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Freund und Helfer
Polizei in Bremen hat neuen LGBT-Ansprechpartner

Sven Rottenberg soll u.a. Opfern von homophober Gewalt zur Seite stehen (Bild: Polizei Bremen)
- 10. Oktober 2015, 07:24h 2 Min.
Sven Rottenberg soll der Community wie Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die Polizei Bremen hat ihren Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen vorgestellt. Sven Rottenberg leistet zukünftig Präventions- und Aufklärungsarbeit in der schwul-lesbischen Community, steht aber auch zu dem Thema den eigenen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite.
Auch leiste der 38-Jährige Unterstützung und Beratung von Opfern homophober Gewalt. Nicht alle wagten den Weg zur Polizei oder in die Öffentlichkeit, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Werden Gewalttaten nicht angezeigt, könnten sich Täter in Sicherheit wiegen und weitere Straftaten ohne Angst vor Strafverfolgung begehen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen stelle die Polizei Bremen der Community einen fachlichen Ansprechpartner zur Seite.
"Wir sind aufgrund unserer Rolle in der Gesellschaft besonders verpflichtet, vorurteilsfrei und unabhängig von Herkunft und Orientierung zu handeln", meint Polizeipräsident Lutz Müller. "Das gilt nach innen, wie nach außen. Obwohl wir uns schon auf verschiedenen Feldern mit Interkulturalität und Vielfalt beschäftigen, freue ich mich, dass wir mit Sven Rottenberg einen kompetenten Ansprechpartner für die Community gefunden haben."
Rottenberg ist über die eMail-Adresse Agl@polizei.bremen.de oder sein Handy mit der Nummer (01522) 2969685 zu erreichen, letzteres zu Dienstzeiten. Im Notfall solle man weiter die 110 wählen, rät die Polizei. (pm)













