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  • 25. Februar 2005 8 1 Min.

London Die Kirchenführer der anglikanischen Weltgemeinschaft haben eine faktische Spaltung bis 2008 beschlossen. Bei einem Treffen im nordirischen Newry forderten sie ihre Amtsbrüder aus den USA und Kanada auf, den Treffen ihres ständigen Rates (ACC) bis zur nächsten Vollversammlung, der Lambeth-Konferenz, fernzubleiben. Die Maßnahme gilt als Sieg des konservativen Kirchenflügels, der nach der Wahl des schwulen Priesters Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire und der Einführung einer Segnungszeremonie für Homo-Paare in Kanada zum Gegenkampf aufrief. Mit dem befristeten Ausschluss soll jedoch eine dauerhafte Spaltung vermieden werden. (nb/pm)

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#1 GerdAnonym
  • 26.02.2005, 00:39h
  • Die anglikanische Kirchengemeinschaft hat leider den Fehler gemacht, dass sie zu lange mit Reformen in der anglikanischen Mutterkirche in England (siehe auch Bischöfinnenweihe;Priesterinnen sind erlaubt, aber nicht Bischöfinnen bisher) gewartet hat.

    Jetzt wird die Anglikanische Kirche von den gesetzlichen und gesellschaftlichen Verbesserungen von homosexuellen Paaren in Candada und Grossbrittanien "überrollt". Gerade die anglikanische Mutterkirche in Grossbrittanien wird noch erheblich grössere Schwierigkeiten bekommen, wenn am 05.12. dieses Jahres in England die Civil Unions (=Eingetragenen Lebenspartnerschaften) in Kraft treten.
    Entweder schafft dann die anglikanische Mutterkirche in England den Weg zur canadischen und amerikanischen Tochterkirche oder aber sie bleibt im Verbund mit den erzkonservativen, afrikanischen, anglikanischen Tochterkirchen.
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#2 AngelpowerAnonym
  • 27.02.2005, 13:39h
  • Unüberlegt , intollerant und einfach nur dumm. Und das Nachsehen wird die englische Mutter Kirche in Gemeinschaft mit den konservativen Töchtern schon noch ereilen, wenn selbst das eher konservative New Hampshire einen Schwulen zum Bsichof wählt- wer glaubt da wirklich das Canada oder Amerikas Anglikaner sich wieder mal vom britischen Führngsanspruch erpressen lassen. Erstens sind die beiden die selbständigerne und reicheren Kirchen und es gab bereits einmal einen Protest , denke man nur an den Teeprotest zu Boston. Er endete mit der Selbstständigkeit der Kolonien!
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#3 Normaler MenschAnonym
  • 27.02.2005, 14:05h
  • Welche Kirche zuwieder der Bibel handelt, auf der die Kirchen bassieren, darf keine christliche Kirche mehr sein. Diese Kirchen sollen das Kreuz in ihrer Messe abhängen, und dafür Gogotänzer angagieren.
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