gegen gleichgeschlechtliche Ehen


#21 ursus
  • 15.09.2015, 11:07h
  • Antwort auf #18 von userer
  • okay, ein bedenkenswerter einwand. es wäre nicht das erste mal, dass sich das motto "homophobia - connecting people" bewahrheitet.

    allerdings weiß ich nicht so recht, ob sich ausgerechnet die us-amerikanischen turbochrist_innen zu einer allianz mit muslim_innen hinreißen lassen würden. gibt es dafür schon beispiele?
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#22 ursus
  • 15.09.2015, 11:15h
  • Antwort auf #19 von Mariposa
  • lai_innentheologische spekulationen darüber, welche politischen haltungen zu aktuellen fragen man dem weitgehend fiktiven gründer eurer religion andichten könnte, dürft ihr ja gerne privat oder in euren tempeln betreiben.

    dass die in einer diskussion über aktuelle rechtsfragen nicht wirklich als argumente taugen, sollte aber hoffentlich klar sein. wenn nicht, unterstützt ihr nämlich indirekt das primat der religion über die politik, das kim davis behauptet.
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#23 Danny387Profil
  • 15.09.2015, 11:38hMannheim
  • Antwort auf #22 von ursus
  • Finde ich eigentlich auch. Für einen humanitären, rechtlich egalitären Umgang mit Schwulen ist es doch derart piepegal, ob man irgendeinen Bibelspruch entsprechend hinbiegen kann oder nicht ...
    Abgesehen davon finde ich die Idee auch wirklich sehr, sehr abstrus, Eunuchen von damals mit Schwulen von heute gleichzusetzen. Da höre ich schon gleich wieder Kim Davis und Kuby und Storch und alle diese Knalltüten um die Ecke, die sagt, dass wir halt alle zölibatär leben müssen, um Gott wohlgefällig zu sein, eben wie ein Eunuch.
    Das ist doch nun wirklich völlig gaga! Ich jedenfalls bin schwul, aber gewiss kein Eunuch. Ich hab meine Eier gern! Hehehe.

    Gibt es denn für Christen wirklich keinen VERNÜNFTIGEN Umgang mit ihrer Bibel?
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#24 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 15.09.2015, 13:01h
  • Antwort auf #23 von Danny387
  • "Gibt es denn für Christen wirklich keinen VERNÜNFTIGEN Umgang mit ihrer Bibel?"

    Wirre, die von sich behaupten auf ewig zu existieren, indem sie rituellen Kannibalismus zelebrieren und Genozide feiern, so wie eine Kraut-und-Rüben Sammlung von Märchen und Spukgeschichten aus den verschiedensten bronze- und eisenzeitlichen Kulturen, mit VERNUNFT, in welcher verstiegenen Konstruktion auch immer, zu verbinden, widerspricht jeder Logik.
    Darum kennen Religioten auch nur Gewalt. Wie ein um sich schlagendes Kleinkind, haben sie schlicht keine anderen Argumente. Die Geschichte beweist dies seit Jahrtausenden weltweit immer und immer wieder.
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#25 TheDadProfil
  • 15.09.2015, 13:39hHannover
  • Antwort auf #19 von Mariposa
  • ""Aber im Ernst: Es ist ja auch von den "Eunuchen" die Rede, die nicht zur traditionellen Ehe fähig sind und nicht dazu geschaffen wurden""..

    Was für eine Unsinn..
    Zunächst wurden "Eunuchen" von den Herrschenden "geschaffen" um bestimmte "Aufgaben" zu erledigen, z.B. die Bewachung des Harem im Orient oder der Frauen-Gemächer am Chinesischem Hof, und gleichzeitiger Sicherstellung das sich kein "fremder Nachwuchs" einstellt, was nicht bedeutete, dass diese Eunuchen nicht trotzdem die Frauen dort beschliefen (!), oder gar weil sich Kleriker an dem "reinem Klang des Glockengleichen Knabensopran" erfreuten"..

    Die dadurch apostrophierte "Ehe-Unfähigkeit" ist aber nichts weiter als die Heteronormative und verdummbibelte Ansicht, die Ehe sei dazu da Nachwuchs zu erzeugen, und sonst nichts !

    Hier einen "Vergleich" zu ziehen ist mehr als absurd, denn LGBTTIQ's werden hier durch die Religioten zur Ehe-Losigkeit gezwungen, Eunuchen zusätzlich noch zur unfreiwilligen Kinderlosigkeit, der sich LGBTTIQ's durchaus entziehen können !

    Grundsätzlich ist es egal was ein gewisser Zimmermann aus dem Orient dazu gemeint oder getan hätte, denn die Kleriker hören doch sowieso nicht auf die "überlieferten" Worte, oder folgen seinen Taten..
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#26 MariposaAnonym
  • 15.09.2015, 14:36h
  • Antwort auf #22 von ursus
  • Keineswegs - für mich ist Religion (was auch immer darunter fällt...) reine Privatsache und ich bekenne mich hiermit zur Verfassung, die eindeutig Diskriminierungsschutz vorsieht. Schlimm, daß so etwas in den angeblich freiheitlichen USA immer noch anders gesehen wird.
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#27 userer
#28 userer
  • 15.09.2015, 14:50h
  • Antwort auf #26 von Mariposa
  • Na jetzt mal schön langsam, "Mariposa":

    Diskriminierungsschutz wird in den USA üblicherweise deutlich stärker durchgesetzt, als im religionshörigen Deutschland mit z. B. sonder-arbeitsrechtlichen Privilegien für religiöse Unternehmen (Stichwort Kündigungsrecht gegen Angestellte aufgrund gelebter Homosexualität).
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