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Kommentare zu:
Katholische Kirche: Neues Arbeitsrecht doch in allen Diözesen


#1 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 14:18h
  • Es ist zu bgegrüßen, dass ab 1. Januar 2016 nunmehr auch die letzten drei Bistümer in Bayern nachziehen und die kirchliche Arbeitsrechtsreform umsetzen.

    Im Sommer diesen Jahres hatte auch die Caritasleitung diese Reform ausdrücklich begrüßt.

    Damit sind jetzt Krankenpfleger, Ärzte, Friedhofsgärtner, Altenpfleger, Hausmeister, Kirchenmusiker, Raumpfleger, Mathe- und Deutschlehrer an Schulen in rk Trägerschaft oder auch Kindergärtner an Kindergärten in rk Trägerschaft rechtlich auf der sicheren Seite.

    Sie können nicht mehr entlassen werden, wenn Sie sich am Standesamt verpartnern oder Ihre Homosexualität dem rk Arbeitgeber bekannt wird. In den "sonstigen" Berufsfeldern sind die Mitarbeiter der rk Kirche nunmehr vor einer erfolgreichen arbeitsrechtlichen Kündigung geschützt und bekommen bei einer solchen gleichwohl ausgesprochenen Kündigung vor den Arbeitsgerichten Recht und können sich dagegen wehren.

    --------------------------

    "Bei bestimmten Berufsgruppen, etwa Gemeindereferenten oder Lehrern, haben Schwule und Lesben weiterhin einen besonders schweren Stand, da dort "erhöhte Loyalitätserwartungen" herrschen."

    In der Tat NUR in den Berufen, wo erhöhte Loyalitätspflichten bestehen, bleibt es weiterhin schwierig. Aber falsch an diesem Satz der Queer ist, dass es Lehrer insgesamt trifft. NEIN es sind Religionslehrer ("missio canonica"), die hier betroffen sind. Wer als Mathe-, Physik-, Geschichts- oder Deutschlehrer bei einer Schule in rk Trägerschaft arbeitet, ist nicht von einer erhöhten Loyalitätsanforderung betroffen.

    Höhere Loyalitätsanforderung haben:

    1. Religionslehrer/Religionsprofessoren ("missio canonica")
    2. Schriftliche Beauftragung im Arbeitsvertrag durch den Bischof (bestimmte spezielle Berufe in der Bischofsverwaltung)
    3. katechetische und pastorale Berufe (Diakon, Pastoralreferent, Gemeindereferenten/-helfer)
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#2 AnthrazitProfil
#3 Harry1972Profil
  • 14.10.2015, 15:13hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #1 von Johannes45
  • "Sie können nicht mehr entlassen werden,... "

    Falsch. Sie "müssen" nicht mehr entlassen werden.
    Damit sind sie alles andere als auf der rechtlich sicheren Seite.

    Ja, mir ist schon klar, daß man Dir diesen Unterschied hier schon einige Male erklärt hat und Du trotzdem unbeirrt immer wieder denselben Quatsch schreibst und nein, ich bin kein linksideologisch versiffter Spion.
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#4 MarcAnonym
  • 14.10.2015, 15:17h
  • Was bringt ein bisschen weniger Diskriminierung? Gar keine Diskriminierung wäre das einzig richtige.

    Wieso hat die Kirche überhaupt ihr eigenes Arbeitsrecht? Es sollte nur ein Arbeitsrecht geben, was dann für alle Arbeitgeber und -nehmer gleichermaßen gilt.

    Diese ständigen Sonderregeln für Religionen sind undemokratisch...
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#5 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 15:39h
  • Antwort auf #3 von Harry1972
  • @Harry1972
    "Falsch. Sie "müssen" nicht mehr entlassen werden.
    Damit sind sie alles andere als auf der rechtlich sicheren Seite."

    Schlichtweg falsch, aber da Du auch keine Rechtskenntnisse besitzt, bist Du halt dort schlecht informiert.

    Sie können nicht mehr entlassen werden, weil vor den Arbeitsgerichten bei Einhaltung der kurzen arbeitsgerichtlichen Fristen erfolgreich nunmehr das neue kirchliche Arbeitsrecht hier einer Kündigung von rk Mitarbeitern in den "sonstigen" Berufen entgegensteht; anders schaut es in den Berufen mit "höherer Loyalitätsanforderung" aus.

    Aber Du bist hier ein beratungsresistenter Fall, der hier in Wahrheit seine linksideologische Gesinnung auch hier offenbart, da Du überhaupt nicht willst, dass sich die rk Kirche ein "kleines" Stück "verbessert" hat; und so stellst Du die Rechtslage falsch da, aber das ist typische linksideologische Taktik von Typen wie Dir.
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#6 ursus
#7 Harry1972Profil
  • 14.10.2015, 15:57hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #5 von Johannes45
  • "Das im im Mai von der Deutschen Bischofskonferenz beschlossene Arbeitsrecht sieht vor, dass in kirchlichen Betrieben angestellte verpartnerte Schwule und Lesben sowie wiederverheiratete Heterosexuelle nicht mehr zwangsläufig entlassen werden müssen."

    Was an dem Satzteil "... nicht mehr zwangsläufig entlassen werden müssen." hast Du nicht begriffen?
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#8 ursus
  • 14.10.2015, 15:57h
  • der lsvd sagt dazu:

    >"Zur zweiten Gruppe [ohne besondere Loyalitätspflichten] gehören alle weiteren katholischen Beschäftigten. Bei ihnen stellt die Eingehung einer Lebenspartnerschaft nur dann einen schwerwiegenden Loyalitätsverstoß dar, wenn diese Handlung nach den konkreten Umständen objektiv geeignet ist, ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis zu erregen und die Glaubwürdigkeit der Kirche zu beeinträchtigen (Art. 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. d i.V.m. Bucht. c).

    Wenn die Beschäftigten ihre Lebenspartnerschaft geheim halten, ist sie nach den konkreten Umständen des Falles objektiv nicht geeignet, [...] ein erhebliches Ärgernis zu erregen. [...]

    Wenn Beschäftigte ihre Partnerschaft geheim halten, können sie außerdem darauf verweisen, dass eine Partnerschaft, von der niemand etwas weiß, nach den konkreten Umständen des Falles objektiv nicht geeignet ist, die Glaubwürdigkeit der Katholischen Kirche zu beeinträchtigen.
    [...]

    Wenn die Beschäftigten ihre Lebenspartnerschaft nicht geheim gehalten haben, die Verpartnerung aber schon länger bekannt war, und weder bei den Kolleginnen und Kolleginnen noch im beruflichen Umfeld (z.B. Eltern der betreuten Kinder) und in der Pfarrei zu negativen Reaktionen geführt hat, ist sie nach den konkreten Umständen ebenfalls nicht geeignet, ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis zu erregen und die Glaubwürdigkeit der Kirche zu beeinträchtigen, so dass eine Kündigung ebenfalls nicht in Betracht kommt."

    und jetzt kommt der spannende teil:

    >"In allen anderen Fällen hängt die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung von der Abwägung der Einzelfallumstände ab, siehe Art. 5 Abs. 3. [...]
    Man muss abwarten, wie die katholische Kirche in Zukunft reagiert, wenn ihre lesbischen oder schwulen Beschäftigten nicht mehr wie bisher heimlich, sondern offen heiraten. Werden Sie ihre Frau und ihren Mann zum Pfarrfest mitbringen können?"

    www.lsvd.de/recht/ratgeber/kirchen/katholische-kirche-neue-g
    rundordnung.html#c10714


    --

    das heißt: wer seine partnerschaft versteckt und verschweigt, ist auf der sicheren seite. wer das glück hat, dass seine partnerschaft schon bekannt und akzeptiert ist, muss sich auch nicht unbedingt sorgen.

    wer aber eine neue partnerschaft begründet oder sie erst neuerdings bekanntgibt und wer das pech hat, dass seine vorgesetzen und kolleg_innen seine partnerschaft ablehnen, der muss befürchten, dass diese als "erhebliches ärgernis" eingestuft wird und zur kündigung führt.

    rechtssicherheit ist das nicht. es ist eine offene pforte zur willkür.
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#9 ursus
#10 LorenProfil
#11 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 17:03h
  • Antwort auf #10 von Loren
  • @Loren
    "Nach der Neuodnung des kirchlichen Arbeitsrechts gibt es in der RKK Deutschlands keinen Kündigungsautomatism us mehr, was ein Forschritt ist."

    --> Das ist richtig, Loren.

    --------------------------

    " Es bleibt bei Einzelfallentscheidu ngen, bei denen eine Kündigung möglich bleibt. Damit ist keine Rechtssicherheit gewährleistet, sondern eine Abhängigkeit der Betroffenen von der "Gewogenheit" ihres dienstlichen Umfeldes."

    --> Das ist aus rechtlicher Sicht schlichtweg falsch, wenn man sich die Reform anschaut.

    Nur soweit es sich um Berufsfelder mit erhöhter Loyalitätspflicht handelt, bleibt eine Kündigung möglich. I nden sonstigen Berufsfeldern ist keine Einzelfallentscheidung mehr rechtlich vor den Gerichten durchsetzbar, soweit eine Verpartnerung erfolgt ist. Da müsssen dann schon andere Gründe hinzukommen, beispielsweise dass der beroffene Mitarbeiter im Zuge der Verpartnerung am Arbeitsplatz dann auch noch die Katholische Kirche inhaltlich herabgewürdigt hat oder dergleichen.

    Deine Rechtsposition, die Du hier vermittelst, stimmt einfach nicht, denn sie ist nur in bezug auf Berufsfelder mit höheren Loyalitätsanforderungen richtig.

    Aber ich ordne dies bei Dir, Manfred Bruns und paar andere linken Ideologen darunter ein, dass Ihr als langjährige Kirchenkritiker hier schlichtweg die Rechtsverbesserungen im rk Arbeitsrecht "verwässert" und schlichtweg nicht wahrhaben wollt. Ich kenne bereits mehrere römisch-katholische Krankenpfleger und Altenpfleger, die bei der Caritas arbeiten, sowie einen Friedhofsgärtner, die verpartnert sind, wo es die rk Kirche als Arbeitgeber mittlerweile auch weiß, und keiner von Ihnen wurde bisher gekündigt.

    Sorry Du hast schlichtweg Unrecht: Kündigungen gegen verpartnerte Krankenpfleger oder Altenpfleger oder Friedhofsgärtner haben vor den Arbeitsgerichten keinen Bestand mehr, wenn Sie nur auf den Grund sich stützen, dass der Mitarbeiter sich verpartnert hat.
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#12 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 14.10.2015, 17:07h
  • Antwort auf #5 von Johannes45
  • "Aber Du bist hier ein beratungsresistenter Fall, [...] da Du überhaupt nicht willst, dass sich die rk Kirche ein "kleines" Stück "verbessert" ..."

    Falsch. Du bist der, der es NIE verstehen wird:
    Du gehst, in völliger Verkennung der Realität, davon aus, dass die Opfer am Wohlergehen und Fortbestehen der Täter interessiert seien. Sind sie aber nicht! Weder ist Deine krude und irrationale Sekteninterna von Interesse, noch wünscht sich jemand eine "Verbesserung" der von Dir bösartig vertretenen krimineller Strukturen. Konzerne wie die mörderische Volksverhetzer- und Kinderschänder-Sekte RKK gehören, nicht anders als zB. die NPD, bekämpft und verboten.
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#13 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 17:27h
  • Antwort auf #12 von Defragmentierung
  • @Defragmentierung
    " Sind sie aber nicht! Weder ist Deine krude und irrationale Sekteninterna von Interesse, noch wünscht sich jemand eine "Verbesserung" der von Dir bösartig vertretenen krimineller Strukturen. Konzerne wie die mörderische Volksverhetzer- und Kinderschänder-Sekte RKK gehören, nicht anders als zB. die NPD, bekämpft und verboten"

    --> Blah, blah, blah...typisches linksideologisches, atheitisches Politbashing, das Du hier von Dir gibst.

    Und genau diesem linken, atheistischen Politbashing, dem auch Loren, Du und weitere Kirchenkritiker folgen, zu denen auch dezidiert Manfred Bruns als langjähriger Kirchenkritiker gehört, ist es geschuldet, dass hier versucht wird, die Liberalisierung des römisch-katholischen Kirchenarbeitsrechtes zu verwässern.

    Ich rate mittlerweile jedem verpartnerten römisch-katholischen Mitarbeiter, dass sie sich nicht bei der Caritas und beim rk Arbeitgeber verstecken brauchen und dort Ihre Verpartnerung auch bekannt werden darf: und kein einziger Fall ist mir bei der Caritas bekannt, wo jetzt nach Inkrafttreten der Kirchenarbeitsrechtsreform ein verpartnerter Altenpfleger, Krankenpfleger nur deswegen erfolgreich entlassen wurde, weil er/sie sich verpartnert hat.

    Bei Berufen mit erhöhten Loyalitätspflichten hingegen rate ich weiterhin, dass die Verpartnerung beim rk Arbeitgeber nicht bekannt gemacht werden sollte, da hier eine Kündigung sonst erfolgreich vor dem Gericht durchgesetzt werden könnte.

    Es kommt also zukünftig, nachdem nunmehr zum 1. Januar 2016 dann in allen rk Bistümern die Reform in Kraft getreten ist, massgeblich darauf an, ob es sich um einen Beruf mit erhöhten Loyalitätspflichten handelt oder ob es sich um einen sonstigen Beruf handelt.
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#14 LorenProfil
#15 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 14.10.2015, 17:56h
  • Antwort auf #13 von Johannes45
  • Witzig, wie Du immer betonst, dass Atheismus eher dem linken Spektrum zuzuordnen ist. Süß!
    Für Dich ist es sicher eine Straftat, Anti-Faschist zu sein, oder? Ich meine als Mitglied eines KZ-Träger-Vereins (KZ Kuhlen), ist doch für Dich ehedem alles links was nicht aus Neuschwabenland stammt, gelle?

    "dass hier versucht wird, die Liberalisierung des römisch-katholischen Kirchenarbeitsrechte s zu verwässern. I"

    Gerne nochmal, ich bin tolerant bei Lernschwierigkeiten:
    Niemand will hier etwas "verwässern". Auch nicht Deine frei ausgedachte "Liberalisierung" des Geistervereins. Die Vordenker der Shoah und ihre Mafia gehören, wie andere kriminelle Organisationen auch, verboten! Deine Sekteninterna ist hierfür ebenso belanglos, wie Deine Reichsflugscheibensammelbildchenalben.
    Aber mach nur weiter: Die Menschen lieben running gags in heavy rotation!
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#16 ursus
  • 14.10.2015, 17:59h
  • Antwort auf #11 von Johannes45
  • es fällt auf, dass du generell bei religionsbezogenen themen auf das argumentationsniveau eines grundschülers zurückfällst. "stimmt gar nicht" ist aber kein argument, das erwachsene beeindruckt.

    dass jetzt aber schon manfred bruns als "linker ideologe" grundsätzlich nicht mehr in der lage sein soll, einen juristischen text angemessen einzuordnen, das folgt der "logik" eines verschwörungstheoretikers.

    das alles könnte unterhaltsam sein, wären nicht deine beiträge so vollkommen vorhersehbar.
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#17 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 18:00h
  • Antwort auf #10 von Loren
  • @Loren
    Ich kenne bereits - wie geschrieben - verpartnerte Altenpfleger und Krankenpfleger, wo die Caritas deren Verpartnerung kennt, und ebenso kenne ich einen verpartnerten Friedhofsgärtner, wo ebenso der rk Arbeitgeber Kenntnis von der Verpartnerung hat. Keiner von Ihnen wurde arbeitsrechtlich gekündigt und bisher habe ich auch von keinem einzigen Fall in diesem Jahr bei der Caritas erfahren, wo ein Mitarbeiter gekündigt wurde, nur weil er/sie sich verpartnert hat.

    Und wenn dies der Fall ist, wird sich ein Mitarbeiter, wo doch eine arbeitsrechtliche Kündigung erfolgen sollte ("wovon ich zukünfitg bei Caritas und Bistumsleitungen im Bereich der sonstigen Berufe nicht glaube, dass dies geschieht), so wird sich dieser verpartnerte Mitarbeiter erfolgreich vor dem Arbeitsgericht damit verteidigen können, dass auch bei anderen verpartnerten Krankenpflegern, Altenpflegern uns sonstigen Berufen nicht gekündigt wurde. Die Arbeitsgerichte werden dort zugunsten des verpartnerten Mitarbeiters entscheiden. Und wie gesagt, nachdem dies Thema auch derart massiv in den Medien und in der Öffentlichkeit gewesen ist, und Franziskus die Vorgabe einer barmherzigen Kirche gemacht hat, werden Arbeitsgerichte in einem solchen Fall einer ausgesprochenen Kündigung wegen Verpartnerung zugunsten des gekündigten Mitarbeiters entscheiden. Anders schaut es bei Berufen mit erhöhten Loyalitätspfichten aus.
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#18 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 18:03h
  • Antwort auf #16 von ursus
  • @ursus
    "es fällt auf, dass du generell bei religionsbezogenen themen auf das argumentationsniveau eines grundschülers zurückfällst. "stimmt gar nicht" ist aber kein argument, das erwachsene beeindruckt."

    Eher umgekehrt ist es wohl richtig, das Ihr hier auf das Niveau eines Grundschülers argumentiert, weil es Euch als langjährige Kirchenkritiker nicht gefällt, dass das Arbeitsrecht der katholischen Kirche liberalisiert wurde.
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#19 Harry1972Profil
  • 14.10.2015, 18:13hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #17 von Johannes45
  • Die Regelung ist noch kein halbes Jahr gültig und da dürfte es zu früh sein, mit Musterbeispielen irgendwelcher Leute zu kommen, die aufgrund dieser Regelung einer Kündigung entgangen sind.

    Da gibt es ja noch Spielraum für Kündigungen, "wenn dieses Verhalten nach den konkreten Umständen objektiv geeignet ist, ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis zu erregen und die Glaubwürdigkeit der Kirche zu beeinträchtigen."

    Von wegen "erhöhte Loyalitätspfichten". Selbst einem Friedhofsgärtner können die nach wie vor kündigen, wenn seine Arschfickerei im Kollegenkreis ruchbar wird und diese Kollegen beschliessen, sich zu empören.

    Im Grunde ist diese Regelung eine perfide Anleitung, schwule Mitarbeiter erst aus dem Schrank zu locken, um sie dann bei Bedarf wegzumobben. Es muss nur ein "erhebliches Ärgernis" daraus gemacht werden.
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#20 ursus
  • 14.10.2015, 18:15h
  • Antwort auf #11 von Johannes45
  • >"wenn Sie nur auf den Grund sich stützen, dass der Mitarbeiter sich verpartnert hat."

    ... was zeigt, dass du die kritik gar nicht verstanden hast, denn das behauptet auch niemand.

    der immer noch ausdrücklich formulierte kündigungsgrund wäre, dass das bekenntnis zur lebenspartnerschaft oder zur wiederverheiratung angeblich "objektiv geeignet ist, ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis zu erregen und die Glaubwürdigkeit der Kirche zu beeinträchtigen".

    was ein "erhebliches ärgernis" ist, ist aber eben nicht "objektiv", sondern liegt in der willkürlichen einschätzung der vorgesetzten.

    wie im zweifelsfall ein arbeitsgericht entscheiden würde, das wissen wir schlichtweg nicht, weil es bisher keine entsprechenden urteile gibt.

    und bitte, tu uns und dir selbst den gefallen, deinen kleinen bekanntenkreis nicht immer wieder zum ganzen erdenrund zu erklären. das ist echt zum fremdschämen.
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#21 ursus
#22 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 14.10.2015, 18:20h
  • Antwort auf #17 von Johannes45
  • Du bist also der Ansicht, dass die Steigbügelhalters des Nationalsozialismus ruhig weiter machen dürfen, auf der ganzen Welt Menschen in den Selbstmord zu treiben, da sie jetzt minimalste Menschenrechte, natürlich nur unter grössten Zwang, nur in in Einzelfällen und nur hier in Deutschland einhalten?

    So würde folgerichtig ein Serienmörder bei Dir auch auf freien Fuß gesetzt, wenn er seine Küche ordentlich geputzt hat.
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#23 ursus
  • 14.10.2015, 18:29h
  • aber kommen wir mal von den details weg. das verrückte ist doch: die katholische kirche beschließt "freiwillig", nur noch MANCHMAL zu diskriminieren, und wir sollen uns ernsthaft über einen "fortschritt" freuen.

    ein fortschritt wäre es, wenn der staat endlich auf die idee käme, sich SELBST für die arbeitnehmer_innenrechte zuständig zu halten.

    so lange die eigenmächtige rechtssetzung für zigtausende immerhin öffentlich finanzierte arbeitsstellen durch die rkk überhaupt nicht als ein problem wahrgenommen wird, bleibt das ein armutszeugnis unserer demokratie.
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#24 LorenProfil
#25 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 19:07h
  • Antwort auf #19 von Harry1972
  • @LinkerHarry1972
    "Von wegen "erhöhte Loyalitätspfichten". Selbst einem Friedhofsgärtner können die nach wie vor kündigen, wenn seine Arschfickerei im Kollegenkreis ruchbar wird und diese Kollegen beschliessen, sich zu empören."

    DAS ist rechtlich betrachtet, schlichtweg falsch, was Du dort schreibst. Ich hatte Dir dies nunmehr mehrfach rechtlich erklärt, aber sei es drum:

    Du bist halt ein atheistischer langjähriger Kirchenkritiker und DIR passt es nicht, dass nunmehr eine Liberalisierung des rk Arbeitsrechtes erfolgt ist. Das willst Du mit "allen Lügen" und "allen Falschdarstellungen", wenn irgendwie es möglich ist, verwässern und untergraben.

    Bei Typen wie Dir habe ich mittlerweile den Eindruck gewonnen, Du brauchtest für Deine sexuelle Identitätsfindung die rk Kirche als Gegner und Prellbock. Wenn dieser Gegner aber nunmehr ein kleines Stück sich liberalisiert, so "schmeckt Dir dies überhaupt" nicht. Und so ähnlich ergeht es vielen langjährigen Kirchenkritikern, wie auch Manfred Bruns, oder Volker Beck. Sie möchten gern ihr Feindbild "Katholische Kirche", wenn es irgendwie geht, erhalten und sie sollen sich daher überhaupt nicht liberalisieren.

    Mittlerweile habe ich den Eindruck, das Typen wie Du, ein noch viel größeres Problem bei der Liberalsierung in den Kirchen sind, als religiöse Traditionalisten in den Kirchen.
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#26 Harry1972Profil
  • 14.10.2015, 19:34hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #25 von Johannes45
  • Das ist aber ein ziemlich tiefer Sumpf, durch den Du jetzt wieder watest.

    Wie dem auch sei.
    Ich bin gar nicht "links" und die Tatsache, daß Du mich ständig als "links" bezeichnet, fällt für den geneigten Leser auf Dich zurück, der Dich dann für "rechts" hält. Wurde Dir auch schon mehrfach erklärt. Ich bin Humanist, sonst nichts.

    Ich bin überhaupt kein "langjähriger Kirchenkritiker", wie Du behauptest. Im Gegenteil, bin ich erst seit recht kurzer Zeit einer, der sich zu dem Themenkomplex zu Wort meldet.
    Meine "sexuelle Identitätsfindung" war schon zu einer Zeit abgeschlossen, als mir Kirche, Religion und Glauben schlicht kackegal waren.

    Im Grunde sind mir die Kirchen und Leute wie Du noch immer kackegal. Was mir aber nicht egal ist, ist diese penetrante Art, sich in mein Leben einzumischen und dagegen wehre ich mich.

    Da kannst Du noch so sehr schimpfen und ausfallend werden. Du bist auch unfähig, Dinge zu erklären, gar "rechtlich" zu erklären, denn Du wiederholst immerzu nur Botschaften. Monologe in Dauerschleife sind keine Erklärungen, verstehst Du?
    Ich mache das ja nicht oft aber leider muss ich Dir auch sagen, daß Du geistig im unteren Drittel mitschwimmst, was ich an Deinem Schreibstil und vorallem an Deiner Art zu diskutieren erkenne.
    Der hier laut gewordene Vorwurf vom "Grundschulniveau" ist durchaus berechtigt. Bewundernswert ist einzig Dein Sendungsbewusstsein, welches Du zur Selbstdemontage nutzt wie kein anderer.
    Doch, einen anderen gibt es noch aber der begnügt sich mit Links zur Bildzeitung und launigen Einzeilern.
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#27 LorenProfil
  • 14.10.2015, 19:49hGreifswald
  • Antwort auf #25 von Johannes45
  • " ... nunmehr ein kleines Stück sich liberalisiert ..."

    "Ein kleines Stück": Da keimt Hoffnung bei mir auf, dass der Realitätssinn noch nicht ganz abhanden gekommen ist.

    Du solltest aber die "religiösen Traditionalisten" (ich nenne sie Fundamentalisten, aber egal) nicht so kleinreden. Die RKK hat sich bislang von Kritik, die von außen an sie herangetragen wird, eher wenig in ihrem Kurs beeindrucken lassen, bestenfalls dann, wenn sich außen viele aufhalten, die ihr den Rücken gekehrt haben und nun keine Kirchensteuern mehr bezahlen und anzeigen, dass ihr Rückhalt in einer Gesellschaft kleiner wird. Die gerade stattfindende Kirchensynode wird Aufschluss darüber geben, welchen Einfluss die RKK-Fundamentalisten derzeit auf die Kirchenpolitk (!) haben. Man darf gespannt sein.

    P.S. Ich folge keinem "atheistischen Politbashing" (#13), wie man mir generell nachsagt, dass ich mich selten folgsam verhalte. Ich sehe mich als sokratischen Agnostiker, der nach Einsicht strebt, ahnend, nur einen Bruchteil davon erfahren zu können.
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#28 Patroklos
#29 johannbAnonym
  • 14.10.2015, 22:24h
  • Mich stoert es, dass diese selbstgfällige Geste der RKK doch sehr unverbindlich ist. Leider ist solches Handeln nicht nur im Art. 4 GG geschützt.
    Daher ist es wichtig, dass die Freiheit der Religionen über den Art. 4 GG eingeschränkt gehoert.
    Solange Juden ihre Jungen verstümmeln dürfen, Muslime Frauen nicht gleichberechtigt behandeln, die Arbeitgeber der KK Schwule einfach kündigen dürfen , Religionen und deren Ableger generell keine Steuern zahlen müssen und vieles andere.... läuft doch was schief in einem eigentlich sekularem Staat.
    Gerade wegen der Herausforderung bei der Integration von Muslime in Deutschland müssen die Sonderrechte der Religionen weg!
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#30 LawrenceAnonym
  • 14.10.2015, 23:26h
  • Antwort auf #25 von Johannes45

  • Das geht doch kürzer. "Hier wird nicht diskutiert. Das einzige was Ihr sagen sollt ist EIN Wort: Revoco - ich widerrufe" Allerdings kam dann ein "hier stehe ich. Ich kann nicht anders..." Tja heute kann man niemand mehr den Mund verbieten es gibt keine alleingültige Lehre mehr...
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#31 Matthäus46Anonym
  • 15.10.2015, 10:36h
  • Antwort auf #22 von Defragmentierung
  • @Defragmentierung

    "So würde folgerichtig ein Serienmörder bei Dir auch auf freien Fuß gesetzt, wenn er seine Küche ordentlich geputzt hat."

    Also ehrlich, geht's bei Dir noch? Womöglich auch noch Fußfesseln abschaffen? Das ist ein makaberes Verständnis von Justiz und Rechtsstaatlichkeit!
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#32 sanscapote
  • 15.10.2015, 11:52h
  • Das katho Arbeitsrecht ist fuer die Katz'.
    Es muss die voellige Trennung von Staat und Kirche erfolgen. Wieso ist es noch immer so, dass die Kirche den Mitarbeitern in private Dinge reinredet, diese aber vom Staat bezahlt werden?
    Solange dies so gehandhabt wird, wird eine Trennung von Staat und Kirche erschwert.
    Hallo, du 45ster Lieblingsjuenger von einen Mann, der sich Jesus nannte, bist du etwa in catho Amt und Wuerden?
  • Antworten » | Direktlink »
#33 TheDadProfil

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