Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=24844
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Studie: Jeder 20. LGBTI wird aus Hass verprügelt


#11 hugo1970Ehemaliges Profil
#12 ChansonAnonym
#13 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2015, 09:54h
  • Antwort auf #6 von Anonym
  • "Eine solche Erfahrung wünsche ich keinem. Sie kann einem das ganze Leben kaputtmachen, wenn man eher sensibel ist."

    Ich hab auch ähnliche Erfahrungen in meiner Schulzeit gemacht, bei mir wahr/ist es aber anders, desto mehr man auf mich "prügelt" desto "härter" werde ich, aber ich duck mich nicht noch mehr, ich provoziere auch nicht.
    Die Gedanken haben mir viel geholfen: man begegnet sich immer zweimal, meine Zeit kommt, es gibt eine Gerechtigkeit (nicht religiös) die keiner beeinflußen kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#14 objectionAnonym
  • 18.10.2015, 09:56h
  • Die Qualität der Studie scheint mir eher fragwürdig. zB: Nicht einmal die Schlußfolgerungen aus den gewonnenen Daten sind in sich schlüssig:

    In Punkt 2 wird unter der Annahme daß ALLE Körperverletzungen an LGBTI angezeigt werden vorgerechnet, daß diese folglich 50% der jährlich angezeigten Körperverletzungen ausmachen. Gleich darauf wird in Punkt 3 behauptet, daß die Mehrheit der Fälle nicht zur Anzeige gebracht werden.... Ähm, wie soll das gehen?

    Ich will in keiner Weise in Abrede stellen, daß häufigere Gewalt gegen LGBTI ein Problem darstellt. Aber wenn man dieses Thema untersucht, sollte man das auch ernsthaft angehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 FelixAnonym
  • 18.10.2015, 10:01h
  • Antwort auf #8 von kuesschen11
  • "Und Deutschland blockiert die Antidiskriminierungs richtlinien in der EU.
    [...]
    Ich frage mich, ob Frau Merkel überhaupt den Hintergrund dieser Hassverbrechen erkennt? "

    Wie soll sie das erkennen, wenn es nicht mal Statistiken gibt, die das erfassen...

    Übrigens: auch bei der Blockade, der EU-Antidiskriminierungs-Richtlinie, die schon seit Jahren verabschiedet sein sollte, unterstützt die SPD die Union... (queer.de berichtete)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#16 kuesschen11Profil
  • 18.10.2015, 11:16hFrankfurt
  • Antwort auf #15 von Felix
  • "Übrigens: auch bei der Blockade, der EU-Antidiskriminieru ngs-Richtlinie, die schon seit Jahren verabschiedet sein sollte, unterstützt die SPD die Union... (queer.de berichtete)"

    Ja, dieses Bild zeichnet ab, dass die Politik eben nicht angemessen darauf reagiert.

    Ich habe eh das Gefühl, unsere derzeitige Unionsregierung umzingelt die Parteien, die auf unserer Seite stehen und für Gleichstellungsrechte sind, sonst wäre die Blockade schon längst gelöst.

    Unsere Regierung sollte sich schämen vor der Europäischen Union.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 JogoleinProfil
  • 18.10.2015, 11:31h Aalen

  • Zu Gewalt neigen im wesentlichen ungebildete Menschen die sich weder für Politik noch Religion interessieren. Und die werden das auch dann noch tun wenn Politik und Religionen ihre Vorbehalte gegenüber LGBTI über Bord werfen und uns sämtliche Rechte zukommen lassen würden.
    Mit Religion und Politik hat dieses verbscheuenswerte Handeln nicht das geringste zu tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 Julian SAnonym
  • 18.10.2015, 11:56h
  • Antwort auf #15 von Felix
  • Ja. Aber ich glaube auch, dass wir uns zu viel bieten lassen...

    Nur mal ein Beispiel:
    Die SPD unterstützt die Union ja nicht nur darin, weiter die Eheöffnung, die Volladoption, umfassenden Diskriminierungsschutz, etc. zu verhindern. Sondern die SPD unterstützt die Union genauso, wenn es um Blockade auf EU-Ebene geht, wenn es darum geht, überhaupt erst mal Hassverbrechen statistisch zu erfassen, wenn es darum geht, weiterhin Konversionstherapien zu erlauben, etc. etc. etc. Von der Rolle der SPD beim Verzögern oder Blockieren von Bildungsplänen mal ganz zu schweigen. Etc. etc. etc.

    Wir haben also wirklich allen Grund, die SPD zu kritisieren und uns von denen (angesichts derer anderen Versprechen, die sie alle gebrochen haben) verarscht zu fühlen.

    Aber wenn man dann die SPD ganz offen kritisiert und vielleicht auch mal harsche Worte verwendet, sagen manche LGBTI "Wir sollten nicht mit so krassen Worten kritisieren", "Lass uns etwas zurückhaltender sein", etc. Oder man wird gar als "SPD-Hetzer" tituliert, weil man auf die Wahrheit hinweist.

    Ja, die Worte gegenüber der SPD sind manchmal harsch, aber das ist kein Vergleich zu dem, was manche LGBTI (auch, aber nicht nur an Schulen) erleben müssen.

    Es nehmen sich LGBTI das Leben (!), weil sie die Diskriminierung, das Mobbing und die Gewalt nicht mehr aushalten. Und dann soll man Politiker, die (egal ob aus homophober Überzeugung oder "nur" aus Opportunismus) dazu beitragen, mit seiner Wortwahl schonen??

    Eigentlich wollen wir doch alle Harmonie und Frieden. Wir wollen uns ja nicht ständig über die SPD und andere Parteien aufregen, sondern uns wäre auch lieber, wenn wir die Politiker feiern könnten für das, was sie für unsere Gleichstellung tun. Aber wenn solche Politiker ihre Versprechen brechen und alles tun, damit wir Menschen 2. Klasse bleiben, dann können wir gar nicht anders, als das in aller Deutlichkeit zu kritisieren. Und spätestens wenn man die Folgen davon betrachtet (Diskriminierung, Mobbing, Gewalt, Selbstmorde, etc.) wird klar, dass selbst die größten Schimpfwörter nicht mal ansatzweise das wiederspiegeln, was solche Parteien anrichten.

    Und was ich mich z.B. auch frage:
    Wieso lassen wir solche Parteien an CSDs teilnehmen? Da kommen dann von den Veranstaltern Sprüche wie "Wir wissen doch, wie es ist, ausgeschlossen zu werden, dann sollten wir nicht auch aussschließen". Aber ich finde: homophobe Parteien wie CDU/CSU und auch deren Handlanger von SPD und FDP, die der Union erst diese Politik ermöglichen, sollten von CSDs ausgeschlossen werden! Die tun nichts für uns und arbeiten nur gegen uns, missbrauchen dann aber unsere Demos, um ihr Image aufzupolieren. Natürlich denken die sich: "Wieso sollten wir was ändern, die lassen uns doch sogar noch auf CSDs mitmachen. So schlimm können die also unsere Politik nicht finden."

    Wir müssen endlich mit dem Relativieren und Verständnis-Haben aufhören. Die Unterstützer von Homohass müssen endlich auch als solche angesehen und behandelt werden. Auch wenn sie (wie z.B. die SPD) uns immer das Gegenteil weismachen wollen und uns nett anlächeln und versichern, dass sie ja eigentlich auf unserer Seite stehen. Nein, stehen sie nicht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#19 hugo1970Ehemaliges Profil
#20 Patroklos

» zurück zum Artikel