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In Berlin kommt es immer wieder zu homophoben Übergriffen

  • 15. September 2015, 08:47h 60 2 Min.

Am Montagabend kam es im Berliner Homo-Kiez zu einem homophoben Übergriff. Eines der Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden.

Homophober Übergriff mitten im Homo-Kiez: Die Berliner Polizei informierte am Dienstag über einen Angriff auf ein schwules Touristenpaar, der sich am Montagabend in der Motzstraße ereignete.

Nach bisherigen Ermittlungen waren gegen 21.30 Uhr die beiden 39 und 24 Jahre alten Männer in dem Szeneviertel unterwegs. Als der Ältere seinen Freund auf dem Bürgersteig der Motzstraße umarmte, soll der 31-jährige mutmaßliche Täter plötzlich auf die beiden zugekommen sein und sie beleidigt und bespuckt haben.

Als der 39-Jährige den ihm Unbekannten daraufhin in englischer Sprache zur Rede stellte und aufforderte, das zu unterlassen, soll der Mann ihn abermals bespuckt und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Passanten verfolgten den flüchtenden Angreifer

Bei der entstehenden körperlichen Auseinandersetzung soll der Angreifer den 39-Jährigen zu Boden gebracht und mehrfach auf ihn eingetreten haben. Als daraufhin Passanten zu Hilfe eilten, flüchtete der aggressive Mann zunächst, konnte jedoch von weiteren Passanten bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festgehalten werden. Der 31-Jährige wurde festgenommen.

Der 39-Jährige musste aufgrund eines ausgekugelten Arms und diverser Schürfwunden ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

In der Berliner Motzstraße findet jedes Jahr eine Woche vor dem CSD das schwul-lesbische Stadtfest statt. Mit "Tom's Bar", "Hafen", "Scheune" oder "Heile Welt gibt es dort zahlreiche Szenekneipen. Erst am Wochenende wurde im Viertel das schwule Fetischfestival "Folsom Berlin" gefeiert.

Die Berliner Polizei vermeldet in ihren Berichten, wenn eine Tat homo- oder transphob motiviert sein könnte – anders als bislang die meisten Polizeien. Zusammen mit dem Fakt, dass in Berlin erheblich mehr LGBT leben, entsteht so auch der Eindruck, hier sei die Kriminalität am größten. (cw)

#1 Oh jeAnonym
  • 15.09.2015, 11:22h
  • Nicht mal mehr im Homo-Kiez ist man sicher! Wenn das so weiter geht ...
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#2 no_name_01
  • 15.09.2015, 11:29h
  • Wie kann denn eine Umarmung überhaupt jemanden zur Weißglut bringen?! Ich verstehs nicht. Ich verstehs einfach nicht
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#3 Martin OAnonym
  • 15.09.2015, 11:38h
  • Die einst so entspannte Atmosphäre in Berlin ist allgemein sehr aggressiv geworden ist, nicht nur für uns Schwule.

    Erstaunlich in einer Stadt, in der so viele Schwule leben und die so viel auf ihre Weltoffenheit gibt.
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