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Kommentare zu:
Katholische Kirche: Neues Arbeitsrecht doch in allen Diözesen


#11 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 17:03h
  • Antwort auf #10 von Loren
  • @Loren
    "Nach der Neuodnung des kirchlichen Arbeitsrechts gibt es in der RKK Deutschlands keinen Kündigungsautomatism us mehr, was ein Forschritt ist."

    --> Das ist richtig, Loren.

    --------------------------

    " Es bleibt bei Einzelfallentscheidu ngen, bei denen eine Kündigung möglich bleibt. Damit ist keine Rechtssicherheit gewährleistet, sondern eine Abhängigkeit der Betroffenen von der "Gewogenheit" ihres dienstlichen Umfeldes."

    --> Das ist aus rechtlicher Sicht schlichtweg falsch, wenn man sich die Reform anschaut.

    Nur soweit es sich um Berufsfelder mit erhöhter Loyalitätspflicht handelt, bleibt eine Kündigung möglich. I nden sonstigen Berufsfeldern ist keine Einzelfallentscheidung mehr rechtlich vor den Gerichten durchsetzbar, soweit eine Verpartnerung erfolgt ist. Da müsssen dann schon andere Gründe hinzukommen, beispielsweise dass der beroffene Mitarbeiter im Zuge der Verpartnerung am Arbeitsplatz dann auch noch die Katholische Kirche inhaltlich herabgewürdigt hat oder dergleichen.

    Deine Rechtsposition, die Du hier vermittelst, stimmt einfach nicht, denn sie ist nur in bezug auf Berufsfelder mit höheren Loyalitätsanforderungen richtig.

    Aber ich ordne dies bei Dir, Manfred Bruns und paar andere linken Ideologen darunter ein, dass Ihr als langjährige Kirchenkritiker hier schlichtweg die Rechtsverbesserungen im rk Arbeitsrecht "verwässert" und schlichtweg nicht wahrhaben wollt. Ich kenne bereits mehrere römisch-katholische Krankenpfleger und Altenpfleger, die bei der Caritas arbeiten, sowie einen Friedhofsgärtner, die verpartnert sind, wo es die rk Kirche als Arbeitgeber mittlerweile auch weiß, und keiner von Ihnen wurde bisher gekündigt.

    Sorry Du hast schlichtweg Unrecht: Kündigungen gegen verpartnerte Krankenpfleger oder Altenpfleger oder Friedhofsgärtner haben vor den Arbeitsgerichten keinen Bestand mehr, wenn Sie nur auf den Grund sich stützen, dass der Mitarbeiter sich verpartnert hat.
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#12 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 14.10.2015, 17:07h
  • Antwort auf #5 von Johannes45
  • "Aber Du bist hier ein beratungsresistenter Fall, [...] da Du überhaupt nicht willst, dass sich die rk Kirche ein "kleines" Stück "verbessert" ..."

    Falsch. Du bist der, der es NIE verstehen wird:
    Du gehst, in völliger Verkennung der Realität, davon aus, dass die Opfer am Wohlergehen und Fortbestehen der Täter interessiert seien. Sind sie aber nicht! Weder ist Deine krude und irrationale Sekteninterna von Interesse, noch wünscht sich jemand eine "Verbesserung" der von Dir bösartig vertretenen krimineller Strukturen. Konzerne wie die mörderische Volksverhetzer- und Kinderschänder-Sekte RKK gehören, nicht anders als zB. die NPD, bekämpft und verboten.
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#13 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 17:27h
  • Antwort auf #12 von Defragmentierung
  • @Defragmentierung
    " Sind sie aber nicht! Weder ist Deine krude und irrationale Sekteninterna von Interesse, noch wünscht sich jemand eine "Verbesserung" der von Dir bösartig vertretenen krimineller Strukturen. Konzerne wie die mörderische Volksverhetzer- und Kinderschänder-Sekte RKK gehören, nicht anders als zB. die NPD, bekämpft und verboten"

    --> Blah, blah, blah...typisches linksideologisches, atheitisches Politbashing, das Du hier von Dir gibst.

    Und genau diesem linken, atheistischen Politbashing, dem auch Loren, Du und weitere Kirchenkritiker folgen, zu denen auch dezidiert Manfred Bruns als langjähriger Kirchenkritiker gehört, ist es geschuldet, dass hier versucht wird, die Liberalisierung des römisch-katholischen Kirchenarbeitsrechtes zu verwässern.

    Ich rate mittlerweile jedem verpartnerten römisch-katholischen Mitarbeiter, dass sie sich nicht bei der Caritas und beim rk Arbeitgeber verstecken brauchen und dort Ihre Verpartnerung auch bekannt werden darf: und kein einziger Fall ist mir bei der Caritas bekannt, wo jetzt nach Inkrafttreten der Kirchenarbeitsrechtsreform ein verpartnerter Altenpfleger, Krankenpfleger nur deswegen erfolgreich entlassen wurde, weil er/sie sich verpartnert hat.

    Bei Berufen mit erhöhten Loyalitätspflichten hingegen rate ich weiterhin, dass die Verpartnerung beim rk Arbeitgeber nicht bekannt gemacht werden sollte, da hier eine Kündigung sonst erfolgreich vor dem Gericht durchgesetzt werden könnte.

    Es kommt also zukünftig, nachdem nunmehr zum 1. Januar 2016 dann in allen rk Bistümern die Reform in Kraft getreten ist, massgeblich darauf an, ob es sich um einen Beruf mit erhöhten Loyalitätspflichten handelt oder ob es sich um einen sonstigen Beruf handelt.
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#14 LorenProfil
#15 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 14.10.2015, 17:56h
  • Antwort auf #13 von Johannes45
  • Witzig, wie Du immer betonst, dass Atheismus eher dem linken Spektrum zuzuordnen ist. Süß!
    Für Dich ist es sicher eine Straftat, Anti-Faschist zu sein, oder? Ich meine als Mitglied eines KZ-Träger-Vereins (KZ Kuhlen), ist doch für Dich ehedem alles links was nicht aus Neuschwabenland stammt, gelle?

    "dass hier versucht wird, die Liberalisierung des römisch-katholischen Kirchenarbeitsrechte s zu verwässern. I"

    Gerne nochmal, ich bin tolerant bei Lernschwierigkeiten:
    Niemand will hier etwas "verwässern". Auch nicht Deine frei ausgedachte "Liberalisierung" des Geistervereins. Die Vordenker der Shoah und ihre Mafia gehören, wie andere kriminelle Organisationen auch, verboten! Deine Sekteninterna ist hierfür ebenso belanglos, wie Deine Reichsflugscheibensammelbildchenalben.
    Aber mach nur weiter: Die Menschen lieben running gags in heavy rotation!
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#16 ursus
  • 14.10.2015, 17:59h
  • Antwort auf #11 von Johannes45
  • es fällt auf, dass du generell bei religionsbezogenen themen auf das argumentationsniveau eines grundschülers zurückfällst. "stimmt gar nicht" ist aber kein argument, das erwachsene beeindruckt.

    dass jetzt aber schon manfred bruns als "linker ideologe" grundsätzlich nicht mehr in der lage sein soll, einen juristischen text angemessen einzuordnen, das folgt der "logik" eines verschwörungstheoretikers.

    das alles könnte unterhaltsam sein, wären nicht deine beiträge so vollkommen vorhersehbar.
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#17 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 18:00h
  • Antwort auf #10 von Loren
  • @Loren
    Ich kenne bereits - wie geschrieben - verpartnerte Altenpfleger und Krankenpfleger, wo die Caritas deren Verpartnerung kennt, und ebenso kenne ich einen verpartnerten Friedhofsgärtner, wo ebenso der rk Arbeitgeber Kenntnis von der Verpartnerung hat. Keiner von Ihnen wurde arbeitsrechtlich gekündigt und bisher habe ich auch von keinem einzigen Fall in diesem Jahr bei der Caritas erfahren, wo ein Mitarbeiter gekündigt wurde, nur weil er/sie sich verpartnert hat.

    Und wenn dies der Fall ist, wird sich ein Mitarbeiter, wo doch eine arbeitsrechtliche Kündigung erfolgen sollte ("wovon ich zukünfitg bei Caritas und Bistumsleitungen im Bereich der sonstigen Berufe nicht glaube, dass dies geschieht), so wird sich dieser verpartnerte Mitarbeiter erfolgreich vor dem Arbeitsgericht damit verteidigen können, dass auch bei anderen verpartnerten Krankenpflegern, Altenpflegern uns sonstigen Berufen nicht gekündigt wurde. Die Arbeitsgerichte werden dort zugunsten des verpartnerten Mitarbeiters entscheiden. Und wie gesagt, nachdem dies Thema auch derart massiv in den Medien und in der Öffentlichkeit gewesen ist, und Franziskus die Vorgabe einer barmherzigen Kirche gemacht hat, werden Arbeitsgerichte in einem solchen Fall einer ausgesprochenen Kündigung wegen Verpartnerung zugunsten des gekündigten Mitarbeiters entscheiden. Anders schaut es bei Berufen mit erhöhten Loyalitätspfichten aus.
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#18 Johannes45Anonym
  • 14.10.2015, 18:03h
  • Antwort auf #16 von ursus
  • @ursus
    "es fällt auf, dass du generell bei religionsbezogenen themen auf das argumentationsniveau eines grundschülers zurückfällst. "stimmt gar nicht" ist aber kein argument, das erwachsene beeindruckt."

    Eher umgekehrt ist es wohl richtig, das Ihr hier auf das Niveau eines Grundschülers argumentiert, weil es Euch als langjährige Kirchenkritiker nicht gefällt, dass das Arbeitsrecht der katholischen Kirche liberalisiert wurde.
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#19 Harry1972Profil
  • 14.10.2015, 18:13hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #17 von Johannes45
  • Die Regelung ist noch kein halbes Jahr gültig und da dürfte es zu früh sein, mit Musterbeispielen irgendwelcher Leute zu kommen, die aufgrund dieser Regelung einer Kündigung entgangen sind.

    Da gibt es ja noch Spielraum für Kündigungen, "wenn dieses Verhalten nach den konkreten Umständen objektiv geeignet ist, ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis zu erregen und die Glaubwürdigkeit der Kirche zu beeinträchtigen."

    Von wegen "erhöhte Loyalitätspfichten". Selbst einem Friedhofsgärtner können die nach wie vor kündigen, wenn seine Arschfickerei im Kollegenkreis ruchbar wird und diese Kollegen beschliessen, sich zu empören.

    Im Grunde ist diese Regelung eine perfide Anleitung, schwule Mitarbeiter erst aus dem Schrank zu locken, um sie dann bei Bedarf wegzumobben. Es muss nur ein "erhebliches Ärgernis" daraus gemacht werden.
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#20 ursus
  • 14.10.2015, 18:15h
  • Antwort auf #11 von Johannes45
  • >"wenn Sie nur auf den Grund sich stützen, dass der Mitarbeiter sich verpartnert hat."

    ... was zeigt, dass du die kritik gar nicht verstanden hast, denn das behauptet auch niemand.

    der immer noch ausdrücklich formulierte kündigungsgrund wäre, dass das bekenntnis zur lebenspartnerschaft oder zur wiederverheiratung angeblich "objektiv geeignet ist, ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis zu erregen und die Glaubwürdigkeit der Kirche zu beeinträchtigen".

    was ein "erhebliches ärgernis" ist, ist aber eben nicht "objektiv", sondern liegt in der willkürlichen einschätzung der vorgesetzten.

    wie im zweifelsfall ein arbeitsgericht entscheiden würde, das wissen wir schlichtweg nicht, weil es bisher keine entsprechenden urteile gibt.

    und bitte, tu uns und dir selbst den gefallen, deinen kleinen bekanntenkreis nicht immer wieder zum ganzen erdenrund zu erklären. das ist echt zum fremdschämen.
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