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Geht mit gutem Beispiel voran: Petra Köpping, seit 2014 Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration (Bild: Ronald Bonss)

Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) und ihr Mann beherbergen in ihrem Haus bei Leipzig zwei junge Männer aus Syrien.

Die beiden 20 und 27 Jahre alten Flüchtlinge waren bis Ende September in der Dresdner Zeltstadt untergebracht, berichtet die "Bild"-Zeitung. Dort seien sie jedoch aufgrund ihres Schwulseins verbal und körperlich bedroht worden. Der Dresdner CSD-Verein griff ein und konnte insgesamt sieben homosexuelle Flüchtlinge an Privatpersonen vermitteln.

"Ich habe wie viele andere in Deutschland in einer Notsituation geholfen", erklärte Köpping dem Boulevardblatt. "Menschen sollten füreinander da sein." Die SPD-Politikerin organisierte zudem einen ehrenamtlichen Sprachunterricht für die beiden jungen Asylbewerber: "Deutschkenntnisse sind die erste Voraussetzung für Integration", so Köpping. "Es ist wichtig, sich verständlich zu machen und selbst zu verstehen, wo man ist und welche Regeln gelten." (cw)

-w-

#1 Sabelmann
  • 12.10.2015, 15:36h
  • Einfach nur...BRAVO! Auch DAS kann Sachsen sein!
    Ich hoffe nur dass gewisse Kreise ihr keine Probleme bereiten werden.
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#2 PatroklosEhemaliges Profil
  • 12.10.2015, 15:38h
  • Endlich einmal gute Nachrichten aus Sachsen! Zur Nachahmung für CDU-Politiker empfohlen!
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#3 PeerAnonym
  • 12.10.2015, 16:44h
  • Ich kann nicht verstehen, wie Menschen, die selbst auf der Flucht sind auch noch andere Flüchtlinge verbal oder körperlich attackieren.

    Auch wenn diese Flüchtlinge es jetzt sicher besser haben als in dem Flüchtlingslager, so muss die Homophobie unter Flüchtlingen bekämpft werden. Nicht nur zum Wohle der LGBTI-Flüchtlinge, sondern auch, um eine Integration zu ermöglichen.
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