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"Focus"-Interview
Promi-Stylist Armin Morbach kritisiert Merkel

Der Stylist und Hobby-Fotograf Armin Morbach stellt unter dem Titel "Position before Pose" noch bis zum 7. November seine Model-Porträts in der Galerie des Berliner Departmentstores Quartier 206 aus
- 16. Oktober 2015, 07:02h 2 Min.
Der Juror bei "Germany's Next Topmodel" fordert die Öffnung der Ehe und ein Adoptionsrecht für lesbische und schwule Paare.
"Auf den ersten Blick sieht es für viele Menschen so aus, als hätten Homosexuelle dieselben Rechte wie alle anderen", sagte Promi-Stylist Armin Morbach in einem Interview mit dem Magazin "Focus". "Jedoch muss ich sagen, dass ich aufgrund meiner Homosexualität schon häufig diskriminiert wurde – ich wurde angespuckt, beschimpft und verprügelt." Der schwule Visagist weiter: "Wir haben eine Kanzlerin, die die Grenzen für Flüchtlinge öffnet, aber wie wäre es, wenn sie auch einmal die Grenzen für Andersdenkende öffnen würde?"
Vor allem störe ihn. dass lesbische und schwule Paare keine Kinder adoptieren dürfen. "Ein alkoholabhängiger Hartz-IV-Empfänger darf ein Kind haben, aber ich nicht. Andere vergessen die Pille oder zeugen Kinder in einer Suffnacht und sind dann aber berechtigt ein Kind zu bekommen, ich jedoch nicht. Kinder werden nicht schwul, nur weil sie zwei Väter oder zwei Mütter haben, und wer sagt, dass ich kein guter Vater sein kann?"
Auch den Vatikan kritisierte Morbach in dem "Focus"-Interview: "Wenn es um die katholische Kirche geht, frage ich mich, ob denn nicht auch ein Jesus, der im Jahre 2015 lebt, anders denken würde als noch vor 2000 Jahren? Wir hecheln irgendwelchen uralten Gesetzen hinterher. Das ist doch Schwachsinn." (cw)















Daran könnten/ sollten sich manch andere Promis ein Beispiel nehmen!
Die meisten Promis sagen gar nichts oder wenn, dann kommen immer gleich im selben Satz die Relativierungen, dass man auch Verständnis für andere Positionen habe und ähnliches pseudo-liberales Gesülze. Oder es wird alles nur angedeutet, umschrieben, aber nichts so offen gefordert und vor allem auch nicht so offen kritisiert.
Insofern:
Vielen Dank Armin Morbach. Für Ihr Rückgrat, ihren Anstand und dafür, dass Sie sich noch im Spiegel ansehen wollen.