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Einzelkommentar zu:
Shell-Studie: Deutsche Jugend wird toleranter


#9 LarsAnonym
  • 13.10.2015, 18:20h
  • Antwort auf #6 von Bremen95
  • Früher hatten die Menschen noch mehr Hoffnung, dass sich wirklich alles verändert, hier und auf der Welt. In der Nach-68er-Ära gab es schon eine unglaublich große optimistische Stimmung, ob es nun um Mondfahrt oder sexuelle Revolution ging. Wer sich vor 30 Jahren outete, war in gewisser Weise auch "freier" als heute, weil er die Erfahrung gemacht hat, wirklich alle gesellschaftlichen Normen trotz großer Anfeinung über Bord werfen zu können, egal wie schrill er gegenüber dem Mainstream war. Heute haben sich die Lebensstile der Homo- und Heterosexuellen viel mehr angenähert, die Emanzipationsziele sind kleiner, bürgerlicher geworden. Das ist für viele Ältere desillusionierend und erscheint ihnen als zu angepasst, arglos und daher als falsche Entwicklung. Als Mahnung kann man das gelten lassen. Freiheit muss man pflegen und erhalten.

    Trotzdem erscheint mir der Ton oft viel zu verbiestert. Schade. Manche Leute sind halt so: Auch wenn man unterdrückt war , früher war eben alles besser - auch die Zukunft.

    Ich persönlich reibe mir immer wieder die Augen, wie viel sich in der Gesellschaft, gerade in den Medien in den etzten zehn Jahren zum Positiven verändert hat, was ich in dieser Geschwindigkeit nicht erwartet habe. Deshalb sind auch die Aufschreie derer, die das gar nicht so gut finden, lauter geworden. Aber das sind Leute, die früher nicht mal das Wort "Sex"
    in der Öffentlichkeit in den Mund genommen hätten.
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