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- 28. Februar 2005 1 Min.
Berlin Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) kämpft mit einer neuen Kampagne für die Angleichung der Eingetragenen Partnerschaft mit der Ehe. Die "Aktion 1:1" steht unter dem Motto "Gleiche Pflichten, gleiche Rechte. Nur das ist fair!". Für die Aktion konnte der LSVD viele prominente Unterstützer aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Medien gewinnen: Unter ihnen der Literaturnobelpreisträger Günter Grass, Ministerpräsidentin Heide Simonis und Grand-Prix-Sängerin Katja Ebstein. Die "Aktion 1:1" wird darüber hinaus von verschiedenen Organisationen unterstützt, u.a. von der Gewerkschaft Ver.di, den Jungen Liberalen und den Lesben und Schwulen in der Union (LSU). Allerdings findet sich kein CDU/CSU-Politiker unter den Unterstützern. Mit der Aktion will der LSVD auf die Diskriminierung von Lebenspartnern insbesondere im Steuerrecht hinweisen. So stehe beim Tod eines gleichgeschlechtlichen Lebenspartners dem anderen nur ein Freibetrag von 5.200 Euro zu, während heterosexuelle Ehegatten einen Freibetrag von 307.000 Euro in Anspruch nehmen dürften, beklagt der LSVD. (pm/dk)
Links zum Thema:
» Aktion 1:1
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