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Kommentare zu:
Studie: Jeder 20. LGBTI wird aus Hass verprügelt


#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 08:56h
  • Das ist die Folge, des hasses, was wenige religiös neolberal konservative hetzer verbreiten im Namen der religionen. Und diese verbrecherisch hetzerische ideen werden dann von gewaltbereiten unmenschen aufgegriffen und ihre kranken fantasien in unmenschliche taten umgesetzt. Diesen verbrechern ist es egal, ob es dann religiös, politisch oder sonst was motiviert ist, hauptsache sie können ihre kranken fantasien umsetzen.
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#2 FelixAnonym
  • 18.10.2015, 08:57h
  • Leider wahr!

    Und diese 5% sind nur allgemeine Zahlen, teilweise (z.B. gerade an Schulen, die eigentlich geschützte Räume sein sollten, wo sich jeder Jugendliche frei entwickeln kann) liegen sie noch deutlich höher. Ebenso in manchen Stadtvierteln / Gegenden.

    Um das zu ändern, brauchen wir mehrere Dinge:

    1. Mehr Aufklärung an Schulen und in anderen Jugendeinrichtungen, Sportvereinen, etc.:

    Bereits Jugendliche müssen lernen, dass Homo-, Bi- und Transsexualität nichts schlimmes ist. Denn bei Jugendlichen kann man noch was bewegen. Wenn der Hass erst mal tief verwurzelt ist, ist es zu spät. Mehr Aufklärung an Schulen nützt übrigens nicht nur den LGBTI-Jugendlichen, sondern auch den Hetero-Jugendlichen. Alle Politiker, die dem rechten Mob nachgeben und Aufklärung verzögern oder gar verhindern, haben Blut an ihren Händen.

    2. Mehr Sichtbarkeit in den Medien:

    Im Vergleich mit anderen Ländern ist Deutschland bei der medialen Thematisierung von Homo-, Bi- und Transsexualität Entwicklungsland. Es geht ja nicht darum, dass alle Sender zu schwul-lesbischen Sendern werden sollen. Wir wollen nur einen Anteil, der auch unserem tatsächlichen Anteil in der Bevölkerung entspricht.

    3. Rechtliche Gleichstellung:

    In allen Ländern, wo LGBTI rechtlich gleichgestellt werden, sieht man auch, dass das die Gesellschaft toleranter macht. Rein politische und juristische Entscheidungen beeinflussen auch die Gesellschaft.

    4. Konkrete Maßnahmen gegen Hassverbrechen:

    Dazu gehört natürlich auch, dass man überhaupt mal weiß, wie groß das Problem ist. Aber ausgerechnet in Deutschland, wo jeder Fliegenschiss statistisch erfasst und ausgewertet wird, werden Straftaten aus Homophobie oder Transphobie nicht mal statistisch erfasst.

    (Warum wohl? Das wahre Ausmaß soll vertuscht werden.)

    Und CDU, CSU und SPD wollen daran auch nichts ändern, wie sie erst vor kurzem wieder auf eine Bundestags-Anfrage von Grünen und Linkspartei gesagt haben (queer.de berichtete).

    Uns nicht gleichzustellen, Aufklärung zu blockieren, etc. ist schon schlimm genug, aber homophobe und transphobe Straftaten nicht mal statistisch zu erfassen, grenzt schon an Strafvereitelung.
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#3 Carsten ACAnonym
  • 18.10.2015, 09:13h
  • Das ist die direkte Folge der "Man wird doch wohl noch sagen dürfen"- und "Ich habe ja nichts gegen Schwule, ABER"-Mentalitäten.

    All die Hetzer aus Politik und Religion, die Vorurteile schüren, Ängste wecken, Diskriminierung rechtfertigen, Gleichstellung und Aufklärung verhindern, etc. sind daran mitschuldig. Sie stellen GLBT erst als Menschen zweiter Klasse hin und liefern die Motive für solche Taten.

    Die Täter der Worte sind keinen Deut besser als die Ausführer der Tat. Sie sind nur raffinierter und machen sich nicht selbst die Hände schmutzig, sondern freuen sich, dass andere für sie die Drecksarbeit erledigen. So können sie selbst ihre Hände in angeblicher Unschuld waschen und sich als angeblich ehrenwerte Menschen präsentieren.
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#4 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 09:14h
  • Antwort auf #2 von Felix
  • "1. Mehr Aufklärung an Schulen und in anderen Jugendeinrichtungen, Sportvereinen, etc.:"

    Die religiös neoliberal konservativen sorgen schon dafür, das sich wennig wie möglich Aufklährung breit macht, denn das hieße wenniger macht vür diese verbrecherischen hetzer.
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#5 FelixAnonym
  • 18.10.2015, 09:30h
  • Antwort auf #4 von hugo1970
  • Ja, warum haben wohl manche Kreise etwas gegen mehr Aufklärung und Bildung?!

    Weil es die Grundlage ihrer Macht und ihres Vermögens gefährdet.

    Die Kirche hat etwas gegen Bildung und Aufklärung, weil man gebildeten, aufgeklärten Menschen nicht alles weismachen kann und diese nicht blind irgendwelchen Heilspredigern folgen. Die müssen unterdrücken, damit die Menschen ihnen folgen.

    Und Teile der Politik haben etwas gegen Bildung und Aufklärung, weil sie keine echten Fakten und Argumente haben, sondern nur ideologisch und mit dem Schüren von Hass, Ängsten und Vorurteilen agieren.

    Es gibt halt Kräfte, die die Menschen schön dumm halten wollen, damit die Macht- und Finanzverhältnisse nicht gefährdet werden...
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#6 AnonymAnonym
  • 18.10.2015, 09:31h
  • Ich wurde mit 17 Jahren auf einer Klassenfahrt nachts im Bett, im Tiefschlaf, von drei (oder vier) männlichen Mitschülern attackiert.

    Heute, 33 Jahre später, leide ich immer noch an einer Komplexen posttraumatischen Belastungsstörung und versuche vergeblich, diese aufzuarbeiten / zu überwinden.

    Mein Psychotherapeut, den ich seit 4 1/2 Jahren sehe, meinte letztens, als ich dieses Ereignis noch einmal konkret aufgriff, "aber Sie waren ja selbst mitverantwortlich dafür". Ich konnte nicht fassen, was er da sagte, und hakte nach "weil ich anders bin"? - "Ja, weil Sie anders waren."

    Ich denke, ich werde diesen Therapeuten nicht mehr weiter sehen. Das ist die gleiche Argumentationsebene wie "die Frauen sind doch selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden - sollen sie sich halt nicht so anziehen".

    Mich hat u.a. dieses Ereignis schwer aus der Bahn geworfen. Ich habe seit Jahrzehnten schwerste Schlafstörungen und jede Nacht Alpträume. Es helfen weder Psychotherapie noch Tabletten.

    Ach ja: den begleitenden Lehrer, ein Sportlehrer und Hetero-Macho wie aus dem Bilderbuch, scherte das alles nicht weiter. Meine Angreifer hatten keinerlei Konsequenzen zu befürchten. Dafür war ich für den Rest der Klassenfahrt dem Spott der Mitschüler_innen ausgesetzt. Opfer von Gewalt kann man gut verspotten, wenn sie zu verzweifelt sind, um sich irgendwie zu wehren.

    Eine solche Erfahrung wünsche ich keinem. Sie kann einem das ganze Leben kaputtmachen, wenn man eher sensibel ist.
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#7 HeinerAnonym
  • 18.10.2015, 09:34h
  • Antwort auf #3 von Carsten AC
  • Die Kirche hat eben auch dazugelernt:
    früher haben die noch selbst gefoltert und gemordet und sind bei ihren Kreuzzügen mordend und brandschatzend durch die Welt gezogen, um alle Menschen zu unterjochen und die Weltherrschaft zu erlangen.

    Heute ziehen die die Strippen im Hintergrund und lassen andere die Arbeit machen. Ist nicht nur taktisch viel raffinierter und undurchschaubarer, sondern auch noch einfacher, effizienter und weniger risikoreich.
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#8 kuesschen11Profil
  • 18.10.2015, 09:35hFrankfurt
  • Und Deutschland blockiert die Antidiskriminierungsrichtlinien in der EU.

    Hier und in allen anderen Staaten ist die Solidarität der demokratischen Gesellschaft gefordert, gezielte Aufklärung zu leisten.

    Ich frage mich, ob Frau Merkel überhaupt den Hintergrund dieser Hassverbrechen erkennt? Die Blockaden in der Gesetzgebung tragen mit bei am Anstieg von Gewalt.
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#9 paren1957Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 09:39h
  • Wird wahrscheinlich in Deutschland so viel anders auch nicht sein. Deshalb sind ja Aufklärung und Schulungsprogramme nicht mehr nötig, wie unsere AfD-Freunde uns hier weismachen wollen. Werde dann immer richtig wütend. Vor allem auf die verbohrten Edelnazis in unseren eigenen Reihen.
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#10 FelixAnonym
  • 18.10.2015, 09:43h
  • Antwort auf #6 von Anonym
  • Ja, das ist die alte Masche der Täter-Opfer-Umkehr:
    Schwule und Lesben sind angeblich mitschuldig an Mobbing und Gewalt, weil sie anders sind und das zu offen zeigen. Und Frauen, die vergewaltigt werden, haben sich wohl zu sexy angezogen und es damit herausgefordert. Etc. etc. etc.

    Bei sowas muss ich kotzen.

    Und wenn auch noch ein Therapeut sowas sagt, ist das die Bestätigung, dass man den Therapeuten ganz schnell wechseln sollte und auch andere vor solchen Quacksalbern warnen sollte.

    Das Problem ist halt, dass es ganz viele Arten von "Therapeuten" gibt und es keine verbindliche Ausbildung gibt. Da gibt es ganz viele Scharlatane, die keine Ahnung haben oder sogar ideologisch belastet sind.

    Aber selbst eine standardisierte, anerkannte Ausbildung ist leider kein Garant. So gibt es z.B. den Bund katholischer Ärzte, die ihr Medizinstudium und ihren Doktortitel missbrauchen, um den angeblichen "Homoheiler-Therapien" den Anschein von Wissenschaftlichkeit zu verleihen und diese Gehirnwäsche zu rechtfertigen.

    Dir persönlich wünsche ich alles Gute für die Bewältigung Deiner Probleme, die nicht Deine Schuld waren, mit denen Du Dich jetzt aber herumschlagen musst.
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#11 hugo1970Ehemaliges Profil
#12 ChansonAnonym
#13 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 09:54h
  • Antwort auf #6 von Anonym
  • "Eine solche Erfahrung wünsche ich keinem. Sie kann einem das ganze Leben kaputtmachen, wenn man eher sensibel ist."

    Ich hab auch ähnliche Erfahrungen in meiner Schulzeit gemacht, bei mir wahr/ist es aber anders, desto mehr man auf mich "prügelt" desto "härter" werde ich, aber ich duck mich nicht noch mehr, ich provoziere auch nicht.
    Die Gedanken haben mir viel geholfen: man begegnet sich immer zweimal, meine Zeit kommt, es gibt eine Gerechtigkeit (nicht religiös) die keiner beeinflußen kann.
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#14 objectionAnonym
  • 18.10.2015, 09:56h
  • Die Qualität der Studie scheint mir eher fragwürdig. zB: Nicht einmal die Schlußfolgerungen aus den gewonnenen Daten sind in sich schlüssig:

    In Punkt 2 wird unter der Annahme daß ALLE Körperverletzungen an LGBTI angezeigt werden vorgerechnet, daß diese folglich 50% der jährlich angezeigten Körperverletzungen ausmachen. Gleich darauf wird in Punkt 3 behauptet, daß die Mehrheit der Fälle nicht zur Anzeige gebracht werden.... Ähm, wie soll das gehen?

    Ich will in keiner Weise in Abrede stellen, daß häufigere Gewalt gegen LGBTI ein Problem darstellt. Aber wenn man dieses Thema untersucht, sollte man das auch ernsthaft angehen.
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#15 FelixAnonym
  • 18.10.2015, 10:01h
  • Antwort auf #8 von kuesschen11
  • "Und Deutschland blockiert die Antidiskriminierungs richtlinien in der EU.
    [...]
    Ich frage mich, ob Frau Merkel überhaupt den Hintergrund dieser Hassverbrechen erkennt? "

    Wie soll sie das erkennen, wenn es nicht mal Statistiken gibt, die das erfassen...

    Übrigens: auch bei der Blockade, der EU-Antidiskriminierungs-Richtlinie, die schon seit Jahren verabschiedet sein sollte, unterstützt die SPD die Union... (queer.de berichtete)
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#16 kuesschen11Profil
  • 18.10.2015, 11:16hFrankfurt
  • Antwort auf #15 von Felix
  • "Übrigens: auch bei der Blockade, der EU-Antidiskriminieru ngs-Richtlinie, die schon seit Jahren verabschiedet sein sollte, unterstützt die SPD die Union... (queer.de berichtete)"

    Ja, dieses Bild zeichnet ab, dass die Politik eben nicht angemessen darauf reagiert.

    Ich habe eh das Gefühl, unsere derzeitige Unionsregierung umzingelt die Parteien, die auf unserer Seite stehen und für Gleichstellungsrechte sind, sonst wäre die Blockade schon längst gelöst.

    Unsere Regierung sollte sich schämen vor der Europäischen Union.
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#17 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 11:31h Aalen

  • Zu Gewalt neigen im wesentlichen ungebildete Menschen die sich weder für Politik noch Religion interessieren. Und die werden das auch dann noch tun wenn Politik und Religionen ihre Vorbehalte gegenüber LGBTI über Bord werfen und uns sämtliche Rechte zukommen lassen würden.
    Mit Religion und Politik hat dieses verbscheuenswerte Handeln nicht das geringste zu tun.
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#18 Julian SAnonym
  • 18.10.2015, 11:56h
  • Antwort auf #15 von Felix
  • Ja. Aber ich glaube auch, dass wir uns zu viel bieten lassen...

    Nur mal ein Beispiel:
    Die SPD unterstützt die Union ja nicht nur darin, weiter die Eheöffnung, die Volladoption, umfassenden Diskriminierungsschutz, etc. zu verhindern. Sondern die SPD unterstützt die Union genauso, wenn es um Blockade auf EU-Ebene geht, wenn es darum geht, überhaupt erst mal Hassverbrechen statistisch zu erfassen, wenn es darum geht, weiterhin Konversionstherapien zu erlauben, etc. etc. etc. Von der Rolle der SPD beim Verzögern oder Blockieren von Bildungsplänen mal ganz zu schweigen. Etc. etc. etc.

    Wir haben also wirklich allen Grund, die SPD zu kritisieren und uns von denen (angesichts derer anderen Versprechen, die sie alle gebrochen haben) verarscht zu fühlen.

    Aber wenn man dann die SPD ganz offen kritisiert und vielleicht auch mal harsche Worte verwendet, sagen manche LGBTI "Wir sollten nicht mit so krassen Worten kritisieren", "Lass uns etwas zurückhaltender sein", etc. Oder man wird gar als "SPD-Hetzer" tituliert, weil man auf die Wahrheit hinweist.

    Ja, die Worte gegenüber der SPD sind manchmal harsch, aber das ist kein Vergleich zu dem, was manche LGBTI (auch, aber nicht nur an Schulen) erleben müssen.

    Es nehmen sich LGBTI das Leben (!), weil sie die Diskriminierung, das Mobbing und die Gewalt nicht mehr aushalten. Und dann soll man Politiker, die (egal ob aus homophober Überzeugung oder "nur" aus Opportunismus) dazu beitragen, mit seiner Wortwahl schonen??

    Eigentlich wollen wir doch alle Harmonie und Frieden. Wir wollen uns ja nicht ständig über die SPD und andere Parteien aufregen, sondern uns wäre auch lieber, wenn wir die Politiker feiern könnten für das, was sie für unsere Gleichstellung tun. Aber wenn solche Politiker ihre Versprechen brechen und alles tun, damit wir Menschen 2. Klasse bleiben, dann können wir gar nicht anders, als das in aller Deutlichkeit zu kritisieren. Und spätestens wenn man die Folgen davon betrachtet (Diskriminierung, Mobbing, Gewalt, Selbstmorde, etc.) wird klar, dass selbst die größten Schimpfwörter nicht mal ansatzweise das wiederspiegeln, was solche Parteien anrichten.

    Und was ich mich z.B. auch frage:
    Wieso lassen wir solche Parteien an CSDs teilnehmen? Da kommen dann von den Veranstaltern Sprüche wie "Wir wissen doch, wie es ist, ausgeschlossen zu werden, dann sollten wir nicht auch aussschließen". Aber ich finde: homophobe Parteien wie CDU/CSU und auch deren Handlanger von SPD und FDP, die der Union erst diese Politik ermöglichen, sollten von CSDs ausgeschlossen werden! Die tun nichts für uns und arbeiten nur gegen uns, missbrauchen dann aber unsere Demos, um ihr Image aufzupolieren. Natürlich denken die sich: "Wieso sollten wir was ändern, die lassen uns doch sogar noch auf CSDs mitmachen. So schlimm können die also unsere Politik nicht finden."

    Wir müssen endlich mit dem Relativieren und Verständnis-Haben aufhören. Die Unterstützer von Homohass müssen endlich auch als solche angesehen und behandelt werden. Auch wenn sie (wie z.B. die SPD) uns immer das Gegenteil weismachen wollen und uns nett anlächeln und versichern, dass sie ja eigentlich auf unserer Seite stehen. Nein, stehen sie nicht!
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#19 hugo1970Ehemaliges Profil
#20 Patroklos
#21 paren1957Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 12:52h
  • Antwort auf #17 von Jogolein
  • "Mit Religion und Politik hat dieses verbscheuenswerte Handeln nicht das geringste zu tun."

    Du gestattest, dass ich das anders sehe. Die einen zündeln, die anderen führen aus. Sie mögen dumm und ungebildet sein, was auch nicht immer stimmt. Sie werden von den anderen aber indirekt darin bestärkt, dass sie eigentlich das Richtige tun und eben nur etwas mutiger sind, als diejenigen, die bloß reden. Da ist schon eine Wechselwirkung da. Zumindest sorgen Politik und Religion dafür, dass sie für ihre Taten kein schlechtes Gewissen zu haben brauchen. Höchstens Hass auf die Systemparteien und die Lügenpresse.
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#22 Social TrendsAnonym
  • 18.10.2015, 13:20h
  • "Basierend auf vergleichende Schätzungen aus anderen EU-Ländern sowie den USA. gehen wir davon aus, dass die LGBTI-Community in Österreich mindestens ca. 3,5 Prozent beträgt."

    Diese Schätzungen - in einer aggressiv heteronormativen Umwelt - werden inzwischen tendenziell immer niedriger angesetzt als noch vor einigen Jahren. Das ist Teil der strukturellen heterornormativen Gewalt, die immer wieder auch körperliche Gewalt produziert. Das etablierte Muster: "Toleranz" und vermeintliche "Akzeptanz" nur, solange die "Abweichung" von der gesellschaftlich hergestellten Norm auf eine kleine Minderheit beschränkt bleibt.

    Im Übrigen wurde auch bei den oben genannten Opferzahlen erfahrungsgemäß eine weiterhin beträchtliche "Dunkelziffer" nicht erfasst, da viele Opfer (auch) im Rahmen solcher Studien nicht erreicht werden. Das sollte sehr viel deutlicher herausgestellt werden.
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#23 LaurentAnonym
#24 prozentenAnonym
  • 18.10.2015, 13:52h
  • "Das "typische" Opfer eines Hate Crimes in Österreich ist ein junger Mann zwischen 18-35, der in einem städtischen Umfeld lebt."

    dabei beginnen hass und gewalt basierend auf homophobie und heteronormativität doch noch viel früher und treffen bereits und vor allem kinder und jugendliche.

    und allein solche zahlen hier...

    www.queer.de/detail.php?article_id=23017&antwort_zeigen=
    ja#c2


    ...lassen "schätzungen" von "ca. 3,5% LGBTI" in diesem zusammenhang als äußerst fragwürdig erkennen. es ist eine sehr viel größere zahl von menschen, die, von kindesbeinen und angefangen bei homophoben erziehungsberechtigten, von homophober und heterosexistischer gewalt betroffen ist.
    gerade in zeiten der immer aggressiveren hetze gegen gleichberechtigte sichtbarkeit von und aufklärung über homosexualität sollte daher nicht mit solchen mehr als fragwürdigen "schätzungen" operiert werden, die die zahl der betroffenen und damit auch das problem der gewalt gleich wieder kleinrechnen und damit die angeblich gewollte verdeutlichung des ausmaßes homophober gewalt konterkarieren.
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#25 HonestAbeProfil
#26 TheDadProfil
#27 LaurentAnonym
  • 18.10.2015, 14:19h
  • Antwort auf #25 von HonestAbe
  • auch zu 26

    Ohne Kenntnis des konkreten Sachverhalts kann ich nicht beurteilen, ob dieser Therapeut tatsächlich u.a. als "Quacksalber" bezeichnet, Nr. 10, angezeigt und der Ärztekammer gemeldet, Nr. 11, werden sollte.
    Man sollte sich mit Vorverurteilungen zurückhalten.
    Ich urteile nach Fakten, nicht Vermutungen.
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#28 hugo1970Ehemaliges Profil
#29 JadugharProfil
  • 18.10.2015, 14:25hHamburg
  • Antwort auf #17 von Jogolein
  • Doch!!!! Ich habe einmal in einer katholischen Gegend gelebt. Da wurden die christlichen Werte mit Gewalt mittels Rohstockschläge den Kindern im Kindergarten und in der Schule eingeprügelt. Wir mußten uns sonntags zwei Messen anhören, wer nicht erschien, bekam Prügel mit den Rohrstock. Ebenso das Gleiche, wenn wir nicht morgens um 6 Uhr bei der Morgenmesse erschienen. Die Kinder und Jugendlichen waren durch diese Behandlungsweise auch von seiten ihrer Eltern so stark brutalisiert, daß sie sich nahezu gegenseitig die Köpfe einschlugen.
    Ich kam dann später in eine protestantische Gegend wo derartige Maßnahmen unbekannt waren. Die Kinder und Jugendlichen waren dort viel friedlicher!
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#30 AnonymAnonym
  • 18.10.2015, 14:47h
  • Antwort auf #27 von Laurent
  • "Ich urteile nach Fakten, nicht Vermutungen."

    Erstens hast Du hier nicht über mich zu urteilen.

    Und stelle dann zweitens auch bitte keine Vermutungen dahingehend in den Raum, es müsse diesem Ereignis "vielleicht irgendeine Begebenheit" vorausgegangen sein.

    Tja, Empathie: Fehlanzeige.
    Angesichts solcher Reaktionen bereue ich bereits jetzt, damit (wenn auch anonym) an die Öffentlichkeit gegangen zu sein.

    Wieder was gelernt.
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#31 hugo1970Ehemaliges Profil
#32 Homonklin44Profil
  • 18.10.2015, 15:04hTauroa Point
  • Antwort auf #29 von Jadughar
  • Solche Umgangsweise kann ich zum Teil bestätigen. Bei uns im Dorf gab es Kinder, die schon deswegen Schläge bekamen, wenn sie ein Gebet nicht richtig aufsagten. Wer nicht in die Kirche wollte ( ich war ein Früh-Rebell und oft ungehorsam) wurde eben hingeprügelt. Es waren die Siebziger, aber die Nonnen im Kindergarten schlugen mit dem Zeigestab oder mit einer Weidenrute zu. Wie ein Kind das erlebte, hat keine Sau interessiert, man war ja nur wenig höhergestellt als der Hofhund. In der 'katholischen Lehre' spielt Gewalt und Züchtigung eine große Rolle. Meine heutige Ansicht ist, dass der Glaube den Kindern öfter eingeprügelt wird, als man es sehen will. Die hier immer die Katholiken verteidigen, wollen das natürlich am Allerwenigsten wahrhaben. Liegt in der Natur der Sache.

    Vielleicht ist das heute wegen der Gesetze etwas besser geworden, weil auch manche Lehrer auf blaue Flecken, Striemen, Brühstellen usw. achten.
    Dass so Aufgewachsene diese Gewalt an ihren Nachwuchs weiter reichen, wundert bei den meisten nicht. Es bedarf einer ungewöhnlich tüchtigen Selbsthinterfragung, 'Austreibung' dieses Misthaufens von anerzogenem Unheil, und eines langwierigen Genesungs/Lernprozesses, um sich dieser "Tradition" zu entledigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#33 LaurentAnonym
  • 18.10.2015, 15:22h
  • Antwort auf #30 von Anonym
  • Es geht mir bei der 'Beurteilung' um diesen Therapeuten, der hier bereits vorverurteilt wurde.

    Ich kann es mir nach wie vor nicht vorstellen, dass dem nächtlichen Ereignis nicht irgendwelche Reibereien oder sonst was, zumal während einer Klassenfahrt, vorausgegangen sein sollen. Auch ist es etwas verwunderlich, dass du von der Einstellung dieses Herrn ('selber schuld, weil man anders ist') in über vier Jahren nichts gemerkt hast.

    Da dies alles im Unklaren bleibt bzw. der Sachverhalt zu wenig hergibt, kann keine objektive Aussage über die Verhaltensweise deines - früheren - Therapeuten getroffen werden.

    Ansonsten tut mir das, was du da erlebt hast, leid.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 ursus
  • 18.10.2015, 15:25h
  • Antwort auf #30 von Anonym
  • gleichzeitig wird hier ein video gezeigt, das brutale gewalt als angemessene reaktion auf harmlose flirtversuche verherrlicht, und die reaktionen sogar hier im forum sind teils von der ansicht geprägt, das opfer sei selbst schuld an dieser gewalt. wie könne man denn auch flirten, und das auch noch mit unbekannten...

    ganz ehrlich, ich schäme mich wieder einmal für dieses forum. vermutlich sollte ich eher wütend werden, aber das kommt vielleicht noch.

    wenn wir nicht einmal einander beistehen, um gewalterfahrungen zu verarbeiten, dann sind wir verloren. schlimm genug, wenn so viele von uns den eigenen selbsthass nicht bewältigen, aber noch schlimmer ist es, wenn wir diesen hass auch noch einander um die ohren schlagen.

    wir benötigen schutzräume, in denen homophobe gewalt niemals, niemals, niemals den opfern selbst angelastet wird.

    dieses forum hier sollte so ein raum sein. eigentlich.

    ich weiß, dass es gründe gegen diesen vorschlag geben mag, aber ich hielte eine redaktionelle sperre für beiträge, die eine solche täter-opfer-umkehrung auch nur ansatzweise betreiben, für einen guten schritt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#35 ollinaieProfil
#36 ursus
  • 18.10.2015, 15:32h
  • Antwort auf #33 von Laurent
  • >"Ich kann es mir nach wie vor nicht vorstellen"

    das üble ist, dass du aus dem, was du dir nicht vorstellen kannst, ohne jede kenntnis der situation im umkehrschluss eine unterstellung bastelst, die du offenbar gegen "anonym" wenden möchtest. wie üblich natürlich nur in angedeuteter form, damit du schön unangreifbar bleibst, während du andere subtil angreifen kannst.

    lass diese unfaire scheiße!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#37 AnonymAnonym
  • 18.10.2015, 15:33h
  • Antwort auf #33 von Laurent
  • Ich habe meinen Therapeuten hier nicht vorverurteilt. Was ich gesagt habe, kann ich gerne wiederholen:

    "Ich denke, ich werde diesen Therapeuten nicht mehr weiter sehen. Das ist die gleiche Argumentationsebene wie "die Frauen sind doch selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden - sollen sie sich halt nicht so anziehen"."

    Was Du Dir vorstellen kannst oder nicht, hängt von Deinen imaginativen Fähigkeiten ab, nicht von meinem traumatischen Erlebnis. Über das ich hier GARANTIERT nicht weiter ins Detail gehen werde.

    Auch meine vorherige Geschichte mit diesem Therapeuten geht Dich absolut nichts an.

    Du hast hier keine objektive Aussage über mein Erlebnis zu treffen. Kommt Dir vielleicht in den Sinn, daß es mich weiter belastet, wenn hier jemand in aller Öffentlichkeit, dennoch anonym, nach weiteren Details bohrt?

    Ich bin nicht bereit dazu, mehr Details preiszugeben, als ich das in meinem ersten Beitrag hierzu getan habe. Und ich bin auch nicht bereit dazu, das mit Dir weiter zu diskutieren. Halte Dich da bitte einfach 'raus.
    Dankeschön.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#38 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 15:34h
  • Antwort auf #33 von Laurent
  • du verschießenes archg..icht, nicht genug, das du auf dem Schicksahl rumtrampelst, nein du willst auch sagen das das opfer schuld ist, hast du ein glück, das ich dich nicht persönlich kenn.
    Ich sags dir im guten, hör auf hier auf Kosten von Opfern die Täter reinzuwaschen, wahrscheinlich wahrst/bist auch so ein täter, dem das Gewissen fehlt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#39 LaurentAnonym
  • 18.10.2015, 15:50h
  • Antwort auf #36 von ursus
  • Ich bastle hier gar nichts.
    Mir geht es nur gegen den Strich, wenn Leute ohne Kenntnis des Sachverhalts vorverurteilt werden (Nrn. 10, 11).

    Im Hinblick auf die Ausführungen unter der Nr. 37 ist das Thema für mich abgeschlossen.

    Nr. 38:
    Du solltest dich, nicht zuletzt auch im Hinblick auf deine Aussage unter Nr. 11, im Ton mäßigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#40 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 15:54hHannover
  • Antwort auf #27 von Laurent
  • ""Ohne Kenntnis des konkreten Sachverhalts kann ich nicht beurteilen, ob dieser Therapeut tatsächlich u.a. als "Quacksalber" bezeichnet, Nr. 10, angezeigt und der Ärztekammer gemeldet, Nr. 11, werden sollte.""..

    Dazu fehlt Dir auch der notwendige Sachverstand, selbst wenn du "konkrete Kenntnisse über den Sachverhalt" erlangen würdest..

    Denn längst nicht alle Therapeuten sind Mitglied einer Ärztekammer..
    Aber das nur nebenbei..

    Aus dem Vortrag von "Anonym" geht der "Verstoß" des Therapeuten klar hervor..
    Er besteht in der Schuld, respektive Mitschuld-Zuweisung an den Klienten..
    Das ist bestenfalls "unprofessionell"..

    Der Vergleich mit dem "Vorwurf" an vergewaltigte Frauen den "Felix" hier dargestellt hat, sagt ein Übriges, womit das Thema für Deine Seite abgeschlossen ist !

    @ "Anonym" in Post Nr.#6 :
    Ich darf Dir für Deinen Mut und Dein Vertrauen danken, auch anonym, über Deine Erlebnisse hier zu berichten, denn es ist wichtig diese solche persönlichen Erlebnisse für andere Menschen verfügbar zu machen, auch um Strategien zur Prävention daraus zu entwickeln..

    Als "therapie-erfahrener" Mensch rate ich Dir, den Therapeuten zu wechseln, und Dich an einen anderen Therapeuten zu wenden..
    Wahrscheinlich ist es eine bessere Möglichkeit für Dich, sich an einen Schwulen Therapeuten zu wenden, der Erfahrungen im Bereich sexualisierte Gewalt gegenüber Kindern hat, auch wenn Du selbst hier schon Jugendlicher warst..

    Ich wünsche Dir alles Gute für diesen schweren Weg..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#41 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 16:00hHannover
  • Antwort auf #30 von Anonym
  • Noch einmal extra für Dich :

    @ "Anonym" in Post Nr.#6 :
    Ich darf Dir für Deinen Mut und Dein Vertrauen danken, auch anonym, über Deine Erlebnisse hier zu berichten, denn es ist wichtig diese solche persönlichen Erlebnisse für andere Menschen verfügbar zu machen, auch um Strategien zur Prävention daraus zu entwickeln..

    Fühl Dich, wenn Du es magst und zulassen kannst, dafür einmal virtuell gedrückt und in den Arm genommen..
    Ansonsten sei Dir gewiss, dass hier jede Menge Menschen lesen, die Dir für diese Offenheit dankbar sein werden, und mit Dir fühlen..

    Als "therapie-erfahrener" Mensch rate ich Dir, den Therapeuten zu wechseln, und Dich an einen anderen Therapeuten zu wenden..
    Wahrscheinlich ist es eine bessere Möglichkeit für Dich, sich an einen Schwulen Therapeuten zu wenden, der Erfahrungen im Bereich sexualisierte Gewalt gegenüber Kindern hat, auch wenn Du selbst hier schon Jugendlicher warst..

    Ich wünsche Dir alles Gute für diesen schweren Weg..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#42 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 16:00h
  • Antwort auf #39 von Laurent
  • "Du solltest dich, nicht zuletzt auch im Hinblick auf deine Aussage unter Nr. 11, im Ton mäßigen."

    Alles klar: typisch Opfer Täter Umkehr, wie schon jemand hier geschriebnen hab, ich müßte mich für euch, die täter, schämen, tu ich aber nicht.

    "im Ton mäßigen."

    Dammit outest du dich nicht nur als beobachter, sondern auch täter, die null reue haben. In der Öffentlichkeit als guter und hinter dem Rücken die schlimmsten individuen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#43 TheDadProfil
#44 HonestAbeProfil
#45 reiserobbyEhemaliges Profil
#46 LaurentAnonym
  • 18.10.2015, 16:40h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • Mir würde selbst MIT Kenntnis des Sachverhalts der Sachverstand fehlen?

    Den Schreibern unter Nrn. 10 und 11 wird dieser Sachverstand unterstellt, obwohl diese den genauen Sachverhalt gar nicht kennen?

    Merkwürdige, typische TheDad'sche 'Argumentation.'

    Im Hinblick auf die Brisanz des Themas bleibe ich ansonsten bei meiner Aussage unter Nr. 39 Abs. 2.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#47 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 16:55h Aalen
  • Antwort auf #29 von Jadughar

  • Ich bin in einer katholischen Gemeinde aufgewachsen und habe derartiges nicht erlebt. Ich war Ministrant und wurde nicht sexuell und sonstig missbraucht. Ich habe mich geoutet und mich hat keiner bedrängt mich zu ändern oder mich deswegen gemobbt oder angegriffen. So und nun?

    Selbstverständlich ist deine Erfahrung eine zum Himmel.schreiende Sauerei. Selbstverständlich haben viel zu viele Geistliche Missbrauch begangen. Selbstverständlich hat die Kirche eine inakzeptable Haltung zu LGBT.

    Jawohl ich bin schwul und katholisch und das - um mal einen schwulen Politiker zu zitieren - ist auch gut so.
    Und ich bin katholisch und gleichzeitig auch kirchenkritisch. Ändern wird sich nur was wenn Gläubige sich aktiv gegen Ungerechtigkeiten und Misstände in durch die Kirche einsetzen. Das mach ich und viele andere Gläubige mit viel Einsatz. Und daher wehre ich mich auch dagegen, dass Kirchenhasser alle Gläubige und Geistliche in die Schublade Missbrauch, Homohasser, reaktionär stecken. Sicher gibt es derartige Idioten in der Kirche, aber das ist halt eben
    Nur die halbe Wahrheit.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#48 Harry1972Profil
  • 18.10.2015, 17:09hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #47 von Jogolein
  • "Ändern wird sich nur was... "

    Es ändert sich nur etwas, wenn Gläubige aus der Kirche austreten. Kein Gläubiger benötigt eine Kirche, um seinen Glauben auszuüben.

    Jeder Gläubige, der in der Kirche verbleibt, unterstützt aktiv (!) Kindesmissbrauch und die Vertuschung des Kindesmissbrauchs.

    Wenn Du weier Mitglied der Kirche bleibst, gehörst Du in exakt diese Schublade, in die Du nicht hinein willst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#49 American_alienProfil
  • 18.10.2015, 17:26hHannover
  • Ich kenne zwar die Zahlen für Deutschland nicht, vermute aber mal, dass es in die gleiche Richtung geht.

    Widerlich, und solange man in bestimmten Stadtvierteln oder gar (Klein)Städten sich nicht öffentlich "zeigen" kann(Kuss, Händchenhalten, etc.)

    In meiner Schulzeit(keine 3 Jahre her) war das Wort "das ist ja schwul", "Schwuchtel", "schwule Sau", etc. Alltag.

    Mir ist da auch schon aufgefallen, nicht wenige, die andere in der Hinsicht beleidigten, schauten heimlich Typen hinterher...
    Also ziemlich bigotte, heuchlerische Arschlöcher
  • Antworten » | Direktlink »
#50 reiserobbyEhemaliges Profil
#51 HonestAbeProfil
#52 Patrick1988
  • 18.10.2015, 18:11h
  • Kommentar zu 6 von Anonym
    Mit Interesse habe ich Ihren Kommentar gelesen.
    So etwas habe ich auf dem Arbeitsplatz erlebt.
    Es waren drei-vier "Kollegen",etwa zwischen
    20-25 Jahre. Sie kamen, hielten mich fest und
    zogen mich in deren Aufenthaltsraum.
    Einer von Ihnen setzte sich auf die Brust,hielt
    mir beide Arme fest, ein anderer die Beine.
    Einer ging mir an die Hose, öffnete sie und fuhr
    mit den Händen etwa zwischen Bauchnabel und
    Schwanzansatz, also etwa eine Hand breit.
    Dumme Bemerkungen und gesten gehörten dazu.
    Irgendwann habe ich dann wegen dem gekündigt,
    denn einen Rückhalt von seitens des Betriebes hatte ich nicht.
    Im Freundeskreis habe ich diese "Erlebnisse"
    erzählt,man riet mir, sofort einen Anwalt bzw.
    die Polizei einzuschalten. Das tat ich, aber sowohl Anwalt wie auch die Polizei konnten nichts mehr tun, weil es zu spät war. Aber es gab
    einen Begriff: " Sexuelle Nötigung". Auf der Polizei wurde mir auch geraten, in solchen Fällen
    sofort (noch am selben Tag) die Polizei einzu-
    schalten, Geschäftsführung und Betriebsarzt zu informieren. Das hier mal vorweg als info an andere Opfer.
    Und Ihnen kann ich nur empfehlen, genau wie
    TheDad, sich einen schwulen Therapeuten anzuvertrauen. Bitte nehmen Sie sich keinen
    aus dem Telefonbuch, er könnte eine homophobie haben. Und zum Schluss, wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Therapie, lassen Sie
    sich bitte nicht verunsichern(von einigen Usern
    hier,(Klugscheisser) und Ihnen nochmals alles Gute!!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#53 Harry1972Profil
#54 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 18.10.2015, 18:53h
  • Antwort auf #51 von HonestAbe
  • Ich bin da mit knapp 18 ausgetreten... Nun besteht aber die Gefahr, dass die finanziell bestens ausgestatteten großen Kirchen zum Sammelbecken radikaler Elemente werden. Bin von daher um jeden demokratiebereiten Christen froh, der die staatlich anerkannten Sekten mit liberalen Grundwerten bereichert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#55 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 20:06hHannover
  • Antwort auf #46 von Laurent
  • ""Merkwürdige, typische""..

    Mir, und wahrscheinlich auch anderen, ist nun nicht klar, inwiefern ich anderen Sachverstand unterstelle, insbesondere den "angesprochenen" unter ""Nrn.10 und 11"", indem ich ihn Dir abspreche !

    Derlei Zusammenhänge kann man selbst mit den absurdesten Ideen im Kopf nicht konstruieren !

    Ja..
    Dir fehlt selbst mit Kenntnis des Sachverhaltes der Sachverstand zur Beurteilung von Therapeuten..
    So einfach ist das manchmal..

    Und bevor Du dich da ins Zeug legst..
    Meine sowohl privat-persönlichen Erfahrungen, und meine Arbeit im Bereich sexualisierte Gewalt gegen Kinder, als auch meine beruflichen QualifikationEN befähigen mich, diese Einschätzungen vorzunehmen..

    Im Gegensatz zu einem Laien wie Dir..
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#56 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 20:07h Aalen
  • Antwort auf #48 von Harry1972

  • "Wer Mitglied der RKK ist unterstützt Kindermissbrauch" ist ein genauso dämliches Todschlagargument wie "Wer die Grünen wählt unterstützt praktizierte Pädophilie."

    Übrigens: Falls du nicht der Unterstützung von Kindesmissbrauch bezichtigt werden willst, würde ich schleunigst auf den Mars auswandern. Denn die meisten Fälle von Kindesmissbrauch gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand auf der Erde. Solange du hier lebst unterstützt du Kindesmissbrauch.

    Was haben wir daraus gelernt? Totschlagargumente lassen sich sehr leicht ad absurdum führen. Das Leben ist halt nicht so einfach wie du das gerne hättest.

    Ich könnte ja jetzt die Bibel zitieren, Tu ich aber nicht, denn Konfuzius wusste es schon früher: "Was du selbst nicht wünschtst, das tue auch anderen nicht an." Solange es du dir so einfach machst und alle Christen in einen Sack steckst und draufhaust nach dem Motto: Trifft ja eh den richtigen, erlaube ich mir die Meinung zu haben, dass du um keinen Deut besser bist, als diejenigen, denen du Hass entgegen bringst
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#57 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 20:16hHannover
  • Antwort auf #47 von Jogolein
  • ""Und daher wehre ich mich auch dagegen, dass Kirchenhasser alle Gläubige und Geistliche in die Schublade Missbrauch, Homohasser, reaktionär stecken.""..

    Das macht keiner..
    Es ist allerdings unbestreitbar das es in der RKK institutionalisierte Strukturen gibt, die man auch Seilschaften nennen kann, die einerseits dafür sorgen, das sogar bereits bekannte pädosexuelle Pfaffen immer wieder auf Stellen gesetzt werden, in deren Funktion sie Zugriff auf Kinder haben, als auch dafür von höheren und höchsten Stellen gesorgt wird, das sich solche Leute über sehr lange Zeit, teils bis zur Verjährung von Taten, der Strafverfolgung durch die zuständigen Behörden entziehen können..

    Das macht die RKK hier einzigartig..
    Wenn hier dann Kirchenkritiker von "mafiösen Strukturen" sprechen, und zum Begriff "Katholiban" greifen, oder zu "Kinderfickersekte", dann ist damit nicht automatisch jeder Katholik gemeint, und auch nicht jeder Priester..

    Das Problem dabei bleibt aber, das diejenigen, die nichts mit diesen Vorgängen zu tun haben, definitiv zu wenig gegen diese Strukturen tun, und sie mit dem "gewähren lassen" auch unterstützen..
    Eine Mitschuld mit der jeder Einzelne von euch wird leben müssen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#58 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 20:27hHannover
  • Antwort auf #50 von reiserobby
  • ""Andererseits, wenn am Ende nur die Bergers, Spahns und Konsorten in der Kirche bleiben, sind liberale Kräfte geschwächt und der negative Einfluss auf die Gesellschaft wächst...""..

    Der Einfluß entwickelt sich nicht aufgrund der verbleibenden Konsorten, sondern originär aufgrund der Masse, auf die man sich beruft, um seinen "Führungsanspruch" in gesellschaftlichen Fragen zu untermauern..

    Dieser wächst eben nicht an, wenn die Zahl der Schäfchen immer mehr schrumpft..
    Im Gegenteil..
    Je geringer die Anzahl der Schäfchen, desto geringer der Einfluß..

    Das ist übrigens der Ansporn der RKK so massiv in Islamophobie zu "investieren"..
    Es geht um den befürchteten Machtverlust bei vermutetem "Ausgleich" in den Zahlen der Gläubigen..
    Der nicht einmal erreicht werden muß, denn in den Augen der RKK genügt hier ja schon ein Anwachsen der Muslime von derzeit 4-5 % auf annähernd 10 % um einen "Untergang des christlichen Abendlandes" zu prophezeien..

    Mit den gleichen Argumenten wie gegenüber der Ehe-Öffnung..
    Die Öffnung der Ehe zerstöre die Familie..
    Ein Anwachsen der Muslime zerstöre die "christliche Gesellschaft..
    Beides ist und bleibt absurd..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#59 TheDadProfil
#60 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 20:41h
  • Antwort auf #56 von Jogolein
  • "Wer die Grünen wählt unterstützt praktizierte Pädophilie."

    Wie kommst du jetzt auf das argument?

    "Falls du nicht der Unterstützung von Kindesmissbrauch bezichtigt werden willst..."

    "Solange du hier lebst unterstützt du Kindesmissbrauch"

    Weist Du überhaupt, das du eine Strafttat begehst, indem du jemanden des Kindesmißbrauchs bezichtigst?
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#61 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 20:58hHannover
  • Antwort auf #54 von reiserobby
  • ""Nun besteht aber die Gefahr, dass die finanziell bestens ausgestatteten großen Kirchen zum Sammelbecken radikaler Elemente werden.""..

    Die Gefahr des "werdens" besteht nicht..

    Denn sie SIND es längst..
    Und es sind such nicht nur die "großen" Kirchen, sondern vor allem auch die vielen kleinen Evangelikalen Kirchen, die sich in plötzlichen Allianzen mit Teilen der RKK befinden..

    Dazu besehe man sich die Netzwerke einer Frau von Storch..
    Evangelikale Alt-Adlige die sich mit den Pius-Brüdern einläßt, und mit der Moon-Sekte, um ihre Bildungsplan-Gegner-Demos zu organisieren..

    ALFA-Chef und AFD-Gründer Lucke..
    Ebenfalls ein Evangelikaler..

    Anti-Bildungsplan-Petitions-Initiator Gabriel Stängle..
    Ein Evangelikaler Realschullehrer der mit seinem Schülern Exkurse in die KZ-Gedenkstätte Hailfingen - Tailfingen e.V. unternimmt, und ihnen die Information über Homosexuelle Häftlinge dort vorenthält..
    Mal so als Info :
    Die Gedenkstätte Hailfingen - Tailfingen liegt knapp 20 Km nördlich des Lagers Heuberg, dem KZ, in dem Fritz Bauer und Kurt Schumacher interniert waren, und das bis Heute als Standort der Bundeswehr genutzt wird..
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#62 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 21:15h Aalen
  • Antwort auf #57 von TheDad

  • Ich bedanke mich für deinen sachlichen Beitrag und Stimme mit dir inhaltlich zu 100% überein. Es ist in der Tat eine Sauerei was in der instutionellen Kirche ins besondere in Punkto Seilschaften abgeht. Da hilft halt auch ein Papst nichts, der alleine genommen vielleicht gar nicht mal so übel wäre.

    Umso mehr gilt es meiner Meinung nach in der Kirchenbasis alles dafür zu tun Unrecht aufzudecken, Missstände zu.thematisieren und vor allem für Gleichberichtigung zu kämpfen und sich gegen antiquierte Moralvorstellungen zu wehren. Ich sehe mich als Katholik eben in der Verantwortung gegenüber der Menschen, die innerhalb und außerhalb Kirche durch die Kirche diskriminiert und geschädigt wurden und werden. Unter anderem deswegen kommt es für mich nicht in Frage mich durch einen Austritt aus der Verantwortung zu stehlen.

    Es gibt viele die so denken wie ich, aber es sind wie du sagst, zu wenige. Und leider gibt es dann noch so Typen wie den Berger, auf den ich mal große Hoffnungen setzte. Leider hat sich herausgestellt, das sein Outing rein egoistische Motive hatte und er den reaktionären ,rechtspopulistischen und homophoben Mist, den er schon als Schrankschwester verbrach weiter verzapft. Der ist in der Tat keine Hilfe, sondern eine Gefahr.
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#63 Harry1972Profil
  • 18.10.2015, 21:23hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #56 von Jogolein
  • Moment mal...

    Dein Pädo-Vergleich mit den Grünen zieht hier nicht, denn damals ging es um die Angleichung der Schutzaltersgrenzen, keinesfalls um die Legalisierung von pädosexuellen Praktiken.
    Desweiteren haben die Grünen das Thema umfassend aufgearbeitet, was man von der RKK nicht behaupten kann.

    Es ist auch ein Unterschied, ob ich als Erdenbewohner keinen Einfluss auf Kindesmissbrauch habe oder ob jemand wie Du eine Organisation finanziell unterstützt, die Kindesmissbrauch billigt und vertuscht.
    Du bist aktiver (!) Unterstützer dieser Kindesmissbrauchs-Sekte!

    Die Goldene Regel, welche Du Konfuzius zuschreibst, ist ein ethischer Grundsatz, der schon lange vor Konfuzius ersonnen wurde.

    Ich stecke nicht alle Christen in einen Sack sondern alle zahlenden Kirchenmitglieder!
    Das ist ein gewaltiger Unterschied.
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#64 LaurentAnonym
  • 18.10.2015, 21:23h
  • Antwort auf #55 von TheDad
  • In Kurzfassung:

    10
    Felix:
    "Der Therapeut ist ein Quacksalber."

    11
    Hugo:
    "...ihn anzeigen und der Ärztekammer melden."

    Ich:
    "Wenn man den Sachverhalt nicht genau kennt, kann man keine solchen Aussagen treffen. Es ist eine Vorverurteilung.

    Du:
    "Dir fehlt der Durchblick."

    Dein Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht.

    Es ist alles Wesentliche gesagt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#65 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 21:26h Aalen
  • Antwort auf #60 von hugo1970

  • Ich will dir ja nichts unterstellen, aber hast du den Beitrag gelesen, auf den ich antwortete? Da wird mir genau das unterstellt. Ich habe lediglich auf polemische Weise gekontert und unterstelle selbstverständlich niemandem was.

    Das Grüne Pädophile seien und deren Wähler Pädophilie unterstützen war so ein typisches kreuz.net-Argument, das sich auf die Pädophilie-Debatte aus den 70ern und 80ern bezieht und ichh wollte einfach zwei dämliche und extreme Todschlagargumente gegenüber stellen
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#66 userer
  • 18.10.2015, 21:32h
  • Antwort auf #23 von Laurent
  • Laurent: "Solch ein Übergriff kommt doch, zumal innerhalb des Klassenverbands, nicht aus heiterem Himmel."

    Das ist richtig. Meistens wird eine hetzerische Atmosphäre aufgebaut, in diesem Land überwiegend durch sogenannte gläubige, wohl überwiegend katholische, Christen und deren politischen Arm, die CDU/CSU.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#67 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 21:34hHannover
  • Antwort auf #56 von Jogolein
  • ""denn Konfuzius wusste es schon früher""..

    Konfuzius wußte aber auch :
    Einschlafe mit juckende Hintern, aufwache mit stinkende Finger..

    Wer sich mit diesen Leuten einläßt, übernimmt den Stallgeruch..

    Dein "Argument" Dir sei es dort nie schlecht ergangen, ehrt die Menschen in Deiner Umgebung..
    Ein echter Beweise für die Integrität der RKK ist das noch lange nicht..
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#68 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 21:46hHannover
  • Antwort auf #64 von Laurent
  • Kürzer fassen, bevor Du noch die Fassung verlierst..

    10, Felix, hat recht..
    11, Hugo, auch, unter der Voraussetzung der Mann ist nicht nur Therapeut, sondern auch noch Arzt, und in dieser Funktion Mitglied einer Ärztekammer..
    Ansonsten ist der nämlich nur in einer Therapeuten-Vereinigung Mitglied, die längst nicht über ein so relativ gut organisiertes Beruf-Recht, Standes-Recht, übrigens so etwas ähnliches wie eine Sharia, verfügen..

    Es ist keine Vorverurteilung, sondern eine Meinung die die User äußern..

    Und es war schon alles wesentliche geschrieben, bevor Du dich zu Wort gemeldet hattest..
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#69 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 21:47h Aalen
  • Antwort auf #63 von Harry1972

  • Ich habe Konfuzius gewählt weil mir seine Formulierung intus ist und weil er nicht.die Bibel ist, nicht weil er der älteste ist der diesen ethische Grundsatz formuliert hat. Dir scheint selbiger ohnehin nicht zu interessieren. Was du betreibst ist Doppelmoral wie sie im Buche steht.
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#70 hugo1970Ehemaliges Profil
#71 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 18.10.2015, 22:29h
  • Sind wir uns denn darin einig, dass es sehr wohl auch demokratiebereite, nicht homophobe Kirchenmitglieder gibt?
  • Antworten » | Direktlink »
#72 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 22:31h Aalen
  • Antwort auf #67 von TheDad

  • Das ist ein schöner Vergleich :)

    Es ist halt ein Unterschied ob ich die Kuh bin, die die Scheiße produziert oder der Stallbursche, der versucht den Mist wegzuräumen, und dafür halt mit einem Gschmäckle leben muss. Ich sehe mich als letzteres und kann gut damit Leben. BTW jeder Deutsche trägt ein schon über 80 Jahre altes Gschmäckle mit sich rum und muss damit auch Leben.

    Im übrigen: Ich muss nicht die.Integrität der Kirche beweisen, sondern ich muss meine Integrität beweisen. Und die beweise ich meinem.Verständnis nach nicht dadurch, dass ich die Kuh.scheißen lasse, wie sie gerade will. Und Einfluss auf die Kuh habe ich halt nur im Stall und nicht vor der Tür.
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#73 LaurentAnonym
#74 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 22:45h Aalen
  • Antwort auf #70 von hugo1970

  • Ich wirklich nicht das Bedürfnis in Polemik aufzugehen. Ich kann mir durchaus was schöneres vorstellen. Allerdings braucht man sich nicht zu wundern, dass wenn man mich schon durch beleidigende Unterstellungen in die Ecke drängt auf ähnlichem Niveau reagiere.

    Nichtsdestotrotz bin ich durchaus zur Selbstkritik fähig und entschuldige mich deshalb ehrlich für meine polemischen Kommentar.
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#75 Patroklos
#76 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 23:20hHannover
  • Antwort auf #71 von reiserobby
  • Wer ist hier "wir" ?

    Die Community ?
    Die Atheisten ?
    Die Apostaten ?
    Die Konvertiten ?

    Und geht es hier tatsächlich um etwas so eingeschränktes wie "demokratiebereitschaft", die von jedem Bürger als Pflicht der Verfassung erwartet wird ?

    Meines Erachtens impliziert "demokratiebreitschaft" auch das Fehlen von Homophobie und Rassismus..
    Ob das anders herum dann auch so gilt ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#77 TheDadProfil
  • 18.10.2015, 23:30hHannover
  • Antwort auf #72 von Jogolein
  • ""BTW jeder Deutsche trägt ein schon über 80 Jahre altes Gschmäckle mit sich rum und muss damit auch Leben.""..

    ich bin gar kein Deutscher..
    Ich bin nur aus reinem Zufall hier geboren..
    Und trage dennoch dieses Geschmäckle mit mir rum..

    Aber im Gegensatz zu Dir halte ich es für fatal zu glauben, man könne den Dreck im Stall einfach vor die Tür räumen, und schon sei der Stall sauber..

    Die Institution von innen heraus zu verändern kann nicht gelingen, wenn durch die Mitgliedschaft gleichzeitig diese Institution in die Lage versetzt wird, sich durch die implizierte Mehrheits-Position, auf die sich der Absolutheits-Anspruch beruft, erst entsteht..

    Die RKK von innen heraus zu verändern kann nur Leuten gelingen, die an der Spitze des Klerus stehen..
    Eine echte Bereitschaft dazu ist nirgends zu erkennen..
    Also muß massiver Druck von außen einwirken..
    Man muß diese "Religionen" in die staatlichen Ordnungen zwingen, in die Gesetze beugen, denen sie sich zu unterwerfen haben, wollen sie ihren Fortbestand nicht gefährden..
    Und die Gesetze die sie zu respektieren haben, sind durch die Menschenrechte skizziert..
    Jeder Verstoß dagegen muß zu Sanktionen führen..
    Ist die RKK bereit dazu diese Sanktionen hinzunehmen ?
    Wohl kaum..
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#78 Harry1972Profil
  • 18.10.2015, 23:40hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #69 von Jogolein
  • Die Goldene Regel ist ein ethischer Grundsatz, der mir tatsächlich wichtig ist. Mir zu unterstellen, daß er mich nicht interessiert, entspringt Deiner Defensivhaltung und entbehrt jeder Grundlage.

    Im Gegensatz zu Dir, unterstütze ich die RKK nicht freiwillig und muss mir deshalb auch keinen Vorwurf gefallen lassen.
    Du hingegen unterstützt diese Sekte freiwillig und es ist keine Doppelmoral, Dir unter die Nase zu reiben, daß Du eine Mitschuld trägst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#79 Harry1972Profil
  • 18.10.2015, 23:46hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #72 von Jogolein
  • Du bist aber auch derjenige, der die Kuh füttert und nur deshalb kann sie Scheisse produzieren und sie produziert soviel Scheisse, daß diese auch ausserhalb des Stalls rumliegt und Unbeteiligte behelligt.

    Es wird Zeit, die Kuh verhungern zu lassen.
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#80 TheDadProfil
#81 giliattAnonym
  • 19.10.2015, 01:12h
  • Heute nennt man das Schul-Mobbing. Aus beruflichen Gründen zog meine Familie oft um. In jeder neuen Schulklasse bezog ich Klassenkeile und wurde als Neuling gnadenlos verdroschen. Im Alter von 7 Jahren, 8 Jahren, 9 Jahren und 10 Jahren. Immer jeweils ein halbes Jahr lang dauerte die Tortur. Das hatte keinen "schwulen" Hintergrund. Es ging um die Hierarchie in der Klasse. Ich litt sehr darunter. Befreite mich schliesslich davon, indem ich einem meiner Peiniger heftig auf die Nase drosch. Wir rangelten, ich zwängte ihn in eine Stuhlreihe aus zusammengeschraubten Tischen und Bänken und hieb zu, bis er blutete aus Nase und Mund. Im Alter von 10 Jahren. Hernach wurde ich akzeptiert im Rahmen der Schulklasse. Das passierte vor fast 40 Jahren.
    Man muss sich wehren.

    Ich (58) bin heute 1,86 groß, wiege 109 Kilo und bin sehr durchtrainiert. Zudem durch meine Ausbildung in der Armeezeit ausgebildet in der Technik des "lautlosen Tötens". Ja, ich kann mit nur einem Griff einem Angreifer das Licht dauerhaft ausknipsen. Davon wollte ich nie Gebrauch machen. Hab ich auch nicht. Aus Vorgenanntem meiner Biographie leitete ich nur eine Maxime ab: Man muss sich wehren!

    Vor 4 Jahren cruiste ich im Urlaub mal gegen 23.00 Uhr in Wismar im Lindenpark, wo das Polizeirevier gleich nebenan ist. Lauter nette Kerle vor Ort. Wir nuckelten an unseren Genitalien herum, bereit, weiter einzudringen. Plötzlich gellte ein Schrei durch die Nacht: "Du schwules Vieh hast meine Schwester vergewaltigt!" Schnelle Trappelschritte waren zu hören. Alle Jungs packten ihre Pimmel ein und flüchteten panisch. Ich nicht. Ich ging in die Richtung, aus der das homophobe Gelärme gekommen war. Sah die beiden Verursacher auf mich zulaufen. Einen missraten auf "pissblond" gefärbten Teutonen. Und seinen eben mickrigen schwarzgelockten Kameraden mit offenbarem Migrationshintergrund. Sie stürmten aggressiv auf mich zu. Ich blieb stehen. Beide bremsten ab. Ich hätte die Burschis gepackt, durch die Luft gewirbelt und in das Astwerk der Bäume verfrachtet. Ich hatte keine Angst. Sie schon, angesichts meiner massigen Erscheinung.

    Die hätten Messer mitführen können und mich aufschlitzen. Daran habe ich nicht gedacht.
    Ich wollte mich nur wehren. Und das wäre den homophoben Mickermännchen sehr schwer bekommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#82 ollinaieProfil
  • 19.10.2015, 06:02hSeligenstadt
  • Antwort auf #71 von reiserobby
  • "Sind wir uns denn darin einig, dass es sehr wohl auch demokratiebereite, nicht homophobe Kirchenmitglieder gibt?"

    1. "demokratiebereit" = Demokratisches Verhalten könnte man auch mal in Erwägung ziehen.

    Pfui! Ich will nicht unter demokratiebereiten Personen leben, sondern unter praktizierenden Demokraten!

    2. Die RKK ist erklärtermaßen per Selbstdefinition nicht demokratisch und diverse bischöfe erklären regelmäßig, das Laien nichts zu melden haben. Für viele andere Kirchen gilt das genauso, offiziell oder zumindest in der realen Praxis.

    Ich persönlich bin bekanntermaßen überzeugter Atheist, ja Anti-Theist, weil ich den Glauben an fantastische Dinge für Menschheitsschädigend halte. Solange das jemand für sich privat tut und vor der realen Wirklichkeit Augen und Verstand verschließen will soll er es aber von mir aus tun dürfen, da bin ich Demokrat.

    Kirchenmitgliedschaft ist übrigens zum Glauben weder hinreichend noch notwendig!!!

    Wer in der Kirche kein Amt hat, hat nichts zu Melden.
    Wer ein Amt hat und die Kirche kritisiert, hatte bald ein Amt.
    Wer glaubt, und glaubt er könne als RKK-Mitglied von innen heraus etwas verändern erliegt gleich zwei Illusionen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#83 ollinaieProfil
#84 JogoleinProfil
  • 19.10.2015, 07:54h Aalen
  • Antwort auf #79 von Harry1972

  • Ehe die Kuh verhungert geht die Welt unter. Das ist eben Fakt. Die Katholische Kirche wächst nämlich jedes Jahr um ca. 1-2%, daran ändert sich auch nichts wenn im Westen jedes Jahr mehr Leute austreten.

    Der Einfluss der Kirche auf den Bürger der Staaten des aufgeklärten Westens tendiert ohnehin gegen Null. Wieviele der praktizierenden Katholiken im Westen halten sich an die Moralvorstellungen der Kirche, gehen jeden Sonntag zur Messe, glauben an die moralische Oberhoheit des Papstes (Unfehlbarkeit)? Das sind nur sehr wenige. Weitgehenden Einfluss hat die Kirche in Deutschland nur auf das eigene Personal und auch wenn es gilt diese arbeitrechtlichen Missstände abzuschaffen weiß jeder der einen Arbeitsvertrag bei der Kirche unterschreibt worauf er sich einlässt.

    Es geht um was ganz anderes, nämlich zu versuchen, den Leuten, bei denen die Kirche viel mehr Einfluss hat, nämlich z. B. In Afrika, Südamerika etc. immer wieder aufzuzeigen was Sache ist. Solange die Kirche weltweit gesehen immer mehr an Einfluss gewinnt, braucht es innerhalb der Kirche liberale Kräfte, die Misstände thematisieren und dagegen ankämpfen.

    2002 verabschiedete die DBK einen Beschluss, dass die Eingehung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft einen "schweren Loyalitätsverstoß" darstelle und somit eine fristlose Kündigung rechtfertigte. Dieser Beschluss wurde im Juni 2015 auf Druck von inner- und außerkirchlicher LGBT-Gruppierungen (siehe z. B Saarbrücker Appell) aufgehoben. Leider fand dieser in meinen Augen wichtiger Schritt in Sachen LGBT-Rechte innerhalb der Kirche, der übrigens widerlegt, dass man als Laie(= nicht mit kirchlichem Amt bekleideter) keinen Einfluss hätte und nichts bewirken könne, kaum Erwähnung in den Medien.
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#85 JogoleinProfil
  • 19.10.2015, 08:10h Aalen
  • Antwort auf #77 von TheDad

  • Ich sehe das genauso wie du. Allerdings bedarf es eines starken Staates um so etwas zu tun. Den haben wir aber nicht. Der deutsche Staat hat sich in eine Abhängikeit von der Kirche begeben. Aufgaben wie das Bereitstellen von Kindergartenplätzen, die Pflege von Kranken, Alten und Behinderten, die per se Aufgaben des Bundes, der Länder und (politischen) Gemeinden sind, werden im wesentlichen von den Kirchen geleistet, weil sie der Staat nicht leisten kann oder will. Dafür räumt der Staat den Kirchen weitgehende Rechte ein, die leider ein Gschmäckle haben.

    Das ist aber nicht ein Problem der Kirchen, sondern der Bundesrepublik Deutschland. Wenn ein Staat es zulässt, dass die Kirche sich einmischt, braucht er sich nicht zu wundern, dass die Kirche das auch tut.

    Das Übel liegt also ganz wo anders.
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#87 Harry1972Profil
  • 19.10.2015, 09:56hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #84 von Jogolein
  • Mir schreibst Du: "Der Einfluss der Kirche auf den Bürger der Staaten des aufgeklärten Westens tendiert ohnehin gegen Null."

    Im nächsten Kommentar an TheDad dann: "Der deutsche Staat hat sich in eine Abhängikeit von der Kirche begeben."

    Hoppla!
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#88 screamoProfil
  • 19.10.2015, 11:27hGelsenkirchen
  • Mich haben mal drei Jungs angegriffen, weil ich mit nem Typen geknutscht haben. Ich habe ihnen drei mal gesagt, sie sollen es sein lassen. Beim vierten mal haben wir drauf gehauen. Aber richtig. Die mussten ins Krankenhaus, wir nicht ! LOL... So muss es sein. Man muss Feuer mit Feuer bekämpfen. Und kommt mir nicht mir, Gegengewalt macht die nur agressiver oder was willste gegen Stärkere anrichten. Erstens, du kriegst doch so oder so ein aufs Maul. Aber wenn du dich wehrst, haben die auch was davon. Und jedem tut es weh, wenn er einen Tritt in die Eier bekommt. Da kann es noch so ein Muskelprotz sein ! Jeder hat das Recht auf Selbstverteidigung. Also, schlagt doch einfach mal zurück !!!
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#89 JogoleinProfil
#90 LarsAnonym
  • 19.10.2015, 13:00h
  • Antwort auf #88 von screamo
  • Es ist jedem/jeder zu empfehlen, der/die sich von Gewalt bedroht fühlt und beeindruckt ist, einen Kurs in Selbstverteidigung zu besuchen. Diese werden auch oft in queeren Sportvereinen angeboten. Es geht nicht nur ums "Zurückschlagen" - das ist nicht jedermanns Sache, sondern um eine körperliche Haltung und Kontrolle, mit der man sich im Vorfeld eines Konflikts schon Respekt verschafft.

    Außerdem stärkt es das Körpergefühl und macht gesund und schön ...

    Ein wenig Kampftraining hilft übrigens auch, wenn man die Erfahrungen überträgt, verbale Auseinandersetzungen mit Menschen auszuhalten, Agressionen zuzulassen und zu kanalisieren, um in Auseinanderstzungen seine Kräfte nicht zu vergeuden.
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#91 ursus
  • 19.10.2015, 13:20h
  • Antwort auf #88 von screamo
  • ich finde es vollkommen richtig, zur gegenwehr zu ermuntern, wie du das tust. gerade wenn irgendwo wenige angreifer_innen auf viele schwule vor ort stoßen, wäre es schon sehr wünschenswert, wenn die nicht alle wegrennen, sondern zumindest in der gruppe zivilcourage zeigen würden.

    ich habe aber ein bisschen bauchschmerzen mit deinem satz "schlagt doch einfach mal zurück!"

    "einfach" ist das nämlich eben nicht. und wenn wir nicht darüber reden, WESHALB es nicht einfach ist und was wir tun können, damit es einfacher wird, dann besteht auch da wieder die gefahr, die schuld an gewalt mehr oder weniger den opfern zuzuschieben, wenn sie sich halt nicht "einfach mal wehren".
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#92 userer
  • 19.10.2015, 13:28h
  • Antwort auf #71 von reiserobby
  • reiserobby: "Sind wir uns denn darin einig, dass es sehr wohl auch demokratiebereite, nicht homophobe Kirchenmitglieder gibt?"

    Da fehlt noch der abschließende Relativsatz in deiner Frage:

    ... Kirchenmitglieder gibt, die jedoch ihre homophoben Religionsvereine tatkräftig mit Geld unterstützen und so zum Terror gegen Schwule und Lesben beitragen.
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#93 userer
#94 Harry1972Profil
#95 Patroklos
#96 LorenProfil
  • 19.10.2015, 13:55hGreifswald
  • Antwort auf #84 von Jogolein
  • " ... weiß jeder der einen Arbeitsvertrag bei der Kirche unterschreibt worauf er sich einlässt ..."

    Es kann auch in Ländern, in denen ein relativ gut ausgebautes Bildungssystem vorzufinden ist und die Menschen Zugang zu vielfältigen Informationen haben, jedes Mitglied der RKK sein Wissen erweitern über die Geschichte, die Personen, die Organisationsform etc. dieser Organisation. Es beibt dann jeder und jedem selbst überlassen, ob sie oder er sich freiwillig mit derselben gemein macht. Informationen über die gegen die Menschenrechte gerichteten Aktivitäten, die von einflussreichen Klerikern u.a. in dieser Organisation vollzogen werden, sind für Vergangenheit wie Gegenwart zugänglich und sollten bekannt sein.

    Für mich ist im Grunde nur nachvollziehbar, dass viele Katholiken ihren Glauben meinen im Rahmen dieser Organisation ausüben zu müssen, weil sie sich die Inhalte der lateinischen Missa so stark zueigen gemacht haben ("Credo in ... unam, sanctam, catholicam
    et apostolicam ecclesiam" - "Ich glaube ... an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche"), dass sie die Organisation der Glaubensgemeinschaft zum Glaubensinhalt machen. Zudem wollen viele sehr kritische Katholiken aus meinem Familien- und Bekanntenkreis dieser Organisation nicht den Rücken kehren, weil sie sich ein Leben ohne Taufe, Hochzeit in Weiß und Beerdigung nach den Riten der RKK nicht vorstellen können oder meinen, "dass sich das doch so gehört" um nicht unangenehm im sozialen Umfeld aufzufallen. Da wird so manches Sozialwesen Mensch recht großzügig im Wegschauen und Relativieren vollzogenenen Unrechts (i.S.v. ethisch mindestens zweifelhafter, die Würde des Menschen verletzender Aktivitäten).

    Muss jede und jeder selbst wissen, wo die eigene Schmerzgrenze ist, wenn sie oder er freiwillig Mitglied einer Organisation ist (was nicht nur für religiöse gilt). Zu viele müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, für die freiwillige Zugehörigkeit zu einer Organisation mit dem Verlust von Integrität und Glaubwürdigkeit zu bezahlen.
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#97 JogoleinProfil
#98 HonestAbeProfil
  • 19.10.2015, 14:15hBonn
  • Antwort auf #97 von Jogolein
  • Wenn du auf der einen Seite sagst, der Einfluss der Kirche auf westliche Bürger sei gleich Null und auf der anderen Seite, dass der deutsche Staat (der ja nun mal aus seinen Bürgern besteht) von der Kirche abhängig sei, sind das zwei sich fundamental widersprechende Aussagen.
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#99 TheDadProfil
  • 19.10.2015, 14:58hHannover
  • Antwort auf #84 von Jogolein
  • ""Die Katholische Kirche wächst nämlich jedes Jahr um ca. 1-2%, daran ändert sich auch nichts wenn im Westen jedes Jahr mehr Leute austreten. ""..

    Das dieses Wachstum einer Zwangstaufe und einer Zwangsmitgliedschaft geschuldet ist, die Teil des perfiden Systemes der Unterdrückung der Mitglieder ist, ist Dir nicht klar ?

    ""Der Einfluss der Kirche auf den Bürger der Staaten des aufgeklärten Westens tendiert ohnehin gegen Null.""..

    Wie REAL und wie groß der Einfluß der RKK und der EKD auf diesen Staat ist, wurde hier schon vielfach erklärt..
    Als Beispiel nenne ich hier nur den Fernsehbeirat des ZDF, in dem von 31 Mitgliedern allen 6 aus den Kirchen und ihren Konzernen Caritas und Diakonie stammen..
    Als "Anstalt öffentlichen Rechtes" erschließt sich hier vielen nicht, was die dort zu suchen haben..
    Und die Kirchen besetzen in JEDER "Anstalt des öffentlichen Rechts" diese Beiräte, u.a. auch in der Abfallwirtschaft, der Abwasserwirtschaft, dem Bundesamt für Binnen-Schifffahrt, und dem Deutschem Wetterdienst..

    ""Wieviele der praktizierenden Katholiken im Westen halten sich an die Moralvorstellungen der Kirche, gehen jeden Sonntag zur Messe,""..

    Darum geht es nicht..
    Es geht darum das der Klerus in diversen Äußerungen die Einhaltung diese "Regeln" auch von den Nicht-Mitgliedern, den Evangelischen, UND sogar von den Atheisten einfordert, und massiven Druck auf die Politik ausübt..
    Es geht darum. das die RKK Einfluß auf MEIN Freizeitverhalten als Mensch nimmt :

    de.wikipedia.org/wiki/Tanzverbot

    Schau Dir die Liste an, an welchen Tagen im Jahr mit das Ausgehen vergällt werden soll..

    ""Solange die Kirche weltweit gesehen immer mehr an Einfluss gewinnt, braucht es innerhalb der Kirche liberale Kräfte, die Misstände thematisieren und dagegen ankämpfen.""..

    Klingt hübsch..
    Aber Menschen wie Du haben diese Einflüße gegenüber den Reaktionären in der RKK nicht, und schon gar nicht gegenüber anderen Ländern, und dem dortigem Klerus..

    Der ZdK bildet nicht einmal eine "liberale" Kraft gegenüber dem deutschem Klerus, und kann diesen zu NICHTS bewegen, geschweigedenn zwingen..

    Und zu Nr.#85 :
    ""Ich sehe das genauso wie du. Allerdings bedarf es eines starken Staates um so etwas zu tun. Den haben wir aber nicht.""..

    Weil die Lobbyisten der RKK diesen Staat schwächen..
    Alles und Jedes wird dem Druck der "Kirchen" untergeordnet, von der Öffnungszeit der Geschäfte bis zu den "Ruhezeiten" an Sonntagen, während die Kirchenglocken frühmorgens mitten in der Stadt infernalischen Lärm mit bis zu 180 Dezibel, und damit so laut wie ein startender Jet, entfalten..

    Abschalten..
    Sollen diejenigen die zur messe wollen, sich doch eine APP auf's Handy laden, die sie aus den Betten schmeißt..

    ""werden im wesentlichen von den Kirchen geleistet, weil sie der Staat nicht leisten kann oder will.""..

    Das nennt sich Outsourcing..

    ""Das ist aber nicht ein Problem der Kirchen, sondern der Bundesrepublik Deutschland. Wenn ein Staat es zulässt, dass die Kirche sich einmischt, braucht er sich nicht zu wundern, dass die Kirche das auch tut.
    Das Übel liegt also ganz wo anders.""..

    Das schreib ich doch die ganze Zeit..
    Der Staat MUSS endlich der Verfassung gerecht werden, und sich von den "Kirchen" trennen..
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#100 TheDadProfil
#101 JogoleinProfil
  • 19.10.2015, 15:28h Aalen
  • Antwort auf #98 von HonestAbe

  • Selbstverständlich kann sich ein völkerrechtliches Subjekt Staat abhängig von einer Institution machen, während der einzelne Bürger von eben selber Instiution eben nicht zwangsläufig abhängig ist. Der Staat muss dafür blechen, dass die Kirche Staatsaufgaben wie die soziale Versorgung übernimmt. Mir als Bürger können z. B. die Moralforderungen der Kirche völlig schnuppe sein. Da widerspricht sich also gar nichts.
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#102 Patroklos
#103 JogoleinProfil
  • 19.10.2015, 16:42h Aalen
  • Antwort auf #99 von TheDad

  • Sich von den Kirchen einfach so trennen wird schwierig werden. Denn auf Artikel 7 GG trifft die sogenannte "Ewigkeitsklausel" (Artikel 79)
    Zu, das heißt: Darf niemals geändert werden. Laut Art. 7 werden somit die Kirche auf alle Ewigkeiten das Recht haben an deutschen Schulen Religionsunterricht zu halten und die Lehrinhalte selbst zu bestimmen. Ausnahme sind bekenntnisfreie Schulen wie z. B in Berlin. Dass Schulen in bekenntnisfreie Schulen umgewandelt werden ist Ländersache, davon hat außer Berlin aber nocb kein Land gebrauch gemacht.

    Außer dem sollte man Artikel 140 nicht übersehen. Der verweist auf die Weimarer Reichsverfassung und erkärt deren Artikel 136-139+141 zum Teil des Grundgesetzes. Diese sind nur mit Bundesgesetz beschlossen durch Zwei-Drittel-Mehrheit des Bundestags änder- abschaffbar. Somit dürfte einer Trennung von der Kirche, also Laizismus sehr unwahrscheinlich sein.

    Tanzverbote (ich halte nix davon) werden durch Feiertagsgesetze bestimmt, sie sind Ländersache und sind gem.
    Art. 140 GG verfassungskonform.

    Das sind halt nun mal die Fakten, was man damit anfängt muss jeder für sich ausmachen
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#104 Harry1972Profil
#105 AnthrazitProfil
#106 LarsAnonym
#107 Harry1972Profil
  • 19.10.2015, 17:22hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #106 von Lars
  • Dein "Vergleich" dient lediglich dazu, vom Thema wegzulenken und dazu, Argumente etablieren zu können, die erst durch die Verknüpfung völlig unterschiedlicher Sachverhalte möglich werden.

    So läuft das aber nicht.
    Konstruieren wir doch lieber einen Vergleich mit einem fiktiven Pornolabel, welches Bekanntheit erlangt hat, weil es mit den Einnahmen aus den legalen Filmen kinderpornografische Filme produziert. Würdest Du es demnach gutheissen, daß Konsumenten die Produktion von Kinderpornografie wissentlich unterstützen, indem sie die legalen Filme dieser Firma kaufen?

    Dein Vergleich hinkt ausserdem alleine deshalb, weil Du einen Politiker benennst, der, auf die RKK umgemünzt, mindestens ein hochrangiger Bischof sein müsste. Hier geht es aber um die Laufkundschaft, den einfachen Gläubigen, der keinen direkten Einfluss hat.
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#108 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 19.10.2015, 17:35h
  • Antwort auf #85 von Jogolein
  • Hm, ich würde das a bissel anders formulieren.
    Die moderne Bundesrepublik (nach dem zweiten weltkrieg), wurde von ehemaligen nazis und der katholischen kirche (ich meine die cdu) aufgebaut.
    Ergo, da hat die katholische kirche den Fuß in der Angel gehabt bevor man A sagt.
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#109 hugo1970Ehemaliges Profil
#110 TheDadProfil
  • 19.10.2015, 19:14hHannover
  • Antwort auf #102 von Patroklos
  • ""Das kann man ja doch wohl verlangen, oder?""..

    VERLANGEN kann man hier nur, das man die Kommentare der anderen LIEST BEVOR man sich zu Wort meldet !

    VERLANGEN kann man RESPEKT vor solchen Kommentaren, in denen User ihre persönlichen Schicksale offenbaren !

    Und VERLANGEN KÖNNTE man von der Redaktion, das sie dafür Deinen Account löscht..
    Wenn nicht die Gefahr bestünde das Sekunden später ein neuer "aufflammt", der ähnlich respektloses und dummes hervorbringt..

    Diese Empathielosigkeit sondersgleichen hat Dich endgültig als MENSCH disqualifiziert !
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#111 HonestAbeProfil
  • 19.10.2015, 19:15hBonn
  • Antwort auf #101 von Jogolein
  • Wenn du sagst "Der Staat muss blechen", dann frage ich dich: Wer blecht denn da? Der Staat sind doch wir alle oder etwa nicht?
    Daher können uns auch die Moralforderungen der Kirchen leider nicht egal sein, denn diese gestalten leider aktiv mit bei der Schaffung der Gesetze unseres Landes. Wie du ja selbst schreibst, ist es den Kirchen sogar gelungen, sich bei der Schaffung unseres Grundgesetzes Sonderrechte zu ergaunern. Und unabhängig davon welche Parteien gerade an der Regierung sind (es gibt eben leider keine einzige laizistische Partei in Deutschland), nehmen sich die Kirchen heraus, auf die Politik in ihrem Sinne einzuwirken. Dabei haben sie eine unvergleichlich bevorteilte Position, die in dieser Art und Weise keine andere Lobbygruppe besitzt. Also erzähl mir nicht, dass einem das völlig schnuppe sein kann. Wäre es nicht gerade dein Lieblingsverein welcher diese Sonderstellung besitzt, sondern bspw. jemand von der spirituellen Konkurrenz (z. B. vom bösen Islam), würdest du die Dinge flugs ganz anders sehen.
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#112 TheDadProfil
  • 19.10.2015, 19:39hHannover
  • Antwort auf #103 von Jogolein
  • ""Sich von den Kirchen einfach so trennen wird schwierig werden. ""..

    Wie oft eigentlich noch ?
    Das hat NIEMAND vor !

    Aber es kann verlangt werden, das "Kirche" drauf steht, wo "Kirche" drin ist..
    Es kann verlangt werden das "Kirche" sich aus dem Leben der Menschen heraushält, und keine "Regeln für Alle" aufstellt..

    Vor allem kann erwartet werden das Staat die Aufgaben übernimmt, die Aufgabe des Staates sind, und sie nicht aus "Billigkeit" einer Sekte überläßt, deren Intention in der Unterdrückung von Menschen besteht, die nichts mit ihr zu tun haben wollen !

    Wer sich als erwachsener Mensch in die Fänge solcher Organisationen begeben will..
    Bitte schön..
    Aber ich verlange MEINE "Religionsfreiheit", die darin besteht von solchen Einflüssen frei zu sein..
    Das ist VERFASSUNGSRECHT !

    ""das heißt: Darf niemals geändert werden.""..

    Muß gar nichts geändert werden !
    Muß nur endlich durchgesetzt werden, denn in der Verfassung steht : Staat und Kirche sind getrennt..
    Also muß endlich getrennt werden..
    Keine Kirchensteuer durch den Staat einziehen, wer zahlen will, soll sich selbst drum kümmern..
    Keine Finanzierung von "Kirchen-Personal" über Steuergelder..
    Keine Ausnahmen in den AGG's..
    Keine "Kirchen-Privilegien"..

    ""Laut Art. 7 werden somit die Kirche auf alle Ewigkeiten das Recht haben an deutschen Schulen Religionsunterricht zu halten und die Lehrinhalte selbst zu bestimmen.""..

    Nöö..
    Denn Näheres regeln die Landesgesetze..
    Schon immer..
    Also findet "Religionsunterricht" zukünftig nur noch als "freiwillige Arbeitsgemeinschaft" an Nachmittagen statt, denn die Teilnahme der Kinder ist eh von der Entscheidung der Eltern abhängig..

    ""Dass Schulen in bekenntnisfreie Schulen umgewandelt werden ist Ländersache, davon hat außer Berlin aber nocb kein Land gebrauch gemacht.""..

    Stimmt nicht, denn jede staatliche Schule ist Bekenntnisfrei im Sinne des GG..
    Der Passus bezieht sich auf die Freiwilligkeit der Teilnahme..

    ""Somit dürfte einer Trennung von der Kirche, also Laizismus sehr unwahrscheinlich sein.""..

    Das ist falsch, denn sämtliche Artikel 1 - 20 die der "Ewigkeitsklausel" unterliegen, setzen "übernommenes" Recht aus der Weimarer Verfassung außer Kraft..
    Einzig zu beachten ist hier Artikel 4 Satz 2
    ""Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.""..

    Alles andere kann sehr wohl verändert werden..

    ""Tanzverbote (ich halte nix davon) werden durch Feiertagsgesetze bestimmt, sie sind Ländersache und sind gem.
    Art. 140 GG verfassungskonform.""..

    Das GG ist stringend aufgebaut..
    Die unten stehenden Artikel haben sich den oben stehenden unterzuordnen..
    Und so steht die freie Entfaltung der Persönlichkeit in Artikel 2 Satz 1 als Grundrecht ÜBER der Religionsfreiheit in Artikel 4, deren Wesen darauf beruht, sowohl in der Religion, als auch von der Religion frei zu sein, sprich dieser Artikel VERBIETET der RKK den Angehörigen anderer oder keiner Religion ""zu nahe zu treten""..

    Denk mal drüber nach..
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#113 Patroklos
#114 userer
  • 19.10.2015, 20:56h
  • Antwort auf #101 von Jogolein
  • "Die Kirche" übernimmt keinerlei staatliche Aufgaben. Da steht zwar "katholischer Kindergarten" oder "katholisches Krankenhaus" drauf, aber drin ist fast vollständig staatliches Geld, mithilfe dessen die Katholen ihre Ideologie verbreiten und hemmungslos, auch gegen die Werte des Grundgesetzes, durchsetzen (s. z. B. Sonder-Arbeitsrecht).
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#115 HonestAbeProfil
#116 LarsAnonym
  • 19.10.2015, 22:15h
  • Die sehr klar - für mich zu klar - umrissene Frage nach dem Pornolabel würde ich beantworten wie Du, nämlich mit "Nein", die nach Gorbatschow würde ich nicht beantworten können, außer, dass mir der Mann sympathischer ist als seine Vorgänger und Nachfolger.
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#117 Harry1972Profil
  • 20.10.2015, 00:33hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #116 von Lars
  • Warum ist Dir die Frage zu klar umrissen?

    "Würdest Du es demnach gutheissen, daß Konsumenten die Produktion von Kinderpornografie wissentlich unterstützen, indem sie die legalen Filme dieser Firma kaufen?"

    Du sagst da ganz leichtfertig "Nein" aber wo ist der Unterschied zu Konsumenten der RKK, die sich mit ihren Monatsbeiträgen den legalen Teil des Angebots erkaufen und dabei wissentlich Kindesmissbrauch unterstützen?

    Kann der Kunde des Pornolabels nicht auch in guter Absicht handeln, weil er hofft, daß diese Firma keine Kinderpornos mehr produziert, wenn er nur lange genug als treuer Kunde dabei bleibt?
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#118 LorenProfil
  • 20.10.2015, 00:45hGreifswald
  • Antwort auf #112 von TheDad
  • Der RKK erhebt Anspruch auf eine "göttlich" inspirierte "Wahrheit", mit der sie sich auch aktiv in die Politik einzumischen gedenkt. Der Kardinal Oscar Maradiaga, Vertrauter des derzeitigen Kirchenführers, formulierte das vor kurzem so:

    "Der italienische Ordensgründer und große Pädagoge Don Bosco sagte: 'Im Vaterunser bitten wir darum, dass das Reich des himmlischen Vaters auf Erden komme, dass es sich also ausdehnen und lebendig werden möge.' Der Papst soll also den Politikern einen Weg weisen, und zwar durch das Evangelium."

    www.zeit.de/2015/39/papst-franziskus-un-oscar-maradiaga

    "Aber es kann verlangt werden, das 'Kirche' drauf steht, wo 'Kirche' drin ist.. Es kann verlangt werden das 'Kirche' sich aus dem Leben der Menschen heraushält, und keine 'Regeln für Alle' aufstellt.. "

    Der missionarische Ansatz der RKK ist, ihre Glaubensinhalte in Politik und Gesellschaft durchzusetzen bzw. weich formuliert "einen Weg zu weisen, und zwar durch das Evangelium" (s.o.). Daher muss ein Staat m.E. eine scharfe Trennung zwischen der Religion des einzelnen Bürgers und der staatlichen Organisation, Gesetzgebung etc. verfassungsrechtlich verankern, will er eine demokratische, offene und freiheitliche Geellschaft sichern.
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#119 HonestAbeProfil
  • 20.10.2015, 09:47hBonn
  • Antwort auf #117 von Harry1972
  • "Warum ist Dir die Frage zu klar umrissen?"

    Weil sich der Lars niemals auf eine Position festlegen will. Immer soll alles nebulös bleiben, damit man ihn ja nie auf irgendetwas festnageln kann. Lars ist ein moralischer Relativist, wie er im Buche steht.

    Deine Analogie mit dem Pornolabel ist übrigens großartig, Harry. Legen wir noch einen drauf! Sagen wir, dass sich dieses Pornolabel zudem auch noch sozial engagiert und sogar einen Kindergarten unterhält.
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#120 Harry1972Profil
  • 20.10.2015, 10:42hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #119 von HonestAbe
  • "Sagen wir, dass sich dieses Pornolabel zudem auch noch sozial engagiert und sogar einen Kindergarten unterhält."

    Gute Idee. Betriebswirtschaftlich macht es auch Sinn, die Darstellerinnen den Nachwuchs für die Kinderporno-Sparte selbst austragen zu lassen.
    Wenn das Pornolabel dann noch eine eigene Klinik betreibt, sind sogar Entbindungs-Pornos drin.

    Ich befürchte jedoch, daß alles, was ich mir dazu ausdenken kann, in der Realität schon längst existiert. Interessant wäre ein Blick in den vatikaneigenen DVD-Verleih.
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#121 hugo1970Ehemaliges Profil
#122 Harry1972Profil
  • 20.10.2015, 20:04hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #121 von hugo1970
  • Mir fehlen hier jetzt noch Beiträge von Lars und Jogolein, mit einer Erklärung, was sie denn nach diesen Einsichten noch in den Kirchen hält?
    Befürworten die beiden tatsächlich Kindesmissbrauch?

    Die Bemerkung von Lars, meine Analogie mit dem Pornolabel sei für ihn eine zu klar umrissene Fragestellung, deutet meiner Meinung nach darauf hin, daß er lieber die Augen verschliesst.
    Was er nicht sieht, passiert auch nicht.
    Wohlfühlkirche für den Glaubenskonsumenten.
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#123 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 20.10.2015, 20:18h
  • Antwort auf #122 von Harry1972
  • "Was er nicht sieht, passiert auch nicht.
    Wohlfühlkirche für den Glaubenskonsumenten."

    Das passt wiederum, was ich unter dem Artikel Zürich: Vermummte stürmen Schwulenbar von queer.de heute gepostet habe (17):

    Wie überall, die Menschen haben Angst, aber kommen nicht auf den Gedanken sich zu informieren, sonst aber alles unbeckannte unter Generalverdacht stellen
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#124 Harry1972Profil
#125 hugo1970Ehemaliges Profil
#126 NachgehaktAnonym
#127 hugo1970Ehemaliges Profil
#128 NachgehaktAnonym
#129 hugo1970Ehemaliges Profil
#130 NachgehaktAnonym
#131 LarsAnonym
  • 21.10.2015, 20:45h
  • Antwort auf #119 von HonestAbe
  • "Warum ist Dir die Frage zu klar umrissen?"

    Weil sie kein Interesse an einer Antwort verrät, die über das Plakative hinausgeht. Soweit waren wir schon mal. Außerdem ist mir die fiktive Firma zu klein und übersichtlich. Weltkirchen wären dann schon eher mit einem ganzen Industriezweig zu vergleichen.

    Umgekehrt würde ich dann auch fragen können, ob man auch dann noch ein legal produziertes Pornovideo kaufen würde, wenn man weiß, dass der Besitzer der Firma oder sogar die Darsteller katholisch sind. Wäre aber genauso spitzfindig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #119 springen »
#132 hugo1970Ehemaliges Profil
#133 HonestAbeProfil
  • 22.10.2015, 14:02hBonn
  • Antwort auf #131 von Lars
  • "Weil sie kein Interesse an einer Antwort verrät, die über das Plakative hinausgeht."

    Häh?

    "Außerdem ist mir die fiktive Firma zu klein und übersichtlich."

    Zu klein und übersichtlich? Kein Problem! Gehen wir davon aus, dass der Konzern eine Größe von Sony hat und plötzlich kommt Sony Pictures Entertainment auf die Idee auch Kinderpornos zu produzieren. Würdest du von diesem Konzern noch irgendwelche Produkte kaufen? Also ich ganz klar nicht! Boykott des gesamten Konzerns der ja letztlich das Sagen hat wäre die einzige moralisch korrekte Antwort. Vergleichbar mit einem Kirchenaustritt.

    "Umgekehrt würde ich dann auch fragen können, ob man auch dann noch ein legal produziertes Pornovideo kaufen würde, wenn man weiß, dass der Besitzer der Firma oder sogar die Darsteller katholisch sind."

    Häh?

    "Wäre aber genauso spitzfindig."

    Spitzfindig ist hier gar nichts! Du willst dich nur mal wieder aus der Affäre winden und ja keine klare Position beziehen, das ist alles!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #131 springen »

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